Thema: Reisepass verschicken?  (Gelesen 1249 mal)

twobirds

« am: 14. August 2018, 18:42 »
Nachdem mich die Forumssuche enttäuscht hat, eine Frage, die mich umtreibt:

Für Länder wie die Russische Föderation werden wir eventuell Visa brauchen, die aber nur im "Heimatland" zu kriegen sind. Und so ewig im Voraus mit unklaren Daten kann ich sie gar nicht beantragen. Wie habt ihr das gelöst? Zweitpass ist vorhanden, den dann per DHL/FedEx/UPS an eine beauftrage Person oder einen Visadienst? Wie sicher ist das Zurückbekommen?

Ich habe auch gehört, allerdings nirgends gelesen, dass Reisepässe über Botschaftspost auf Anfrage transportiert werden. Halte das für weit hergeholt, aber: stimmt es vielleicht doch? Ansonsten könnte ich mir noch vorstellen, Expats/Geschäftsreisende zu finden und auf Vertrauenswürdigkeit zu hoffen...

Immerhin, viele Länder haben mittlerweile eVisa - da wird das alles einfacher.
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beretravels

« Antwort #1 am: 15. August 2018, 12:14 »
Das ist das ewige Problem mit Russland. Ich würde das Visum vor der Reise beantragen und dann innerhalb der Gültigkeit einreisen bzw danach die Route festlegen. Den Pass aus dem Ausland nach D, dann zur Botschaft und zurück und dann wieder ins Ausland? Hört sich nach viel Geld und Aufwand an.

Habe bisher privat und über einen Visadienst meinen Pass verschickt und stets zurück bekommen. Ich würde mal bei einem Visadienst anrufen. Bist du schon unterwegs? Sonst lass den Pass mit einem Blanko unterschriebenen Visaantrag bei der beauftragten Person liegen und lass nur die Reisedaten nachtragen. Dann sparst du dir den Versand in eine Richtung, hättest aber bis Russland "nur" einen Pass.

Ich denke, dass das machbar ist, aber meiner Meinung nach sehr unpraktikabel.
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twobirds

« Antwort #2 am: 21. August 2018, 18:55 »
Noch sind wir da :)

An sich eine sehr gute Idee! Die bevollmächtigte Person in Berlin oder FFM gäbe es; Israel selber stellt ja mittlerweile Blättchen-Visa aus. Aber der Grenzübertritt aus Jordanien wird im Pass stehen, und das dürfte im Iran/den -Stans für zuckende Augenbrauen sorgen. Davor wird sich der Ein-/Ausreisezeitpunkt leider nicht näher festlegen lassen.

Schlussendlich wird es bei uns wohl auf FedEx/UPS hinauslaufen. (Von deren Service bin ich eh beeindruckt, denn als ich neulich geschäftlich Dokumente vom kriegsversehrten Ende der Welt brauchte... schneller und zuverlässiger als die Post innerhalb der EU. Gut, dafür auch teurer.) Und bei diversen Visadiensten rufe ich die Woche mal an, hast Recht, die machen das ja dauernd. 
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GschamsterDiener

« Antwort #3 am: 21. August 2018, 21:42 »
den jordanischen Stempel kannst du dir auf ein separates Blatt geben lassen

die Stans dürften bei Israel unkompliziert sein, Israelis dürfen teilweise visumfrei einreisen
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Vombatus

« Antwort #4 am: 21. August 2018, 21:44 »
Erkundige dich mit welchem Dienstleister man Dokumente wie einen Reisepass außerhalb der EU verschicken kann. Recherchiere auch die Zollrichtlinien der jeweiligen Länder. Und beachte, dass das teilweise nur ohne Versicherung geht und du das auf eigenes Risiko machst.

Bei UPS zumindest geht es nicht so einfach
https://www.upstoday.com/de/prohibited-items

https://www.dhl.de/content/dam/images/Express/pdf/dhl-express-einfach-durch-den-zoll-201611.pdf
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