Thema: 4 Wochen Südliches Afrika oder Tanzania/Kenia?  (Gelesen 4100 mal)

lenhas

« am: 02. März 2014, 13:01 »
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich (beide 22) planen im August eine 4,5-wöchige Tour nach Afrika. Wir sind beide Backpacking-erprobt, waren aber bisher nur in Asien unterwegs (Malaysia, Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha).

Nach ersten Recherchen haben wir das südliche Afrika sowie Tansania/Kenia in die nähere Auswahl geschlossen.

Südliches Afrika: Start in Kapstadt, hoch nach Namibia bis Windhoek über den Fish River Canyon, weiter nach oben zum Etosha-Nationalpark. Weiter nach Botswana zum Okavango-Delta bis hin zu den Victoria-Falls (und evtl. dann zurück nach Südafrika über den Krüger-Nationalpark und der Rückflug von Johannesburg, alles in Klammern wird aber zeitlich schwierig denke ich).

Ich habe so meine Bedenken, dass dieses ganze Programm innerhalb dieser Zeit überhaupt zu schaffen ist und bin daher auch gerne für andere Vorschläge bereit. Ich würde mich über jegliche Ideen bezüglich einer passenden Route sehr freuen Smile

Über Tanzania/Kenia habe ich mir routentechnisch noch nicht so große Gedanken gemacht, hat da vllt einer Ideen?

Das Budget für die Reise liegt so bei ca. 2000 € pro Person (Flug schon mit inbegriffen), kommen wir damit zurecht?
Soweit ich mich jetzt schon informiert habe, sollte selber fahren im südlichen Afrika kein Problem sein, wie siehts in Tanzania/Kenia aus?

Was würdet ihr für eine erste Afrika-Reise eher empfehlen?

Vielen Dank jetzt schon für Eure Zeit und Hilfe!

Beste Grüße,
Flo
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Jens

« Antwort #1 am: 03. März 2014, 06:45 »
Hallo Flo,

zum Einstieg würde ich dir Südafrika empfehlen, auch auf dem Hintergrund u eurem Budget. In SA sind die Hostels günstig und mit einem kleinen Mietwagen billig selber zu erkunden. Hast du schon mal im Forum reingeschaut, da gab es nämlich einen Thread der dir schon viel weiterhilft. http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=9985.0
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exact.

« Antwort #2 am: 03. März 2014, 08:37 »
Hey Flo,

ein super interessanter Thread für mich, da ich ziemlich genau in der selben Situation hänge:
Bin 22, war mit einem Freund in Thailand/Laos/Vietnam/Malaysia unterwegs, will im August 4 Wochen Afrika machen - schwanke zwischen SA/ Mozambique, Tansania/Kenya oder SA/Namibia/Botswana.
Unterschied ist: Ich bin schon in Südafrika. Ich arbeite in Pretoria für eine NGO und werde dann ab Ende Juli noch mal einen Monat reisen.

Ich wohne in einem Backpackers und höre in letzter Zeit immer wieder mal tolle Sachen über Tansania -  trotzdem gibt es natürlich wesentlich weniger Leute, die von da berichten als aus Südafrika. Aber gerade das reizt mich! Ich werde mich in den nächsten Wochen noch mal intensiver mit dem Land beschäftigen, dann kann ich hier auch mehr produktives beisteuern.

Geldtechnisch: Südafrika ist zur Zeit wirklich ziemlich günstig, weil der Rand (vor ein paar Jahren noch 10:1) mittlerweile 15:1 ist (also R15=1€). Backpackers (Dorm) kosten zwischen 8-10 Euro, Essen bekommt man ab 1€ (Lokales Essen aus dem Supermarkt / Straßenständen), in Restaurants kann man für 4-5€ ein Gericht+Getränk bekommen - Fastfoodmenüs sind 3-4€. Sprit kostet unter 1€/l, Mietwagen kommt sehr drauf an. Leute, die die Ostküste gemacht haben, haben mir berichtet, dass sie ungefähr 25€/Tag gebraucht haben - inklusive allem. Mit deinem Budget hättet ihr fast das Doppelte (40€/Tag). Aber natürlich kommt es wie immer auf drauf an, wie teuer man leben möchte - auch hier gibt es Luxus und auch hier ist der teuer.

LG
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MissMojo

« Antwort #3 am: 03. März 2014, 09:31 »
Ich spreche mal für Namibia. Klassisches Backpacken nicht möglich. Wenn ihr nur von Cape Town nach Windhoek wollt ist das über Teerstraße möglich. Könnt ihr also auch ohne 4x4 machen.

Namibia ist nicht wirklich preiswert zu bereisen. Wenn ihr einen 4x4 mietet empfehle ich euch einen mit roof top tent. Crossroads in Swakop bietet einen unschlagbaren kurs - inkl. glass und reifenversicherung (die ihr auch braucht), roof top tent und kitchen equipment sowie kühlsschrank zahlt ihr ca. 100 € am Tag, kilometer unlimited.

Ihr könntet ein normales PKW renten, dann kommt ihr vllt. bei 50 € am Tag raus. Aber Camping Equipment müsst ihr dann extra leihen.

Die camp spots von Namibia Wildlife sind alle zu empfehlen - Preise variierien (ich hab immer nur den local preis gezahlt, weiss jetzt nicht was das für Ausländer kostet). Liegen glaube ich aber zwischen 90 - 150 Dollar pro Person.

Supermarkt food ist nicht billig, in Namibia muss halt ein Großteil hingebracht werden (zB. aus Südafrika). Unsere DM LInie Balea geht dort für einiges an Geld weg. Lamm ist aber günstig und an der Küste könnt ihr mal gucken ob ihr jemanden findet der euch crayfish aus dem Wasser holt.

Also angesichts eures Budgets ist Namibia einfach raus. Ich hab da gelebt und bin oft in NAM gereist, das ganze Land richtet sich schon lange schön nach den ergrauten Touris mit den beigefarbenen Mehrzweckwesten die holiday auf einer von den feinen lodges machen wollen.

Camping in Namibia ist by far meine Traumvorstellung von einem awesome holiday. Aber mit 2.000 € inkl. Flug - ne. Nicht enjoyable :)
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erde-erleben

« Antwort #4 am: 01. April 2014, 12:14 »
Wir kehren in einer Woche von einer 6wöchigen Kenia/Tansania-Reise zurück.

Zu den Vor-und Nachteilen habe ich in meinem damaligen Theme "Wohin in Afrika für Safaris" heute etwas geschrieben.

weltreise-info.de/forum/index.php?topic=9688.0

Vielleicht hilft euch das etwas bei der Entscheidungsfindung.

Viele Grüße von Sansibar!
erde-erleben
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