Thema: Reiseplanung für 2020 - Ich brauch euren Input :)  (Gelesen 1257 mal)

gismarett

« am: 07. November 2019, 22:34 »
Hey  :)

ich würde gerne eure Tipps in meine Urlaubsplanung 2020 miteinbeziehen. Vor allem habe ich derzeit absolut keine Idee wo ich hin will, da es einfach zu viele großartige Ziele gibt und weitere Faktoren Einfluss auf die Planung nehmen! Ich möchte mich vorab entschuldigen, wenn der Beitrag etwas durcheinander ist, aber das beschreibt meine Gedankensituation gerade recht gut  ;) Ich bin euch über jeglichen Input, Erfahrungen, etc. dankbar.

Situation:
Aus dem laufenden Jahr werde ich wohl 20 Urlaubstage mit ins neue Jahr nehmen und diese müssen bis Ende August abgebaut werden. Hinzukommen für das Kalenderjahr 2020 weitere 28 Tage Urlaub und die üblichen "Urlaubstage" durch Überstunden. Letzteres ist leider schwer kalkulierbar aber durch Überstunden habe ich in diesem Jahr die meisten meiner Urlaube abgedeckt (1 Woche Malta, 1 Woche Ägypten, 2 Wochen Zuhause, vereinzelte freie Tage)

Das macht dann also 48 Tage + Überstunden! Zumindest die 20 Tage aus 2019 müssen weg, den restlichen Urlaub könnte ich theoretisch mitnehmen. Auf der anderen Seite packt mich das Fernweh und ich würde gerne wieder frei Reisen. Leider wird es keine Langzeitreise oder ähnliches, da ich maximal 4 Wochen Urlaub am Stück bekommen kann (wahrscheinlich eher 3 Wochen). Kosten sind zwar nicht der wichtigste Faktor, da ich derzeit gut verdiene aber in der Regel präferiere ich günstige Länder. Zumal je mehr Geld ich weglegen kann, desto näher rückt die nächste Langzeitreise :)
Eigentlich plane ich nicht immer alles im Voraus… Sollte ich mich allerdings für eine Langzeitreise entscheiden, dann kann das durchaus ein Preisvorteil sein. Bei Kurzreisen würde ich das wahrscheinlich etwas flexibler handhaben.

Reiseziele:
Es gibt unzählige interessante Reiseziele für mich. Prinzipiell bin ich für alles offen, bevorzugt aber eine Reise als Backpacker mit wechselnden Orten oder/und einen Tauchurlaub.

Meine letzte Langzeitreise führte mich nach Asien (Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Singapur, Kuala Lumpur, Sri Lanka, Myanmar, China, Philippinen, etc.). Obwohl es mir in vielen Ländern sehr gut gefallen hat, möchte ich gerne was Neues erkunden. Reizen würde mich als neues Ziel beispielsweise Indonesien. Günstige und verhältnismäßig kurze Flüge findet man nach Thailand. Da ich in Kambodscha nur 3 Tage war wäre das auch eine Option, allerdings insbesondere wegen den günstigen Flügen. In den Philippinen habe ich gelebt und viele Freunde. Ich kenne traumhafte Tauchspots und kann mich in einem Naturschutzgebiet als Taucher frei bewegen (da mich dort alle kennen). Allerdings wäre das kein neues Land und mich schreckt der lange sowie teure Flug + Anreise vor Ort etwas ab.

In Süd- und Mittelamerika gibt es viele Länder, die mich wirklich sehr reizen. Allerdings wird der Fokus meiner nächsten Langzeitreise auf dieser Region liegen. Auch wenn diese noch 2-3 Jahre entfernt ist, wäre es ggf. eine Option noch zu warten und dann viele der Länder am Stück zu besuchen.

Sowohl für Asien als auch Süd- und Mittelamerika müsste ich einen längeren Urlaub einplanen und die Flugkosten sind recht teuer. Demgegenüber wären auch viele kleinere Urlaube in Europa/Afrika möglich.

In Afrika reizt mich derzeit insbesondere Süd Afrika und Ägypten (da bin ich im Dezember). Allerdings fehlt mir hier der Input, da ich mich mit diesem sehr schönen Kontinent noch zu wenig befasst habe.

