Thema: Wohnmobil-Neuwagen-Überführung in Zeiten von Corona  (Gelesen 7314 mal)

reisefieber2019

« Antwort #15 am: 11. April 2020, 03:47 »
Beathe bist du das in pink ? Vielleicht sollten wir uns doch mal treffen 🤣😉
Danke fur den schonen Bericht. Ist in den 30-40 Dollar die Vollkasko mit dabei ?
@ knud ich finde du kannst das beides nicht vergleichen. Sorry. Ich hab das nach deiner Mail auch mal geprüft bzw. Angeschaut. Kostenlos wurde ich es auch nicht nennen da ich Ungerne ein paar tausend Kilometer durchs Outback ohne Vollkasko Versicherung fahre!!!also sollte man die Vollkasko fur 20 Euro dazu buchen. 
Fur 20 Euro kriegst du aber schon ein Mietwagen mit allen Versicherungen.
Außerdem sind die Zeit Vorgaben fur Mein mittleres reisetempo zu knapp getacktet.
Der Riesen Vorteil ist das du Einweg strecken hast.
Es bleibt aber trotzdem nee alternative die man im Auge behalten kann und sollte, da gebe ich dir recht .

Knud65

« Antwort #16 am: 11. April 2020, 06:25 »
Beate, den Service gibt es nicht nur in Australien und Neuseeland, denn Ich musste zwischen mehreren Ländrn auswählen.

Reisefieber: es ist richtig, dass man für die Versicherung bezahlen muss, aber für die 20€ bekomme ich keinen fetten SUV, wo ich auch drin Schlafen kann oder einen Mini-Camper. Die Zeitvotstellingen waren für mich in Ordnung, aber manche habe ich auch nicht ausgewählt, da die Zeit zu knapp bemessen waren. Zum Teil hatte ich für 1000 Kilometer eine Wochr und das passte gut.

Beate

« Antwort #17 am: 11. April 2020, 10:39 »
Beathe bist du das in pink ? Vielleicht sollten wir uns doch mal treffen 🤣😉



Hahahaha :P
(Ich habe mich auch gewundert, dass man im prüden Amerika so rumläuft. Und die beiden Damen haben auch alle Blicke auf sich gezogen ;D)


Bei den 30-40 $/Tag ist eine Haftpflichtversicherung über 1 Mill. Euro (oder Dollar??) und eine Vollkasko mit einem Ausschluss von 1000 Dollar dabei. Und diese 1000 Dollar werden dann meistens vom Reisebüro extra abgesichert.
Allerdings sind in der Vollkasko einige Sachen nicht versichert: Reifen, Windschutzscheibe, Fahrlässigkeit (das wird in USA anders definiert als in Europa) und Elementarschäden. Wenn uns also der Tornado getroffen hätte, hätten wir wahrscheinlich schlechte Karten gehabt und es wäre ein sehr teuerer Urlaub geworden. Aber auf meine Nachfrage bei RoadBear deshalb konnte mir auch niemand eine genaue Antwort geben.




Beate

« Antwort #18 am: 11. April 2020, 20:50 »
14.3.
Wir haben im Internet einen Flohmarkt gefunden, schauen nochmal nach, ob der wirklich offen hat, ja hat er. Also fahren wir hin. Aber leider: geschlossen!! Können die Ihre website nicht aktualisieren? Wir sind sauer, weil wir umsonst quer durch die Stadt gefahren sind.
Für den Weiterweg nach Süden wurde uns der Natchez Trace als landschaftlich sehr schön empfohlen. Also fahren wir den. Naja, das fahren ist ganz angenehm, weil hier keine kommerziellen Fahrzeuge erlaubt sind, aber ansonsten ist diese Strecke langweilig. Man fährt meilenweit durch Wälder, ab und zu mal von einer Wiese unterbrochen. Wir entscheiden deshalb, dass wir die geplanten 3 Tage bis New Orleans auf 2 Tage kürzen und dafür lieber jeden Tag etwas länger fahren.

Am Tennessee-River machen wir einen kurzen Stop zum "Beine vertreten".




