Thema: Namibia und Südafrika - wie lange?  (Gelesen 984 mal)

monarina

« am: 31. August 2018, 11:27 »
Hallo! :)

Ja, Afrika als Weltreisestart lässt mich einfach nicht los... wie viel Zeit plane ich denn am besten ein für folgende Routen? Und was machen wir bestenfalls (sei es aufgrund "Highlights", Wetter oder vor allem Tourismus bzw. Ferienzeiten) zuerst? Start wäre wohl ca. Juni.

Namibia mit Dachzelt: Kalahari-Wüste, Fish River Canyon, Sossusvlei, (Erongo Gebirge?, Cape Cross?), Waterberg, Etosha NP...

Südafrika: Blyde River Canyon, Krüger NP, Hluhluwe NP, (Gansbaai zum Käfigtauchen mit Haien?), Drakensberg, Lesotho ein bisschen... dann womöglich über die Garden Route nach Kapstadt und dort die Umgebung.

Sonstige Fragen:
In Südafrika nimmt man eher ein kleines Mietauto und schläft dann in Hostels, oder? Und vermutlich ist es viel zu viel für den ersten Besuch, wenn wir zuerst die Umgebung Johannesburg/Lesotho machen und dann auch noch die Gardenroute/Kapstadt?
Wie lässt sich denn Namibia gut mit Südafrika verbinden? Vor allem, wenn uns der östliche Teil Südafrikas mehr zusagt bei ersten Recherchen (Namibia Roundtrip und dann Flug von Windhuk nach Johannesburg?)

Fragen über Fragen  :-[
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Beate

« Antwort #1 am: 31. August 2018, 12:18 »
Hallo Monarina,

allein für Deinen Trip durch Namibia solltest Du mindestens vier Wochen einplanen.

Und im Südafrika kannst Du genauso mit dem Dachzelt fahren. Denn Hostels gibts in oder nahe der Nationalparks keine.

Namibia Rundtrip und dann Flug nach Johannesburg dürfte die logischte Lösung sein. Du könntest zwar auch mit dem Auto über die Grenze, aber das würde wieder sehr viel Papierkram und Kosten bedeuten. Und das Auto müsste auf jeden Fall wieder in Namibia abgegeben werden.

Beate


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monarina

« Antwort #2 am: 01. September 2018, 23:14 »
Und wie lange würdest du dann für den Südafrikateil veranschlagen (also eben um den Krüger und Lesotho)?

Welcher Teil in SA ist denn grundsätzlich „beliebter“ bei den Touristen? Oder kann man das so gar nicht sagen?

Und ist es in SA nicht viel gefährlicher als in Namibia mit Dachzelt (vor allem im Hinblick auf Kriminalität)?
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dirtsA

« Antwort #3 am: 02. September 2018, 04:09 »
Südafrika macht man klassisch eher mit Mietwagen. In den Nationalparks gibt's überall Lodges oder ihr kauft euch Campingausrüstung. Auch in Namibia machen es die meisten so, ein Auto mit Dachzelt ist doch um einiges teurer. Ist bestimmt toll @Beate - aber wenn man so wie monarina als klass. Backpacker unterwegs ist, bieten sich eher die anderen Varianten an.
Zwecks Auto geht 2WD für das meiste, 4WD ist in Namibia teils muss (kommt darauf an, wohin ihr wollt) - beide Länder gehen aber auch sehr gut mit einem günstigen 2WD.

Namibia 4-6 Wochen, Südafrika nur Osten 2-4 Wochen. Ist jeweils ein breiter Spielraum, weil ja jeder anders reist und der eine mehr oder weniger Highlights findet!
Aber warum sollte Südafrika zu viel werden wenn ihr alles macht? Ihr könnt ja auch 2 Monate bleiben und wirklich die komplette Strecke Kapstadt-Johannesburg abfahren. Südafrika ist sehr vielfältig, also langweilig wird euch denke ich nicht werden ;) Zur Gardenroute kann ich leider nichts sagen, aber Kapstadt und Umgebung zahlt sich wirklich aus! Hier im Forum findest du ja schon einige Threads zu Südafrika mit teils ausführlichen Routenbeschreibungen, da bekommst du einen guten Einblick was machbar ist.
Allerdings solltet ihr bedenken, dass Kapstadt und Umgebung inkl Gardenroute zu der Zeit im regnerischen Winter steckt. Also evtl dich für ein anderes Mal aufheben?
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Beate

« Antwort #4 am: 02. September 2018, 10:59 »

Welcher Teil in SA ist denn grundsätzlich „beliebter“ bei den Touristen? Oder kann man das so gar nicht sagen?

Soweit ich das beurteilen kann, gehört die Gardenroute und der Krüger-Nationalpark zu de beliebtesten Zielen.


Und ist es in SA nicht viel gefährlicher als in Namibia mit Dachzelt (vor allem im Hinblick auf Kriminalität)?

Namibia hat in diesem Punkt in den letzten Jahren gut aufgeholt. D.h. hier ist es unterdessen genauso gefährlich wie in Südafrika. Ich würde in beiden Ländern nie ausserhalb eines Nationalparks oder eines Campingplatzes einfach so wild campen. Auch nicht an einem Rastplatz ein Picknick machen. Leider!
Als wir das erste mal in Namibia waren, vor 20 Jahren, hat noch niemand sein Haus oder Auto abgeschlossen. Unterdessen wohnen auch in Namibia die Weissen hinter vergitterten Fenstern und hohen Mauern.

