Thema: Zwei Monate Zentralamerika  (Gelesen 12411 mal)

dirtsA

« Antwort #90 am: 05. Oktober 2017, 17:06 »
Was ist mit zurück hoch nach El Salvador für nen Abstecher? Das hast du doch ausgelassen oder?

Schön blöd, dass jetzt das Wetter doch noch schlecht wird wo du doch bisher so ein Glück hattest :-\
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Jef Costello

« Antwort #91 am: 05. Oktober 2017, 18:10 »
Hab ich auch schon gedacht, aber da ist jetzt bestimmt kein Mensch und keine Ahnung wie teuer die Touren sind. Hab zum letzten Mal vor einer Woche Touristen gesehen :D

Werde jetzt erst mal nach Managua fahren. Dann weiterschauen.

Die Indio Maiz Reserva war übrigens ganz schön zugerichtet von dem Hurrican Otto und ziemlich teuer zu besuchen. Hab trotzdem einen Haufen Frösche gesehen (deswegen bin ich hauptsächlich hin, gab aber auch Kaimane, Iguanas, Basilicus und vieles mehr). El Castillo schaut wie ein Filmsetdorf aus :) Sehr netter Ort. Man kann von dort auch 5 Tage nach Greytown mit dem Kanu fahren für nur $350 pp.

Ansonsten gibt es in Nicaragua nur noch die Pazifikstrände...

Ich hätte Lust nach Panama City zu fliegen aber das kostet auch fast 400€.

Am liebsten würde ich meinen Flug ändern und nach Hause fliegen, aber keine Ahnung wie teuer das wäre, den Flug zu ändern. Bis zum 14. ist halt noch lange.

Naja mal sehen wie es heute in Managua aussieht.
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santiago

« Antwort #92 am: 05. Oktober 2017, 18:30 »
Schwierig. Masaya, Laguna de Apoyo usw. warst du ja nehm ich an schon?

Von Managua mit dem Bus nach El Salvador ist vielleicht wirklich nicht blöd. Oder... google mal nach Jiquilillo. liegt nördlich von León, da kann man ein paar Tage am Strand relaxen. Gibt nur rundherum sehr wenig zu tun und du scheinst ja sehr aktiv zu sein beim Reisen. Oder...wie wärs mit Roatan als Ersatz für Corn Island?

Gute Reise!
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dirtsA

« Antwort #93 am: 05. Oktober 2017, 21:30 »
Du kannst doch bestimmt auch einiges ohne Touren machen in El Salvador, oder?
Ansonsten ein paar Surf-Stunden nehmen ;) Jedenfalls siehts an der Küste ja tendenziell besser aus... Roatan würde ich nicht machen, ein Bekannter von mir der dort wohnt hat gerade auch ein Sturm-Bild auf Facebook gepostet.
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Jef Costello

« Antwort #94 am: 06. Oktober 2017, 04:56 »
Jiquilillo schaut nett aus, danke für den Tipp. Die Pazifikküste ist leider auch ganz schlimm dran. Fast schon schlimmer als die Karibik, denn da mischen sich die Winde vom Pazifik und der Regen aus dem Sturm, wenn ich das richtig verstanden habe.
Managua ist doch ganz nett? Hier in Los Robles kann man schön essen gehen und überall sind Wachleute.
Morgen rufen die vom Hostel mal bei der Costeña an und fragen wegen dem Wetter. Der Tropensturm Nate hat nämlich das nicaragüensische Staatsgebiet bereits verlassen.
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Jef Costello

« Antwort #95 am: 06. Oktober 2017, 22:55 »
Fliege jetzt für 164 Dollars bis zum 13. auf die Corn Islands :) Das Wetter ist wieder besser. Online hätte das Ticket bei der Costeña $220 gekostet, also ist es besser anzurufen!
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dirtsA

« Antwort #96 am: 06. Oktober 2017, 23:15 »
Cool, dann viel Spaß und hoffentlich viel Sonne! :)
Interessant, daran hätte ich nie gedacht, dass Flug über Anruf günstiger ist als online...
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santiago

« Antwort #97 am: 07. Oktober 2017, 11:08 »
Super. Viel Spaß. Scheinbar hat ein Sturm übrigens an der Pazifikküste im Süden massive Schäden angerichtet, vor allem in Strandnähe wurde so einiges verwüstet. Siehe zB http://www.laprensa.com.ni/
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Jef Costello

« Antwort #98 am: 07. Oktober 2017, 21:22 »
Im Hostel hat mir ein Deutscher heute berichtet, dass sie in San Juan nicht mal das Hostel verlassen durften!