Für die Übernachtung suchten wir uns den Elvis Lake bei Topelo aus. Aber auf den letzten paar Meilen des Abstechers dorthin sehen wir ein Schild "Lamar Lake". Das scheint uns kürzer zu sein und wir entscheiden sehr schnell, dass wir zu diesem See fahren.
Dort angekommen sehen wir erstmal keinen Campingplatz und es dauert, bis wir herausgefunden haben, wo wir was bezahlen müssen und wo wir dann stehen dürfen. Aber dann haben wir wieder einmal einen absolut schönen Platz am See, ganz allein für uns. Nur abends kommen in der Nähe noch ein paar Fischer vom nächsten Dorf.






Beate

Beate

« Antwort #19 am: 12. April 2020, 20:32 »
15.3.
Es hat die ganze Nacht geschüttet und ich habe schon Befürchtungen, dass wir von unserem Stellplatz nicht mehr wegkommen. Die Zufahrt ist ungeteert und geht steil bergauf. Aber bis wir um ca. 8.30 h losfahren, hat der Regen aufgehört.
Wir fahren wieder am Natchez Trace nach Süden. Und die Landschaft ist genauso langweilig wie gestern.
Aber es gibt einen Unterschied: als wir vor 5 Tagen im Norden losfuhren, war dort noch Winter, alle Bäume waren kahl. Inzwischen sind wir im Sommer angekommen, alle Bäume sind voll grün, es blüht überall.

Kurz vor dem Ross R. Barnett Reservoir fahren wir viele Meilen durch eine total verwüstete Landschaft.






Wie wir hinterher erfahren, war dies der letzte Tornado. Diesen trail wollten wir eigentlich laufen:




Am Reservoir laufen wir ein paar Meter zu einem Aussichtspunkt. Und hier sehen wir auch unseren ersten Alligator auf dieser Reise:




Um 17.00 h kommen wir am Campingplatz des Percy Quinn State Parks an. Und das ist wirklich der erste Campingplatz in einem State Park, der mir überhaupt nicht gefällt. Es ist Sonntag Abend und der Campigplatz ist unerwartet total voll. Und es ist laut, überall wird gefeiert. Vielleicht wissen die Menschen hier, dass ab morgen alles geschlossen sein wird??



Beate



reisefieber2019

« Antwort #20 am: 13. April 2020, 09:31 »
Allrad haben die Kisten nicht oder ?

Beate

« Antwort #21 am: 13. April 2020, 09:57 »
Leider nicht! Aber die Truck-Camper in Kanada haben Allrad.

Beate

« Antwort #22 am: 13. April 2020, 20:24 »
16.3.:
Es ist nicht mehr weit bis New Orleans. Aber wir fahren einen kleinen Umweg, denn ich möchte unbedingt über den Lake Pontchartrain Causeway fahren. Das ist eine Brücke, die 25 Meilen (40 km) geradeaus über den Lake Pontchartrain führt. Dieser See ist so gross, dass man keine Ufer sehen kann, man kommt sich vor, als ob man über das Meer fahren würde. Auf der gesamten Strecke gibt es nur 2 Stellen, an denen die Brücke etwas höher gebaut ist, damit die Schiffe unten durchfahren können:




Wir sind schon mittags auf unserem geplanten Campingplatz, dem Lake Pontchartrain RV Park. Von dort fahren wir gleich mit Uber ins Stadtzentrum.
Auf unserer allerersten Tour nach USA, vor 35 Jahren, waren wir schon mal hier. Und überraschender Weise sieht es hier noch genauso aus, wie ich es in Erinnerung habe. Es gibt noch den Jackson Square mit der Kathedrale:





Die "Natchez" fährt immer noch den Mississippi rauf und runter:




Und natürlich gibts immer noch die schönen Balkone. Nur leider ist jetzt im Frühling der Blumenschmuck noch nicht ganz so voll:






Aber erst einmal essen wir einen grossen Teller sehr frischer und leckerer Austern:




Dann laufen wir kreuz und quer durchs French Quarter. Unter anderen sehen wir hier auch Crawfisch im Wasserbottich, warten auf die nächsten Gäste:




Als es dunkel wird, gehen wir noch in eine Bar.




Hier gbt es gute Life-Musik der Gruppe BB-Kings. Ich würde gerne ein Bild einstellen, mach es aber nicht um nicht Probleme mit dem Urheberrecht zu bekommen.

Bei unserer Heimfahrt mit Uber fragen wir den Fahrer, weshalb so wenige Menschen unterwegs waren. Und hören zu unserem Entsetzen, dass New Orleans eine der Hochburgen des Corona-Virus ist und deshalb die Menschen lieber daheim bleiben.

