Thema: backpacken in arabischen Laendern (Erfahrungen)  (Gelesen 4768 mal)

reisende

« am: 14. April 2012, 08:41 »
Hallo, ich wollte mal generell nach Erfahrungen von Backpackern in arabischen Laender sammeln.

Ich ueberlege naemlich, ob ich ein paar arabische Laender in meine Weltreise einbaue, oder ob ich die lieber in zweiwoechigen Urlaubs-"Ausfluegen" von Deutschland aus "mitnehme". Mich wuerde es ja tendenziell schon seeeeehr reizen, da backpacken zu gehen fuer laenger.

Danke im voraus fuer eure Beitraege,
die reisende Nina (aus Australien)
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Stecki

« Antwort #1 am: 14. April 2012, 08:48 »
Kann Dir nur aus Katar berichten. Es gibt in Doha ein YHA, welches aber ziemlich weit weg vom Zentrum liegt. Öffentlichen Verkehr gibt es kaum, man sollte also auf einen Meitwagen zurückgreifen, auch wenn der Verkehr der Horror ist. Andere Backpacker habe ich kaum gesehen.
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muckl

« Antwort #2 am: 14. April 2012, 09:52 »
wir werden im Mai in Abu Dhabi starten, da es dort aber nicht wirklich Hostels gibt und wir im Hotel schlafen, ist das jetzt nicht backpacking so wie ich es mir im klassischen Sinn vorstelle, ausser dass wir keinen Koffer, sondern einen Rucksack dabei haben  ;D
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Quatschnie

« Antwort #3 am: 14. April 2012, 11:55 »
Hallo reisende!

Ich kann dir den Iran ans Herz legen. Eines der besten Länder das ich besucht habe in Punkto Menschen und Kultur. Ja, es ist richtig du musst einen Schleier tragen, aber das ist halb so schlimm, der kann im Süden auch schon mal auf halb acht hängen ohne das sich jemand daran stört. Ansonsten sind die Menschen im Iran unbeschreiblich freundlich, neugierig und hilfsbereit. Es wird kein Tag vergehen, an dem dir nicht ein Einheimischer seine Hilfe anbietet, um dir die Stadt zu zeigen oder sonstiges. Des weiteren gibt es jede Menge Kultur zu bestaunen, die sich mal vom Sonstigen etwas unterscheidet.
Nun mal zum Reisen. Das Visum musst du über eine Agentur (hab den Namen grad nicht, kann aber nachfragen) buchen d.h. du schickst denen alle Info`s sowie ca. 35 € p.P über moneybookers (ein anderer Geldtransfer ist aufgrund des Embargos nicht mgl.) und bekommst ein paar Wochen später einen Code zu geschickt per e-mail, mit dem du zur iranischen Botschaft deiner Wahl gehen kannst (welche das ist musst du zuvor der Agentur mitteilen). Dort bekommst du dann dann Visum, nachdem du noch ein wenig oder auch mehr Papierkram ausgefüllt hast, wir mussten sogar unsere Fingerabdrücke besorgen.
Die Einreise war dann völlig problemlos. Ein guter Weg in das Land ist von VAE aus, mit dem Flugzeug kannst du von dort aus nach Shiraz im Süden fliegen mit Air Arabia - gute Gesellschaft der Scheich aus Sharjah - gleich neben Dubai  dort ist auch der Flughafen. Eine weiter Möglichkeit ist die Fähre von Dubai aus -fährt so glaube ich 2 x die Woche nach Bandar Abbas und dauert ca. 10 Std.
Da Iran kein ganz einfaches Reiseland ist kommt nur die nächste kleine Hürde. Du musst alles Geld was du benötigst bar mitnehmen, da unsere Karten aufgrund des intern. Embargos nicht an den Automaten funktionieren. Für 2-3 Wochen aber eigentlich kein Problem. In der größten Not wird dir ein Iraner mit Geld aushelfen und kannst ihm den Betrag von deinem Konto aus auf ein Konto in Dubai zurück überweisen. Das hört sich immer ein bisschen komisch an, aber es funktioniert wirklich.
Das Reisen im Land ist eigentlich völlig easy. Es gibt hypermoderne Busse, die Straßen sind gut und eine Eisenbahn ist auch vorhanden. Aufs Flugzeug würde ich verzichten.. richtig Embargo es gibt keine Ersatzteile und so fliegen lauter alte Kisten rum.
Zu den Unterkünften gibt es zu sagen, dass diese nicht ganz billig sind, meist sind es kleine Hotels, wir haben aber auch in richtig guten Hostel gewohnt.
Der Iran ist absolut sicher, du brauchst keine Angst vor Überfällen oder ähnlichen haben außer die Weltmacht entscheidet sich doch noch vorbei zu kommen :-\ ... ich denke aber das Risiko ist gut kalkulierbar...noch ein Tipp die Atomanlagen stehen in der Nähe von Esfahan also wenns losgeht am besten dort weg. Ansonsten sind die Menschen jederzeit hilfsbereit bis auf ein paar Taxifahrer in Esfahan, die uns abzocken wollten, haben wir nichts schlechtes gesehen oder gehört. Einladungen von Menschen kannst du ruhig annehmen sie sind halt so gastfreundlich.
Wenn du vom Iran nach Europa zurück willst bietet sich die Eisenbahn an. Ein mal die Woche fährt ein Zug von Teheran nach Istanbul ca. 70 Std. - eine wirklich lohnenswerte Reise. Preis um die 55 €.
Die beste Reisezeit fängt jetzt gerade an  Im Süden ist es eigentlich immer warm, der Norden hat die Jahreszeiten wie in Europa. Wenn du noch mehr wissen möchtest kann ich dir gerne noch was raussuchen.

