Thema: 10 - 12 Tage Israel  (Gelesen 4108 mal)

Bobsch

« am: 04. Mai 2013, 00:46 »
Hallo liebe Leute,

am Donnerstag geht es los nach Israel. Insgesamt werde ich zwar ca. 16,5 Tage dort sein, doch ich fliege mit meiner Großmutter hin. Da ich mehr oder weniger ihr zuliebe mitfliege, möchte ich auch etwas Zeit mit ihr verbringen, doch dann werde ich Sie irgendwann bei Ihren Bekannten lassen und etwas rumreisen. Ich denke 10 - 12 Tage zum Reisen sind realistisch. Da ihr Bekannten in der Nähe von Tel Aviv und Haifa sind, werde ich dort automatisch rumkommen. Von meiner restlichen Route habe ich nur eine grobe Vorstellung und bin für jegliche Anregungen und Routenvorschläge dankbar.

Gerne besuchen würde ich aus dem Gefühl heraus: Tel Aviv, Haifa (würden beide eher nicht in die 10-12 Tage fallen), Akko, Golan-Höhen, Jerusalem, Westbank. Negev-Wüste (Mizpe Ramon und Sde Boker) fände ich auch sehr spannend, bin mir aber nicht sicher ob sich das zeitlich ausgeht.


Freue mich auf eure Antworten!
Gruß Boris
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Bella

« Antwort #1 am: 04. Mai 2013, 01:28 »
Ich habe jetzt keine konkreten Routenvorschläge, aber bedenke, dass Israel/Palästina sehr, sehr kleine Länder sind, die Strecken sind alle ziemlich kurz. Es gibt im Internet auch eine Seite des größten Busunternehmens (weiß den Namen nicht mehr), da kannst du dir die Fahrpläne ansehen.

Die Golan-Höhen sind vielleicht im Moment nicht die beste Idee (ist von Israel besetztes, syrisches Gebiet; siehe auch: http://www.n-tv.de/politik/Israel-setzt-Artillerie-ein-article10466576.html)

Je nachdem was man sucht, muss man vielleicht nicht allzu lange in Tel Aviv bleiben, dafür ist Jerusalem einfach fantastisch und hat sehr viel zu bieten. Wie lange man bleibt, hängt aber natürlich von den Interessen ab. Was suchst du denn? Jerusalem und die Westbank sind politisch hoch interessant, falls dich das interessiert (es gibt politische Touren etc). Jerusalem ist natürlich auch aus religiöser Sicht interessant und hat mit Yad Vashem (Holocaust Gedenkstätte) auch viel für Geschichtsinteressierte zu bieten. Auch Archäologie-Fans kommen auf ihre Kosten.

Westbank.. ich wünschte alle Touristen würden in die WB fahren und kann dich nur bestärken es zu tun! Allerdings gibt es nicht so richtig viel zu sehen, mit Ausnahme von Bethlehem vielleicht, was für mich nicht wirklich spannend war, weil mich Religion einfach nicht wirklich interessiert. Trotzdem ist die WB einen Besuch wert, insbesondere wenn man politisch interessiert ist. Aber auch so, einfach um zu sehen wie die Leute dort leben und ein bisschen arabische Luft zu schnuppern :) . Allein die Checkpoint-Erfahrung ist den Besuch wert.

Haifa ist eine sehr schöne Stadt, aber in einem kompletten Tag hat man alles gesehen (Hauptattraktion ist der Tempel (?) der Bahai).

Wenn du dort bist, auf jeden Fall auch das Tote Meer mitnehmen. Es gibt Tagestouren von Jerusalem aus und bestimmt auch von Tel Aviv, aber Jerusalem macht natürlich mehr Sinn.

So, das waren jetzt nur ein paar spontane Ideen. Von der Route her ist das ja eigentlich nicht sehr kompliziert und die Zeiteinteilung hängt von deinen Interessen ab. Bedenke nur, dass du, wenn du in die WB und zurück möchtest, sehr wahrscheinlich über Jerusalem fahren musst (soweit ich in Erinnerung habe, gibt es keine andere Möglichkeit mit öffentlichem Nahverkehr).