Übrigens hat mir Managua sehr gut gefallen und ich kann die Einschätzungen, dass die großen Städte Zentralamerikas nichts taugen absolut nicht teilen! Es gibt weder mehr, noch weniger Sehenswürdigkeiten oder zu Fuß einfach begehbarere Zonen als in Südamerika. In Managua habe ich den Aussichtspunkt mit herrlicher Sicht auf das alte Zentrum, die Laguna und den See besucht. Danach bin ich über die Rotonda Hugo Chavez (richtig schön bunt) und einen großen Park zum sehr schön gestalteten Nationalmuseum und der alten Kathedrale gelaufen. Im Nationalmuseum muss man als Ausländer $5 zahlen. Hab gemeint ich sei Nica de corazón und hab den Eintritt dann zum Lokalpreis bekommen. :D Die Gedenken an Fonseca und co. mit ewiger Flamme fand ich auch schön. Von da ist man schnell beim Malecon, wo dutzende dieser riesigen Metallblumen stehen, welche die Stadt schmücken, und ein imposantes Monument Bolivars. Die Centro Comerciales sind auch klasse wenn man ins Kino gehen will, war den neuen Blade Runner schauen :) Finde die Shopping Center immer ganz interessant, weil da eben nur “reiche” Leute und Familien rumlaufen und der Gegensatz zwischen Land und urbanem Raum dann doch immens ist. Wenn man sich für die Landesgeschichte interessiert und gut ausgehen möchte (ohne nervige Touris) dann kann ich Managua nur empfehlen. Es war für mich auch eine sehr distinkte Stadt im Vergleich zu anderen in Lateinamerika, weil die Distanzen sehr groß sind und die Stadt eindeutig nicht für Fußgänger gebaut wurde. Sicherheitsmäßig hatte ich 0 Probleme, man sieht halt auf den Straßenseiten die typischen Verkäufer, aber ich habe keinerlei Bettler oder Obdachlose gesehen. Es waren auch an jeder Straßenecke Sicherheitskräfte. Alle die ich gefragt habe, meinten dass nichts passiert, weil das die Tourizone sei.  Mein Hostel war in Los Robles - La Bicicleta. Richtig komfortabel :)

In einer Stunde geht mein Flug. Hier sitzen ausser mir noch 3 (!) Cheles, das wird bestimmt sehr ruhig dort. Ich hoffe schon auf das kleine Flugzeug.  ;)

P.S. In Managua kommt man für 120-150 Pesos zu seinem Hostel vom Flughafen. Auf keinen Fall 10 oder 20 Dollar zahlen! Einfach abwarten bis ein normales Taxi in den Flughafen einbiegt und Passagiere ablädt. Alternativ kann man auch auf die Straße laufen.
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Jef Costello

« Antwort #99 am: 10. Oktober 2017, 03:59 »
Mal ein paar Infos von Little Corn :)

Vom Flughafen kostet ein Taxi 20 Cordobas zur Muelle Principal. Zum Glück war das Schnellboot kaputt und wir durften die langsame Fähre nehmen, von der es einen traumhaften, ja wirklich perfekten Sonnenuntergang gab. Bin dann in das Green House Hostel, das in der Nebensaison nur $8 kostet. Es sind noch einige Reisende unterwegs, aber nach 3 Tagen erkennt man alle Gesichter wieder, und jeden Tag verlassen mehr Touristen die Insel. Einige Restaurants sind auch geschlossen. Auf Little Corn sind die große  Mehrheit der Geschäfte in den Händen von Ausländern.

