Thema: Gutes Reiseobjektiv  (Gelesen 3793 mal)

xKlein1

« am: 28. März 2020, 19:14 »
Hallo zusammen!

Ich suche im Low Budget Bereich ein Reideobjektiv. Bisher konnte ich noch keins besonders ins Auge fassen.
Ich habe eine APS-C Kamera und ein Standard-Zoom-Objektiv 17-70mm. Ich möchte mir gerne ein neues Objektiv dazu kaufen, was mehr Brennweite hat, damit ich entfernte Objekte auch fotografieren kann. Welche Objektive nehmt ihr gerne mit?
Käme mir vor allem auch auf ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis an.

Über eure Erfahrungen und Empfehlungen freue ich mich!

LG Frank
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GschamsterDiener

« Antwort #1 am: 28. März 2020, 20:06 »
ich rate da immer zu Tamron 70-300 4-5.6

nicht besonders lichtstark, aber recht schnell und mit tollem IS; bestes Preis-, Leistungsverhältnis

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xKlein1

« Antwort #2 am: 29. März 2020, 22:06 »
Danke für die Antwort!

Zu den Tamron-Objektiven habe ich gelesen, dass häufig deutliche Verzeichnung und eine schlechte Auflösung im Randbereich aufweisen (Quelle: https://kamera-objektive-test.de/besten-reiseobjektiv-test/). Ist das wirklich ein Problem? Gäbe es noch andere Objektive die empfehlenswert sind?
Vielen Dank!
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GschamsterDiener

« Antwort #3 am: 30. März 2020, 00:37 »
Im Kamerabereich, ähnlich wie der HiFi-Bereich stark versnobt, findest du zu allem immer auch Negativberichte. Bei günstigen Objektiven machst du natürlich immer gewisse Abstriche, die aber im Endeffekt nicht wehtun.
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Oliver13

« Antwort #4 am: 30. März 2020, 09:19 »
Nur als Denkanstoß...
Die Frage ist, brauchst du überhaupt ein Objektiv bis 300 mm? Wenn du nicht vorhast oft Tier o.Ä. aus großer Distanz zu fotografieren, sondern meist eher Städte, Architektur, Menschen und Landschaften fotografieren möchtest lohnt sich das vllt gar nicht und du könntest eher in ein besseres Weitwinkelobjektiv oder eine lichtstarke Festbrennweite investieren. Aber das musst du selbst entscheiden.

Ansonsten klingt das Tamron Objektiv selbstverständlich nach einer guten Wahl.
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dirtsA

« Antwort #5 am: 30. März 2020, 11:28 »
Oder wenn du so wie wir am liebsten nicht so oft wechselst, könntest du dir das Tamron 18-200 anschauen. Das ist so als Standard auf unserer Kamera (wenn wir nur mit 1 unterwegs sind), das reicht für alles ausser Tiere (Safari). Wenn wir also auf Safari sind, nehmen wir zusätzlich das empfohlene Tamron 70-300 mit. Wenn eher Stadt oder Natur angesagt ist, nehmen wir das Weitwinkel (Tamron 10-24) zusätzlich mit. Mit der 3er Kombi sind wir in den letzten Jahren und auch während unserer Weltreise sehr gut gefahren (Fotos in meinem Blog kannst du dir ja anschauen, wobei ich die Grösse für den Blog reduziert habe).

Für mich persönlich ist eine Kombi von 17-70 und 70-300 nichts, weil dann musst du wirklich ständig wechseln, wenn du mal schnell wo mehr Zoom haben willst. Aber gibt viele, die sind mit einer solchen Kombi happy!
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Kama aina

« Antwort #6 am: 30. März 2020, 17:58 »
Die entscheidende Frage ist ja, wofür genau du das Objektiv brauchst!? Safari, Schiffsreise etc.?
Welche Kamera hast du denn genau?
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Styles78

« Antwort #7 am: 17. April 2020, 21:25 »
Ich verstehe nicht ganz warum du beim dem wichtigsten Teil der Kamera sparen willst? :-). Ich würde eher versuchen für deine Kamera ein Zoom bis 85-1xxmm zu bekommen welches dafür aber Lichtstärker ist. Das ist für eine Langzeitreise völlig aussreichend.
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ReiseBernd87

« Antwort #8 am: 13. Juli 2020, 17:35 »
Ich würde einen Objektiv von Nikon empfehlen. TOP Marke, mit deren Qualität ich schon mehr als 15 Jahre zufrieden bleibe. Welches Ihnen am besten passt, hängt von Ihren Zielen und Budget an. Aber die günstigte Modelle kann man ab 150 Euro kaufen.
Mehr Info sowie Ratgeber finden Sie hier - EDIT: Link auf kommerzielle Seite entfernt. LG Karoshi
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Surfy

« Antwort #9 am: 21. Juli 2020, 20:24 »

Ich bin sicherlich kein glänzendes Beispiel, die Fotoqualität könnt ihr in meinen Reiseblogs selber beäugen.

