Thema: Mietwagen-Preise Europa angezogen?  (Gelesen 419 mal)

dirtsA

« am: 12. Juni 2022, 02:18 »
Hallo zusammen,

geht es nur mir so bei meiner Recherche, oder haben die Mietwagen-Preise in Europa richtig angezogen in den letzten 2 Jahren? Hab jetzt schon länger nichts mehr gemietet, aber schaue gerade für Spanien (Barcelona) und Italien (Mailand oder Venedig oder Verona). Für Spanien habe ich jetzt keine Vergleichswerte, aber von Verona aus hatten wir im Sept vor 2 Jahren einen Mietwagen um ca 18 Euro/Tag inkl. allen Versicherungen bekommen. Jetzt scheint man unter 50 Euro nichts zu bekommen, und das ist meistens nur mini, ohne Versicherungen, nicht alle km inklusive etc.?

Geschaut habe ich bisher v.a. auf Billigermietwagen.
Geht es euch ähnlich bei eurer Recherche? Ist das der Post-Corona-Effekt, dass alle was unternehmen und endlich wieder wegfahren wollen? Oder gibts eine bessere Website, wo ich heutzutage schauen sollte?

Ich schaue für Italien für den kompletten Spetember und für Spanien für Oktober.

Bin gespannt, in meinem Kopf ist nämlich gerade große Verwunderung, dass das auf einmal so teuer sein soll für ein schlichtes mini Auto? (wobei wir eigentlich gerne ein größeres hätten)

Danke :)
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Stecki

« Antwort #1 am: 12. Juni 2022, 08:02 »
Ja, ist aber schon länger ein Thema in den Medien. Ein Kumpel schrieb gestern was von 250 EUR pro Tag in Irland.
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reisefieber2019

« Antwort #2 am: 12. Juni 2022, 11:04 »
Wundert mich das du so überrascht bist. Ist doch nichts Neues.
Ich war in der Branche. Es ist ein mix aus Kohle machen und keine Autos vorhanden. In corona Zeiten haben die mietwagenfirmen alles verkauft. Jetzt mussen sie teuer kaufen oder konnen gar nicht kaufen weil Chips fehlen usw. Sagt mein Kumpel der ist noch aktiv im flotten Geschäft Mietwagen.

Das selbe ist wenn du dir ein gebrauchten kaufen willst. Das war mein Hauptgeschäft. Ich wollte mir jetzt was kaufen und ein Familien mietglied der mit Autos handelt hat mir regelmäßig Angebote geschickt zum Selbstkosten preis. Ich dachte teilweise der will mich verarschen.

Fazit Knall hart gesagt ich musste bescheuert sein mir ein gebrauchten 10 Jahre alt mit 150000 Kilometer auf der Uhr fur viel Geld zu kaufen.
Bin jetzt am überlegen 7000 Euro drauf zu legen und mit in Polen einen nagelneuem Kastenwagen zu holen und den umzubauen. Drei Jahre Garantie und ich weis wenn ich morgens wach werde das die Kiste auch anspringt.

Die Krönung sind Wohnmobile. Mein anderer Arbeitskollege der in der
Branche 30 Jahre war hat mal fur mich geschaut. 20000 Euro fur irgend  welchen alten Mist der 10-20 Jahre alt ist und viele Kilometer hat.
Fur 40000 kriegst was neues.
Das Verhältnis passt einfach nicht mehr.

Amerika das selbe 18 Euro jetzt uber 50 Tages Miete. 

Viel Erfolg bei deiner Suche
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karoshi

« Antwort #3 am: 12. Juni 2022, 17:52 »
Stimmt, das ging schon etwas länger durch die Presse. Die Mietwagenfirmen haben in der Corona-Krise auf Teufel komm raus die Flotten verkleinert und kriegen jetzt keine Neuwagen. Aktuell werden Bestandswagen gehalten, bis sie auseinanderfallen. Das ist praktisch, weil man dann mit bei der Übernahme unbemerkten Vorschäden viel Geld verdienen kann.

Wir haben kürzlich auch in Spanien gesucht. Der Wochenpreis für einen  Kompaktwagen (Seat Leon von einem halbwegs seriösen Vermieter) ging so bei 520 Euro los. Wir haben es dann krankheitsbedingt stornieren müssen, aber interessanterweise habe ich kurz vor dem ursprünglich geplanten Termin noch mal recherchiert, und da habe ich Preise ab 350 Euro gesehen. Scheint also fast so zu sein, als würden die Mietwagenanbieter es einfach mal versuchen, weil sie wissen, dass alle hohe Preise erwarten. Und wenn sie die Schrottmöhren nicht los werden, fallen die Preise auch schon mal. Das war allerdings in der Vorsaison (Mai). Ich denke, in der Saison ist das schon eher ein Massaker.
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Surfy

« Antwort #4 am: 13. Juni 2022, 06:30 »
Hab das gerade mal auch sehen wollen.

Neben meinen grösseren Reisen mache ich oft Kurzreisen u.a mit dem Mietwagen. U.a. sind wir mit Freunden seid 12 Jahren  in Folge (pre Corona) im Sommer in Ibiza unterwegs.

Das war noch nie wirklich günstig, auf Ibiza mussten wir selbst auch vor 10 Jahren Vor-Ort länger suchen um 60 Euro / Tag mit bescheidenem Versicherungspaket zu finden. Online waren das 90-105 Euro, wenn man etwas an Versicherungen dabei haben wollte, für etwas in VW-Golf grösse.

Für dieses Jahr wären es 101,35 € pro Tag für die Golf-Klasse - zumindest da scheint mir die Inflation noch nicht wirklich angekommen zu sein.

Auch die Preise auf Kreta im Vergleich zum August 2018 mit einem Kleinwagen & gutem Versicherungspaket ist mit 77,05 € pro Tag auf gleichen Niveau geblieben.

DH mit meinem kurzen Check in meiner "Buchungskategorie (gutes Versicherungspaket (Glasbruch, Vollkasko, Unterboden)) - sind die Preise recht konstant geblieben, getestet auch mit billiger-mietwagen.

Surfy

dirtsA

« Antwort #5 am: 13. Juni 2022, 18:42 »
Danke für euer Feedback! Das scheint mir ja echt etwas entgangen zu sein ;D Naja, wenn man eben mal fast 2 Jahre keinen Mietwagen braucht, kann man die Entwicklung schon verschlafen, oder... ::)

Dann ist das wohl einfach so und ich muss das akzeptieren.

@reisefieber - danke auch für deine Insights zum Thema Gebrauchtwagen. Auch da hatte ich mich schon gewundert, hab mir aber gedacht, damit kann ich euch hier im Reiseforum nicht nerven ;) Wäre nämlich auch eine Option gewesen, zumindest für Italien, mir halt in Ö einen günstigen, alten Kleinwagen zu kaufen und den dann meiner Mama zu überlassen. Aber nach meiner Recherche ist das echt auch mehr als hinfällig, wie du auch schon schreibst, krasse Preise für alte Klapperwagen! :o

@Surfy - vielleicht hat es sich auch an manchen Orten weniger krass entwickelt, als an anderen... Interessant, dass ihr damals vor Ort etwas günstigeres bekommen habt, aber darauf kann und will ich mich diesmal nicht verlassen, v.a. auch da unsere Miete ja jeweils von großen Flughäfen ab ginge. Aber für Spanien wird es evtl. eh eher ein Campervan, da gibts zumindest jetzt noch ein paar günstige :)
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