Thema: 3-3,5 Wochen Zeit. Nur Georgien oder auch Armenien und Aserbaidschan?  (Gelesen 2051 mal)

Bobsch

Hallo liebes Forum,

Unsere Urlaubsplanung zieht sich diesmal bis zur letzten Minute. Wir konnten noch nicht buchen, weil im Job nicht alles klar war. Jetzt soll es aber Ende nächster Woche für 3-3,5 Wochen in Urlaub gehen. Ferne Ziele die uns reizen würden wie Sulawesi oder Borneo sind flugtechnisch so kurzfristig natürlich sehr teuer. Dabei sind wir auf Georgien und die Nachbarländer gestoßen, da es flugtechnisch auch so kurzfristig noch relativ günstig zu erreichen ist und wir uns etwas "Exotik" erhoffen.

1.) Sind diese Länder exotisch im Sinne von spannende Reiseländer. Alles etwas anders als bei uns als sei die Zeit ein wenig stehen geblieben. Menschen in traditioneller Kleidung usw.?

2.) Wie gut kann man die Länder mit Öffis bereisen? Ein Mietwagen in Georgien für die gesamte Reisezeit würde stolze 1000€ und mehr kosten. Und Grenzübertritte wären vermutlich nicht gestattet.

3.) Wir möchten gerne eine mehrtägige Wanderung in schöner Landschaft unternehmen ohne allzuviele Wanderer zu treffen. Ob im Zelt oder Hütten ist uns egal. Das sollte doch im Kaukasus möglich sein, oder?

4.) Das ist die entscheidende Frage, da wir unter Umständen noch heute Flüge buchen möchten. Sollten wir uns in dem angegebenen Zeitrahmen nur auf Georgien konzentrieren oder 1-2 der anderen Länder dazunehmen. Macht ein Rückflug aus Aserbaidschan (Baku) Sinn Oder lieber Hin- und Rückflug Georgien? Preislich wäre Rückflug ab Baku ca. 100€ teurer.

Die Alternative, die uns vorschwebt, wäre ein Roadtrip mit eigenem Auto durch Slovenien, Kroatien, Norditalien.



Was meint ihr?


Grüße
0

Kibo

1.) Hmm ist halt die Frage womit ihr die Länder vergleicht. Exostisch im Sinne von Borneo sicher nicht, aber ich empfand Georgien & Armenien als einen interessanten Mix, denn die haben schon deutliche Einflüsse aus den Nachbarländern (vor allem Türkei und Russland). Die Menschen dort tragen aber genauso Jeans & T-Shirts wie bei uns, also würde ich mir von der Seite her nicht allzu viel erwarten.

2.) Öffis in Georgien sind ein Abenteuer für sich und in Armenien sehr dünn angesiedelt. Ich weiß nicht ob ihr schonmal in Guatemala oder so gewesen seid, aber ungefähr so (un-)gemütlich und voll sind die Minibusse in Georgien auch. Zwischen Tiflis und Zugidid/Batumi sowie Tiflis und Yerewan aber auch Tiflis-Baku gibt es Nachtzüge, die eine angenehme Abwechslung sind. In Armenien bin ich überwiegend per Anhalter gefahren, da es dort echt viele freundliche Leute gibt, die einen gerne mitnehmen und es oft auch schneller geht als öffentlich zu fahren. Gerade in Armenien würde ich ein Mietauto empfehlen, um zu den ganzen interessanten Klöster fahren zu könnne. Ist einfach entspannter.

3.) Wandern ist gerade in Georgien wirklich zu empfehlen und auch klimatsch angenehm. Ich selbst hab' ein paar Tageswanderungen in Mestia gemacht und war begeistert. Gibt auch Routen für mehrere Tage dort. Im Nord-Osten von Georgien gibt es noch ein weiteres bekanntes Wandergebiet, dessen Name mir aber gerade nicht einfallen will - sorry.

4.) Also ich war insgesamt 4 Wochen in Georgien & Armenien und gerade in Armenien hätte ich gerne noch ein paar Tage im Norden verbracht. Aserbaidschan stand nie auf meiner Liste, da ich auch in Berg-Karabach war, und ich daher sowieso nicht nach Aserbaidschan einreisen hätte dürfen. Also wenn ihr auch wandern wollt, würde ich euch raten, nur Georgien zu machen. Dann habt ihr es nicht so stressig und könnt das Land viel mehr genießen, aber das ist nur meine Ansicht.

