Thema: Grias eich! newcomer will gleich ins kalte Wasser ^^  (Gelesen 764 mal)

dahaus87

:) Ein freundliches "Servas" zu aller erst :)

David mein Name, 29 Jahre alt, Polizist und komme aus Österreich Nähe Wien. Bereits zu meiner Schulzeit, war ich daran interessiert unseren kleinen blauen Planeten etwas genauer zu untersuchen (der Sachunterricht war mir zu wenig! ;). Als ich dann über einen Lehrer hörte, der sich ein Sabbatikaljahr gönnte, ging der Gedanke von der Weltreise nicht mehr aus meinem Kopf. Nun ja, ein paar Jahre sind seither vergangen, aber nun geht es am 16.10. wirklich los, ich kann es kaum fassen  ;D

Meine derzeitige Reiseroute sieht wie folgt aus:
Asien:
Thailand (dort möchte ich Land und Leute kennen lernen, sowie etwas über Meditation und Yoga erfahren)
danach über den See-/Landweg auf die
Philippinen (dort habe ich Verwandte und ich möchte mich der Kampfkunst Kali widmen)
dann ab nach
Australien (Outback) und mit dem Schiffchen nach Neuseeland (ist ein must-seen denk ich)
weiter nach Amerika: Mexico (Geschichte und das Feeling), dann Kuba (Salsa), Brasilien (Amazonas), Peru (Bergsteigen, Wandern)
bis schließlich
Afrika ruft
Sierra Leone (dort will ich mein Patenkind besuchen) und dann noch irgendwohin, um eine Safari zu starten.

Für mein Unternehmen habe ich mit ca 25.000 € Budget und habe 365 Tage eingeplant. Ich starte zu meinem 30sten Geburtstag und will so meine Tage des mittleren Alters gebührend einleiten.

Nun, was haltet ihr von meinen Plänen? Ich bin ja absolut neu in Sachen Weltreise, bräuchte daher jede erdenkliche Hilfe. Budget, Planung etc. Ich habe mich bereits um einiges gekümmert, wie Impfungen, Visa etc, aber das Spektrum, worauf man alles achten sollte ist ja so immens riesig, dass ich den Überblick verliere  ???  :-[

Ich danke dafür ein Teil dieser tollen Community zu sein und freue mich auf eine, zwei oder gerne auch mehr Antworten  ; :D

cYa,
DäVid

karoshi

« Antwort #1 am: 05. Mai 2017, 13:17 »
Hallo David,

erst mal willkommen im Forum! Ich wünsche Dir, dass Du jede Menge Feedback und Anregungen kriegst, aber idealerweise nicht hier im Vorstellungs-Thread. Du wirst im Lauf der Vorbereitungen viele Fragen zu verschiedenen Themen haben, und die sollten besser in den jeweiligen Boards (Fragen zur Route z.B. hier) gestellt werden. Anderenfalls ist es erfahrungsgemäß so, dass der Thread schnell unübersichtlich wird und nach ein paar Beiträgen versandet, weil keiner mehr durchblickt.
Siehe auch hier: Sinn und Zweck des Boards "Neuvorstellungen".

Damit das jetzt nicht so destruktiv wirkt, ausnahmsweise doch noch inhaltliche Anmerkungen im Vorstellungs-Board: Ich nehme an, dass der Plan noch nicht in Stein gemeißelt ist, oder? Knackpunkte, die Du frühzeitig noch mal genauer beleuchten solltest, weil sie größere Auswirkungen haben, sind:
  • Ungünstiges Verhältnis von Langstreckenflügen zu besuchten Ländern (viele Kontinente, viele Sprünge)
  • Flugverbindungen NZ-Mexico (fast schon zwangsweise über die USA -- so gewollt?)
  • Flugverbindungen Peru-Afrika (generell schwieriges Thema, von Brasilien aus ist es einfacher).

Ich hoffe, das gibt schon mal ein paar Denkanstöße. Alles weitere dann am besten in den thematisch passenden Boards.

