Thema: Recherche Sicherheitslagen  (Gelesen 3570 mal)

Styles78

« am: 14. November 2019, 17:41 »
Hallo zusammen,

ich bin gerade in Peru und wollte ursprünglich über Bolivien nach Chile reisen.
Die sich ständig wechselnden politischen Lagen machen es mir gerade echt schwer Entscheidungen zu treffen, weil ich das Gefühl habe nie aktuell und richtig informiert zu sein.

Welche Quellen benutzt ihr um die Sicherheitslage bzw. die politische Lage in einem Land zu recherchieren. Das auswärtige Amt ist mir zu unspezifisch da die Infos immer nur sehr allgemeiner Natur sind...

Irgendwelche Foren? Facebookgruppen etc?
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Beate

« Antwort #1 am: 14. November 2019, 18:11 »
Jetzt ganz speziell zu Chile: da ist gibts momentan im englischen TA-Forum jeden Tag neue Meldungen von dort lebenden Usern. Und ich glaube doch, dass diese identisch sind.

Beate
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dirtsA

« Antwort #2 am: 15. November 2019, 09:53 »
Facebook Gruppen, zB Backpacking South America (oder so). Nirgendwo sonst so aktuelle und akurate Tipps und Infos zu allen Themen von A-Z gefunden!
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Marla

« Antwort #3 am: 15. November 2019, 15:38 »
Ich finde es vor allem schwierig, wenn man noch nicht unterwegs ist. Also von zuhause zu entscheiden, blase ich die geplante Reise ab oder nicht, wenn sowas wie aktuell in Chile oder Bolivien passiert. Insbesondere wenn man länger unterwegs ist und alle Flexibilität hat, kann man ja immer noch spontan umplanen.

Bei mir waren bisher immer Leute vor Ort die wichtigste Quelle. Als ich letztes Jahr von Ecuador nach Kolumbien gereist bin, gab es Probleme an der Grenze, so dass ich spontan einen Flug gebucht habe. Das habe ich von Leuten, die gerade dort waren, erfahren. Ansonsten verfolge ich die Nachrichten, auch lokale. Mit Foren (FB oder TA) habe ich keine Erfahrung. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass du, wenn du da viele Meinungen/Einschätzungen liest, auch ein gutes Bild von der aktuellen Lage bekommst. Auf eine Einzelmeinung würde ich nur vertrauen, wenn ich die Person kenne. Auch Leute vor Ort können eine sehr komische Wahrnehmung haben oder irgendeine hidden agenda.

Du sagst, dass dir das AA zu unspezifisch ist. Ich gebe dir Recht, was die üblichen Aussagen von wegen hohe Kriminalität, Sicherheitslage verschlechtert, Überfälle häufen sich etc. angeht. Wenn man sich das zu Herzen nehmen würde, dürfte man in kein lateinamerikanisches Land fahren außer Kuba. Aber Reisewarnungen sind schon sehr spezifisch, die würde ich immer sehr ernst nehmen. Bei den Stufen darunter ("dringend abraten" und "abraten") muss man halt abwägen. Große Städte meiden ist auf jeden Fall immer eine gute Strategie, sowohl was Unruhen als auch Kriminalität angeht.

Aber ich kann dein Problem schon gut verstehen. Es ist schon eine echt blöde Situation, wenn so etwas relativ schnell eskaliert und dir dann keiner sagen kann, was das Richtige ist.
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Surfy

« Antwort #4 am: 19. Februar 2020, 18:38 »

Hallo zusammen,

ich bin gerade in Peru und wollte ursprünglich über Bolivien nach Chile reisen.
Die sich ständig wechselnden politischen Lagen machen es mir gerade echt schwer Entscheidungen zu treffen, weil ich das Gefühl habe nie aktuell und richtig informiert zu sein.

Die genannten Länder würde ich als sehr sicher einstufen. Mit dem ÖV unterwegs auch als save.

Als Selbstfahrer in abgelegeneren Gebieten, lohnt sich dann schon ein tieferer check der Sicherheitslage. Habe das kürzlich in einem Artikel beleuchtet - die Sicherheitslage richtig einschätzen - aber dass ist eher für die Risikogebiete in Afrika und anderswo gedacht..

Ich verfolge gerade einige Reiseblogs auf der Panam - und auch da liest es sich wie gewohnt friedlich  ;)

Surfy

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