Ich kann den Kaukasus nur wärmstens empfehlen, auch wenn er aufgrund der eher schlechten Verkehrsbedinungen manchmal etwas anstrengenden zu bereisen ist. Auch sprechen viele Menschen nur die loakle Sprache und Russisch, was die Verständigung oft ein bisschen erschwert, aber das hat auch einen gewissen Reiz.
0

iuw

1.) Menschen in traditioneller Kleidung habe auch ich wenig bis keine gesehen. Ich fühlte mich aber vor allem in Armenien etwas in der Zeit zurück versetzt, wenn ich die uralten russischen Busse, Lieferwagen etc. sah. Der russische Einfluss ist gut zu sehen.

2.) In Georgien und Armenien bin ich meistens mit Marschrutkas (Kleinbusse) gefahren. Zum Teil waren diese nur Georgisch/Armenisch und/oder Russisch angeschrieben. Allgemein ist man mit Russischkenntnissen sehr im Vorteil. Englisch ist ausserhalb von Hotel/Hostel wenig verbreitet. Georgien fand ich eine Spur einfacher zu bereisen.
Armenien ist etwas weniger gut erschlossen mit öffentlichen Verkehrsmittel. Da nahm ich öfter mal ein Taxi. Aber es gibt in Yerewan auch viele Büros, die Tagesausflüge anbieten.

3.) In Tuschetien kann man gut wandern. Es gibt dort z.B. die ca. 5-tägige Wanderung von Omalo nach Shatili, für die ein Zelt nötig ist. Die Region hat schöne Dörfer, ist allerdings recht abgelegen und nicht ganz so bequem zu erreichen.

4.) Ich denke, man kann die Zeit auch gut nur in Georgien verbringen, vor allem wenn man noch mehrtägige Wanderungen macht. Von daher würde ich einfach den Hin- und Rückflug nach Georgien buchen. Wenn noch Zeit bleibt würde ich Armenien dazu nehmen. Von Yerewan ist man per Nachtzug schnell wieder in Tiflis.



0

Kama aina

Zu eurem Hauptplan kann ich leider nichts sagen, aber wenn ihr die Tour macht, dann würde ich mich über eure Erfahrungen freuen! Meine Jungs und ich versuchen nämlich schon seit 2 Jahren mal eine vernünftige Tour durch die Region da zu machen.

Eure zweite Alternative finde ich aber auch sehr cool! Die Gegend besticht durch unglaublich tolle Landschaft und gerade Slowenien und Kroatien haben auch sehr viel Tolles zu bieten! Ich liebe die Gegend da! :-)
0

Oliver13

Hey! Also ich war insgesammt ca. 6 Wochen n Georgien und Armenien unterwegs und werde euch versuchen zu helfen

1) Exotisch? Ja bis zu einem gewissen Maß. Trotzdem ist es immernoch gefühlt Europa. Gut, ein sehr exotisches Europa. Fand z.B die Türkei exotischer. Aber mehr als Slowenien auf jeden Fall. Aber erwartet keine Eingeborenen die Vodootänze veranstalten. Und Trachten sieht man so gut wie garnicht.

2) In beiden Ländern mMn kein Problem. Insbesondere da ihr ausreichend Zeit mitbringt. Will man extrem viel in kurzer Zeit sehen wird es schwierig. Ein Beispiel. Selbst zwischen Yerevan und der "Hauptstadt" von Nagorno Karabakh gab es als ich dort war nicht jeden Tag einen Bus und wenn dann nnur einen kleinen dort üblichen "Mashrutka". Zur Not muss man wirklich mal ein Stück trampen.

3) Wanderungen sind super möglich. Selbst habe ich mehrere Tagestouren um Mestia gemacht. Von Mestia nach Ushhguli laufen verhältnismäßig viele Leute, ebenso wie auf den Kazbeg. Alternativen wären die extrem abgelegene Gegend Tusheti oder eine mehrtägige Wanderng nach Shatili.

4) 3 Wochen in Georgien klingt sehr sinnvoll, insbesondere wenn ihr eine längere Wanderung machen wollt. Obwohl das Land klein ist dauert der Transport zum Teil sehr lange und aufgrund der Berge muss man oft wieder die selbe Strecke zurück fahren. Ein Beispiel. Will man alle drei großen Bergregionen abklappern fährt man z.B. von Tiflis nach Svanetien, danach zurück nach Tiflis (bei mir 10 Std), dann 4 Std nach Kazbei und dann wieder nach Tiflis und dann nach Telavi von wo aus man mit einem Geländewagen weiter muss.