In Europa habe ich sehr viele Länder bereist. Mir fehlt noch der "Osten" - Alles was östlich von Polen, Tschechien Kroatien liegt. Da gibt es sehr viele tolle Länder die Infrage kommen. Allerdings sind es häufig keine typischen Tauchziele.
Mit Ryanair komme ich sehr günstig vom Flughafen um die Ecke nach Sofia, Sardinien und Tel Aviv. Letzteres soll zwar sehr schön sein ist aber auch teuer.

Noramerika und Australien sind erstmal raus  ::)

Herausforderung
Nun stehe ich vor der Herausforderung mich zu entscheiden... Bei einer Langzeitreise kann ich neue exotische Ziele erkunden, in tollen Tauchgebieten abtauchen und zumindest für ein paar Wochen wie auf einer Langzeitreise leben. Allerdings sind die Flugkosten und die Dauer recht hoch. Vermutlich würde es dann auf einen längeren und einen kürzeren Urlaub hinauslaufen, welche ich hinsichtlich der zeitlichen Lage und den optimalen Reisezeiten vertielen müsste. Ich möchte ja nicht nur Urlaube im Sommer machen, sondern diese ggf. etwas verteilen.

Wenn ich mehrere kürzere Urlaube in Europa machen würde, dann habe ich die Herausforderung, dass die meisten meiner Wunschziele eher Sommerländer sind. Dafür sind günstige Urlaube und kurze Flugzeiten + Flexibilität hinsichtlich der planung möglich.


Danke!
Gismarett
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Svenja

« Antwort #1 am: 09. November 2019, 12:47 »
Spontan fällt mir der Iran für die längere Reise ein. Das kannst du im Herbst oder Frühjahr machen und dann eine kürzere Reise in (Ost-)Europa im Sommer.

Günstig ist der Iran aktuell auch. Für 29 Tage vor Ort haben wir 450€ pro Person ausgegeben.
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Marla

« Antwort #2 am: 09. November 2019, 14:31 »
Mit Ryanair komme ich sehr günstig vom Flughafen um die Ecke nach Sofia, Sardinien und Tel Aviv. Letzteres soll zwar sehr schön sein ist aber auch teuer.
Also Tel Aviv selber würde ich nicht also sehr schön bezeichnen, ist halt eine coole Beach City mit super Wetter fast das ganze Jahr über. Aber von da aus bist du schnell in Jerusalem und auch dem Rest von Israel. Könntest du mit Palästina und/oder Jordanien kombinieren. Da ist gerade ein Kumpel von mir zum Tauchen in Aqaba. Seit kurzem kannst du da z.B. in einem Flugzeug-Wrack tauchen, die Bilder sehen super aus.

Aber du hast schon Recht, es ist nicht wirklich günstig, auch Jordanien nicht. Aber lohnen tut es sich schon, finde ich. Ich würde es im späten Herbst oder früh im Frühjahr machen, um Sonne zu tanken, wenn bei uns das Wetter schlecht ist.

Ansonsten finde ich es schwierig dir was zu raten. Du hast ja fast alles offen gelassen, den Kontinent, die Anzahl der Reisen, den Zeitraum, die Dauer...

Was mir nur noch einfällt: wenn du später eine Langzeitreise in Lateinamerika machen und möglichst viele Länder sehen willst (hört sich für mich nach > 6 Monate an), würde ich vorher schon mal hinfahren und schauen, ob das was für mich ist. Gibt nicht wenige Asien-Fans, die es nicht so doll mögen, genauso wie umgekehrt.

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gismarett

« Antwort #3 am: 10. November 2019, 00:39 »
Vielen Dank für euren Input :) Ich habe mir die Tage auch nochmal sehr viele Gedanken gemacht.

Es wird wohl auf eine lange Reise (2,5-3 Wochen), eine mittelkurze (8-10 Tage) und eine Handvoll Kurztrips (2-4 Tage) hinauslaufen. Allerdings ist das noch abhängig von den "besten" Reisezeiten und den Faktoren Rund herum wie beispielsweise Preise, Ferienzeit (da bekomme ich schwerer Urlaub + es ist teurer) und das die Urlaube am Ende nicht alle in einen kurzen Zeitraum fallen.