Beate


Beate

« Antwort #23 am: 14. April 2020, 20:51 »
17.3.
Wir sind wieder sehr früh auf dem Weg. Zuerst müssen wir aber noch etwas Grillfleisch kaufen, fahren also zum nächsten Walmart. Und da sehen wir zum ersten mal wirklich leere Regale:




Es gibt kein Trinkwasser in Flaschen oder Kanistern mehr, auch kein Cola und (natürlich) auch kein Klopapier oder Küchentücher.


Wir fahren nicht die I 10, sondern die südliche Route über Hwy. 90. Die Strecke geht meilenweit durch Mangrovenwälder rechts und links. Das ist mal eine ganz andere Vegetation. Und wir erschrecken wiedermal, als uns ein Haus überholt. Obwohl wir freiwillig ganz auf dem Standstreifen ausweichen, braucht dieses Haus doch fast beide Fahrstreifen:




Auch in USA gibt es richtig schöne kleine Städtchen, wie hier Franklin:




Hinter Franklin führt uns das Navi auf den kürzesten Weg zum geplanten Campingplatz. Nur leider wird diese Strasse nach ein paar Meilen ungeteert. Und dann geht es 20 Meilen über eine Strasse, die eigentlich eher ein Feldweg ist. Dazu schüttet es aus Eimern. Unsere grosse Sorge ist, dass irgendwann mal ein Gatter die Weiterfahrt blockiert und wir den gesamten Weg wieder zurück müssen. Aber wir haben Glück und irgendwann haben wir wieder Teer unter den Rädern. Und ein paar Meilen weiter sind wir schon am Eingang zum Lake Fausse Pointe State Park, wo wir heute übernachten wollen.

Wir bekommen einen sehr schönen Stellplatz und kommen uns vor wie mitten im Urwald.




Ein Specht besucht uns:




Wir wollen ja endlich mal wieder grillen, aber es regnet immer noch. Aber was solls, wir haben ja eine Markise. Also wird diese ausgefahren und der Campingtisch vom Wohnmobil darunter aufgestellt. Da wirds dann richtig gemütlich:




Beate

Beate

« Antwort #24 am: 15. April 2020, 20:51 »
18.3.
Da wir sehr früh aufgestanden sind, haben wir wieder viel Zeit. Also schauen wir uns erst noch den ganzen State Park an. An einem See kann man Cabins mieten. Das stelle ich mir auch sehr schön vor.




Wir machen eine kleine Wanderung durch die Mangroven:






Diese Frösche sind nur ca. 3 cm gross. Wenn sie nicht aufgesprungen wären, hätten wir sie nie gesehen:




Und bei unserem "Glück" stolpern wir fast über eine Schlange:




Schildkröten geniessen die Sonne:




Und diese Biester haben wir schon öfter gesehen. Bisher konnte ich nicht herausfinden, ob das eine Wespenart ist, oder ob sie stechen. Sie sind ca. 4 cm lang:




Ca. 11.30 h fahren wir dann endlich weiter. Es geht wieder gemütlich über kleine Landstrassen, viel zu sehen ist nicht.
Wir haben irgendwo gelesen, dass man am Holly Beach schön wild am Strand übernachten kann. Das wollen wir heute ausprobieren. Nur als wir dort ankommen müssen wir feststellen, dass überall, wo man mit dem Wohnmobil an den Strand kommen könnte, der Sand so tief und weich ist, dass wir uns bestimmt eingraben würden. Und das können wir auf keinen Fall riskieren. Auch ist der Strand längst nicht so schön, wie er beschrieben wurde:




Also schauen wir uns in der Ortschaft Holly Beach um. Der gesamte Ort besteht nur aus Ferienwohnungen, Restaurants und RV-Parks. Wir fahren bis zum äussersten Ende. Und entscheiden, auf diesem RV-Park zu bleiben. Der Besitzer will 60 $ für die Nacht, was uns viel zu teuer ist. Wir unterhalten uns ein bischen und erzählen, dass wir ja keinen Strom und kein Wasser benötigen. So dürfen wir letztendlich für 40 $ übernachten.




Wir nehmen den allerletzten Platz in der Reihe. So sind wir wieder ganz ungestört und kommen uns vor, als wenn wir alleine auf dem Platz wären. Nach einem kurzen Strandspaziergang wird dann noch schön gegrillt.

