Thema: Safari / Rundreise Südliches Afrika  (Gelesen 767 mal)

Mezen

« am: 14. März 2017, 09:26 »
Hallo zusammen!

Ende September in diesem Jahr geht es für mich nun endlich los mit meiner 6-8 monatigen Weltreise!
Als erste Etappe habe ich wie im Betreff zu lesen, eine Safari / Rundreise durch das Südliche Afrika geplant.
Durch Erfahrungen meiner Eltern und Freunden möchte ich auf jeden Fall die Länder Südafrika, Namibia und Botsuana bereisen. Ich möchte Nationalparks, die Big Five, die Dünen von Namibia und die Victoria Falls sehen.

Nun komme ich zu meinen 2 Fragen an euch:

#1
Was sind eure Tipps, Erfahrungen, Empfehlungen?
Was sollte ich mir unbedingt auch anschauen in diesen Ländern?
Soll ich meine Reise um Simbabwe/Mosambik erweitern? Gründe? Ziele?

#2
Habt ihr Erfahrung darin eine solche Reise zu planen?
Kann man das alles selbst / individuell machen?
Ich habe zum Beispiel bei STAtravel.ch (ich bin aus der Schweiz) viele interessante Angebote gesehen.
2 Beispiele dazu:
https://g.statravel.ch/trips/dunes-deltas-and-falls-discoverer/3407/
https://g.statravel.ch/trips/highlights-of-southern-africa/3400/
Würdet ihr so was in Betracht ziehen?

Finanziell gesehen wären mir eine solche 3-5 wöchige Reise durchaus 4000-5000 CHF (ca. 3700-4700 €) wert.
Ich spare seit über 4 Jahren eisern auf diesen Traum und somit darf die 1. Etappe "Südliches Afrika" als Highlight ruhig etwas teurer ausfallen.

Vielen Dank für eure Anregungen und Tipps im Voraus. :-)
Toll, dass es ein solches Forum gibt!

Liebe Grüsse Mezen
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dirtsA

« Antwort #1 am: 14. März 2017, 10:15 »
Hallo Mezen,

wenn du nur 3-5 Wochen für so viele Länder planst, dann bist du wahrscheinlich mit einer organisierten Reise besser bedient. Hier im Forum gibt es einige Threads zu Südafrika, und wie du dort rauslesen kannst, ist schon Südafrika alleine in 3 Wochen extrem stressig, wenn man es selbst organisiert und fahrt.

Insofern hast du denke ich die Wahl:
A) Selbst organisiert unterwegs sein (z.B. Kombi Namibia + Südafrika, dann aber absolutes Minimum 5 Wochen). Zusätzliche Länder wirst du dann auf keinen Fall schaffen. Wird dich günstiger kommen und du wirst die Länder wirklich erleben und kennenlernen.
B) Eine der organisierten Reisen buchen, einige mehr Länder sehen, aber dafür nur oberflächlich ein paar Highlights abklappern (man kann ja später nochmal zurück im Leben, und sich intensiver beschäftigen). Kommt auf jeden Fall teurer, aber das Budget hast du ja. Da bist du dann ohnehin zwecks Länder an die vorhandenen Angebote gebunden, würde mir dann halt die Route raussuchen, die mich am meisten anspricht.

Normalerweise sollte man schon 3 Wochen-1 Monat/Land einplanen, um das Land kennenzulernen und nicht nur durchzurauschen. V.a. bei grossen Ländern wie Südafrika oder Namibia - hast du mal die Distanzen angeschaut? Da geht in 3 Wochen nicht viel...

Also von deiner Beschreibung her bist du mit Variante B) besser aufgehoben!
Würde mir aber nochmal überlegen, ob du das wirklich willst (also ob es nur das Ziel ist, die allergrössten Highlights abzuhaken).

Ich würde wohl 8 Wochen daraus machen und Namibia + Südafrika selbst organisieren, und dann einen Tour-Abstecher nach Botswana machen, also wirklich nur ein paar Tage Okavango Delta etc.
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Kama aina

« Antwort #2 am: 14. März 2017, 12:02 »
Kann der lieben dirtsA mal wieder nur beipflichten!
Zur weiteren Information kannst du dich auch gut durch die bestehenden Threads lesen! Da sind viele Infos drin die dir weiterhelfen können.

Wenn es dir darum geht viele Länder im südlichen Afrika zu machen, dann kannst du noch die Variante wählen von Südafrika über Namibia und den Caprivi-Streifen zu den Viktoriafällen zu fahren!
Damit könntest du ohne schlechtes Gewissen Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe kombinieren. Weil links und rechts sehr viel zu sehen ist!
Allerdings würde ich hierfür auch mindestens 4-5 Wochen vorsehen! Und das wäre immer noch viel Fahrerei!
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dirtsA

« Antwort #3 am: 14. März 2017, 12:42 »
Zitat
Wenn es dir darum geht viele Länder im südlichen Afrika zu machen, dann kannst du noch die Variante wählen von Südafrika über Namibia und den Caprivi-Streifen zu den Viktoriafällen zu fahren!
Damit könntest du ohne schlechtes Gewissen Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe kombinieren. Weil links und rechts sehr viel zu sehen ist!
Allerdings würde ich hierfür auch mindestens 4-5 Wochen vorsehen! Und das wäre immer noch viel Fahrerei!
Das Problem wäre in dem Fall nur der Mietwagen. Ich glaube, dann müsstest du eher ein Auto kaufen, habe noch von keiner Mietwagen-Firma gehört, wo du so grenzübergreifend reisen kannst.
Und dann müsstest du halt für Autokauf und -verkauf auch wieder jeweils ein paar Tage einplanen, wenn alles gut läuft.
Bei der Variante würdest du aber in Südafrika in Kapstadt starten müssen und dann quasi nur hoch nach Namiibia, um in 4-5 Wochen durchzukommen.
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Kama aina

