Thema: Neuseeland mit dem Camper  (Gelesen 2428 mal)

Styles78

« am: 12. Juni 2018, 17:57 »
Möchte das Thema mal aufmachen hier :-).
Folgender Plan:
5-6 Wochen mit einem gemieteten Camper, dabei wird es eher etwas kleineres was nur das nötigste hat.
Interessiert bin ich hauptsächlich an der Natur würde aber auch gerne Wellington und Auckland für ein paar Tage besuchen.
Wer war schon Mal so unterwegs(evtl. auch alleine) und kann mir Tipps geben zu der optimalen Reisezeit? Wie viel Zeit für Nord bzw. Südinsel ?(Dachte hier an 2 und 4 Wochen) Ungefähre Kosten außerhalb der Campermiete (Einkäufe, Benzin), mit wieviel €/Tag komme ich gut über die Runden? Wie verhält es sich hier mit "wildem" Campen? Würde gerne an schönen Plätzen mal übernachten und den Sonnenaufgang bei nem Kaffee genießen wollen.
Welche tollen Sparmöglichkeiten gibt es, wenn man gerne eher spartanisch lebt?
Bin für jeden Tipp dankbar auch gerne...über tolle Sehenswürdigkeiten...


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Beate

« Antwort #1 am: 12. Juni 2018, 18:17 »
Hallo,

wir haben das vor ein paar Jahren gemacht. Allerdings hatten wir nicht so lange Zeit, sondern waren je 2 Wochen auf der Nord- und der Südinsel. Die Städte haben wir total ausgelassen.

Die optimale Reisezeit ist natürlich unser Winter, also der dortige Sommer. Wir waren im Januar und hatten vergleichbares Wetter/Temperaturen wie in Deutschland im Hochsommer. Naja, nicht ganz s warm  :D

Ich hatte damals in einem speziellen Neuseeland-Forum gefragt, wie das mit dem wild campen sei. Und bin dort ganz wüst beschimpft worden, so ungefähr: solche Touristen, die unsere Wälder verschei...... brauchen wir nicht!!!

Trotzdem haben wir damals viele male wild gecampt, immer an schön versteckten Stellen. Unterdessen ist es aber offiziell verboten. Also würde ich das Risiko nicht mehr eingehen.

Beate
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reisefieber2019

« Antwort #2 am: 12. Juni 2018, 18:54 »
Mit einem kleinen Camper musst du in der Hauptsaison mit 6000,- Euro rechnen wenn es gut läuft . ( 6 Wochen all in)
Camper mit Vollkasko ca. 3000,-, Flug 1200,- Sprit ca.700- 1000,- bei 10000 Kilometer Fahrleistung.

Essen. Gemüse ist teuer. Wenn du auf Angebote schaust kostet es 30% mehr als in D. ( der gesamte Einkauf)
Kostenlos Campen ist nicht so einfach. Häufige Kontrollen. Ich glaube es gab 300,- Dollar Strafe.
Deshalb rechne mal grob mit 400 Dollar Camp kosten. 50% Schwarz/50% Camp Ground 
Das letzte Problem sind die Ausflüge. Die sind teuer. Nur leider kommst nicht drumrum, wie in Australien wo du mehr ohne Touren machen kannst.
Spar Möglichkeiten sehe ich zwei.
Fahr im New Zealand Winter. Da gibts den Camper fast geschenkt.
Aber da ist halt kalt :-)

Leihe dir ein Auto. Deutlich günstiger und aus meiner Sicht auch schöner im eigenen Zelt zu schlafen.
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chaotin