Du kannst auch mal in meinen Blog kucken, da sind einige Berichte dabei - die meisten (aber nicht alle) sind allerdings politisch orientiert ;)
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Bobsch

« Antwort #2 am: 04. Mai 2013, 13:09 »
@Bella,

danke für deine Antwort! Mir geht es v.a. darum Landschaft, Kultur und Lebensweisen kennenzulernen. Religion und Politik sind für mich zweitrangig. Das mag sich ändern wenn ich dann vor Ort bin.

Ob die Golan-Höhen dann wirklich ne gute Idee sind werde ich vor Ort entscheiden und mir dazu mal die Meinungen der Einheimischen einholen. Ist ein Trip in die Golanhöhen von haifa aus realisierbar/sinnvoll? In Haifa hätte ich eine gratis Übernachtungsmöglichkeit.

Wie "bereist" man die Westbank denn am Besten? Meinst du es "reicht" ein Abstecher nach Betlehem? Oder "sollte" man noch andere Orte ansteuern um einen Eindruck vom Leben dort zu erhalten? Ich hatte an 23 (eher 2) Tage gedacht.
Wird beim Besuch der Westbank irgendwie im Pass gestempelt?
Gibt es nicht die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch von dem dünnen Streifen zwischen Westjordanland und Joradnien her einzureisen? Dann könnte ich nämlich evtl. einen kleinen Loop machen im Sinne von Tel Aviv- Haifa (Akko) - Golanhöhen - Westjordanland - Jerusalem (evtl. Negev) - Tel Aviv

Simmt, das Tote Meer! Steht auch auf dem Plan :-)

Kann jemand gute Touren in der Negev-Wüste empfehlen, die nicht gleich mehere hundert Euro kosten?

Das Land ist wohl wirklich nicht sehr groß und alles ziemlich schnell zu erreichen. Meinst du es wäre sogar machbar Petra einen Besuch abzustatten ohne sich in der Zeit zu sehr hetzen zu müssen? Sonst hebe ich es mir halt für ein andermal auf...
Würde es sich dann anbieten von Jerusalem/Westjordanland her nach Jordanien einzureisen oder führt der schnellere Weg trotzdem über Eilat.


Gruß Boris
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elhebro

« Antwort #3 am: 04. Mai 2013, 14:08 »
Ich glaube nicht, dass es möglich ist - vor allem nicht in Israel und Palestina - Kultur und Lebensweise von Politik und Religion zu trennen.
Akko ist direkt bei Haifa und vor allem geschichtlich spannend (Kreuzfahrer-Stadt). Allerdings hat man in einem halben Tag alles gesehen. Jerusalem ist wirklich einfach grandios, wenn auch nicht unanstrengend. Man kann Bethlehem in einem Tagesausflug von Jerusalem erkunden, es lohnt sich aber auf jeden Fall länger zu bleiben. Wir waren nur in Bethlehem, im Nachhinein habe ich das aber bereit. Es wäre sehr einfach gewesen, auch noch andere Städte in der WB zu besuchen. Nazareth hatte uns auch super gefallen, wärend ich den See Genezareth nicht soo toll fand. Distanzen sind wirklich kein großes Problem, auch wenn die Egged Busse manchmal erstaunlich selten fahren.

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Bobsch

« Antwort #4 am: 04. Mai 2013, 18:12 »
Zitat
Es wäre sehr einfach gewesen, auch noch andere Städte in der WB zu besuchen.

Wie kommt man denn innerhalb der WB voran? Gibts da Busse, öffentliche Verkehrsmittel? Gibt es da auch Hostels wo man unterkommen kann oder nur Hotels, die dann entsprechend teurer sind?

Gruß
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Julschen

« Antwort #5 am: 04. Mai 2013, 21:01 »
Es gibt im Internet auch eine Seite des größten Busunternehmens (weiß den Namen nicht mehr), da kannst du dir die Fahrpläne ansehen.

