Thema: Antarktika  (Gelesen 9414 mal)

Derevaja

« Antwort #90 am: 14. März 2020, 14:43 »
@Kama aina, tolle Bilder und ein super Reisebericht :) Welche Objektive hast du denn letztendlich auf die Reise mitgenommen?
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Blume

« Antwort #91 am: 14. März 2020, 19:05 »
@Blume - das klingt ja toll!! Hast du irgendwo mehr Infos dazu, Link? Wieviel bezahlt man für so was, wenn ich fragen darf?

https://geo-rg.de/?page_id=34
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Kama aina

« Antwort #92 am: 14. März 2020, 21:52 »
Vielen Dank euch allen! :)

Spitzbergen ist auch der Wahnsinn!
Mein Vater und ich haben für eine Fortsetzung sogar Spitzbergen ins Auge genommen! Also freu ich mich auf deinen Bericht! :) Also hoffe, dass ihr bis dahin auch entspannt fahren könnt!

Hatte meine Sony Alpha 6500, mit dem 70-350 Tele-Zoom und dem 18-105 Objektiv, dabei.

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backpacktim

« Antwort #93 am: 31. März 2020, 16:38 »
@Kama aina

Ich bin auch gerade bei der Recherche zu einer Antarktis-Kreuzfahrt. Bei Plantours verwundert mich jedoch, dass auf der Homepage steht "Die Landausflüge sind nicht im Reisepreis enthalten." Die günstigste Reise "Sommer in der weißen Welt" kostet aber schon ab 3.799€. Das wäre ja im Endeffekt deutlich mehr als du gezahlt hattest.

oder übersehe ich etwas? Bei den ganzen Angebote kann man leicht durcheinander kommen :)
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Einmalrundum

« Antwort #94 am: 01. April 2020, 01:17 »
Wir kommen soeben von einer 3 Wöchigen Falkland, süd Georgirn und Antarktis Tour mit der world Explorer zurück, dh am 16ten. Nun stecken wir in Ushuaia fest. Nichts geht mehr dank Corona.
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Kama aina

« Antwort #95 am: 01. April 2020, 02:07 »
@backpacktim:
"Die Landausflüge sind nicht im Reisepreis enthalten." bezieht sich nur auf die Landausflüge in Ushuaia!
Die Anlandungen in der Antarktis sind alle im Preis mit drin! Zur Sicherheit würde ich aber nochmal bei Plantours oder nem Reisebüro nachfragen! Allerdings würde mich wundern, wenn eine andere Antwort kommen würde.

Wird wohl der Gesamtpreis der Reise sein!? Denn im Regelfall wird dir der Reisepreis mit Flug angezeigt! Musst dann mal Nachhören wie teuer es mit eigener Anreise wäre; also nur die reine Kreuzfahrt! Bei uns hätte die Anreise z. B. 1200 Euro gekostet! Das haben wir uns dann natürlich gespart! ;)

@Einmalrundum:
Die World Explorer ist uns auch während der Tour begegnet! :)
Bin sehr gespannt auf eure Berichte, wenn ihr es dann hoffentlich nach Hause schafft!
Drücke euch die Daumen!
Wisst ihr schon wie es weiter gehen soll?
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csam6520

« Antwort #96 am: 09. April 2020, 17:02 »
Hallo Kama aina und Einmalrundum,

ich glaub die Frage hat noch keiner gestellt: wie war es denn nun in der Drake Passage?
So eine Reise habe ich mir auch mal überlegt, aber dann wegen der Horrorgeschichten wieder verworfen  :o
Da würden mich natürlich eure Erfahrungen interessieren...

VG
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Kama aina

« Antwort #97 am: 09. April 2020, 23:47 »
Hey csam6520!

Hatte es in meinem Bericht oben angeschnitten, aber kann gerne nochmal ausführlicher erzählen!
Die Drake Passage ist auf jeden Fall für alles zu haben!
Aber eines sei auch vorweg gesagt: Mit den modernen Schiffen der heutigen Zeit ist es nur noch halb so schlimm! Man kommt auf jeden Fall sicher von A nach B. Im Zweifel muss man halt 2 Tage im Zimmer und Bett verbringen. Allerdings entschädigt die Antarktis für ein solches Leiden! :)
Wir haben auch jede Menge alte Leute getroffen und viele Geschichten gehört! Viele haben die Pflaster hinterm Ohr genutzt, Andere andere Medikamente. Es gab aber wenig Vollausfälle.

