Thema: Von Manaus nach Belem per Boot  (Gelesen 794 mal)

Yanekkk

« am: 18. Oktober 2017, 00:33 »
Hallo Zusammen

Für meine Südamerikareise bin ich mir am überlegen Zeit im Amazonas zu verbringen.

Dazu wollte ich hier im Forum nachfragen, ob jemand damit schon Erfahrungen gemacht hat?

Wo lohnt es sich am ehensten einen Amazonas Jungle Trip zu machen? Manaus oder Santarem?

Und wie ist die Erfahrung von Manaus per Boot nach Belem? Kann man in Santarem einfach aussteigen und dann mit dem nächsten Boot wieder mitfahren oder müssen die Tickets seperat gekauft werden?

Und wie lohnenswert ist eine Pause in Santarem?

Vielen Dank für die Antworten!
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Vombatus

« Antwort #1 am: 18. Oktober 2017, 08:42 »
Ich würde zu einem Zwischenstopp in Santarem raten. Die Bootsfahrt zieht sich schon ganz schön hin (5 Tage), dann kannst du etwas Abwechslung erleben und dir „Alter do Chao“ ansehen bzw. Schwimmen und entspannen.

Kann mich noch an einem blogeintrag von Fidelino erinnern. Du kannst seine Forumsbeiträge mit der Suche finden. Hier sein Blog, in dem jetzt nicht soo viel steht:
http://www.suedamerika-und-mehr.de/mit-dem-boot-auf-dem-amazonas/
http://www.suedamerika-und-mehr.de/von-santarem-nach-belem/
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Degna

« Antwort #2 am: 22. Oktober 2017, 16:20 »
Hi Yanekkk,
ich habe die Tour ander herum : Belem-Santarem 2015 und Belem-Manaus 2016/2017 gemacht und ich fand die 3-5Tage auf dem Amazonas nur toll.
Ist halt Geschmackssache.
Wenn du einen Dschungel-Trip machen willst empfiehlt sich Manaus,da kannst jeden Trip in jeder Länge und Preislage buchen.
Und Manaus ist eine absolut tolle Stadt mit zahlreichen Museen,shopping Möglichkeiten und man kann auch kleine Tagestouren mit dem Boot machen.Öffentlicher Verkehr ist hier gleich Boot,egal welcher Größe und Preislage.
Santarem ist ok,aber bei weitem nicht mit Manaus zu vergleichen.
Ich wüßte echt nicht,was ich dort länger als 2Tage machen sollte.Klar,Alter do cha ist eine Option,......war ich nicht,war mir zu touristisch.
Wir sind von Santarem aus mit dem Bus den Tapajos herunter und haben dort mehrere tage in einer Mini-Siedlung im trop. Regenwald verbracht.
Da gibt es keine Hotels,sonder du bringst deine Hängematte mit und die Leute der Siedlung finden dann schon ein Plätzchen für dich.
Ich will nächstes jahr wieder nach Brasilien,...ganz klar: MANAUS und zwar wieder mit dem Boot von Belem aus,....

LG Claudia
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Degna

« Antwort #3 am: 22. Oktober 2017, 16:26 »
......ach so,nur zur Info: Du kannst dir an Bord deine Hägematte mitbringen,aber es gibt auch Kabinen,die nur unwesentlich teuerer sind,aber den Vorteil haben,das du abschließen kannst und nicht an jedem Hafen aufpassen musst,das die Händler,die an Bord kommen und ihre Waren anbieten,dir dein Zeug klauen. Auf manchen Schiffen gibt es sogar Kabinen mit a/c ,Kühlschrank und eigenem Bad. Zwar sehr einfach,aber ich habe diesen Luxus genossen.Vor allem ,da die Preisdifferenz minimal ist.

LG Degna
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Yanekkk

« Antwort #4 am: 25. Oktober 2017, 17:10 »
Hi Degna

Vielen Dank für deine Antwort!

Es interessiert mich sehr, bei so einem indigenen Stamm zu wohnen / leben / helfen, etc. Wie kommt man von Santarem da hin? Und hast vielleicht noch mehrere Informationen? Tapajos ist ja der Fluss, oder bin ich da falsch informiert? :)

Vielen Dank!
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Degna

« Antwort #5 am: 25. Oktober 2017, 17:22 »
Hi Yannekk,
es führt hier im Forum zu weit dir das zu erklären,......wo und wie du da hin kommst findest du im Lonely planet unter Santarem und zwar unter Around Santarem,.....es ist  "Floresta Nacional do Tapajos"
Ja,der Tapajos ist ein Fluss,Seitenarm des Amazonas.
In Santarem kannst du mit dem Bus ca. 5-6h in dieses Gebiet fahren,....alles erklärt im Lonely planet.
Aber sei nicht enttäuscht,.....in den Siedlungen sind bettelarme Frauen,Kinder und alte Leute,.....die Jungen arbeiten in Santarem und kommen nur am Wochenende heim.
Hilfe möchte da niemand,wir haben den Leuten ,bei denen wir gewohnt haben,Brot,Reis und Bohnen mitgebracht,weil wir gemerkt haben,das auf dem Weg von Santarem der Bus ständig hielt und Leute ausstiegen um Lebensmittel in größeren Mengen zu kaufen.
Zu essen gibt es nichts,außer den kleinen Fischen,die sie dort fangen. Lediglich Bier in Doesen,kannst du haben soviel du willst.
Und portugiesisch Kenntnisse sind von Vorteil,da spricht niemand englisch,.......
Besonders freundlich waren die Leute nicht,eher frustriert in ihrer Armut,.....viel Moskitos,kein fließendes Wasser,keine med. Versorgung......

Aber ist eine Erfahrung wert,du hast danach eine andere Einstellung zum trop. Regenwald und verstehst,warum diese Leute alles abholzen,weil sie Ackerbau und Viehzucht betreiben wollen und wollen,das ihre Kinder es mal besser haben.

LG Degna
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