Lg Quatschnie     
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Bella

« Antwort #4 am: 16. April 2012, 14:57 »
Ich kann Quatschnies Beitrag zu 99,99% unterschreiben: Der Iran ist ein wunderschönes und wunderbares Land und es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht dorthin zurück sehne!!!!

Ein kleiner Einwand: ich habe das Visum nicht über eine Agentur, sondern direkt über die Botschaft bekommen. Ist vielleicht ein bisschen umständlicher, aber billiger und geht auch.

Ich war außerdem noch in Palästina (und Israel, aber ist wohl nicht arabisch ;-) ) unterwegs, was absolut toll ist, insbesondere wenn man sich für Politik interessiert. Die Leute sind super nett, man kommt gut mit Bussen von Ort zu Ort und insgesamt ist es nicht wirklich schwierig zu bereisen würde ich sagen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass jemand versucht hätte, mich über den Tisch zu ziehen. Ich würde sagen, wenn es Probleme gibt, dann mit den israelischen Behörden, weil die keine Palästina-Sympathisanten wollen, aber ich hatte keine Probleme.

Ich war außerdem in den VAE, aber nur in Dubai und Abu Dhabi. Total easy.

Vor drei Jahren war ich in Syrien, was ja im Moment leider ausscheidet. Dort habe ich eine Freundin besucht, die arabisch sprach und mir und meiner Freundin geholfen hat, von A nach B zu kommen. Ohne sie wäre das womöglich etwas schwieriger gewesen. Wir haben auch einen Abstecher nach Beirut gemacht, wo die Leute einfach fantastisch waren!

Das einzige Land im Nahen Osten, das mir überhaupt nicht gefallen hat, ist Jordanien. Ich war zwei Mal für wenige Tage dort und hatte beide Male das Gefühl, dass alles nur "die Dollar-Zeichen in den Augen haben", wie meine Freundin formulierte. Abzocke, Verarsche, unverschämte Kommentare, unfreundliche Leute und eine größtenteils unangenehme Atmosphäre ist das, was ich von beiden Reisen dorthin mitnehme. Das habe ich auch von anderen Leuten gehört, aber es muss natürlich nicht heißen, dass es immer so ist.

Insgesamt kann ich den Nahen Osten (Iran zählt sich übrigens nicht zu den arabischen Ländern ;-) ) unbedingt zum Reisen empfehlen. Es gibt wenig Tourismus, die Gastfreundschaft ist einfach wunderbar und es ist für mich eine der faszinierendsten Regionen der Welt.