Hoffe das hilft.

Vg
Olli
0

Bobsch

Hallo,

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Leider bin ich beruflich stark eingespannt und konnte nicht früher antworten. Gerne werde ich euch im Nachgang an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.
Wir haben uns entschieden Hin-und und Rückflug Georgien zu buchen und falls es die Zeit hergibt noch maximal einen Teil Armeniens in die Route aufzunehmen. Faß wird sich dann zeigen.

Die Natur in Georgien scheint wirklich toll zu sein. Deshalb würden wir wirklich gerne wandern, v.a. ein oder zwei Mehrtageswanderungen. Da wir mit einer Billigairline fliegen und ein zugebuchtes Gepäckstück (20kg) für Hin- und Rückflug ca. 75€ pro Person kosten würden, überlegen wir sehr stark ob es sinnvoll ist unser Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kocher etc. mitzunehmen. Sonst würden wir nämlich einfach mit Handgepäck reisen.

1.) Gibt es eine Möglichkeit für schöne Hüttenwanderungen, z.B. mit Übernachtungen in abgelegenen Bergdörfern? Viel geben die Recherchen bei Google diesbezüglich nicht her. Ich konnte nur die Möglichkeit in Svanetien in Ushguli zu übernachten finden. Kann man diese Tour vielleicht ausweiten? Oder gibt es andere Gegenden wo so etwas gut/besser möglich ist? Z.B. im Borjom Nationalpark oder im Tusheti Nationalpark?
Diese Infos wären sehr hilfreich für uns. Es scheint wirklich schwierig etwas zu finden in dieser Richtung.

2.) Könnten wir Zelt, Schlafsack und co. vielleicht auch außerhalb der Mehrtageswanderungen nutzen, um die Gepäckkosten wieder "reinzuholen"? Oder bietet sich diese Möglichkeit in Georgien/Armenien  icht?

Viele Grüße
0

Kibo

Zu 1) kann ich euch leider nicht viel sagen, da ich nur Tageswanderungen gemacht habe.

2) Ja, also ich denke schon, dass sich diese Möglichkeit gerade in diesen beiden Ländern sehr häufig bietet, denn außerhalb der Hauptstädte gibt es viel Gegend in der man einfach sein Zelt aufschlagen kann. Ob das auch erlaubt ist bzw. überhaupt irgendwen stört weiß ich jedoch nicht. Probieren kann man es alle mal und von der Sicherheit würde ich mir auch keine Sorgen machen.
0

dreistein

Hallo,

als "Hüttenwanderung" wie man sie bei uns kennt, würde ich die Mehrtageswanderungen in Georgien nicht gerade bezeichnen, aber es gibt sehr wohl die Möglichkeit, mehrere Tage von Ort zu Ort unterwegs zu sein, und jeweils in Homestays unterzukommen:

In Svaneti kann man in drei oder vier Tagen von Mestia nach Ushguli wandern (vielleicht hast du diese Wanderung eh gemeint?). Ich habe sie selbst nicht gemacht, aber einige andere, die mit mir im Bus von Zugdidi nach Mestia hinaufgefahren sind, wollten diese Wanderung machen und hatten nach der Ankunft keine Probleme, einen Weitertransport zum Beginn der Wanderung (die offensichtlich meist etwas außerhalb des Ortes begonnen wird) zu finden - und das war Anfang Oktober, also schon eher gegen Ende der Saison.

In Tusheti gibt es auch eine recht beliebte Mehrtageswanderung von Omalo über Dartlo, Chesho, den Nakaicho-Pass, Verkhovani und Dochu wieder zurück nach Omalo (mit Quartieren entlang der Route, siehe z.B. hier für eine Karte). Auch diese Wanderung hab ich selbst im Endeffekt nicht gemacht, weil ich nicht alleine wandern wollte - und die Israelis, die ich getroffen habe, wollten diese gemütliche Fünf-Tages-Runde in nur drei Tagen herunterbiegen. Das war mir dann zu stressig, und so bin ich von Omalo nach Dartlo, dann über Shenako nach Diklo und wieder zurück in Omalo gewandert (jeweils mit einer Übernachtung in einfachen Unterkünften in Dartlo und Shenako).
Im September war es da kein Problem, kurzfristig ein Quartier zu finden (wenn man mal den Besitzer ausfindig gemacht hat, und sich mit Händen und Füßen - mangels Russischkenntnissen meinerseits - verständigt hat). In der Hauptsaison im Juli könnte es in den kleineren Orten (z.B. Schenaqo) vielleicht etwas knapp mit freien Unterkünften werden. In Dartlo und Diklo habe ich mehrere Unterkünfte gesehen, da sollte es einfacher sein.