Lange Reise:
Hier wird es vermutlich auf Südafrika hinauslaufen. Zum einen ist das Land sehr vielseitig und zum anderen kann ich auch in Südafrika tauchen. Flugpreise sind ok aber all in wird das wohl eher ein etwas teurerer Urlaub. Für die 2-3 Wochen würde ich mal locker mit 2000-3000 Euro rechnen.
Allerdings tue ich mich gerade noch mit den Reisezeiten sehr schwer... Ich habe mehrfach gelesen, dass es im Oktober bzw. November optimal wäre. Allerdings wurde mir auch der September genannt (Das würde optimal passen, da die Flüge etwas günstiger sind und ich noch die Urlaubstage aus 2019 abbauen kann - Das Datum ist wohl doch Ende September und nicht wie eingangs beschrieben im August).

Als etwas günstigere Alternativvariante würde sich Indonesien anbieten. Das Land reizt mich auch sehr! Flugpreise sind ähnlich, Kosten vor Ort aber deutlich weniger. Das Tauchen soll auch sehr schön sein, auch wenn man wohl weniger Haie findet als in Südafrika.

mittelkurze Reise:
Hier würde mich dann doch der Iran reizen. Aus irgendwelchen Gründen hatte ich das Land nicht auf dem Schirm und das obwohl ich bereits auf meiner Weltreise darüber nachgedacht habe das Land zu bereisen. Vielen Dank für den Tipp!
Die Preise vor Ort sind angenehm und der Flug ist mit 200-350 Euro bezahlbar. Hier würde sich eine Reise zwischen April bis Juni oder September und November anbieten (zumindest laut Ratgeber). Man findet im Internet auch viele Reiserouten, allerdings sind die meistens für 2-3 Wochen ausgelegt. Lohnt sich dann eine 10 tägige Reise überhaupt?

Die Alternativen zum Iran wäre für mich im Moment einen meiner Kurztrips (z.B. Ungarn oder Rumänien) zu verlängern und dort Backpacking zu machen. Aber ehrlich gesagt würde mich der Iran im Moment mehr reizen.

Kurztrips

1. Prag:
Fest geplant ist ein verlängertes Wochenende in Prag im Mai bzw. Anfang Juni mit meinen Freunden. Das ist sozusagen ein Jubiläum, da wir vor exakt 10 Jahren als Männergruppe zum allerersten Mal allein in Urlaub waren.

2. Sofia/Budapest:
Zudem stehen die Städte Budapest und Sofia auf meiner Liste. Eine der Städte werde ich Anfang 2020 (Jan/Feb) bereisen. Auch wenn es dann wahrscheinlich arsch kalt ist... Die andere Reise ist zeitlich noch offen.

Haltet ihr das für realistisch? Welche Anmerkungen oder Hinweise habt ihr?


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hawk86

« Antwort #4 am: 10. November 2019, 04:01 »
Alternativ könntest du dir mal eine Reise durch Ruanda und Uganda, ggf. noch Kenia, anschauen.
Für diese 3 Länder gibt es ein gemeinsames Visa, sie sind einfach mit öffentlichem Verkehr zu bereisen und bieten einiges.
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serenity

« Antwort #5 am: 10. November 2019, 20:01 »
Du hast zwar geschrieben, dass Australien "raus" ist - aber hast du schon mal an Westaustralien gedacht? Ein günstiger Flug nach Singapur und dann mit Scoot oder Jetstar ebenfalls günstig weiter nach Perth oder Darwin.