War dann schnorcheln und hab richtig viel gesehen in den drei Stunden: Haie, Rochen, Seesterne und richtig viele Fische. Am selben Tag noch fischen gegangen, aber in 4 Stunden wollte kein einziger Fisch anbeißen...dafür aber ein blutroter Himmel zum Sonnenuntergang. Letztes Jahr hatte ich zum ersten Mal solch ein Spektakel auf Providencia erlebt, aber leider meine Kamera nicht dabeigehabt. Dafür jetzt. :D

Heute war ich dann einen Tag auf der Insel unterwegs um die Strände anzuschauen. Die sind auch schön, aber wie lange noch? Die komplette Ostseite ist stark erodiert, nur auf der Nordseite findet man noch klassisch piktoreske Sandstrände. Wandern kann man auf den Inseln nicht so richtig, es gibt allerdings einen Aussichtspunkt auf einem alten Leuchtturm.

Auf der Insel gibt es übrigens in jeder Ecke (und auch im Ozean) perfekten 3G Empfang mit Claro. Möglich gemacht wird das durch einen schrecklichen Radioturm, der alles überragt.  Mein Hostel hat auch WiFi. Die Preise insgesamt sind niedrig, ein Hummer fängt ab $8 an. 2-3 Stunden Schnorcheln $15-20, 3-4 Stunden Angeln $20-40, je nach Art.

Little Corn ist sehr schön, aber ich muss sagen dass mir Providencia besser gefallen hat! Da war mehr Ruhe, es gab viel mehr Strände und auch Aktivitäten. Und irgendwie mehr Kultur und Kontakt zu den Bewohnern. Schnorcheln war aber schöner und das Wasser blauer :)

Wettermässig kann ich mich nicht beklagen, heute Früh hat es mal für 30 Minuten geregnet und dann war den ganzen Tag Sonne und blauer Himmel.
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dirtsA

« Antwort #100 am: 10. Oktober 2017, 09:38 »
Schön, dass die Sonne wieder lacht! Klingt gut mit dem Schnorcheln. Tauchst du auch?
Hoffentlich wird dir nicht langweilig, wenn es aber nicht so viel zu tun gibt,..? Nachdem du vorher so aktiv warst.
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Jef Costello

« Antwort #101 am: 14. Oktober 2017, 04:52 »
Langweilig war mir nicht :D Hab trotzdem die dritte Staffel Narcos geschaut. Bin jetzt in Managua und warte auf meinem Flug morgen. Bin irgendwie richtig glücklich nach Hausd zu fliegen :)

Bezüglich Big Corn: Hat mir besser gefallen als Little Corn. Wirklich kaum Touristen. Man kommt überall auf der Insel mit dem Taxi für 0,50€ hin. Die Strände sind viel länger und nicht besonders von Erosion betroffen. Mit dem Fahrrad ist es ganz schön, einmal um die Insel zu fahren. Fand die Locals auch netter als auf Little Corn, da hatte man nur Kontakt zu den Touranbietern, die am Hafen abgehangen sind. Durfte sogar auf den Radio Tower hochklettern und hatte dann aus luftiger Höhe eine schöne Sicht.

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Vombatus

« Antwort #102 am: 17. Oktober 2017, 20:08 »
Und? Zuhause angekommen? Mit Laptop? :)
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Jef Costello

« Antwort #103 am: 18. Oktober 2017, 00:27 »
Ja, hab den aber zur Sicherheit in mein Reisegepäck getan. Ich war erst mal ganz überrascht, dass mein Gepäck bis nach Frankfurt durchgecheckt wurde. Das war relativ bequem. Obwohl ich 1,5 Stunden Puffer zu meinem Flixbus hatte, habe ich den dann leider noch verpasst. 30 Minuten Verspätung in London, 30 Minuten auf dem Rollfeld in Frankfurt (gab keine Treppen), 15 Minuten Fahrt im Bus quer über das Rollfeld, 45 Minuten Gepäckausgabe. Durfte dann noch 60€ für einen ICE berappen. War zwar im Endeffekt schneller daheim aber beißt dann doch :D

Dann mal auf die nächste Reise sparen...will nach Brasilien.
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Jef Costello

« Antwort #104 am: 23. Oktober 2017, 22:40 »
Hatte heute einen Termin ausgemacht wegen meinem Laptop. Jetzt gerade wollte ich noch mal ausprobieren, ob sich was geändert hat. Wohlgemerkt nach fast 2 Monaten ohne Lebenszeichen! Und plötzlich startet der Laptop ganz normal, als wäre nie was gewesen! Hab jetzt schnell meine Daten kopiert. Immerhin nicht ganz so viel an Fotos zu bearbeiten.

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