Thema: Von Österreich über Osteuropa nach Griechenland... eine total verrückte Idee??  (Gelesen 1929 mal)

dirtsA

Hallo zusammen,

ich muss hier mal eine Idee mit euch gegenchecken, bevor ich mich hier selbst zu sehr hineinsteigere ;D Denn hier gibts ja mittlerweile einige Osteuropa-Experten und auch einige, die mit dem Auto unterwegs waren! Dass mir mit den Zweifeln zu den Klettergebieten hier wahrscheinlich niemand helfen kann, ist mir bewusst ;)

Also, hier die Idee:

Ab August arbeite ich als Freelancer und habe vor, als Digital Nomad unterwegs zu sein. Momentan hätte ich die Option, ein sehr günstiges (altes, pannenanfälliges ::)) Auto von einem Freund zu bekommen. Damit würde ich Ende August nach Österreich zu meinen Eltern. Dort würde ich mich ein paar Wochen (evtl. den ganzen September) etwas sortieren, Sachen regeln, einkaufen etc.

Ende Sept/Anfang Okt dann los und zwar immer der Wärme nach, durch Osteuropa bis nach Griechenland. Unterwegs würde ich min. 2 Tage/Woche, max, 4 Tage/Woche arbeiten und den Rest der Zeit mit Sightseeing aber v.a. auch Klettern verbringen. An den Tagen, an denen ich arbeite, würde ich mich in den sehenswerten Städten in AirBnBs (oder so) einquartieren, an den übrigen Tagen in der Natur im Auto schlafen. Die Städte dann abends/mittags zwischen der Arbeit besichtigen, Sehenswürdigkeiten, die mehr Zeit nötig haben, halt am Wochenende. Wobei ich min. 2-3 Tage/Woche mit Klettern verbringen wollen würde, d.h. entweder in der Nähe von einem Klettergebiet sein müsste, oder halt in einer Stadt, die eine Kletter- oder Boulderhalle hat.

Das Endziel wäre dann Kalymnos (mit der Fähre von Piräus), wo ich (wohl 2 Wochen über Weihnachten mit dem Flieger heim) danach überwintern würde und 2-3 Monate bleiben würde. Kalymnos ist eines DER Klettergebiete Europas.

Nun meine Fragen bzw. Zweifel...

1) Wie lange würdet ihr für die Strecke in etwa planen? Google Maps sagt mir auf kürzestem Weg 19h (https://goo.gl/maps/M6F1CDBdvzM5GLVM6), allerdings würde ich eher die Küste entlang fahren wollen. In etwa eher so https://goo.gl/maps/ncqJ3etzyTtey8sY9, wobei ich bisher nur die Klettergebiete in Slowenien und Kroatien grob recherchiert habe. Spätestens ab Bosnien könnte es schwierig werden, Kletterpartner zu finden (denke ich mir). (Allerdings gibts zumindest überraschenderweise in Tirana eine recht gut aussehende Boulderhalle, wofür ich ja keinen Partner brauche.)
Letztere Strecke ist mit 25 Stunden auf Google Maps angegeben (natürlich weiß ich, dass das nicht hin kommt ;D). Wenn ich grob rechnen würde, dass ich pro Woche 5 Stunden weiter gen Süden fahren wollen würde (mehr ist denke ich mit Arbeit, Sightseeing und Klettern unrealistisch), würde ich also min. 5 Wochen brauchen. Sagen wir, es kommen noch ein paar Abstecher dazu und die Straßen sind nicht ganz so gut, wie Google Maps das erwartet ;) Sagen wir also 9 Wochen, also den kompletten Oktober und November? Würde das aus eurer Sicht hinkommen? Ich muss nicht ganz Kroatien etc. sehen, sondern wirklich eher die schönsten Orte, die auf der Strecke liegen.

2) Als Frau alleine? Soll ich das wirklich wagen? Ich hab auch keine Ahnung von Autos ;D, aber würde mal annehmen, dass man sicher überall recht schnell und günstig Hilfe findet? Hätte außerdem natürlich die ÖAMTC Mitgliedschaft, die dir in ganz Europa hilft.

3) Übernachten im Auto möglich und erlaubt? Zumindest ab und zu in der Natur? Campingplatz würde natürlich auch gehen, allerdings sollen die ja recht teuer sein in Kroatien.

4) Corona. Was meint ihr, muss ich mir Sorgen machen, am Ende irgendwo in Bosnien oder so fest zu hängen weil alle Grenzen wieder zu machen? Was sagt euer Gefühl?