LG, Karoshi

AlpenCheGuevara

« Antwort #2 am: 05. Mai 2017, 13:53 »
Amerika: Mexico (Geschichte und das Feeling), dann Kuba (Salsa), Brasilien (Amazonas), Peru (Bergsteigen, Wandern)
Erstmal: Grias di Kiwara! Jeder hat seine Fehler^^

Mexiko/Cuba: war ich heuer schon. Flüge von Cancun, aber auch von Mexiko City sehr günstig.
Wenn du Berge gern magst, wie ich entnehme, überleg dir eventuell auch in Mexiko was zu machen. Nur ein wenig südlich von Mexiko City. Ich war am Iztaccihuatl und danach am Pico de Orizaba (immerhin der 3. höchste Berg Nordamerikas)
Beide technisch unschwierig. Nur man muss sich akklimatisieren und braucht auch die Ausrüstung - wird aber auch vieles vor Ort angeboten.

Wenn ich mir das durchlese, würde ich das mit dem brasilianischen Amazonas nochmal durchdenken.
Von deiner Route her würde sich anbieten, den Amazonas wahlweise in Ecuador zu mache, oder auch in Peru, da du ohnehin planst dort hin zu kommen.
Flüge von Mexiko nach Ecuador/Peru sind denk ich nicht so teuer, wie nach Brasilien - speziell die Amazonas gebiete. Und so würdest du dir auch einen Flug sparen - kosten senken.

Ich war begeistert vom Nationalpark Cuyabeno in Ecuador - nur ne mittellange 12 Stunden Busfahrt von Quito entfernt.
Sollte es sich zeitlich bei dir ausgehen, würde ich dir raten: Flieg nach Quito und Reise über Land nach Peru, falls du dort Bergsteigen/Wandern willst im Gebiet von Huaraz.
Falls nicht, würde ich von Mexiko nach Lima fliegen. Von dort aus dem Amazonas Trip machen (Flug nach Iquitos)
Entweder via Lima weiter fliegen nach Cuzco (Macchu Pichu muss man sehen !), Inka-Trail bietet sich zum Wandern an. und in der nähe von Arequipa gibt es auch schöne Vulkane (zB Misti) und auch den Colca Canyon.

lg aus Wien
Stefan

Mangolassi

« Antwort #3 am: 05. Mai 2017, 18:49 »
Hey David,

wir haben auch in Thailand unsere Liebe zum Yoga entdeckt und zwar bei "Island Yoga" auf Koh Yao Noi:
http://hermitdemschoenenleben.rtwblog.de/2015/11/13/wie-wir-yogis-wurden/
Das war n ganz cooler, lockerer Einstieg, vor allem wenn man's am Anfang vielleicht nicht gleich zu spirituell will  ;)

Wünsch dir ne hammer Zeit!

dahaus87

« Antwort #4 am: 07. Mai 2017, 22:26 »
VIELEN HERZLICHEN DANK
für die vielen Inputs. Hätte mir nicht gedacht, gleich zu Beginn soviel Hilfe zu bekommen  :D Das macht definitiv Lust auf mehr!!

Ich habe mir die Punkte von euch durch den Kopf gehen lassen und bin echt froh, dass ihr mir helft:

- Da es sich um meine erste Weltreise handelt, will (oder muss ich) schon fast jeden Kontinent bereisen. Wie ich wohin am günstigen komme, das ist ein essentieller Bestandteil meiner Planung bzw meiner Fragen an euch.

- Die USA will ich bewusst dieses Mal außen vor lassen, da ich dieses Abenteuer separat in einigen Jahren ausführlich, über 3 Monate hinweg, angehen will.

- Die Infos mit dem Bergen, finde ich super!!  ;D An sowas hätte ich gar nicht gedacht. Ein Freund erzählte mir außerdem etwas, über den "leichtesten" 6000er in Südamerika. Der müsste in Peru liegen. Ich werde mir definitiv einige Optionen offen halten.

- Dass ich Brasilien nun auslasse und über Ecuador das Unternehmen "Amazonas" starte, liegt für mich nun doch schon auf der Hand, DANKE  ;) perner123  ;) für all die Tipps!!