Da ist im September/Oktober Walsaison (Buckelwale, Walhaie, auch Blauwale), außerdem blüht es überall, denn da ist dort ja Frühling. Und das Ningaloo Reef ist erheblich intakter als z.B. das Great Barrier Reef. Schau dir mal die Seite der  Tourismus Information von Western Australia an
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new_horizons

« Antwort #6 am: 11. November 2019, 12:34 »
Wenn Afrika, dann versuche es doch mit Mosambik oder Madagaskar, da gibt es super tolle Tauchmöglichkeiten.
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Marla

« Antwort #7 am: 11. November 2019, 19:15 »
Alternativ könntest du dir mal eine Reise durch Ruanda und Uganda, ggf. noch Kenia, anschauen.
Für diese 3 Länder gibt es ein gemeinsames Visa, sie sind einfach mit öffentlichem Verkehr zu bereisen und bieten einiges.
Das finde ich jetzt wiederum interessant, weil ich diese Länder auch schon mal ins Auge gefasst. Ich hab auch gehört, dass sie für afrikanische Verhältnisse relativ einfach zu bereisen sein sollen. Selbst Hostels gibt's da mittlerweile einige. Nur würdest du die 3 Länder echt bei nur 2,5-3 Wochen empfehlen? Ich hab die mir bisher aufgehoben für dann, wenn ich mal länger Zeit habe. Oder gibt's da deiner Meinung nach nicht so viel zu sehen, dass es sich für eine längere Reise lohnen würde (von Kenia vielleicht abgesehen)?
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hawk86

« Antwort #8 am: 12. November 2019, 07:34 »
Ich selbst habe für die drei Länder länger als 3 Wochen gebraucht, das hängt aber letztendlich von deinem Reisetempo ab.
Für Ruanda und Uganda sollte die Zeit aber ausreichen. Länger oder kürzer geht natürlich immer...

Bei Bedarf kann ich dir gerne mal meine damalige Route aufschreiben.
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dumbo

« Antwort #9 am: 12. November 2019, 11:22 »
Ich selbst habe für die drei Länder länger als 3 Wochen gebraucht, das hängt aber letztendlich von deinem Reisetempo ab.
Für Ruanda und Uganda sollte die Zeit aber ausreichen. Länger oder kürzer geht natürlich immer...

Bei Bedarf kann ich dir gerne mal meine damalige Route aufschreiben.

Gerne ;)
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Kama aina

« Antwort #10 am: 12. November 2019, 13:09 »
Würde mich auch interessieren! Immer gut sowas zu wissen und in der Hinterhand zu haben! :)
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dirtsA

« Antwort #11 am: 12. November 2019, 22:16 »
Ich würde mir auch mal überlegen, ob du nicht in Süd-/Mittelamerika rein-schnuppern willst bei der Gelegenheit. Um zu wissen was dich auf einer längeren Reise in der Gegend in etwa erwarten würde und ob das "deins" ist. Oder bist du dir da schon zu 100% sicher? :)
Kommt ja auch darauf an, wie lange deine Langzeitreise dann wäre. In einem Jahr kannst du natürlich gut die meisten Länder von Südamerika bereisen, obs für Mittelamerika reichen würde... eher nicht. Dann müsste man schon Prios setzen. Ich würde halt jetzt kein "Verbindungsland" bereisen, das auf so einer Route einfacher wäre, z.B. würde ich nicht Peru machen, wenn du vage den Plan hast von Kolumbien Richtung Süden zu reisen. Das würde dann nur nerven, es mit einem teuren Flug überspringen zu müssen oder ein paar Tage im Bus zu sitzen. Dann eher z.B. Kolumbien jetzt, und die Reise dann von Ecuador aus starten. Oder aber Patagonien jetzt noch gleich im Februar, und dann die Runde durch Südamerika halt im nördlichen Argentinien/Chile beenden/starten.
Oder Zentralamerika. Mexiko Mitte, und dann eine Langzeitreise von Cancun aus durch Mittelamerika starten. Etc. etc. ;)

Aber Südafrika ist natürlich auch toll! Bin selbst im Oktober gewesen damals und wir waren auch tauchen. Sodwana hätte um die Zeit super sein sollen, aber wir hatten Pech mit einem Sturm. Dort war es auch angenehm warm. Aliwal Shoal war auch eine gute Tauchzeit, aber halt ziemlich kühles Wasser. Um Kapstadt herum wirds dann noch kälter. Mit den weißen Haien Käfig"tauchen" sind wir, Kelpforest auf der Kapinsel wurde leider wegen Wind abgesagt. Mein Highlight war Aliwal Shoal, wobei Sodwana sonst auch super sein soll!!