5) Wetter. Oktober und November sind jetzt wahrscheinlich nicht DIE besten Monate für eine Balkan-Tour ;D, auch im Norden von Griechenland könnte es wenn ich Pech habe schon schneien. Soll ich die Osteuropa-Tour eher aufs Frühjahr (ab März oder April) vertagen, im Oktober stattdessen gleich nach Kalymnos und später nach Teneriffa fliegen und den Winter auf den Inseln verbringen? Ich habe halt Bedenken, dass wenn ich die Tour nicht gleich mache, ich sie evtl. nie machen würde, weil dann evtl. interessantere Länder weiter weg wieder "aufsperren" nächstes Jahr im Frühling. Und zu Thailand/Klettern in Krabi könnte ich wohl nicht nein sagen ;) Außerdem würde es in dem Fall keinen Sinn machen, das Auto JETZT zu kaufen, denn dann würde es natürlich recht lange ungenützt herumstehen. Andererseits muss ich jetzt auch nichts erzwingen. Zwar habe ich den Balkan schon oft vertagt, aber er läuft mir ja auch nicht weg! ;) Und ein günstiges Auto bekomme ich später auch wieder irgendwo her.

Bin gespannt, was ihr denkt und bitte kein Blatt vor den Mund nehmen! Bin momentan so am hin- und herüberlegen und v.a. wegen dem Auto müsste ich es halt schnell mal entscheiden...

Danke :)
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Surfy

Die Idee klingt toll.

Ein "Auto" ist ein dehnbarer Begriff von einem VW Polo bis zu einem 5to Lieferwagen.  Du willst "arbeiten" - das geht für ab 2-3 Stunden am Stück im VW Polo weniger gut als in etwas wo Du dir einen Arbeitsplatz einrichten kannst. Bei ganzen Arbeitstagen wachsen die Anforderungen.

Draussen im Zelt arbeiten geht auch, kann bei Sonne zu heiss und bei Regen zu laut sein wenn man telefonieren muss - dh die Art der digitalen Arbeit hat durchaus auch unterschiedliche Anforderungen an deinen Arbeitsplatz.

Die Art der Arbeit entscheidet auch über die Anforderungen an das mobile Internet, Bandbreite, Verfügbarkeit - und - Du bist auf der Strecke nicht nur in der EU (Roaming).

Ich habe es meist vermieden, Arbeit und Urlaub zu verbinden. Aber ich war auch schon im "bewegten" Homeoffice unterwegs. Da ist der idyllische Wildcamp-Platz am Fluss - dann plötzlich unangenehm laut für die Telco - um ein Beispiel zu bringen. Kann aber auch total erholsam sein in einem leisen schattigen Plätzchen in der Natur, Campingstuhl, Tisch, Sonnnensegel etc.

Im 2019 war ich für ca 2 Monate in Italien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgaren bis zum Schwarzen Meer - und über  Rumänien, Ungarn zurück eine nicht unähnliche Tour gefahren von der Strecke her, aber ohne zu Arbeiten. Meinen Reisebericht hast Du ja vielleicht mal gesehen.

Was auf längeren Reisen (auch ohne Arbeit) im Auto zunehmend wichtiger wird, habe ich hier mal versucht in einem Artikel zusammen zufassen. Diese Fragen kommen dann auch auf Dich zu - wie bequem muss die Schlafstelle, Kochen, Abwaschen sein, nehme ich eine Kühlbox mit, was die Speisekarte unglaublich aufwerten kann: Milch, Butter, Käse, Aufschnitt, Fleisch etc.

Surfy

Radlerin

Hallo Astrid,

die Tour wollten wir so ähnlich letztes Jahr machen und sind nur bis Montenegro gekommen, also ich würde sagen, von der Strecke ist das eine gute Idee! Was für ein Auto wäre das denn?
Zum Klettern und Arbeiten unterwegs kann ich nichts beitragen, aber trotzdem mal ein bißchen Input:

1: Reisedauer: kommt drauf an, was du sehen willst. Ende September los, da wird es mit dem Wetter schon unbeständig und in den Bergen vielleicht kühl, vielleicht regnet es auch öfters? Ich denke, dann fährt man vielleicht auch wirklich der Sonne nach. In Kroatien gibt es übrigens eine phantastische Autobahn, da kannst du Strecke machen, wenn du das willst, kostet aber auch Maut. In Griechenland ist die Maut ziemlich teuer auf den wenigen Autobahnen, die es gibt. Ich würde versuchen, früher loszufahren und die Zwischenstops eher in den Süden zu legen.

2. als Frau alleine... es ist Europa, ich denke schon, dass das OK ist. Von Serbien habe ich Geschichten über Banden gehört, die dich unter einem Vorwand anhalten, und dann geht irgendwas nicht, weil ein Stecker manipuliert wurde, und später hilft dir dann wieder jemand anderes und du hast Werkstattkosten...ist nur Hörensagen, war noch  nicht dort. In Albanien war ich auch noch nicht, hörte aber nur Gutes. Da würde ich persönlich erstmal auf Campingplätze gehen und mir ein Gefühl für das Land beschaffen.