Beate
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Beate

« Antwort #5 am: 02. September 2018, 11:03 »
Südafrika macht man klassisch eher mit Mietwagen.

Das würde ich so nicht unbedingt sagen. Es sind hunderttausende mit Dachzelt unterwegs.
Ob das jetzt billiger oder teuerer ist, müsste man ausrechnen. Denn die Lodges in den Nationalparks sind s....teuer. Dazu kommt, dass man mit Dachzelt ja auch Selbstversorger ist und damit auch schon mal Geld spart. Und wenn man in die Nationalparks fährt kommt man mit einem billigen Kleinwagen auch nicht sehr weit. Man braucht ja normalerweise nicht unbedingt Allrad, aber eine hohe Bodenfreiheit muss schon sein.

Es ist halt einfach eine andere Reise mit Dachzelt als mit Auto.

Beate
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Buddy

« Antwort #6 am: 02. September 2018, 13:56 »
Und wenn man in die Nationalparks fährt kommt man mit einem billigen Kleinwagen auch nicht sehr weit. Man braucht ja normalerweise nicht unbedingt Allrad, aber eine hohe Bodenfreiheit muss schon sein.

Ich war in Südafrika im Kruger und hluhluwe imfolozi park mit einem normalen Auto. Für die beiden reicht das meiner Meinung nach. Klar ist es mit einem Auto mit mehr Bodenfreiheit komfortabler und bei manchen Wegen muss man schon aufpassen, dass man nicht aufsitzt. Aber mit etwas Vorsicht geht das schon klar.
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Kabelgleichung

« Antwort #7 am: 02. September 2018, 14:11 »
Und wenn man in die Nationalparks fährt kommt man mit einem billigen Kleinwagen auch nicht sehr weit. Man braucht ja normalerweise nicht unbedingt Allrad, aber eine hohe Bodenfreiheit muss schon sein.

Ich habe in Namibia auf den Schotterpisten und im Nationalpark (Etosha) auch Autos der Polo/Golf-Klasse gesehen. Man kann im Park sicher nicht alle Wege fahren, aber die Hauptrouten sind gut befahrbar. Ob die Wellblechpisten mit so einem Kleinwagen Spaß machen steht auf einem anderen Blatt, daher würde ich Beate durchaus auch Recht geben.
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beretravels

« Antwort #8 am: 02. September 2018, 19:16 »
Und wenn man in die Nationalparks fährt kommt man mit einem billigen Kleinwagen auch nicht sehr weit. Man braucht ja normalerweise nicht unbedingt Allrad, aber eine hohe Bodenfreiheit muss schon sein.

Beate


Die ewige Diskussion!  Ich habe Südafrika und Swaziland mit einem 2x4 Renault clio gut überstanden. Das Auto auch. Es gab nur sehr wenige Situationen, in denen eine höhere Bodenfreiheit und 4x4 sinnvoll gewesen wären. 1x im Traanskei und 1x im Mlilwane NP in Swaziland. Beide Situationen konnte ich aber mit vorsichtiger Fahrweise und leichten Offroadkenntnissen meistern. Die Schotterpisten lassen sich sehr gut auch im Kleinwagen fahren und vertragen je nach Schlaglöchern auch mehr als 80kmh.

Es ist aber immer die gleiche Diskussion. Wer will, der fährt 4x4 mit Dachzelt, schläft in einer Lodge, zeltet, oder nimmt sich ein BnB. Letztere sind in RSA besonders gut und meiner Meinung nach bekommt man für sein Geld sehr viel. Haben nie eine Unterkunft im voraus buchen müssen. Last minute bekommt man manchmal auch noch richtig gute Schnäppchen. Und die meisten Parks (vielleicht nicht der Kruger) sind innerhalb von 1-2h aus der nächsten größeren Siedlung zu erreichen.

Kurz: Clio geht super!
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beretravels

« Antwort #9 am: 02. September 2018, 19:27 »
Drakensberg, Lesotho ein bisschen... dann womöglich über die Garden Route nach Kapstadt und dort die Umgebung.


Jetzt erst gelesen.... Drakensberg hat Schöne Pässe für die man leider teilweise zwingend einen 4x4 braucht. Aber da könnte die Jahreszeit auch Probleme machen... würde das mal intensiv googeln. Winter in Lesotho ist sicher nicht zu unterschätzen. Ich War leider noch nicht da, habe aber gelesen, dass außerhalb der Hauptstraßen  (gibt nicht so viele) auch bei guter Witterung Herausforderungen auf der Straße zu finden seien... kann man jetzt lesen wie man will.
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Beate

« Antwort #10 am: 02. September 2018, 19:29 »
[Haben nie eine Unterkunft im voraus buchen müssen.

Sagst Du uns auch, WANN das war????

Ansonsten: jeder wie er will.

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beretravels

« Antwort #11 am: 03. September 2018, 08:32 »
Ich war von Januar bis Februar 2018 in Südafrika und Swaziland unterwegs. In Kapstadt und JoBurg haben wir vielleicht 2 Tage im voraus gebucht. Der Rest ging super spontan am selben Tag oder mit dem Navi einfach ein BnB nach dem anderen abgefahren.
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Beate

« Antwort #12 am: 03. September 2018, 09:13 »
OK, klar, in den Städten geht das schon. Aber halt nicht in den Nationalparks, da ist alles sehr schnell ausgebucht, vor allem die günstigeren Zimmer.

Beate
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Wolfskin

« Antwort #13 am: 06. Oktober 2018, 15:13 »
Wir waren vier Wochen mit Mietauto und Lodges unterwegs und es war ein Traum.
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