Thema: Tipps für Guatemala City  (Gelesen 446 mal)

Marla

« am: 05. Februar 2020, 01:35 »
Noch ein anderes Thema (hab dazu keinen passenden Thread gefunden):

War von euch schon mal jemand in Guate City, vielleicht sogar in letzter Zeit, und wenn ja, habt ihr Tipps z.B. für schöne Plätze, sehenswerte Kirchen und andere Gebäude, vor allem lohnenswerte Museen?

Mir ist klar, dass Guate kein Highlight wird. Ich kenne mich schon aus mit hässlichen und nicht ungefährlichen lateinamerikanischen Hauptstädten (Managua führt bei mir das Ende der Liste an).

Aber: zum einen treffe ich da Freunde von einem Freund, der aus Guatemala kommt. Zum anderen brauche ich endlich mal wieder eine richtige Großstadt, bin schon richtig auf Entzug. Also bitte spart euch Antworten wie 'da würde ich nicht freiwillig hinfahren'.

Hab hier im Forum nichts gefunden außer einem Tipp für das Hostel Quetzalroo in Zona 10, das ich auch schon auf dem Schirm hatte, und Steckis ermunternden (wenn auch schon etwas älteren) Worten

Muss dazu sagen dass ich Guatemala City gar nicht so übel fand wie alle sagen. Gibt im Zentrum sehr schöne Flecken und der Blick auf die Slums an den Hängen wenn man aus der Stadt fährt ist atemberaubend. 1 Nacht reicht aber auch, und man sollt halt in der Zona 1 absteigen. Mein Tipp: Pension Meza, nahe beim Bus, nahe am Zentrum und billig, allerdings kein Hostelcharme.

Selbst Zona 1 soll sich ja inzwischen gemacht haben.

Also vielen Dank schon einmal!
Liebe Grüße
Marla
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Jef Costello

« Antwort #1 am: 05. Februar 2020, 22:01 »
Guatemala-Stadt hat mir sehr gut gefallen.

Mein Highlight war die Mapa en Relieve, ein riesiges Modell Guatemalas, das vor über 100 Jahren gebaut wurde. Da gibt es viele kostenlose Guides, die dir alles über Guatemala erklären. Sehenswert fand ich auch das Museo Ixchel del Traje Indígena mit dem Museo Popol Vuh, das ist in einer Universität. Im Nationalpalast kann man eine kostenlose Führung machen, ist sehr interessant. Daneben steht auch die Kathedrale. Das Centro Historico kann man generell gut zu Fuß abgehen, da sind tausende Menschen unterwegs. Es gibt da eine relativ begrünte Avenida, auf der man gut flanieren kann. Ich bin bis zum Eisenbahnmuseum gelaufen, war auch ganz nett.

2 Tage reichen, die Stadt schaut schon ziemlich gruselig aus wenn man vom Flughafen reinfährt, aber wie alle Städte in Zentralamerika halb so wild und das Sicherheitsthema ist total übertrieben.
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Marla

« Antwort #2 am: 06. Februar 2020, 01:38 »
Super, danke für die ganzen Tipps. 2 Nächte sind geplant, inkl. dem Treffen von den Freunden meines Kumpels. Was da genau geht, ist noch nicht klar, und falls sich jemand gefragt hat, warum ich die nicht frage: ich brauche zwischendurch ein bisschen Solo-Zeit für Museen, und das wird wohl schwer zu verklickern sein.

Das Eisenbahnmuseum hatte ich mir als Fan auch schon vorgemerkt, da bin ich selbst mit den schlechtesten zufrieden (das in Xela z.B. war richtig armselig :)). Aber schön, dass du es nett fandest.

Von den anderen Museen hatte ich auch schon gelesen, der Rest war mir neu. Ich denke, dass ich dann schon genug Programm für die Zeit habe. Wobei weitere Tipps natürlich willkommen sind.

Zitat
aber wie alle Städte in Zentralamerika halb so wild und das Sicherheitsthema ist total übertrieben.
Warst du auch schon in San Salvador? Das soll ja wirklich nicht so ganz ohne sein.
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Marla

« Antwort #3 am: 06. Februar 2020, 01:51 »
Mit ist noch was eingefallen: du warst doch der, dem auch Managua gefallen hatte, oder hab ich das falsch in Erinnerung? Ich frag nur deswegen, damit ich besser einschätzen kann, wie dein Städtegeschmack im Vergleich zu meinem ist und mir z.B. nicht zu viel von Guate erwarte :)
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Jef Costello

« Antwort #4 am: 06. Februar 2020, 20:54 »
Nein, in San Salvador war ich noch nicht.

Managua war auch schön fande ich, die haben eigentlich ganz nette Sehenswürdigkeiten. Die alte Kathedrale mit dem Ruben Diario Spruch hat mir sehr gefallen, der Palacio de la cultura war auch sehr modern, generell die Altstadt sehr sauber. Die Rotonda Hugo Chavez lohnt sich für Fotos. Ich war da in dem Bicicleta Hostel, kann ich empfehlen wenn du in einem eher gehobenen Stadtteil unterkommen willst.
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Marla

« Antwort #5 am: 07. Februar 2020, 02:14 »
OK, dann haben wir wirklich komplett unterschiedliche Wahrnehmungen. Aber wäre ja auch langweilig, wenn alle das gleiche schön fänden :) Ich werde wie gesagt definitiv nicht noch einmal in meinem Leben nach Managua fahren :D und ich hab natürlich auch alle von dir genannten Orte gesehen. Worin ich mit dir übereinstimme, ist, dass ich es nicht so gefährlich fand wie es immer heißt. Auf Guate City bin ich auf jeden Fall sehr gespannt.
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Jef Costello

« Antwort #6 am: 07. Februar 2020, 07:21 »
Das stimmt. ;) Ich denke, das kommt immer ganz auf die Tagesform an. Ich war vorher auf den Islas Solentiname und dem Río San Juan und hatte genug von Dschungel, Regen und co. und war daher der Stadt ziemlich angetan. 


Was ich noch hinzufügen wollte: in Guatemala-Stadt kommst du überall mit dem Uber günstig hin.
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