3. Übernachten im Auto: was erlaubt ist, weiß ich nicht, aber vor Ort dürfte es in Kroatien gut möglich sein. Ich kenne es von der Peljesac-Halbinsel, da stehen manchmal Leute am Strand unweit von Campingplätzen und niemand stört sich dran. In Montenegro schätze ich es auch als gut möglich ein, habe aber keine eigene Erfahrung. Zumindest gibt es viel Natur. Griechenland ist easy. Entweder in der Natur oder auch mal am Wegesrand auf breiten Parkbuchten, oder wenn du mal essen gehst, darf man eigentlich immer auf dem Parkplatz übernachten und nachts die Toiletten benutzen, sofern die von außen zugänglich sind. Wasser gibt es gerade in den Bergen oft an Brunnen am Strassenrand oder am Meer an Häfen.

4. Corona: am besten täglich kurz die Nachrichten checken. Bosnien ist ja jetzt nicht so groß, da bist du schnell wieder in Kroatien in der EU. Da würde ich vom Gefühl her, wenn die Zahlen steigen, in ein EU-Land weiterreisen. Von da solltest du immer nach Hause kommen, auch auf dem Landweg (bzw. von Griechenland per Fähre nach Italien).

5. Wetter: Wir waren letztes Jahr in Griechenland, September in Nordgriechenland in den Bergen war genau richtig, schön warm zum wandern und die Bergflüsse noch warm genug um mal reinzuhüpfen. Oktober auf dem Peloponnes war superschön und meist richtig warm. Ab November werden die Tage halt auch kürzer und nachts wird es kühler. Wir konnten bis Mitte November im Meer baden, mittags war es in der Sonne noch schön warm. Wie es in den Bergen in Montenegro und Albanien ist, weiß ich nicht. In Kroatien kann es Ende September schon langsam kühler werden, muss aber nicht sein.
Im Frühjahr ist halt das Meer noch kalt, und wer weiß, was bis dahin wieder ist  ;)
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Marla

Ich kann zum Auto-Thema nicht viel beitragen, nur zum Unterwegs-Arbeiten.

Du willst "arbeiten" - das geht für ab 2-3 Stunden am Stück im VW Polo weniger gut als in etwas wo Du dir einen Arbeitsplatz einrichten kannst. Bei ganzen Arbeitstagen wachsen die Anforderungen.

Hier schwebt Astrid ja ein anderes Konzept vor:
An den Tagen, an denen ich arbeite, würde ich mich in den sehenswerten Städten in AirBnBs (oder so) einquartieren, an den übrigen Tagen in der Natur im Auto schlafen.
Frage an dich, Asti: Kannst du dir das komplett frei einteilen, also sowohl wieviel du arbeitest als auch zu welchen Zeiträumen? Das wäre für mich eine wichtige Voraussetzung, damit dein Plan aufgeht. Denn du hast nach deinen Ausführungen den Schwerpunkt nicht auf Arbeit, sondern etwa genauso hoch auf Freizeit (Klettern und Sightseeing). Und das geht m.E. nur, wenn du da vollkommen frei bist.

Also nicht falsch verstehen, ich kann mir das schon vorstellen, dass es funktioniert. Eine Freundin von mir ist gerade ebenfalls als Teilzeitnomadin unterwegs (nur 10 h/Woche). Zwar West- statt Osteuropa, Bulli statt Auto, aber das Prinzip ist dasselbe. Sie hat das mit dem Auftraggeber vorher ausgehandelt, dass sie volle Flexibilität hat. Sowas geht immer gut, wenn man den/die Auftraggeber schon gut kennt von vorherigen Projekten oder Festanstellungen.

Wenn nicht, könnnen solche Szenarien passieren wie Surfy sie beschreibt, und das stelle ich mir echt nervig vor, ggf. kann es ja sogar die Geschäftsbeziehung belasten, wenn irgendetwas nicht funktioniert.

Wenn du dagegen auf AirBnB setzt, habe ich null Bedenken.

Was mich daneben noch interessieren würde: Willst du dir wirklich ein pannenanfälliges Auto holen? Sicherlich kann man sich in Europa gut Hilfe holen, aber ob einen das nicht nervt, wenn das die Pläne, sei es Arbeiten oder Klettern, durchkreuzt? Wie pannenanfällig ist das Auto denn? :) Ehrlich gesagt ist es das einzige, was ich an deinem Plan etwas verrückt finde. Was aber natürlich damit zu tun haben kann, dass ich Auto-Laie bin. Ansonsten bin ich bei Surfy, ich find die Idee auch toll :)
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dirtsA

Danke für eure Antworten! :)

Zitat
Ein "Auto" ist ein dehnbarer Begriff von einem VW Polo bis zu einem 5to Lieferwagen.
Das Auto ist ein Peugeot 206 SW. Sehr sehr viel Raum, so der komfortabelste Kombi, in dem ich je zu 2. geschlafen habe. Aber natürlich nur ein Auto, und kein Van ;) Einen Van brauche und will ich alleine aber auch gar nicht.

