Thema: Brasiliens Strände  (Gelesen 630 mal)

OlliW

« am: 26. August 2017, 14:11 »
Hallo zusammen,

da Rio und die Iguazú-Wasserfälle schon immer auf meiner Wunschliste stehen, soll es nächstes Jahr nach Brasilien gehen.
Als Zeitpunkt wäre Feb./März oder November möglich, Dauer 2, 3 oder 4 Wochen.
Leider erweist sich die Planung als doch ziemlich schwierig, Klimaunterschiede einzelner Regionen, zum Teil kaum englisch- oder deutschsprachige Informationen usw., wie gesagt Rio und Iguazu sind gesetzt und auch kein Problem, nur womit kombinieren? Ich stehe schon sehr auf Natur und Strände. Irgendwie sagen mir die meisten Strände nicht zu, Hochhäuser im Hintergrund, Menschenmassen, zu geringe Temperaturen (sowohl Wasser als auch Luft) in der gewünschten Reisezeit oder zuviel Regentage.

Letztendlich sagt mir irgendwie nur Fernando de Noronha zu, was allerdings sauteuer ist.
Im Moment tendiere ich zu nur 2 Wochen im November, ca. 3 Tage Rio, 2 Tage Iguazu und 5 Tage Fernando de Noronha, jeweils mit Inlandsflügen dazwischen. Könnte mir auch vorstellen auf 3 Wochen zu gehen und Pantanal einzubauen, aber da ist die Anreise wieder so umständlich und November auch nicht ideale Jahreszeit.

Hat irgendjemand vielleicht Geheimtipps für Strände oder Alternativen zu Fernando de Noronha, keine Grossstadtstrände, Wassertemperatur min. 26 Grad und nicht mehr als 5 Regentage im November?

Irgendwie finde ich es schon verwunderlich, Brasilien gilt schon so ein bisschen als Beach-Traum-Destination, aber wenn man sich damit genauer beschäftigt und sich Bilder anschaut, fällt es eigentlich im Vergleich zu Stränden, die ich in Südostasien erlebt habe, deutlich ab.

Gruss,
Olli
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Beate

« Antwort #1 am: 26. August 2017, 15:03 »
Hallo Olli,

wir fliegen in 3 Wochen in den Pantanal!!!!  ;D ;D ;D

Ich finde nicht, dass die Anreise dorthin umständlich ist. Wir fliegen Rio und dann Cuiaba. Dort nehmen wir einen Mietwagen und fahren 3 Wochen durchs Pantanal und den Chapada Nationalpark, der ja gleich daneben ist.

Wir haben auch ein paar Tage Rio geplant und werden wir auch machen, aber begeistert bin ich davon nicht mehr. Dort muss in den letzten Monaten die Kriminalität so explodiert sein, dass in der Zwischenzeit schon mal 5000 Soldaten in der Stadt patroullierten. Inzwischen sind es "nur" noch 3.000. Viele Restaurants stehen vor dem Konkurs, weil sich niemand abends mehr aus dem Haus wagt.
Wenn Du diese Horrorgeschichten nachlesen willst, dann schau mal ins englische Forum bei Tripadvisor. Ich glaube, ich darf das hier nicht verlinken, ist ja Konkurrenz  ;)

Zu Stränden kann ich Dir leider nichts schreiben. Wenn wir einen Badeurlaub wollten, würden wir bestimmt nicht nach Brasilien fliegen, sondern entweder Asien oder auch Karibik.

Beate
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farmerjohn1

« Antwort #2 am: 27. August 2017, 17:32 »
Bilderbuch-Traumstraende findet man sowieso nur vereinzelt, und selbst da ist fraglich, wie lange die ohne kuenstliche Eingriffe denn so bleiben - und meistens ist da auch ganz schoen Andrang. Es gibt sie im tropischen Lateinamerika wie in Afrika, Ozeanien oder Asien (was vmtl. durch Monsun und die vielen Inseln und Archipel-Lagen die besten Bedingungen dafuer hat). 
Ganz urspruenglich grenzt in der Natur der tropische Kokos-Palmenstrand an Mangrovensuempfe mit Urwald.
Das vertraegt sich aber nicht so gut mit den Bequemlichkeitsvorstellungen des typischen Bade- und Beachparty-Touristen. Wo aber die fuer rentable Traumstrand-Tourismus-Aktivitaeten notwendige Infrastruktur etabliert wurde, verabschiedet sich - schnell oder langsam, aber immer sicher - die traumhafte Natur des Ortes.
Viel natuerlicher (und auch entspannter) ist nach meiner Erfahrung das Strand-Natur-Erlebnis, wenn weder der Bilderbuchcharakter noch die klimatischen Bedingungen des aufgesuchten Strandes so ganz ideal sind.
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