Nennt sich Eegged http://www.egged.co.il/eng/ und ist für hiesige Verhältnisse auch recht günstig (ich glaube, eine Strecke Tel Aviv - Eilat kostete vor ein paar Jahren umgerechnet ca. 16 Euro, da hätte die Deutsche Bahn dir mindestens 40 Euronen abgeknöpft).
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LatAM13-14

« Antwort #6 am: 05. Mai 2013, 14:48 »
Ich war in den letzten 2 Jahren dreimal in Israel und jedesmal auch wieder in Jerusalem  :) - dort nimm auf jeden Fall die kostenlosen City Walks mit - da erfährst du unglaublich viel und hast eine große Auswahl an verschiedenen Touren! Ich hab da bei weitem nicht alles gesehen, aber spannend fand ich:
  • den City Walk - viel Insights von begeisterten Zugezogenen
  • den Walk auf der Außenmauer - da hast du einen interessanten Blick in alle unterschiedlichen Viertel
  • auch sehr interessant und weiß vielleicht nicht jeder: es wird eine Besichtigung der unterirdischen Mauer angeboten - da kommt man dem jüdischen Heiligtum am nächsten (aber die Führung auf Englisch buchen  :D, das hatte ich damals leider irgendwie schlecht organisiert  :'()
  • The Night Spectacular at the Tower of David - nette Animation der Geschichte Jerusalems

das fällt mir gerade ganz spontan zu Jerusalem ein.
Von dort aus kommst du recht gut zum Toten Meer - auf dem Weg dahin auf jeden Fall in Masada halten und besuchen! Viel Historie, typischer Tagestrip für jüdische Schulklassen und ein grandioser Ausblick auf die Landschaft.
Vom Toten Meer kommt man bestimmt gut weiter nach Süden nach Elat (gut, ist eher ein Touristenort, aber nett zum Schnorcheln, tolle Aussicht nach Jordanien und Ägypten).
Auch wenn Eilat jetzt nicht die tollste Stadt ist (Touristenort, aber zollfrei einkaufen!  :D), von hier aus kann man verschiedene Sachen machen:
  • nach Petra fahren - eine Tagestour. Details kenne ich leider nicht, da ich es bisher nicht geschafft hab  :'(
  • Bootstour mit Schnorcheln
  • man hat eine tolle Aussicht nach Jordanien und Ägypten
  • der Timna Park war auch spannend - ein Naturpark in der Wüste zum Wandern und Klettern

Von Eilat kannst du auch mit dem Flugzeug zurück. Es gibt eine Billigairline - das müsste ich aber nochmal nachschauen, wie die hieß.
Ich selbst bin damals nur mit Mietwagen unterwegs gewesen. Touristen bekommen einen speziell günstigen Preis, da sie die Mehrwertsteuer nicht bezahlen müssen. Ich glaube, ich hatte damals ca. 20€ pro Tag bezahlt - kann man bestimmt weiter runterhandeln.

Ja, die Golanhöhen waren schon toll und sehr interessant! Auch war ich sehr überrascht, dass Israel so grün sein kann. Falls es irgendwie geht, versuch zumindest in die Richtung zu kommen, denn dort erwartet dich viel Wasser, viel Grün und viele Tiere/Vögel!

Wie gesagt, wie das alles mit den Öffentlichen zu bewältigen ist, weiß ich leider nicht.
Ach ja, in Caesarea war ich auch noch - fand ich jetzt nicht sooo spannend. Wer schon mal in Rom war, wird so einiges wiedererkennen  ;)

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar neue Impulse geben!
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Bella

« Antwort #7 am: 05. Mai 2013, 17:09 »
Der vorige Beitrag von LatAM13-14 bestätigt genau das, was ElHebro sagt:

Ich glaube nicht, dass es möglich ist - vor allem nicht in Israel und Palestina - Kultur und Lebensweise von Politik und Religion zu trennen.

Z.B. die Untertunnelung des Tempelmounts ("Besichtigung der unterirdischen Mauer") ist politisch hoch brisant, da viele Muslime befürchten, dass diese unterirdischen Tunnel den Berg, und damit ihre heiligen Stätten (Felsendom, AlAqsa-Moschee) zum Einsturz bringen könnten.

Auch die Beobachtung wie grün die Golanhöhen sind ist politisch extrem wichtig, da die Golanhöhen (wie gesagt syrisches Gebiet, das von Israel besetzt ist) aufgrund ihrer hohen Wasservorkommen strategisch sehr wichtig sind.