Ich kann zum Auto-Thema nicht viel beitragen, nur zum Unterwegs-Arbeiten.

Du willst "arbeiten" - das geht für ab 2-3 Stunden am Stück im VW Polo weniger gut als in etwas wo Du dir einen Arbeitsplatz einrichten kannst. Bei ganzen Arbeitstagen wachsen die Anforderungen.

Hier schwebt Astrid ja ein anderes Konzept vor:
An den Tagen, an denen ich arbeite, würde ich mich in den sehenswerten Städten in AirBnBs (oder so) einquartieren, an den übrigen Tagen in der Natur im Auto schlafen.
Genau, danke für die Aufklärung, Marla! :) Aus dem Auto arbeiten geht natürlich nicht. Ich brauche einen ordentlichen Schreibtisch und eine ordentliche Internetverbindung.

Zitat
Was auf längeren Reisen (auch ohne Arbeit) im Auto zunehmend wichtiger wird, habe ich hier mal versucht in einem Artikel zusammen zufassen. Diese Fragen kommen dann auch auf Dich zu - wie bequem muss die Schlafstelle, Kochen, Abwaschen sein, nehme ich eine Kühlbox mit, was die Speisekarte unglaublich aufwerten kann: Milch, Butter, Käse, Aufschnitt, Fleisch etc.
Danke! :) Ich glaube, das wird für mich nicht so relevant sein, da ich ja eher hier und da im Auto schlafen werde, aber das ganz nicht als "Vanlife" aufziehe. Also Kühlbox oder so brauch ich nicht. Ich werde ja immer nahe genug an der Zivilisation sein und alle paar Tage auch in einem AirBnB oder so übernachten. Wenn ich 4 Tage die Woche arbeite, wäre ich ja 5 Tage die Woche in einer festen Unterkunft, da ich ja jeweils den vollen Tag brauchen im Zimmer brauchen würde. Eine Alternative wäre natürlich noch, zumindest am An- und Abreisetag aus einem Cafe oder Co-working space zu arbeiten. Dann würde ich evtl auch mit 3 Nächten hinkommen. Aber das Ziel ist nicht, möglichst viel im Auto zu schlafen, sondern halt dann, wenn es Sinn macht oder schön ist! :)

Zitat
die Tour wollten wir so ähnlich letztes Jahr machen und sind nur bis Montenegro gekommen, also ich würde sagen, von der Strecke ist das eine gute Idee!
Ich hatte ja gehofft, dass du dich meldest! :) Wie lange habt ihr denn bis Montenegro gebraucht? Wart ihr dann nicht auch noch in Griechenland, oder verwechsle ich dich jetzt mit jemanden?

Zitat
Ich würde versuchen, früher loszufahren und die Zwischenstops eher in den Süden zu legen.
Klingt zwecks Route und Wetter sinnvoll... aber ob das klettertechnisch für mich so eine gute Idee ist, bezweifle ich. Wie gesagt kann man in Slowenien und Kroatien sehr gut klettern, aber dann sind die entwickelten Gebiete bald eher dünn gesäht... ::)

Zitat
2. als Frau alleine... es ist Europa, ich denke schon, dass das OK ist.
Schön zu hören! :) Sooo groß sind meine Bedenken jetzt auch nicht, schließlich bin ich ja recht abgehärtet und manchmal hat es sicher auch Vorteile (zB bei einer Panne kann ich mir vorstellen) ;D

Zitat
3. Übernachten im Auto: was erlaubt ist, weiß ich nicht, aber vor Ort dürfte es in Kroatien gut möglich sein. Ich kenne es von der Peljesac-Halbinsel, da stehen manchmal Leute am Strand unweit von Campingplätzen und niemand stört sich dran. In Montenegro schätze ich es auch als gut möglich ein, habe aber keine eigene Erfahrung. Zumindest gibt es viel Natur. Griechenland ist easy. Entweder in der Natur oder auch mal am Wegesrand auf breiten Parkbuchten, oder wenn du mal essen gehst, darf man eigentlich immer auf dem Parkplatz übernachten und nachts die Toiletten benutzen, sofern die von außen zugänglich sind. Wasser gibt es gerade in den Bergen oft an Brunnen am Strassenrand oder am Meer an Häfen.
Das klingt super, danke!