Aber nun zu unseren speziellen Erlebnissen.

Die Hinfahrt über die Drake Passage war Glück pur! Wir sind zwischen 2 Sturmtiefs durchgeschlüpft und das Schiffe hatte nicht wirklich viel Bewegung. Man konnte normal im Schiff laufen und hat den Seegang kaum gespürt. Natürlich ist es nicht so wie auf den großen Kreuzfahrtschiffen, ein wenig Bewegung spürt man bei den kleinen Schiffen immer.

Die Rückfahrt über die Drake war allerdings schon sehr ordentlich. Wir hatten zwar das Zentrum eines Sturmtiefs verpasst, aber das Wasser war schon noch sehr sehr rau!
Die erste Nacht konnte ich noch gut ohne Medikamente aushalten, aber ab dem Morgen ging es bei mir dann auch los.
Wir haben dann mit einer VOMEX Kur angefangen und die hat recht zügig angeschlagen und für starke Linderung gesorgt.
In Vorbereitung auf die Überfahrten hatten wir auch täglich reines Vitamin C genommen.
Hab in diversen Berichten gelesen, dass ein aufgefüllter Vitamin C Speicher die Seekrankheit abmildert!
Überschüssiges Vitamin C wird eh ausgeschieden, von daher hatten wir das auch noch genommen.

Auf der Rückfahrt war das Schiff schon sehr sehr stark am rollen und stampfen. Die Bewegungen waren so stark, dass die meisten Restaurants und Bars geschlossen wurden. Das Gehen auf dem Schiff viel nur den jungen Leuten leicht. Mein Vater musste sich auch schon oft festhalten und die Senioren fielen reihenweisen um. Sowohl bei den Vorträgen als auch beim Essen. Das allerdings liegt zu fast 99 % an der Fahrlässigkeit und dem Unvermögen der älteren Herrschaften.
Unseren 80 jährigen Tischfreunden passierte dergleichen nie. Sie haben aber auch mitgedacht und sich entsprechend vorbereitet und gehandelt. Z. B. breitbeinig Sitzen, Körperschwerpunkt zentralisieren usw.
Nachts bin ich mit meinem Bett hin- und her gerutscht und regelmäßig hatte ich das Gefühl zu schweben, immer dann, wenn das Schiff mal wieder in ein tiefes Wellental gerauscht ist.

Also die Drake Passage ist nicht zu unterschätzen, aber die Mühe und das Leid werden durch die Antarktis gedankt.
Und durch entsprechenden Medikamente ist das Leid auch sehr gut in den Griff zu bekommen.
Wir mussten noch nicht mal die Pflaster nutzen, denn unsere VOMEX Kur reichte dafür auch aus!

Wenn du noch weitere Fragen hast, dann immer gerne her damit! :)
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csam6520

« Antwort #98 am: 10. April 2020, 07:31 »
Super, ich danke dir für diese ausführliche Antwort!
Sehe ich das richtig: wenn man möglichst viele Landgänge erleben möchte, ist ein kleineres Schiff die bessere Wahl. Wenn man nur die Drake Passage unbeschadet überstehen will, ist ein größeres Schiff besser? :D
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Kama aina

« Antwort #99 am: 10. April 2020, 16:16 »
Gerne!  ;)

Sagen mir mal so: Die Schiffe, welche die Überfahrt über die Drake Passage "erträglicher" machen würden, dürften im Regelfall zu groß sein um in der Antarktis anlanden zu dürfen! Da gibt es dann nur Panoramafahrten und die auch nur in den breiten Straßen und Kanälen. Wir haben so ein Schiff gesehen und es hätte mich, so glaube ich, nicht wirklich befriedigt.