Das sind nur zwei Beispiele... Es ist LatAM13-14 gegenüber wirklich nicht böse gemeint, aber ich halte es doch für die Pflicht eines jeden Besuchers zu versuchen auch hinter diese Fassade zu schauen: Unweit der Altstadt werden Palästinenser enteignet, wohnen Siedler in palästinensischen Wohnhäusern, werden palästinensische Häuser demoliert. Die Stadt wird durch eine Mauer getrennt, es gibt Checkpoints, die die Bewegungsfreiheit der Palästinenser einschränken. Der arabische Ostteil der Stadt ist unterversorgt: keine/unregelmäßige Müllabfuhr, zu wenig Schulen und und und.

Natürlich ist es am Ende jedem selbst überlassen, aber ich möchte doch dazu aufrufen, sich nicht von der friedlichen Fassade blenden zu lassen, sondern auch dahinter zu sehen. Sehr hilfreich dazu ist folgende Tour:
http://www.alternativetours.ps/cmsms/index.php?page=jerusalem-political-tour-2

Auch andere Touren, z.B. die nach Hebron, sind sehr zu empfehlen.
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Bella

« Antwort #8 am: 05. Mai 2013, 17:26 »
Wie "bereist" man die Westbank denn am Besten? Meinst du es "reicht" ein Abstecher nach Betlehem? Oder "sollte" man noch andere Orte ansteuern um einen Eindruck vom Leben dort zu erhalten? Ich hatte an 23 (eher 2) Tage gedacht.

Es fahren überall (Mini-)busse hin. Die fahren oft, sobald sie voll sind, kann mich jetzt nicht mehr an Details erinnern, aber es ist jedenfalls nicht besonders schwierig sich fortzubewegen und wenn du fragst, wird man dir immer weiterhelfen.

Ich würde nicht nur nach Bethlehem fahren. Hebron ist sehr, sehr interessant, da es die Stadt ist, in der die jüdischen Siedler quasi auf den Köpfen der Palästinenser leben. Es gibt eine Straße, in der Araber nur auf einer Seite gehen dürfen und der größte Teil für Juden reserviert ist (genau, wie damals in Dtl... Nur dass die Juden jetzt den größeren Teil der Straße haben...). Die Hauptstraße der Stadt - ehemalige Einkaufs"meile" ist für Palästinenser heute komplett gesperrt.

Ramallah ist auch ganz ok, dort kannst du Arafats Grab besuchen. Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt, es ist nicht, dass es wirklich viele Sehenswürdigkeiten gibt in der WB, aber auch weitere Städte wie Nablus sind trotzdem einen Besuch wert. Außerdem freuen sich die Menschen hier über interessierte Ausländer.

Wird beim Besuch der Westbank irgendwie im Pass gestempelt?

Nein. Die Israelis betrachten die Westbank als Teil ihres Landes (haben die WB 1967 besetzt). Daher gehst du zwar durch Checkpoints und musst deinen Pass zeigen, aber es wird nicht gestempelt.

Gibt es nicht die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch von dem dünnen Streifen zwischen Westjordanland und Joradnien her einzureisen? Dann könnte ich nämlich evtl. einen kleinen Loop machen im Sinne von Tel Aviv- Haifa (Akko) - Golanhöhen - Westjordanland - Jerusalem (evtl. Negev) - Tel Aviv

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, welchen dünnen Streifen du meinst.... Wie schon vorher gesagt, ich kann es nicht garantieren, aber ich bin ziemlich sicher, dass du - um von den Golanhöhen in die WB zu kommen - über Jerusalem fahren musst. Solltest du überlegen, über Jordanien fahren zu wollen, erscheint mir das nicht sehr sinnvoll. Ich weiß gar nicht, ob es im Norden überhaupt einen Grenzübergang gibt, aber du müsstest für das Visum bezahlen usw. Hört sich nicht so sinnvoll an.

Meinst du es wäre sogar machbar Petra einen Besuch abzustatten ohne sich in der Zeit zu sehr hetzen zu müssen? Sonst hebe ich es mir halt für ein andermal auf...
Würde es sich dann anbieten von Jerusalem/Westjordanland her nach Jordanien einzureisen oder führt der schnellere Weg trotzdem über Eilat.

Von Jerusalem werden ziemlich teure Touren nach Petra angeboten, halte ich aber für nicht sehr sinnvoll. Ist doch recht weit und auch teuer. Wie LatAm13-14 schon sagt, kann man auch von Eilat dorthin fahren. Eilat liegt aber für hiesige Verhältnisse ziemlich ab vom Schuss und so habe ich beschlossen, dass es mir die Fahrerei nicht wert ist.