Zitat
4. Corona: am besten täglich kurz die Nachrichten checken. Bosnien ist ja jetzt nicht so groß, da bist du schnell wieder in Kroatien in der EU. Da würde ich vom Gefühl her, wenn die Zahlen steigen, in ein EU-Land weiterreisen. Von da solltest du immer nach Hause kommen, auch auf dem Landweg (bzw. von Griechenland per Fähre nach Italien).
Ich habe Bosnien eigentlich komplett willkürlich erwähnt ;) Egal in welchem der Länder, würde ich nirgends gerne feststecken - und da geht es mir weniger um Gesundheitssystem etc, sondern eher darum, dass ich ja eine Route habe, der ich folgen will und nicht gerne in einem Land mit wenig Klettermöglichkeiten festhängen würde. Aber du hast natürlich Recht, sooo lang sind einige Strecken nicht, also evtl könnte man da im Ernstfall auch noch schnell irgendwo über die Grenze!

Zitat
5. Wetter: Wir waren letztes Jahr in Griechenland, September in Nordgriechenland in den Bergen war genau richtig, schön warm zum wandern und die Bergflüsse noch warm genug um mal reinzuhüpfen. Oktober auf dem Peloponnes war superschön und meist richtig warm. Ab November werden die Tage halt auch kürzer und nachts wird es kühler. Wir konnten bis Mitte November im Meer baden, mittags war es in der Sonne noch schön warm. Wie es in den Bergen in Montenegro und Albanien ist, weiß ich nicht. In Kroatien kann es Ende September schon langsam kühler werden, muss aber nicht sein.
Im Frühjahr ist halt das Meer noch kalt, und wer weiß, was bis dahin wieder ist  ;)
Danke für die Wetter-Info! So ungefähr hatte ich mir das auch gedacht... Wie gesagt, schwer zu entscheiden, ob für meine Bedürfnisse es jetzt wirklich die beste Idee ist, dieses Jahr auf Biegen und Brechen noch zu starten oder halt nächstes Jahr mit mehr Zeit und wo es nach und nach wärmer werden würde... ::)

Zitat
Frage an dich, Asti: Kannst du dir das komplett frei einteilen, also sowohl wieviel du arbeitest als auch zu welchen Zeiträumen? Das wäre für mich eine wichtige Voraussetzung, damit dein Plan aufgeht. Denn du hast nach deinen Ausführungen den Schwerpunkt nicht auf Arbeit, sondern etwa genauso hoch auf Freizeit (Klettern und Sightseeing). Und das geht m.E. nur, wenn du da vollkommen frei bist.
Bei meinem jetzigen Kunden bin ich darin nicht wirklich frei, sondern arbeite fest 2 Tage/Woche 8h/Tag. Aber ich sehe das Problem nicht so ganz, denn dadurch ist es ja auch recht planbar und ich kann mir immer eine feste Unterkunft für die entsprechenden Tage buchen. Arbeit geht halt vor, aber drum herum sollte ich ja ausreichend Freizeit haben um Sightseeing und Klettern einzubauen. Natürlich kann es dann man ein WE verregnen, dann muss ich halt länger bleiben oder ins Museum ;)
Oder siehst du noch einen Haken, den ich gerade übersehe?

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Was mich daneben noch interessieren würde: Willst du dir wirklich ein pannenanfälliges Auto holen? Sicherlich kann man sich in Europa gut Hilfe holen, aber ob einen das nicht nervt, wenn das die Pläne, sei es Arbeiten oder Klettern, durchkreuzt? Wie pannenanfällig ist das Auto denn? :) Ehrlich gesagt ist es das einzige, was ich an deinem Plan etwas verrückt finde. Was aber natürlich damit zu tun haben kann, dass ich Auto-Laie bin. Ansonsten bin ich bei Surfy, ich find die Idee auch toll :)
Gute Frage ;D Also mein Freund hat sich das Auto letzten Dezember gekauft und hatte mittlerweile 4 Pannen, wo er den Abholdienst gebraucht hat. Es ist also eine gewisse Historie dabei, die mich etwas nervös macht ;D Allerdings müsste jetzt eigentlich auch endlich mal alles repariert und ausgetauscht sein, was kaputt werden könnte! ::)
Ich glaube, dass sich die "Auto ja/nein"-Frage für mich v.a. durch die Gelegenheit, recht einfach und günstig an ein Auto zu kommen, stellt und eher weniger aus meiner Situation heraus. Und dass ich diesen Routenplan auch eher dann aus der Überlegung, das Auto zu kaufen, gebastelt habe... In dem Fall ist die Henne und Ei Situation ziemlich klar, würde ich sagen ;D

Es freut mich jedenfalls, dass ihr den Plan als gut und realistisch anseht! :)
Momentan tendiere ich eher dazu, das Ganze mit einem etwas neueren Auto auf den Frühling zu vertagen, Okt-Dez in Griechenland (v.a. auf Kalymnos) zu verbringen, Jan/Feb dann evtl. irgendwo auf den Kanaren und dann weiter zu schauen zwecks Auto und Corona-Situation.
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Marla