Die Transafrika habe ich mit einer Sony Kompakt-Knipse bestritten. In Südamerika war ich dann mit einer Panasonic Lumix FZ1000 (25-400mm, 20Mpx, 1") unterwegs. Die Qualität sieht man schon, auch wenn die Kamera von Profis sicher eher belächelt würde..

Die weiteren Reisen habe ich ausschliesslich mit dem iPhone bestritten. Für Blog / Errinnerungen reicht die Qualität für mich aus. Fotographie ist für mich immer ein Mittel und kein tieferes Hobby geworden.

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, stört die Grösse und das Gewicht weniger, Fliege ich nach Equador und dann mit dem Mietwagen, möchte ich mich schon nicht mehr weiter mit dem Gewicht belasten.

Aktuelle Smartphones (das iPhone 11 Pro hat die Nase da gar nicht mal vorne) - machen tolle Fotos mit Weitwinkel, Normal, Zoom.

Dazu muss ich nicht noch gesondert Fotos pflegen, sortieren, aufbewahren. Für mich alles in allem ein recht befreiender Schritt.

Für die Seidenstrasse im 4x4 würde ich die Lumix wohl wieder mitführen, für kleinere Ferien reicht mir das Smartphone durchaus aus. Ja, die Panasonic Lumix FZ1000 macht tollere Fotos, eine bessere Kamera noch schönere - aber solange ich keine Plakate drucken will - sehen die Smartphone Fotos soger auf einem 65" TV toll aus.

Mein Fazit: Ist Fotographie ein Hobby, ist das Gewicht und Platz kein Thema und es ist einem der Aufwand wert. Ansonsten tut es auch eine kleine Knipse / Smartphone. Wer vorher der Reise den Zugang zum Hobby (oder mehr..) nicht gefunden hat, wird unterwegs auch nicht mehr herausholen.

Surfy

headintheclouds

« Antwort #10 am: 17. März 2021, 12:43 »
Ich habe auf meinen Reisen bisher immer das Tamron 16-300 verwendet, das deckt eigentlich wirklich jeden Bereich ab, ist nicht soo schwer und hat auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Nachdem meine geplante Weltreise letztes Jahr storniert werden musste, habe ich mich dann mehr mit der Fotografie beschäftigt und langsam merke ich, dass das Objektiv von der Qualität leider nicht ganz so gut ist (Lichtstärke va), aber ich würde dennoch sagen, dass es ein super Reiseobjektiv ist. Es hat auch wirklich jedes Abenteuer brav mitgemacht  :P
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SimplyNomad

« Antwort #11 am: 14. April 2021, 21:05 »
Hallo,

für mich ist Fotografieren ein extrem wichtiger Punkt beim Reisen. Viele meiner Top Lebensmomente haben mit Fotografieren zu tun. Einfach weil man für ein Foto auch mal aus der Komfortzone heraus muss und auch mal die berühmte Meile mehr geht.

Dabei habe ich immer wieder festgestellt: Das beste Objektiv ist das welches man dabei hat!

Ich bin mit allem möglichen gereist, mal mit einer 9 kg Ausrüstung, mal mit einer guten Kamera und 1-2 Obejektiven, mal mit einer kleinen Kamera und immerdrauf Objektiv (z.b. 18-105mm Aps-c mit Motorzoom) und mal sogar nur mit Handy.
Fazit: 9 kg ist bekloppt, das Stativ und das fette Tele lässt man bei 40° dann doch im Auto liegen und auf der Wanderung lechszt man eh nur nach Wasser. Nur mit Handy ist ok, die Fotos reichen für die eigene Erinnerung allemal.

Optimal ist für mich eine kleine spiegellose Kamera mit gutem immerdrauf Objektiv. Am besten 2-3 schnell erreichbare Einstellungskonfigurationen (1. High Quality in Manuell, 2. HDR und 3. Schnellschuss S 1/400s)
Gewicht der gesamten Ausrüstung sollte absolut maximal 2 kg betragen. Das schleppt man geradeso noch bei Temperaturen einen Berg hinauf. Bei mehr hat man das gewünschte Teil immer grade nicht mitgenommen und ärgert sich nur.

Grüße und tolle Motive.
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