« Antwort #3 am: 12. Juni 2018, 21:10 »
Wir waren dieses Jahr erst wieder in NZ. Für mich war es schon das 4.mal. Aber zum ersten Mal mit dem Camper. Also zum wildcampen kann ich sagen, dass es mehr und mehr verboten wird. Außerdem benötigt man dafür auch meist einen self-contained zertifizierten Camper. Naja und auch der benötigt öfter als ich es erwartet habe Strom. Mit unserem Diesel mussten wir alle 3Tage auf einen powered campsites und der Benziner brauchte jeden 2.Tag Strom. Für die Campermiete schau unbedingt auf der Seite von Rankers vorbei. Zum einen stehen da Bewertungen und zum anderen kannst du pauschal alle Anbieter anfragen. Die Camper Börsen die von dtl. aus operieren haben die kleinen günstigen Kiwi Unternehmen gar nicht im Programm.
Optimale Reisezeit ist relativ. Ich war bisher immer nur zw. Feb und April in NZ, wobei es im April schon echt kalt werden kann auf der Südinsel. Aber NZ wird von Jahr zu Jahr überlaufener und die meisten kommen dann, wenn's Wetter am schönsten ist.
Wir haben mit allem drum und dran ca.3200€ für 3Wochen vor Ort (inkl Flüge) p.p. ausgegeben.

Für Inspiration, was nette Orte angeht, schau Mal auf meinem Blog vorbei. Da sind schon fast alle Berichte zur letzten Reise online https://franzifarfaraway.de/category/neuseeland/
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Beate

« Antwort #4 am: 12. Juni 2018, 22:22 »
Naja und auch der benötigt öfter als ich es erwartet habe Strom. Mit unserem Diesel mussten wir alle 3Tage auf einen powered campsites und der Benziner brauchte jeden 2.Tag Strom.

Das wundert mich jetzt aber. Hattet Ihr denn nicht 2 Batterien im Auto, also eine für den Motor und eine für die Wohneinheit?
Wir waren jetzt schon so oft, weltweit, mit Campern unterwegs und haben noch nie einen externen Stromanschluss gebraucht. Auch nicht in NZL, in Australien, oder erst letztes Jahr in Tasmanien.

Beate
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chaotin

« Antwort #5 am: 13. Juni 2018, 09:07 »

Das wundert mich jetzt aber. Hattet Ihr denn nicht 2 Batterien im Auto, also eine für den Motor und eine für die Wohneinheit?
Wir waren jetzt schon so oft, weltweit, mit Campern unterwegs und haben noch nie einen externen Stromanschluss gebraucht. Auch nicht in NZL, in Australien, oder erst letztes Jahr in Tasmanien.

Beate
Also wir hatten 2 Batterien an Bord, aber vllt keine großen, schließlich waren wir auch nur mit einem Toyota HiAce unterwegs. Unsere Vermieter hatten uns das mit den alle zwei bzw drei Tage an Strom so empfohlen. Aber man merkte auch, wenn wir das voll ausreizten, dass das Licht im Camper dunkler wurde.
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Beate

« Antwort #6 am: 13. Juni 2018, 10:14 »
Ja, mit einem solchen Camper waren wir auch unterwegs. Und unser Auto-Vermieter hat uns das auch empfohlen. Die machen das aus Vorsicht, damit sich die Kunden nicht hinterher beschweren. Aber es ist ein absoluter Blödsinn (entschuldige bitte  :-*). Wenn man bemerken sollte, dass die Batterie schwächer wird (haben wir nie bemerkt), dann lässt man einfach mal 10 Minuten den Motor laufen. Ansonsten lädt sich die Batterie am nächsten Tag ganz einfach durchs Fahren.

Was man allerdings nicht machen darf: 3 Tage irgendwo stehen ohne mal den Motor laufen zu lassen. Dann ist die Batterie garantiert leer. Macht aber auch nichts: Motor an, 10 Minuten warten, alles ist ok  ;D