Bei meinem jetzigen Kunden bin ich darin nicht wirklich frei, sondern arbeite fest 2 Tage/Woche 8h/Tag. Aber ich sehe das Problem nicht so ganz, denn dadurch ist es ja auch recht planbar und ich kann mir immer eine feste Unterkunft für die entsprechenden Tage buchen. Arbeit geht halt vor, aber drum herum sollte ich ja ausreichend Freizeit haben um Sightseeing und Klettern einzubauen. Natürlich kann es dann man ein WE verregnen, dann muss ich halt länger bleiben oder ins Museum ;)
Oder siehst du noch einen Haken, den ich gerade übersehe?
Nee, ich hatte das mit den mind. 2, max. 4 Tagen einfach anders verstanden. Wenn du 2 feste Tage pro Woche für den einen Kunden arbeitest, ist das ja für dich perfekt planbar. Ich dachte an Situationen wie: Du hockst irgendwo in der Wildnis ohne Internet/Handy-Empfang und der Kunde will heute noch was geliefert haben, obwohl es vorher noch hieß, das hat noch ne Woche Zeit, oder einen spontanen, aber wichtigen Call machen... Aber das kann ja dann nicht vorkommen (anders als bei meinen Kunden, hehe :)).

Ansonsten finde ich es auch gut, dass du schreibst, Arbeit geht vor, denn in deinem Eingangs-Post hatte ich das auch noch anders verstanden. Und du hast ja jetzt vorher auch schon 2 Monate Freelance-Arbeit zum Eingewöhnen. Also ich finde deinen Plan super :) und bin ein bisschen neidisch, denn obwohl ich gerade schon Projektangebote für nach meiner Sommerpause sondiere und da tatsächlich 100%-remote-Sachen dabei sind, traue ich mir den Schritt zum Digital Nomad noch(?) nicht so richtig zu ;)

Zitat
Momentan tendiere ich eher dazu, das Ganze mit einem etwas neueren Auto auf den Frühling zu vertagen, Okt-Dez in Griechenland (v.a. auf Kalymnos) zu verbringen, Jan/Feb dann evtl. irgendwo auf den Kanaren und dann weiter zu schauen zwecks Auto und Corona-Situation.
Das finde ich noch besser. Und eigentlich kannst du ja nur gewinnen: Falls im Frühjahr Thailand & Co wieder offen sind, fliegst du dahin, sonst machst du den Balkan. Ich sehe da überhaupt kein Problem :) (denn der Balkan läuft dir ja wirklich nicht weg)
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Radlerin


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die Tour wollten wir so ähnlich letztes Jahr machen und sind nur bis Montenegro gekommen, also ich würde sagen, von der Strecke ist das eine gute Idee!
Ich hatte ja gehofft, dass du dich meldest! :) Wie lange habt ihr denn bis Montenegro gebraucht? Wart ihr dann nicht auch noch in Griechenland, oder verwechsle ich dich jetzt mit jemanden?
Zitat
Ja das war ich :)
Wir waren erst zum surfen auf der Peljesac- Halbinsel, zwischen Split und Dubrovnik, da kann man von Österreich mit einer Übernachtung hin. Wir haben es auch schon mit Zwischenstopps an der Küste in einer Woche gemacht.
Von dort sind wir in einem Rutsch mit etwas Sightseeing nach Montenegro, Dubrovnik kannten wir schon. Erstmal in die Bucht von Kotor und von dort ein Rundtrip in die Berge, was superschön war. Die Küste war nicht so unser Ding, ziemlich zugebaut, auch wenn es bestimmt schöne Altstädte hat. Das war letztes Jahr im Juni und dann hat Griechenland die Grenze zu Albanien geschlossen, und weil wir nicht in Albanien festhängen wollten, sind wir dann zurück nach Kroatien und über Slowenien nach Italien. August Zuhause und im September per Fähre nach Griechenland, weil der Landweg immer noch kompliziert war
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dirtsA

@Radlerin - per Fähre von Italien aus war das dann, oder?

@Marla - alles klar :) Vielleicht lässt du dich ja von mir inspirieren und probierst es doch noch? ;) Mal für 2-3 Monate probieren kann ja nichts schief gehen, oder...?