Beate


Beate

« Antwort #25 am: 16. April 2020, 21:06 »
19.3.
Wir hatten ja gestern erst noch überlegt, noch ein Stück weiter zu fahren und einen boondocking-Platz irgendwo am Meer zu suchen. Zum Glück haben wir das nicht gemacht, denn in der nächsten Stunde sehen wir keine einzige Möglichkeit, irgendwo an den Strand zu kommen. Und was wir vom Auto aus sehen ist auch nicht so verlockend. Es gibt hohe Wellen, aber viele Vögel:






Texas empfängt uns bei Port Arthur "standesgemäss": wir fahren meilenweit durch Öl-Raffinerien und es stinkt dementsprechend. Aber als wir danach wieder ans Meer kommen, werden die Strände schöner:




Bei Galveston dann gibts wirklich richtiges Strandleben. Das könnte mir auch gefallen. Aber wir haben entschieden, dass wir heute noch ein bischen weiter fahren:






Also verabschieden wir uns vom Meer und fahren nordwestlich weiter. Wir versuchen, nicht zu nahe zu Houston zu kommen, der Verkehr dort nervt mich. Deshalb haben wir uns den Brazos Bend State Park für die Nacht ausgesucht. Und das war eine gute Entscheidung.
Aber erst einmal werden wir dort fast panisch begrüsst. Da wir keine Reservierung haben, wird uns ein Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand gedrückt, die wir anrufen sollen für die Reservierung. Aber bitte erst ganz schnell auf den Parkplatz fahren!!! Haben die Angst vor Corona??
Wir fahren also auf den Parkplatz, rufen an und stellen fest, dass diese Telefonnummer genau in das Gebäude am Eingang führt. Die Stimme am Telefon fragt, ob wir das Wohnmobil sind, das dort steht!! Als wir das bejahen kommt eine Frau aus der Tür direkt auf uns zu gelaufen, fragt was wir wollen (ja was denn schon?) und bittet uns dann, doch auszusteigen und zum Eingang zu gehen. So stehen wir also 10 Minuten später wieder am selben Eingangs-Kiosk, nur diesesmal zu Fuss. Ob das sicherer ist??
Wir können uns dort in Ruhe einen Stellplatz aussuchen. Es wird uns sogar angeboten, auf dem Parkplatz kostenlos zu übernachten, dann müssten wir nur den Eintritt in den State Park zahlen. Aber wir wollen lieber im State Park übernachten, auch wenn das noch einmal 15 $ extra kostet.

Dieser State Park ist wirklich sehr gross (2000 ha). Da wir unseren Stellplatz ja sicher haben, fahren wir erst mal zum 40-Acre-Lake. Dort soll es die meisten Alligatoren geben. Und das stimmt. Wir umrunden in ca. 1 Stunde diesen See und sehen viele Alligatoren direkt neben dem Weg.








Aber wir sehen auch viele Vögel:






Abends können wir bei 28 Grad zwar noch draussen essen. Aber dann kommt eine Invasion dicker Käfer, ähnlich unserer Maikäfer, die uns ins Womo vertreibt.

Beate


Beate

« Antwort #26 am: 17. April 2020, 20:40 »
20.3.
Wir checken jeden morgen unsere e-mails. Und heute finden wir eine mail unseres Reisebüros. Unsere Sachbearbeiterin teilt uns mit, dass die deutsche Regierung alle deutschen Touristen aufgefordert hat, schnellstens nach Deutschland zurück zu kommen. Sie fragt uns, ob und zu welchem Termin sie unsere Flüge umbuchen soll :(

Puh, was jetzt? Wir schreiben zurück, dass wir uns gerade am entferntesten Punkt der Reise befinden (von hier bis LV sind es auf dem kürzesten Weg immerhin 2.500 km) und wir überhaupt noch nicht absehen könnten, wann wir in LV sein werden. Wir würden uns aber auf jeden Fall vorher noch melden.

Und dann beraten wir erst mal, was zu tun ist. Wir haben keine Hektik und schon gleich keine Panik, aber wir müssen einsehen, dass wir doch schneller zurückfahren müssen als geplant. Also entscheiden wir, keine Umwege mehr zu fahren, sondern auf dem geradesten Weg, allerdings ohne Hektik, nach LV zu fahren. So schade, damit fallen natürlich alle interessanten Zwischenziele in Texas und New Mexico weg.