Ich habe übrigens auch einen Blog, vielleicht hast du ja Lust, etwas nachzulesen: http://iftodaywasmylastday.rtwblog.de/inhaltcontenido/

LG
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WhiteWidow

« Antwort #5 am: 16. April 2012, 15:47 »
Im Gegensatz zu meinen Vorredner(innen) habe ich eher Erfahrungen aus den arabischen Ländern im Norden Afrikas (Ägypten, Tunesien, Marokko; Lybien und Algerien sind aus meiner Sicht zu unsicher...).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Reisen eigentlich recht unkompliziert ist: wo vorhanden, ist die Bahn das Fortbewegungsmittel meiner Wahl, ansonsten Busse (fahren in praktisch jedem Land in alle grösseren Ortschaften; falls möglich immer die staatlichen Linien benutzen, da i.d.R. günstiger, schneller und viiiel komfortabler!) oder Mietwagen (wenn Mitreisende gefunden werden, welche die Kosten mit dir teilen). Sammeltaxis und "normale" Taxis nutze ich lediglich für das Erreichen abgelegener Orte und zur schnellen Fortbewegung in grossen Städten wie Kairo (Busse sind hier praktisch immer völlig überfüllt und verkehren nach einem "Fahrplan", welcher für Westler nur schwer zu erschliessen ist). Sowohl Sammel-, wie auch normale Taxis haben ausserdem noch weitere Nachteile:enorm beschränktes Platzangebot (14 Personen in einem Auto für maximal 9; für grosse Menschen wie mich eine Qual...), sehr mühsame Preisverhandlungen, Zu- und Aussteigen von anderen Fahrgästen jederzeit möglich (auch im normalen Taxi!!!)
Bezüglich Unterkunft: Hostels gibt es meines Wissens höchstens in Städten. Es existieren jedoch überall günstige "Hotels" (oftmals grottenschlecht: unbedingt Zimmer und Matratze immer anschauen!!!!) oder sogar die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgelt bei Einheimischen unterzukommen (sehr empfehlenswert und interessant, auch wenn die Hygiene hier oft genau so schlecht ist...)!
Sicherheit: Abgesehen von einigen nicht so tollen Quartieren in den Grossstädten (Kairo, Tunis, Rabat, Casablanca), welche man Nachts lieber nicht alleine durchstreifen sollte und Grossdemonstrationen (zur Zeit ja bekanntlich sehr aktuell), sind alle Länder (einmal von Kleinkriminalität abgesehen) sehr sicher. Oft existiert auch eine spezielle Touristenpolizei, an welche man sich für (fast) alle Probleme wenden kann.
Abzocke: Feilschen kann UND muss man fast überall (Ausnahme sind Preise für Bus- und Bahnfahrten mit der staatlichen Gesellschaft), wobei man trotz allem als Tourist nie die Preise der Einheimischen erhält (finde ich aber auch ok, da wir ja mehr Geld zur Verfügung haben als diese); wirklich üble Abzocke findet eigentlich nur an den gängigen "Klischee-Touri-Orten" (z.B. Luxor, Marrakech, in vielen Orten des Sinai, etc.) statt; in ländlichen Gegenden sind die Menschen sehr freundlich und zuvorkommend; auch Diebstahl oder gar Gewalt gibt es hier eigentlich nicht!
Als alleinreisende Frau könnte ich mir vorstellen, dass das Ganze etwas schwieriger ist, da sich die Araber von Frauen nicht gerne etwas sagen lassen und sie als Verhandlungspartner oft nicht sehr ernst nehmen; gefährlich ist es aber auch nicht (habe von keiner der Frauen, welche ich getroffen habe etwas in diese Richtung gehört)
Ganz generelle Hinweise: Ein paar Brocken hocharabisch oder ägyptischer Dialekt (wird in den meisten Filmen gesprochen und deshalb praktisch überall verstanden) sind von unschätzbarem Wert, um lästige Verkäufer oder Taxifahrer abzuwimmeln! Immer freundlich aber sehr bestimmt auftreten (speziell als Frau wahrscheinlich noch wichtiger, um sich Gehör zu verschaffen); und... Geduld, Geduld, Geduld  ;D
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elhebro

