Thema: Lohnt sich der Weg nach Sao Tome und Principe?  (Gelesen 6059 mal)

BeenAroundTheWorld

« Antwort #15 am: 19. Februar 2019, 14:02 »
Leider haben wir nur einen Tag auf Sao Tome, muss noch überlegen wie wir die Zeit dort einteilen. Mein Hauptgrund ist Praia Banana auf Principe. Hat sich bei mir irgendwie eingebrannt.
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echidna

« Antwort #16 am: 19. Februar 2019, 14:45 »
So wie sich bei mir der Pico Cão Grande eingebrannt hat. Das ist in meiner Wahrnehmung quasi das auffällige Wahrzeichen des Staates und würde bei mir an erster Stelle unter den Sehenswürdigkeiten stehen. Wobei ich grundsätzlich ein Faible für steile, markante Berge (und Tafelberge etc.) habe.
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #17 am: 19. Februar 2019, 15:03 »
Ist auf jeden Fall ein cooles Ding, und definitiv auffälliger als ein Strand. Ich werde mich mal informieren, wie man den Pico am besten besuchen kann, oder hast du Infos dazu?
Manchmal gibt es Sehnsuchtsorte, die nicht immer direkt einleuchtend sind. Wahrscheinlich gibt es viele ähnliche Strände wie der Praia Banana, die auch deutlich einfacher zu erreichen sind. Aber ich will genau zu diesem Strand schon seit Jahren, wobei ich trotz der Vorfreude eine "gesunde" Erwartungshaltung habe.

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echidna

« Antwort #18 am: 19. Februar 2019, 15:36 »
Ist auf jeden Fall ein cooles Ding, und definitiv auffälliger als ein Strand. Ich werde mich mal informieren, wie man den Pico am besten besuchen kann, oder hast du Infos dazu?
ich habe keine Infos, aber da die Insel nicht sehr groß ist, dürfte der Berg vermutlich auch innerhalb eines Tages zu erreichen sein. Welche Verkehrsmittel dafür in Frage kommen, weiß ich allerdings nicht.
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Kama aina

« Antwort #19 am: 20. Februar 2019, 14:54 »
Darf man fragen von wo du fliegst und wieviel du bezahlst?
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #20 am: 20. Februar 2019, 16:12 »
Ich fliege über Lissabon (und Accra) mit TAP und dann weiter mit STP zwischen den Inseln. Die langen Flüge habe ich mit Meilen gekauft, der STP Flug kostet um die €160 return
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Kama aina

« Antwort #21 am: 20. Februar 2019, 17:02 »
Ah okay! Wieviel würde der den ohne Meilen kosten, wenn ich das auch fragen darf?
Das ist schon ein ziemliches geiles Ziel! Das gehört für mich definitiv zu meinen "Abgedrehten" :)
Finde ich sehr cool, dass du es machst!
Freue mich schon auf deinen Bericht dazu! :)
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #22 am: 20. Februar 2019, 19:27 »
Hab gerade mal geschaut, um die €900 (für die Flüge an meinen Daten). Man kann auch über Luanda fliegen, und hatte mal was von einer Verbindung über Malabo gehört, aber die habe ich irgendwie nicht gefunden.
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Kama aina

« Antwort #23 am: 21. Februar 2019, 08:14 »
Da lohnen sich deine Meilen ja schon ordentlich! Nicht schlecht! :)
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beretravels

« Antwort #24 am: 23. Februar 2019, 21:48 »
Da lohnen sich deine Meilen ja schon ordentlich! Nicht schlecht! :)

Gibt bei tap Portugal immer mal wieder Angebote, dass man dann auch deutlich unter 900€ dort hin und wieder zurück kommt. Aber da muss man schon auf den richtigen Moment warten (und Urlaub haben).
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #25 am: 24. Februar 2019, 11:47 »
TAP erlaubt auch einen Aufenthalt in Lissabon von bis zu 5 Tagen glaube ich. Könnte man daher ganz gut Verbinden.
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Kama aina