Wenn du nach Indonesien gehst, dann plan auf jeden Fall im Komodo NP zu tauchen. Weniger Haie als Südafrika würde ich gar nicht sagen. Halt andere (eher Riffhaie, dafür größere Ansammlungen, in Aliwal Shoal waren es einzelne Oceanic Whitetips und Raggies). Dafür zusätzlich im Vergleich zu SA noch Mantas! Und angenehm warme Temperaturen. Also fürs Tauchen würde ich mich für Indonesien entscheiden. Abwechslungsreichere Landschaften... Südafrika. Roadtrip - Südafrika. Lieber mit Öffis Reisen - Indo. Kultur - Indo (v.a. Sulawesi und Bali). Aber das sind natürlich alles sehr persönliche Erfahrungen! Indonesien ist ja auch groß und jede Insel ist anders. Auch auf Sulawesi hab ich sehr schöne Tauchgänge hinter mir.

Soo teuer muss Südafrika übrigens nicht sein. Kommt auf deine Präferenzen an. Reist du alleine? Mit Mietauto (sicher zu empfehlen)? Reichen Hostel-Betten oder soll es was besseres sein? Bei Safaris evtl. auch Camping ok? Selbst kochen ab und an oder lieber nur auswärts essen? Klar, in Indonesien bekommst du auf jeden Fall mehr für dein Geld, teuer muss SA aber nicht sein!
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hawk86

« Antwort #12 am: 13. November 2019, 05:38 »
Zitat
Bei Bedarf kann ich dir gerne mal meine damalige Route aufschreiben.

gerne ;)

Ich bin selbst gerade unterwegs und habe die genauen Daten zu Hause, aber grob sah meine Route so aus:

In Ruanda geht es touristisch überwiegen um den Genozit, sowie um die sehr hügelige Landschaft.
Flug nach Kigali und per Bus nach Kibuye zum Kivu See. Auf dem Weg dort hin machte ich noch an einem empfehlenswerten Genozid Museum halt (komme gerade nicht auf den Namen).
Weiter ging es über eine landschaftliche schöne Strasse nach Gisenyi. Der Ort befindet sich direkt an der Dem. Rep. Kongo. Es ist kein Problem zur Grenze zu laufen, in den Kongo einreisen geht aber nur mit einem Visa aus Deutschland, oder einem recht hohen Geldbetrag für die Grenzer.
Ich habe die Grenze mangels Visa nicht überquert, weiss aber von einem Bekannten, dass ein Tagestrip nach Goma empfehlenswert ist. Er sagte mir, ein Teil der Stadt sei durch einen Vulkanausbruch von Lava begraben.

Von Gisenyi fuhr ich über die Grenze nach Uganda. Da ich erst Nachmittags losgefahren bin, blieb ich eine Nacht in Kisoro. Von hier weiter zu dem tollen Bunyonyi See, wo man es ein paar Tage aushalten kann.
Der nächste Stop war im Queen Elisabeth N.P.  Auch hier kann man recht günstig in (Zelt)Lodges unterkommen (Nachts kamen Elefanten und Hippos).
Safaritrips kann man in der Unterkunft buchen und - wie das in der Natur so ist - Glück oder Pech haben. Mein Highlight hier war ein im Baum schlafender Leopard.
Auf dem Fluss sollte man den Bootstrip auf jeden Fall nicht verpassen (etliche Hippos, badende Elefanten, etc..).

Mein nächstes Ziel sollte der Murchison N.P. sein. Obwohl ich früh morgens gestartet bin, habe ich die Strecke nicht in einem Tag geschafft und eine Zwangspause in Hoima einlegen müssen.
Der Murchison N.P. war der einzige Ort, den ich nicht ganz mit öffentlichem Verkehr erreichen konnte. Ich meine in dem Ort Masindi habe ich mir ein Taxi für 2Tage/ 1Nacht gechartert, was aber auch nicht zu teuer war. Besonders weil der Fahrer auch gleichzeitig mit mir auf Safari gefahren ist und mich nach der Bootsfahrt über den Fluss am Wasserfall abgeholt hat.

Die nächsten Etappen gingen über deutlich bessere Strassen nach Kampala, Enteppe (Insel im See) Jinja, Mbale, Sipi (Wasserfall) und weiter nach Kenia.

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