« Antwort #6 am: 19. April 2012, 17:24 »
Es ging doch auch darum, ob arabische Länder eher zu einem späteren Zeitpunkt als 2/3 wöchige Urlaube oder in die Weltreise integrieren, oder?
Ich habe nur Erfahrungen mit kürzeren Reisen nach Ägypten, Oman, Israel (mit Abstechern nach Palästina) und Jordanien, und Abu Dhabi.
Die ganzen VAE eignen sich ja ziemlich gut als Stop-Over Destination, das kann man bestimmt gut integrieren - und von da kämst Du gut in den Oman und auch wieder zurück. Von da musst Du aber sowieso fliegen, weil weder Saudi-Arabien noch der Yemen aus unterschiedlichen Gründen bereisbar sind.

Die anderen arabischen Länder würde ich glaube ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, auch wegen der Lage in Syrien.

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reisende

« Antwort #7 am: 20. April 2012, 15:25 »
Erst mal vielen Dank fuer eure vielen ausgiebigen Anworten! :) Vielleicht wird der Iran eines Tages auch einmal von mir besucht werden, interessanterweise hatte ich die Idee irgendwann auch schon, da ich so liebe Iraner kennengelernt habe hier und da; ansonsten habt ihr damit vielleicht erstmal anderen Mitlesern Mut gemacht. Und nochmal fuer die heimlichen Mitleser, die es nicht wussten: im Iran spricht man Farsi (Persisch), nicht Arabisch.

Im Moment spiele ich mit dem Gedanken, Marokko als dasjenige arabische Land auszuerkehren, und dort ca. einen Monat lang zu backpacken (und andere arabische/naher Osten-Laender in normalem Urlaub zu besuchen), das waere dann im November/Dezember. Vielleicht nicht die beste Jahreszeit, aber wenigstens ist es dann nicht so heiss. ;)

Falls noch jemand was konkret zu Marokko sagen kann (Preise, Aufdringlichkeit?, als-Frau-alleine, sehenswerte Ziele, aktuelle politische Situation, Kriminalitaet, oder etwa alternatives Land ;) ), waere super. :) Ob es da guenstige Arabisch-Sprachschulen gibt, die Wochenend-Kurse in Travel-Arabisch anbieten? Oder 1-Wochenkurse?

Und wie kommt man auf dem guenstigesten Wege zurueck nach D, wenn man womoeglich in Tangier die Faehre nach Spanien nimmt?

Lieben Dank noch einmal.
Eure reisende Nina
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WhiteWidow

« Antwort #8 am: 24. April 2012, 09:10 »

Falls noch jemand was konkret zu Marokko sagen kann (Preise, Aufdringlichkeit?, als-Frau-alleine, sehenswerte Ziele, aktuelle politische Situation, Kriminalitaet, oder etwa alternatives Land ;) ), waere super. :) Ob es da guenstige Arabisch-Sprachschulen gibt, die Wochenend-Kurse in Travel-Arabisch anbieten? Oder 1-Wochenkurse?