« Antwort #26 am: 27. Februar 2019, 23:20 »
Definitiv sehr sehr reizvoll für mich!
Muss ich dann mal wohl gelegentlich im Auge behalten! :)
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #27 am: 25. April 2019, 11:24 »
Nach einer Planänderung waren wir nun über Ostern auf Sao Tome und Principe.
Hinflug mit TAP über Lissabon mit kurzem Stop in Accra und weiter nach Sao Tome. Ankunft in Sao Tome c. 17:00.
Sao Tome Stadt ist irgendwie süß ;-) Man hat nicht das Gefühl in der Hauptstadt eines souveränen Staates zu sein. Man sieht wenige Autos, eher Motorräder, auf den Straßen, deren Zustand variiert. Die einst schönen portugiesischen Kolonialbauten haben ihre besten Tage hinter sich. Die Uferpromenade ist in einem Ähnlichen Zustand. Es gibt 2 Märkte (und noch ein paar kleinere), den alten und den neuen Markt. Der alte Markt ist überdacht und sehr wuselig. Es werden vor allem Lebensmittel angeboten, Fisch, ein wenig Fleisch, viel Gemüse und Gewürze, und Obst. Auf dem neuen Markt suchen im Wesentlichen Klamotten neue Besitzer. Vor und auf den Märkten sammelt sich gefühlt halb Sao Tome. Der Rest der Stadt, die man größtenteils zu Fuß erlaufen kann, ist entsprechend unwuselig. Hier und da ein Kiosk, ein Koskosnuss-Stand, eine Kirche, Schule, Motorrad-Werkstadt. Dazwischen immer wieder halbzerfallende Kolonialbauten und Palmen. Die Anzahl der Hotels und Restaurants ist übersichtlich. Die Restaurants bieten vor allem frischen Fisch mit Kochbananen oder Brotfrucht an. Dazu immer kaltes Bier. Auch in den einfachen Buden gibt es genießbaren portugiesischen Wein.
Am nächsten Tag sind wir gegen Mittag mit STP Airways nach Principe geflogen. Der Flug ist mit einer alten SAAB 340, Platz für c. 30 Passagiere. Der Flug dauert etwa 35 Minuten, incl. einer schönen Umrundung von Principe. Der Flughafen wir ausschließlich von Sao Tome angeflogen.
Unser Hotel haben wir nach eine c. 20 Minuten Fahrt durch wunderschöne Natur erreicht . Dort angekommen haben wir die Sachen abgeworfen und waren ein paar Minuten später am Banana Beach, dem eigentlichen Ziel der ganzen Reise. Wenn ich mir den perfekten Strand schnitzen könnte, würde er genauso aussehen wie der Praia Banana: Unfassbar perfekt! Es gibt eine kleine „Bar“ hinter dem Strand, an der man sich ein Bierchen oder eine Cola kaufen kann, wenn man sanft den „Barkeeper“ weckt. Dieser pflückt einem bei Bedarf auch so viele Kokosnüsse, wie man will. Da an diesem Strand komischerweise in den 90ern mal ein Bacardi-Spot gedreht wurde (das Marketingbudget war damals wohl deutlich höher), haben wir uns kitschigerweise eine Flasche Bacardi mitgebracht und uns ein paar Coco-Rums gemischt. Dazu leiser Reggae-Sound (selbst mitgebracht, die „Bar“ hat keinen Strom). In solchen Momenten stimmt dann einfach alles ;-) Wir waren vormittags immer allein. Nachmittags kamen noch jeweils 2-6 andere Besucher.
Obwohl Principe viel zu bieten hat: wunderschöne Natur mit dichtem Dschungel, Kakaoplantagen, schönen Bergen/Hügeln, tolle Unterwasserwelt etc. haben wir die nächsten 2 Tage nur am Strand verbracht.
Die letzten 2.5 Tage waren wir wieder in Sao Tome. Wir sind um die halbe Insel gefahren um beim in Portugal wohl recht bekannten TV-Koch Joao (er kommt aus Sao Tome und ist ein lokaler Held) ein wundervolles lokales 12-Gängemenu zu schnabulieren, waren bei einem italienischen Schokoladenforscher um die „beste Schokolade der Welt“ zu probieren, sind mit einem TukTuk in das Hochland durch Cafe-Plantagen und an Bilderbuch-Wasserfällen vorbei gefahren. Wir durften viele leckere Früchte probieren und haben sehr viel frischen gegrillten Fisch genossen.
Die Menschen auf Sao Tome und Principe sind wirklich wahnsinnig herzlich. Kriminalität ist wohl nicht/kaum existent. Es gibt kaum Touristen, und die, die dort sind, sieht man immer wieder irgendwo auf den Inseln. Es tut sich wohl etwas beim Thema Tourismus. Auch hofft die Regierung ein Stück vom Öl-Kuchen abzubekommen. Ich hoffe sehr, dass die Inseln ihre Authentizität behalten!
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GschamsterDiener

« Antwort #28 am: 25. April 2019, 12:25 »
Wie schaut es mit der Verständigung aus? Wie weit komme ich ohne Portugiesisch?
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BeenAroundTheWorld

« Antwort #29 am: 25. April 2019, 13:28 »
Mit spanisch kommt man recht weit, da fast jeder ein wenig "portuñol" spricht. klappt ganz gut. Mit englisch kommt man in touristischen Einrichtungen okish weiter. Vereinzelt sprechen die Menschen französisch.
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