Also suchen wir uns mit Google eine ziemlich gerade Linie aus und schauen dann, was man entlang dieser Linie noch anschauen könnte und vor allem, wo man schön übernachten kann. Schon jetzt hat es sich gelohnt, dass wir die letzten 3 Tage jeweils länger gefahren sind als vorab geplant.

Bevor wir weiterfahren schauen wir aber noch den gesamten Brazo Bend State Park an und laufen auch noch ein bisschen an den Seen. Aber ausser Truthahn-Geiern sehen wir nichts interessantes mehr:




Dann gehts über kleine Landstrassen zur I 10. Kaum dort, kommen wir auch schon von 2 schweren Unfällen mit LKW vorbei (ich weiss schon, warum ich die Interstates nicht gerne fahre!)

Eigentlich wollten wir heute San Antonio anschauen, und darauf hatte ich mich besonders gefreut. Aber diese Besichtigung haben wir schon die letzten Tage gestrichen: es macht keinen Sinn, eine Stadt zu besichtigen, wenn alle Läden und Restaurants geschlossen sind. Also umfahren wir San Antonio weiträumig.

Wieder regnet es fast ununterbrochen den ganzen Tag. So viele Regentage wie auf dieser Tour haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Aber die Landschaft ist sowieso nicht so interessant. Erst nach San Antonio wird es etwas hügeliger und etwas waldiger.

Heute übernachten wir im Blanco State Park. Das ist wieder ein schöner kleiner State Park, allerdings zu nahe an der Stadt, also gibts nicht viel Natur. Wir hoffen nur, dass es nachts nicht mehr weiter regnet, denn sonst haben wir morgen vielleicht Probleme, wieder über diese Brücke zurück zu kommen:






Beate




PS: Nach unserer Rückkehr erfahren wir, dass zu diesem Zeitpunkt andere Überführer die totale Panik bekommen haben und in 3 Tagen zurück bis Los Angelos gefahren sind!!!


Beate

« Antwort #27 am: 18. April 2020, 20:59 »
21.3.
Wir mussten in den letzten Tagen feststellen, dass ganz plötzlich alle Visitorcenter geschlossen waren. Damit entfällt für uns natürlich eine gute Informationsquelle, denn übers Internet z.B. einen schönen Campingplatz zu finden ist schwierig. Und über Strassenverhältnisse bekommt mal halt nur im VC eine Auskunft. Ausserdem wollte ich mir noch für unseren nächsten Trip ein paar Strassenkarten besorgen. Alles fällt nun weg.

Deshalb fahren wir heute auch los. ohne genau zu wissen, wo wir heute abend landen werden. Nur die Richtung steht fest: immer nach Nordwesten und das solange es uns Spass macht.

Anfangs geht die Strasse noch ziemlich kurvig, bergauf und bergab. Und es blüht rundum so viel, dass wir immer wieder zum Fotografieren anhalten:










In Mason machen wir eine kleine Pause und vertreten uns die Füsse am Square:




Etwas weiter, in Menard, finden wir das mit Abstand billigste Benzin der gesamten Reise:



Zu beachten: das ist der Preis für 1 Gallone = ca. 4 Liter. Bisher war der Preis immer zwischen 2 und 4 Dollar.


Hinter San Angelo wird die Landschaft wieder flach und öde. Gegen 16.30 sind wir in Big Springs. Da es hier zwei RV-Parks gibt, entscheiden wir, hier zu übernachten und fahren den billigeren der beiden an. Wir stehen aber vor verschlossener Rezeption und der RV-Park scheint absolut voll zu sein. Aber wir haben wieder mal Glück: Zufällig kommt der Eigentümer auf seiner Kontrollrunde vorbei. Er überlegt lange, berät mit seiner Frau, aber letztendlich bekommen wir einen Stellplatz. Ich habe den Eindruck, dass ist ein Langzeit-Stellplatz auf dem die Mieter heute ausnahmsweise nicht erwartet werden. Jedenfalls reicht es uns für eine Nacht:



Beate


reisefieber2019

« Antwort #28 am: 19. April 2020, 13:20 »
Ich hab heute bei Facwbook ein post gesehen mit Bild von der Quittung und Bild von der Zapfsäule die Gallone fur 1,09 Dollar.

Beate

« Antwort #29 am: 19. April 2020, 15:28 »
Ja, seit ein paar Tagen fällt der Benzinpreis rasant. Leider war das noch nicht der Fall, als wir drüben waren. Wir haben sogar in den letzten Tagen in Kalifornien noch fast 4 $ bezahlt.


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