Preise: Generell sind insbesondere Marrakech und die Orte an der Westküste nördlich des Atlas allgemein teurer. Abgesehen von einschlägigen Touristenorten wie bspw. Agadir (welches übrigens auch nicht wirklich sehenswert ist), finden sich jedoch überall günstige Hotels (meist in den Seitengassen in der Medina/Altstadt)
Aufdringlichkeit: Die Einheimischen können, wenn es um das Verkaufen von Waren Touren, etc. geht, ziemlich aufdringlich werden. Insbesondere in Marrakech und Fez äusserte sich dies bei uns letztes Jahr besonders stark. Hier muss man halt unnachgiebig sein und die gängigen Floskeln ("la shoukran"; "ana misch ais", etc.) konsequent benützen. Bezüglich Aufringlichkeit ggü. Frauen kann ich leider nicht viel sagen (bin ein Mann  ;D).
Sehenswerte Ziele: Uns haben bei den (Königs-)Städten Meknes und Fez am besten gefallen, da sie touristisch nicht ganz so überlaufen sind, wie bspw. Rabat und Marrakech. Einen längeren Ausflug in die Gebiete südlich des Atlas können wir auch sehr empfehlen! Dort sollte man die Thodra- und Dades-Schlucht anschauen, die Beduinen im Atlas besuchen (man kann gegen ein kleines Entgelt bei Einheimischen unterkommen) und eventuell eine Wüstentour in der Region um Mhamid machen.
Politische Situation: Da König Mohammed vor einigen Monaten (oberflächliche) Reformen eingeleitet hat, ist es (bisher) zu keinen grösseren Demonstrationen, etc. gekommen. Wie die Lage zur Zeit genau ist, kann ich aber nicht exakt beurteilen
Kriminalität: Nachts in den grossen Städten einsame Nebenstrassen meiden, da sonst Gefahr besteht, Opfer von Raubüberfällen zu werden. Allerdings nie mit Verletzungen (sofern man natürlich das Geld hergibt)! Sonst (von der allgemeinen Abzocke einmal abgesehen) sehr sicher und insbesondere auf dem Land keine Gefahren (dort meist nicht einmal Diebstahl, auch wenn man ihn "provozieren" würde...)!

Bezüglich Sprachkurs muss ich leider passen (mein Arabisch habe ich mir beim Arbeiten in Ägypten angeeignet...). Auch bezüglich Rückkehr, kann ich keine Infos geben (bin immer geflogen; mit EasyJet sehr günstige Flüge von/nach Marrakech).

Beste Grüsse,
White
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reisende

« Antwort #9 am: 26. November 2012, 23:51 »
Erst mal vielen Dank für die Ausführungen zum Thema Marokko und arabischen Ländern allgemein.

Nun werde ich also wirklich hinfliegen, und zwar im Dezember. Bin schon im Reisefieber (war nach meiner Weltreise gerade mal einen Monat daheim, und schon geht´s wieder los). Nun habe ich beim Recherchieren einen wunderschönen Ort entdeckt:
Erg Chebbi. googlet mal nach Bildern und ihr wisst, was ich meine. Da würde ich ja soooo gerne hinfahren. Nun liegt das ja aber ganz schön weit draußen und recht nah an Algerien, und da kommen mir die Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes in den Sinn. Ist das denn wirklich so gefährlich, da hinzureisen? Ich würde mir das ja ungern entgehen lassen. Und falls
es doch notwendig sein sollte: Wo kann man denn ähnliches sehen in weniger gefährlicher Atmosphäre?

Ich habe mal einen deutschen hitch-hiker aus Dänemark getroffen (und zwar in Tansania), der sagte, als einzelner geldarmer Reisender sei er z.B. in Ethiopien bei Weitem sicherer gewesen als eine ganze Reisebusgruppe, die zu der Zeit, als er da war, entführt wurde. Gilt das auch für Marokko, dass man als einzelner Tourist, der mit einheimischen Bussen fährt, weniger gefährdet ist .... oder ist das ein Trugschluss...?

Wie ist die aktuelle Situation in Marokko überhaupt gerade? Da gab es wohl auch mal  ein paar Demonstrationen mit gewalttätigen Ausschreitungen in letzter Zeit, wie ich las, aber wie ist es jetzt gerade, und wie ist die Lage für mich als unabhängigen Backpacker...?

Außerdem: Wie kriege ich als Vegetarier in Marokko was zu essen? Wie vermeide ich zum Beispiel Gemüsecouscous, der in Fleisch gekocht wurde...

Und zum Thema Abwimmeln unerwünschter Verkäufer: was bedeutet eigentlich "Ana mish ais"?

Wo finde ich mal einen online Arabisch-Schnellkurs für solche oder ähnliche Fälle, die einem beim Reisen passieren... Französisch übe ich bereits!

Liebe Grüße,
die reisende


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