Um richtig viele Landgänge erleben zu können musst du auf ein Schiff, welches nur 100 Passagiere aufnimmt.
Die maximale Anzahl an Landgängern beläuft sich nämlich auf 100 Personen auf einmal!
Bei den ganz kleinen Schiffen sind die Landausflüge dann was länger und man kann vielleicht noch einen 3ten am Tag einschieben. Aber von dem was ich so hörte sind im Regelfall eh nur 2 pro Tag vorgesehen und die sind dann halt was länger bei den kleinen Schiffen!

Im Endeffekt ist es aber auch eine Frage des Geldes. Wie ich oben in meinem Bericht schon geschrieben hatte, sind die Anlandestellen im Regelfall nicht sonderlich weitläufig. Man braucht also auch nicht mega viel Zeit dort! Da reicht die Stunde aus! Und ich Mutmaße mal, dass sich ähnliche Szenarien wie bei uns, auch auf anderen Schiffe abspielen! Sprich, welche wollen früher wieder zurück aufs Schiff, besetzten damit deinen Slot und du musst dann halt mal 2-3 Stunden, anstatt 1 Stunde, an der Anlandestelle bleiben! Also wenn man das will! ;) ;) ;)

Wenn ich unbegrenzte Mittel hätte, dann würde ich auf ein Schiff mit max. 100 Gästen gehen, da ich das aber leider nicht haben, würde ich jederzeit wieder die Lösung wählen, die ich genommen habe!

Beim nächsten Mal würde ich allerdings gerne die Falklandinseln, Südgeorgien und die Südlichen Orkneyinseln mit auf der Route haben. :)
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hawk86

« Antwort #100 am: 10. April 2020, 17:00 »
Zitat
Wenn ich unbegrenzte Mittel hätte, dann würde ich auf ein Schiff mit max. 100 Gästen gehen, da ich das aber leider nicht haben, würde ich jederzeit wieder die Lösung wählen, die ich genommen habe!

Bei unbegrenzten Mitteln wäre ein eigenes Boot auch nicht schlecht:



Gesehen südlich von Port Lockroy.
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Kama aina

« Antwort #101 am: 10. April 2020, 17:48 »
Davon habe ich auch ein paar gesehen! Aber ich glaube das wäre nichts für mich! :)
Alleine die Überfahrt über die Drake Passage in so einer Nussschale stelle ich mir schon krass heftig vor!

Aber der Abenteuerfaktor wäre natürlich deutlich größer! :)
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Einmalrundum

« Antwort #102 am: 11. April 2020, 03:02 »
wir waren ja auf Falkland und süd Georgien. Mit der world explorer. Das Boot ist modern und hat schaukelt auch wenig, obwol die drake passage mit bis zu 8m hohen Wellen schon eine Herausforderung war. Die Tour ist toll 19 Tage und kostet auch Last minute noch eine menge. Man fühlt sich aber toll bei der Rechnung, denn man ja eine Preisreduktion von fast 80%. Also wenn ihr von zuhause aus bucht ist der Preis so an die 25000 EURO.
Die Tour ist ein Erlebnis, und ide Landgänge werden halbiert da um die 200m Passagire. Halb land, halb Zodieak Tour.
Lohnt sich das ganze? Das muss jeder selbst entscheiden, es ist viel Kohle und damit kann man auch viel anderes Machen. Hat man aber genug davon ist es bestimmt ein wansinns Erlebnis.
Seit lieb gegrüsst, wir sind immer noch in Uschuaia wegen dem Corona .
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Kama aina

« Antwort #103 am: 12. April 2020, 17:38 »
...

Gesehen südlich von Port Lockroy.

@hawk86:



Hab großen Respekt vor deren Leistungen!
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Kama aina

« Antwort #104 am: 12. April 2020, 17:40 »
Sehr schöne Fotos, danke! Da werden die Erinnerungen an meine Zeit in der Antarktis wach... Für diesen Sommer haben wir über die Geographische Reisegesellschaft eine Umrundung Spitzbergens auf einem Segelschiff mit täglichen Wanderungen gebucht. Bin mal gespannt.

Vielleicht habe ich noch was mehr für deine Erinnerung!? ;)
Fiel mir vorhin ein! :)





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