Insbesondere Tusheti kann ich sehr empfehlen - bei mir (im September 2015) war echt wenig los, und es ist eine noch sehr unberührte Berglandschaft, mit nur wenigen kleinen Orten - aber eben praktischerweise mit einigen kleinen Guest Houses zum Übernachten.
0

Bobsch

Wow! Vielen Dank dreisten! Genau so etwas habe ich gemeint. Die Möglichkeit in Swanetien habe ich gemeint. Allerdings erschien mir die "typische Route" schon fast als Runway, wobei das in Georgien vermutlich immer noch nicht sonderlich viele Touristen bedeutet. Aber vielleicht gibt es ja noch ein paar weitere Dörfer, sodass man die Tour entweder abändern oder hinten raus verlängern könnte.
Kann man dazu in Mestia gut Informationen und Kartenmaterial bekommen? Oder lieber schon in Kutaissi?

Die Runde in Tushetien klingt ganz toll. Dazu hatten wir im Netz bisher überhaupt gar keine Informationen gefunden. Und ich habe gestern wirklich viel recherchiert. Ich war nur auf die hier schon erwähnte Tour nach Shantili gestoßen, doch dafür wäre ein Zelt erforderlich.
Wo können wir uns über die von dir genannte Tour weiter informieren? Gibt es Informationen und Kartenmaterial in Omalo?


Viele Grüße
0

dreistein

Hallo,

also wirkliche Massen waren beim Wandern in Georgien kaum unterwegs. Bei einer Tageswanderung von Mestia aus waren die 10-12 Leute, die mir am Rückweg über den Weg gelaufen sind, schon ein kleiner Schock - weil ich in den Stunden zuvor nämlich niemandem getroffen habe. ;) Ich kann mir zwar vorstellen, dass die Wanderung nach Ushguli eine der beliebtesten in der Region ist, aber ich würde trotzdem nicht erwarten, dass sie sich total überlaufen anfühlt.

In Mestia gibt es übrigens eine Touristeninformation, die (für georgische Verhältnisse) recht gute Wanderbeschreibungen und (Übersichts-)Karten zur Verfügung stellen konnte. In Omalo hab ich so eine Touristeninformation nicht gesehen.

Von der erwähnten Runde in Tusheti habe ich von anderen Reisenden im Jeep von Telavi nach Tusheti erfahren - die haben da irgendwo eine A4-Seite mit einer kurzen Beschreibung (in Hebräisch) aufgetrieben. Besagter Jeep hat unterwegs auch einmal bei einem kleinen Geschäft Halt gemacht, wo ich eine Karte der Region (oder, besser gesagt, ein Faltblatt) gekauft habe. In Omalo gibt's, glaub ich, nur einen kleinen Laden - ich weiß allerdings nicht, ob der auch Karten verkauft hat (könnte ich mir aber schon vorstellen).

Wenn ihr aber eh nach Tbilisi fliegt, könntet ihr vielleicht auch bei Geoland vorbeischauen. Ich hab davon erst zu spät erfahren, aber das dürfte der Kartenanbieter in Georgien sein.

Ebenfalls sehr hilfreich waren eine Handy-App mit heruntergeladener Offline-Karte. Ich habe "Locus Map Free" (Gratis-Version von "Locus Map Pro" zum Ausprobieren, gibt's zumindest für Android) mit "Open Topo Map" als Karte verwendet - so kann man sich zumindest ungefähr orientieren. Man sollte allerdings zumindest ein paar Buchstaben des georgischen Alphabets entziffern können, weil die Karte ist größtenteils nur in Georgisch beschriftet. ;)

Auf jeden Fall viel Spaß in Georgien! (Bin schon ganz neidisch! ;))
0

Bobsch

Vielen Dank für die Tipps! Wir landen allerdings in Kutaisi. Von dort wollen wir am Liebsten direkt nach Mestia. Doch bevor es nach Tusheti geht, kommen wir wohl in Tibilisi vorbei.