Beate

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Styles78

« Antwort #7 am: 13. Juni 2018, 11:14 »
Wir waren dieses Jahr erst wieder in NZ. Für mich war es schon das 4.mal. Aber zum ersten Mal mit dem Camper. Also zum wildcampen kann ich sagen, dass es mehr und mehr verboten wird. Außerdem benötigt man dafür auch meist einen self-contained zertifizierten Camper. Naja und auch der benötigt öfter als ich es erwartet habe Strom. Mit unserem Diesel mussten wir alle 3Tage auf einen powered campsites und der Benziner brauchte jeden 2.Tag Strom. Für die Campermiete schau unbedingt auf der Seite von Rankers vorbei. Zum einen stehen da Bewertungen und zum anderen kannst du pauschal alle Anbieter anfragen. Die Camper Börsen die von dtl. aus operieren haben die kleinen günstigen Kiwi Unternehmen gar nicht im Programm.
Optimale Reisezeit ist relativ. Ich war bisher immer nur zw. Feb und April in NZ, wobei es im April schon echt kalt werden kann auf der Südinsel. Aber NZ wird von Jahr zu Jahr überlaufener und die meisten kommen dann, wenn's Wetter am schönsten ist.
Wir haben mit allem drum und dran ca.3200€ für 3Wochen vor Ort (inkl Flüge) p.p. ausgegeben.

Für Inspiration, was nette Orte angeht, schau Mal auf meinem Blog vorbei. Da sind schon fast alle Berichte zur letzten Reise online https://franzifarfaraway.de/category/neuseeland/

Ich hätte auch so mit 5000€ gerechnet für meine 5-6 Wochen. Habt ihr euch selbst verpflegt ?
Habt ihr in den 3200€ ebenfalls für gebuchte Ausflüge/Touren eingerechnet?
Was würdest du schätzen wäre ein nicht zu kurzer Zeitraum um Neuseeland zu erkunden?
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chaotin

« Antwort #8 am: 13. Juni 2018, 12:21 »

Ich hätte auch so mit 5000€ gerechnet für meine 5-6 Wochen. Habt ihr euch selbst verpflegt ?
Habt ihr in den 3200€ ebenfalls für gebuchte Ausflüge/Touren eingerechnet?
Was würdest du schätzen wäre ein nicht zu kurzer Zeitraum um Neuseeland zu erkunden?
Da sind keine Touren eingerechnet, weil wir schlicht und ergreifend nix derartiges gemacht haben. Wir hatten beide die Touren schon auf den vorherigen Reisen und haben uns jetzt eben aufs wandern etc konzentriert.
Und ja wir haben uns selbst versorgt. Haben dabei auch geschaut, dass wir die Großeinkäufe im Paknsave machten.
Also ich find 3Wochen sind so die Grenze, wo es sich lohnt nach NZ zu fliegen. Habe auch selbst schon zwei Mal in 3Wochen beide Inseln abgefahren, was halt ein straffes Programm ist.
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Netsrac

« Antwort #9 am: 26. Juli 2018, 07:38 »
Ich war von Mitte Januar bis Mitte März unterwegs und hatte sommerliche Temperaturen von 22 - 35 Grad. Soll aber auch besonders guter Sommer in diesem Jahr gewesen sein.
Gefahren bin ich mit einem einfachen Sleeper Van, etwa die jeweils die Hälfte der Zeit für jede Insel. Das Auto hat etwa 75 ,-NZ Dollar pro Tag gekostet. Hatte aber auch nur eine sehr einfache Ausstattung und klapperte an vielen Stellen. Übernachtet habe ich in erster Linie auf Campingplätzen, die mich im Durchschnitt 22,- NZ Dollar gekostet haben. Es gibt viele tolle kleine Campingplätze, die nicht wirklich viel kosten, dafür aber meistens eine Küche oder einen BBQ Bereich haben. Sonst auch gut: Die Plätze des DOC.
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Wolfskin

« Antwort #10 am: 19. Oktober 2018, 18:37 »
Mit einem kleinen Camper musst du in der Hauptsaison mit 6000,- Euro rechnen wenn es gut läuft . ( 6 Wochen all in)
Camper mit Vollkasko ca. 3000,-, Flug 1200,-
In der Hauptsaison ein Flug um 1200 Euro? Welche Airline und ab wo?
Nun wird in den Nationalparks auch Eintritt verlangt (auch wenn man nur durchfährt)
NZ ist leider eine ziemlich teure Destination geworden.
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