Solltest du trotzdem nach Petra wollen, würde ich dir eine organisiert Tour empfehlen. Über Jordanien zu reisen macht aus mehreren Gründen meiner Meinung nach wieder keinen Sinn.
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elhebro

« Antwort #9 am: 06. Mai 2013, 18:13 »
eine Tagestour nach Petra von Eilat würde ich nicht empfehlen. Das ist sicherlich ziemlich stressig und extrem teuer - auch weil der Eintritt für Petra doppelt so hoch ist, wenn man erst am gleichen Tag eingereist ist.  Wir waren bei unserer 18-tägigen Israelreise drei Nächte in Jordanien und das war ok so.
Wenn Du aber nochmal in die Gegend willst, würde ich mehr Zeit in Israel und Palestina verbringen und JOrdanien wann anders besuchen.
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Bella

« Antwort #10 am: 06. Mai 2013, 18:14 »
Schließe mich elhebro 100% an.
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Bobsch

« Antwort #11 am: 07. Mai 2013, 01:01 »
Vielen Dank für die informativen Antworten!

Ich bin schon ganz gespannt auf das Land und alles was dazugehört (Politik, Religion). Ich hoffe sehr, dass es mit den Golanhöhen klappt... mal schauen.

Eine Frage bleibt mir aber noch, die vermutlich etwas untergegangen ist. Wie ist das mit Unterkünften in der Westbank? Hostels? Hotels? Oder muss ich mir da Privatleute suchen?

Gruß
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Bella

« Antwort #12 am: 07. Mai 2013, 01:28 »
Es gibt schon Unterkünfte, allerdings sind die weniger im Internet zu finden und auch in Reiseführern nicht gerade zahlreich vorhanden. Ich war in Nablus in einem Hotel und habe die anderen Orte von Jerusalem aus besucht. Ich nehme mal an, dass man immer etwas findet, aber man muss wohl flexibel sein, nicht nur bzgl Qualität sondern wahrscheinlich auch bzgl Preis.

Edit: ich kann mich erinnern, dass mich einige Couchsurfer angeschrieben haben. Das wäre bestimmt auch eine gute Option, eine sehr gute sogar! :)
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Angel

« Antwort #13 am: 07. Mai 2013, 12:19 »
auch wenn ich jetzt hier gegen die meisten vorherigen Poster spreche - ich fand Jerusalem derartig anstrengend, dass ich nach einer Nacht wieder weggefahren bin und erst eine Woche später nochmal vorbeischaute (in einem anderen Hostel und schon wissend was auf mich zukam)
Ich fand die fanatischen Touristen in der Altstadt einfach zuviel und hatte in der Österreich-Hospiz bei meinem zweiten Besuch zumindest einen Rückzugsort von all dem Trubel.
Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin, deshalb schreib ich das hier nur, weils dir ja eventuell ähnlich ergeht  ;)
Die Stadt selbst fand ich total schön, aber halt die Leute dort...

Ansonsten fand ich Israel toll. Wenn du in Tel Aviv bist, buch unbedingt!!! beim Florentine Hostel, es war das beste wo ich jemals war, was die Gemütlichkeit und Atmosphäre betrifft. Ist nicht weit vom Bahnhof, kannst auch locker zu Fuß zum Strand oder zum Flohmarkt in Yaffo. Definitiv ein Platz zum hängen bleiben. Da es nicht soviele Betten gibt, lieber vorab buchen.

Golan würd ich momentan nicht empfehlen.

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Bobsch

« Antwort #14 am: 10. Mai 2013, 21:52 »
Ich hätte da nochmal ne Frage  ;D

Ich bin ja eigentlich eher der Typ der an die Orte fährt und sich spontan vor Ort die Unterkunft sucht! Ist das in Israel möglich/realistisch? Oder sollte ich doch lieber 1 bis 2 Tage im Vorraus reservieren?

Am Sonntag würde ich jetzt gerne über Safed und/oder Tiberias zu den Golanhöhen fahren und frage mich ob ich da spontan was finde oder an den jeweiligen Orten schon vorbuchen sollte. Nur weiss ich noch nicht wie lange ich an den einzelnen Stellen bleiben möchte.

Wie sind da eure Erfahrungen in Israel?

Gruß
Boris
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