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Das finde ich noch besser. Und eigentlich kannst du ja nur gewinnen: Falls im Frühjahr Thailand & Co wieder offen sind, fliegst du dahin, sonst machst du den Balkan. Ich sehe da überhaupt kein Problem :) (denn der Balkan läuft dir ja wirklich nicht weg)
Stimmt. Muss auch sagen, so cool ich diesen Plan hier finde, mit jeder Recherche-Stunde mehr tendiere ich zum Plan Inseln im Winter und Balkan (oder weiter weg) im Frühjahr. Eine Sache, die ich auch noch gar nicht beurteilen kann, ist, inwiefern mich meine Kunden evtl. schon mehr oder weniger in der gleichen Zeitzone haben wollen. Bei meinem jetzigen Kunden ist es schon so, dass immer wieder Meetings stattfinden, bei denen ich dabei sein soll. Bei 2 Tagen die Woche könnte man natürlich auch ab und zu für einen Call mitten in der Nacht aufstehen - aber wenn die Erwartung ist, dass ich mehr oder weniger zu normalen Bürozeiten vollständig erreichbar bin, wäre so was wie Thailand oder Mexiko natürlich etwas anstrengend. Thailand ginge evtl sogar noch, aber Mexiko....wohl eher nicht ;D Also selbst wenn Thailand offen sein sollte, kann ich vielleicht sowieso nicht hin! Von daher stresse ich mich auch weniger, wenn der Balkan jetzt erst mal nichts wird.
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Radlerin

Ja, Fähre von Patras nach Ancona.
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Marla

@Marla - alles klar :) Vielleicht lässt du dich ja von mir inspirieren und probierst es doch noch? ;) Mal für 2-3 Monate probieren kann ja nichts schief gehen, oder...?
Also inspirieren lasse ich mich gerne. Von daher würde ich mich wie gesagt sehr freuen, wenn du hier mal nach ein paar Monaten von deinen Erfahrungen berichten wirst.

Was das Probieren angeht: Einzelne Unterwegs-Arbeits-Tage mache ich schon länger. Hatte schon vor Jahren sehr schöne Arbeitstage in Nizza, Bologna und Schaffhausen :) Ich hab vor, bei meinem kommenden Projekt so viel Remote-Work wie möglichst rauszuhandeln, falls es nicht ohnehin vorgesehen ist. Und wenn dann auch noch Corona im Herbst/Winter mitspielt, würde ich wochenweise mal woanders arbeiten.

Es 2-3 Monate einfach mal zu probieren, kann ich mir dagegen nicht vorstellen. Ich müsste meine Wohnung zwischenvermieten und hätte dann, wenn's nicht funktioniert, keine Möglichkeit zurückzukehren. Außerdem ist dann noch die Sache mit der Post, was jetzt auch schon während der Auszeit nervig war (ich weiß, dafür gibt's Lösungen). In meiner Branche sind Projekte mit Vollauslastung die absolute Regel, und ob ich 40 h die Woche ohne vernünftige Büroausstattung durchhalte, weiß ich nicht. Ist vermutlich doch eher was für Jüngere :D Außerdem sind bei uns regelmäßige Calls auch die Regel. D.h. außerhalb von Europa ist ungünstig, und das wäre gerade das, was mich hauptsächlich reizen würde.

Sorry, dass ich jetzt so als Spaßbremse rüberkomme :) Wie gesagt, DEINE Situation mit den 2 Tagen pro Woche fände ich auch super. Oder die von meiner Freundin, die um die 10 h pro Woche von unterwegs arbeitet und sich das anscheinend komplett frei einteilen kann (an Regentagen mehr, an Sonnentagen weniger). Aber ich sag jetzt auch nicht nie und schau mir mal an, wie Leute wie ihr das so macht. Ich bin eh jemand, der bei größeren Veränderungen erst mal ein paar Jahre mit der Idee schwanger geht - bei der Selbständigkeit hat's auch 5 Jahre gedauert von der Idee bis zur Umsetzung.

So, aber jetzt will ich deinen Thread nicht länger kapern und drück dir die Daumen, dass du hier noch gute Tipps bekommst!
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Marla

Thailand ginge evtl sogar noch, aber Mexiko....wohl eher nicht ;D
Ich hab mir gerade einfach mal spaßeshalber die Bürozeiten überlegt. Thailand würde eigentlich ganz gut zu meinem Biorhythmus passen: Dann wäre ich endlich mal nicht mehr die, die die ersten Termine morgens nach hinten verschieben will :D (in meiner unhippen Branche wird eher früh angefangen). Aber bei Mexiko stimme ich dir zu, ginge leider gar nicht :(
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dirtsA

@Marla - alles klar, naja, jeder muss ja für sich die richtige Variante finden! Und dein Lebensstil mit immer wieder mal ein paar Monaten Auszeit zwischen den Projekten ist ja auch super!! :) Du kannst dann wenigstens ganz relaxt reisen und nicht ans Arbeiten denken, das hat ja auch viele Vorteile.
Ich werde auf jeden Fall berichten, bin ja auch selbst gespannt, wie es mir so ergeht! Momentan sind es 2 Tage/Woche Arbeit, allerdings könnten es schon 4 Tage werden, mal schauen! Ich habe vor, mir einen tragbaren 2. Monitor zu kaufen, sodass ich mit 2 Bildschirmen arbeiten kann. Evtl. noch eine kleine, leichte Tastatur dazu. Wenn man sich nur alle 1-3 Monate an einen neuen Ort verlagert, kann man ja etwas "schwerer" reisen. Meine Kletterausrüstung und evtl. noch Teile der Tauchausrüstung werden ja auch einiges an Platz / Gewicht einnehmen ;) Aber einmal alle paar Monate ein bisschen extra fürs Gepäck zu bezahlen, finde ich in dem Fall auch OK!
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Marla