In den Dorfunterkünften gibt es ein warmes Bett und was zu essen, oder? Sprich wir können Zelt, Schlafsäcke, Isomatten und Kochgeschirr zu Hause lassen, oder?
Also bloß einen Tagesrucksack mit Wasser, Snacks, wetterfester Kleidung und Wechselklamotten...
0

dreistein

OK, wenn ihr in Kutaisi ankommt, dann ist es wohl am besten, gleich von dort nach Mestia zu fahren.

Ja, die Unterkünfte in den Dörfern haben (halbwegs) warme Betten und (meist sehr gute und üppige) Mahlzeiten anzubieten. Ich bin gut ohne Camping-Ausrüstung ausgekommen. Snacks sind aber auf jeden Fall eine gute Idee, denn außerhalb der Dörfer ist kaum etwas zu bekommen, und auch die kleinen Läden haben natürlich nur eine eher geringe Auswahl.
0

Bobsch

Wir sind wieder zurück aus Georgien und möchte euch kurz an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.

Insgesamt waren wir genau 3 Wochen unterwegs. Je nachdem was man in den 3 genannten Ländern sehen möchte und wie schnell man unterwegs ist, kann man unter Umständen schon alle 3 Ländern in dieser Zeit bereisen.

Wir haben in Georgien gefühlt "alles" gesehen, zumindest ist uns am Ende nichts mehr eingefallen was wir unbedingt noch sehen hättten wollen. Es gab sicherlich Orte wo man noch ein paar Tage in der Umgebung hätte zubringen können, weil die Landschaft sehr schön war.
Unsere sah wie folgt aus:

Landung in Kutaissi - Svaneti - Kutaissi - upliskithe - Tbilissi - Yerevan mit Tagestouren von dort aus - Vardzia - Akhaltsikhe - Tbilissi - Kazbegi - Signagi - Telavi - Tusheti - Batumi

Fazit:
Georgien hat großartige Landschaften, v.a. die Bergregionen, und ist ein sehr abwechslungsreichen Land. Die Menschen sind superherzlich und das Essen sowie die Weine sind ausgezeichnet. Jedem Reisenden mit ein wenig Abenteuerlust können wir dieses Land wärmstens empfehlen. Dem 08/15 Mallorca Urlauber eher nicht.
Wir waren mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Das geht hervorragend. Es gibt auch Ecken wo diese eher unregelmäßig fahren. Dann kann man aber auch ganz gut horchen oder ein Taxi nehmen. Taxis sind unverschämt günstig. Manchmal bot sich auch die Gelegenheit ab und zu mit Touris in ihrem Mietwagen mitzufahren. Ein Mietwagen ist nicht wirklich erforderlich, andererseits macht man damit auch nichts verkehrt, weil es zwischendurch genug tolle Aussichten gibt wo man halten könnte. Zu beachten gilt die Georgier fahren wie die Irren...

In Armenien waren wir nur ein paar Tage. Die Landschaften sind auch schön, doch wir haben es als wesentlich karger und abwechslungsärmer empfunden. Die Hauptattraktionen sind Kirchen und Klöster in verschiedenen geographischen Lagen. Nach einer Hand voll hatten wir dann genug 😉 Das meiste kann man als Tagesausflüge von Yerevan aus machen. Das Essen haben wir als noch besser empfunden und die Menschen als ähnlich freundlich.
Bestimmt hat Armenien noch mehr zu bieten, aber wir hatten nach ein paar Tagen das Gefühl das meiste gesehen zu haben. Nach Nagornp Karabach haben wir es dann nicht mehr geschafft.

Insgesamt haben wir pro Person ca. 850€ für 3 Wochen ausgegeben incl. Flug und co.

Viele Grüße
4

Kama aina

Schöner Bericht!  :)
Was habt ihr grob gesehen und gemacht an den einzelnen Orten?
0

dirtsA

Danke für den Bericht! :)

Auch von mir noch eine Frage - und zwar zu den Kosten: Wie viel davon ging denn auf den Flug bzw. wie viel waren die Ausgaben vor Ort? Das macht ja schon einen Unterschied, je nachdem von wo man wie günstig in die Gegend fliegen kann ;)
0

Tags: georgien 
 

Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz
OK