- Die Yogaseite ist toll, ich bin begeistert Mangolassi  :)

Ich werde mir die Sache mit den Boards zu Herzen nehmen und dort in weiterer Folge meine Fragen stellen. Nochmals vielen herzlichen Dank dafür und auf viele weitere wundervolle Abenteuer meine Globetrotterfreunde  ;D

AlpenCheGuevara

« Antwort #5 am: 08. Mai 2017, 10:49 »
- Da es sich um meine erste Weltreise handelt, will (oder muss ich) schon fast jeden Kontinent bereisen. Wie ich wohin am günstigen komme, das ist ein essentieller Bestandteil meiner Planung bzw meiner Fragen an euch.
Immer dran denken. Weniger ist oft mehr  ;) Du MUSST nicht alle Kontintente bereisen - da würd dir so und so die Antarktis fehlen-  könntest gegen Einwurf großer Scheine ab Ushuaia machen  8)

- Die Infos mit dem Bergen, finde ich super!!  ;D An sowas hätte ich gar nicht gedacht. Ein Freund erzählte mir außerdem etwas, über den "leichtesten" 6000er in Südamerika. Der müsste in Peru liegen. Ich werde mir definitiv einige Optionen offen halten.
Dein Freund meinte da ziemlich sicher den Huayna Potosi (aymara für: den Jungen Berg).  https://de.wikipedia.org/wiki/Huayna_Potos%C3%AD
Der ist unschwierig zu Besteigen, wenn die Akklimatisation stimmt. Wenn du sowas in Angriff nimmst, informiere dich gut über die Agenturen, die das Anbieten. Es gibt leider mehr schwarze Schafe als "weiße" Schafe.
Gegen Geld versprechen die jede australische Tussi, die mit lackierten Fingernägeln und FlipFlops daher kommt auf den Berg zu bringen. Ob das sinnvoll bzw erstrebenswert ist, lass ich mal einfach im Raum stehen.
Wer unbedingt einen 6000er einsammeln will, der hat hier natürlich die einfachste Chance.

Alpinistisch sinnvoller und auch sehr schön sind natürlich auch Berge in Ecuador:
Rucu und Gagua Pichincha (ecuador.Quechua für junger und alter Pichincha) 4690m bzw. 4794m  zum akklimatisieren. Hausberge von Quito. Mit der Seilbahn auf knapp 4000 Meter fahren (geht von der Stadt weg). Danach ist es recht einfach und in wenigen Stunden machbar.
Cotopaxi - 5897m -  einer der formschönsten Vulkane der Erde - immer sichtbar von Quito aus.  https://de.wikipedia.org/wiki/Cotopaxi
Chimborazo - 6310m - der Gipfel ist der vom Erdmittelpunkt am weitest entfernte Punkt der Erde (da er am Äquator liegt und der Mt.Everest nicht) https://de.wikipedia.org/wiki/Chimborazo
All diese Berge kann man - alpinistisches Können vorrausgesetzt (!!!) - sehr gut junktimieren.

In Peru gibt es natürlich von Huaraz aus manigfaltigste Möglichkeiten Touren und Besteigungen in der Cordillera Blanca zu machen.
Der Berg, der auch den meisten Nicht-Bergsteigern bekannt sein dürfte, ist der Artesonraju  https://de.wikipedia.org/wiki/Artesonraju - bekannt als Bild von Paramount Pictures. Jedoch mit Eiskletterei im Bereich von 50 Grad, eher den erfahrensten Alpinisten vorbehalten.
Im Osten Perus gibt es um Arequipa noch die Vulkane Misti https://de.wikipedia.org/wiki/Misti, Chachani https://de.wikipedia.org/wiki/Chachani und Nevado Pichu Pichu https://de.wikipedia.org/wiki/Picchu_Picchu.
Eventuell hat dein Freund mit dem "leichtesten" 6000er auch den Chachani (6075m) gemeint.
Da kann man ewig diskutieren, was jetzt "einfacher" ist.

Ich wohne in Wien (bin aber nur unter der Woche in der Stadt). Also kannst dich sonst einfach mal melden, fallst bei nem Bier genauer plaudern willst

lg
Stefan



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