@Marla - alles klar, naja, jeder muss ja für sich die richtige Variante finden! Und dein Lebensstil mit immer wieder mal ein paar Monaten Auszeit zwischen den Projekten ist ja auch super!! :) Du kannst dann wenigstens ganz relaxt reisen und nicht ans Arbeiten denken, das hat ja auch viele Vorteile.
Ja, genau, im Moment ist es halt bei mir getrennt das Arbeiten und das Reisen. Aktuell beantworte ich nur alle paar Tage mal ne Projektanfrage und kann sonst die freie Zeit komplett genießen. Gerade freu ich mich auch wieder total auf Zuhause, von daher übt das Unterwegs-Arbeiten im Moment keinen großen Reiz auf mich aus. Aber kann sein, dass das im November schon wieder ganz anders ausschaut, bei grauem Wetter und vielleicht sogar noch mal Lockdown in Deutschland :(

Zitat
Ich habe vor, mir einen tragbaren 2. Monitor zu kaufen, sodass ich mit 2 Bildschirmen arbeiten kann.
Das ist ja mal ein echt guter Tipp, an sowas hatte ich überhaupt noch nicht gedacht! Falls länger an einem Ort, gehen ja einige Dig. Nomaden auch in einen Coworking Space. Aber das wäre glaube ich nichts für mich, ich hab lieber meine Ruhe.

Ist vielleicht eine blöde Frage, aber musst du (steuer)rechtlich irgendwas beachten, wenn du von unterwegs arbeitest? Ich denke nicht, oder?
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dirtsA

Zitat
Das ist ja mal ein echt guter Tipp, an sowas hatte ich überhaupt noch nicht gedacht! Falls länger an einem Ort, gehen ja einige Dig. Nomaden auch in einen Coworking Space. Aber das wäre glaube ich nichts für mich, ich hab lieber meine Ruhe.
Ich weiß gar nicht, wie viel man eigentlich für so einen Co-working space bezahlt? Ich wäre da evtl. auch einfach zu geizig dazu, je nachdem ;D Glaub auch, dass ich eher lieber meine Sachen für mich erledigen würde und danach Leute in einem Cafe treffen, als zu sehr abgelenkt zu sein...
Dass es so tragbare Monitore gibt, wusste ich bis vor Kurzem auch noch nicht, scheint aber inzwischen einige gute und leichte (Gewicht) zu geben.

Zitat
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber musst du (steuer)rechtlich irgendwas beachten, wenn du von unterwegs arbeitest? Ich denke nicht, oder?
Ich bleibe bei meinen Eltern gemeldet und werde da auch immer wieder Zwischenstation machen, mein Gewerbe habe ich in Österreich angemeldet, von daher zahle ich ganz normal meine Steuern und bin pflichtversichert. Schwieriger wäre das Ganze glaube ich, wenn ich in Ö keinen Wohnsitz mehr hätte.

Zitat
Aber kann sein, dass das im November schon wieder ganz anders ausschaut, bei grauem Wetter und vielleicht sogar noch mal Lockdown in Deutschland :(
Dann kommst mich einfach in Griechenland besuchen und probierst das mit dem Nomadenleben mal ;)
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Marla

Haha, Deal :)

Was Coworking angeht, geht's mir genauso wie dir. Wenn ich die Wahl hab, arbeite ich lieber alleine, ohne Ablenkung von anderen Leuten. Ich brauch auch nicht andere um mich herum, um selber für die Arbeit motiviert zu sein. Deswegen würde es für mich überhaupt keinen Sinn machen, denn ich glaub auch, dass man dafür nicht wenig zahlt. Ich finde es aber echt interessant, wie unterschiedlich Menschen da ticken. In der Coronazeit sind ja sogar Apps entstanden, mit denen sich Leute weltweit online zum gemeinsamen Arbeiten verabreden können :)

Was ich aber vermutlich machen würde, wäre mich gelegentlich mit anderen digitale Nomaden auszutauschen. Denn auch als "normaler" Freelancer profitier ich auch schon sehr vom Austausch mit anderen, selbst wenn die in einer anderen Branche tätig sind. Aber das geht sicher auch auf andere Weise als über Coworking Spaces.

Das mit Steuern und Versicherung klingt gut bei dir, dann bist du da ja safe. Ich hatte von einigen Dig-Nomaden-Dokus das als kompliziertes Thema in Erinnerung. Aber wahrscheinlich gilt das nur für die, die da extra rumtricksen wollen, um wenig bis gar keine Steuern zu zahlen.
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