« Antwort #4 am: 14. März 2017, 12:47 »
Europcar hat die meisten Südafrikanischen Länder gegen ein Entgelt mit drin! Zumindest war das bei uns im April noch so! Außer Mosambik wäre das gegangen! Aber da wäre die vernünftigste Variante tatsächlich lieber in Namibia zu starten und zurück zu kehren!
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dirtsA

« Antwort #5 am: 14. März 2017, 13:30 »
Ah ok - man lernt nie aus! :) Aber in der Tat, wäre dann wahrscheinlich oneway rental ziemlich teuer, oder gar nicht machbar? Also müsste dann eher eine Runde gefahren werden, was natürlich wieder mehr Zeit kostet.
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Kama aina

« Antwort #6 am: 14. März 2017, 14:00 »
Ja das stimmt! Hab es mal nur im Ansatz durchgespielt und am meisten Sinn macht es dann tatsächlich das Auto wieder in Namibia abzugeben! Im Caprivi Streifen kann man auf den Hinweg bzw. Rückweg dann die Länder südlich oder nördlich von Ihm anschneiden. Und gerade mit dem Okavango in Angola und dem Okavango Delta in Botswana hat man ja schon landschaftliche und tierische Highlights! Ist auf jeden Fall einer meiner potenziellen nächsten Routen im südlichen Afrika!
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Mezen

« Antwort #7 am: 14. März 2017, 14:08 »
Vielen Dank für eure umgehenden Meinungen und Anregungen!
Ich werde mich definitiv noch etwas stärker mit dieser Etappe auseinandersetzen müssen.

Jetzt bin ich wirklich zwiegespalten, ob ich eine geführte Reise eines Veranstalters buchen oder alles selbst und alleine antreten soll.

Da ich alleine unterwegs sein werde, wäre eine Reise in einer kleinen Gruppe inkl. Führung/Veranstaltung natürlich auch interessant. So finde ich sofort Anschluss und bin bei meinem ersten Abschnitt meiner langen Weltreise nicht gleich auf mich allein gestellt.

Ich werde auf jeden Fall die anderen Threads im Afrika-Forum noch einmal genauer durchlesen und mich inspirieren lassen.

Auf alle Fälle bin ich dankbar für eure Antworten und alle, die hoffentlich noch kommen werden. :-)

Liebe Grüsse Mezen
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Kama aina

« Antwort #8 am: 14. März 2017, 14:13 »
Alleine bekommt man das natürlich auch hin! Nur es wäre sicherlich viel Stress, wenig Zeit vor Ort und natürlich eine riesen große Menge Fahrzeit, die du alleine verbringen müsstest! Alle Kosten musst du alleine tragen!
Wenn man das alles vergleicht und zusammenrechnest dann ist sicherlich so eine geführte Tour schon recht interessant!
Aber da würde ich mich gut informieren, nicht das du dann auf einmal in nem 50er Bus sitzt! :-)

Die Ecke da unten wird dich aber begeistern!
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dirtsA

« Antwort #9 am: 14. März 2017, 14:18 »
Ja, alleine würde ich mich bei so einem länderübergreifendem "Projekt" in sehr kurzer Zeit lieber einer Gruppe anschliessen. Dann hast du die Garantie, dass du wirklich überall hinkommst, was im Tour-Plan angegeben ist, und verbrauchst unterwegs nicht deine kostbare Zeit mit Unterkunftssuche etc. pp.

Ich würde nochmal recherchieren, es gibt ja sehr viele Anbieter der Overland-Touren. Einige haben auch Altersgrenzen, wo man sich dann dahin orientieren kann, was am besten zu einem passt! Ich hatte mir damals zB Oasis Overland genauer angeschaut, dann aber doch nicht gebucht.
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Bobsch

« Antwort #10 am: 14. März 2017, 18:27 »
Nach meinem Eindruck würde ich dir auch einen Overlandtrip empfehlen. Da gibt es wohl einige sehr schöne mit denen du vielleicht sogar in Ecken kommst in die es dein Mietwagen nie geschafft hätte.
Der einzige Haken ist wohl, dass du die gesamte Dauer über an die Gruppe gebunden bist. Da kann man nur hoffen, dass es ein Haufen netter Leute ist ;-)
Da würde ich auf jedenfall gut recherchieren welches Klientel welcher Anbieter anspricht usw.

Und die Zeitspanne würde ich auch eher auf 3 Monate ausweiten, rein vom Gefühl her.

Grüße
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Mooni

« Antwort #11 am: 14. März 2017, 19:22 »
Hier wurde schon viel gesagt... Vom Geld und Organisationsaufwand ist zumindest Namibia und Südafrika gut möglich. Eigentlich würde ich klar weniger Ziele und dafür selbst fahren empfehlen, aber alleine im Auto und dann auch auf dem Campingplatz 4-6 Wochen ist vielleicht etwas öde.

Es wäre daher auch eine Möglichkeit, sowohl eine Gruppenreise als auch als Selbstfahrer unterwegs zu sein, bspw Botswana/Namibia/Kapstadt in der Gruppe und dann 3 Wochen Südafrika alleine.
Oder 10 Tage Victoria Falls-Windhoek in der Gruppe (Botswana geht nur mit 4x4 und das würde ich nicht alleine machen) und dann 3 Wochen Namibia im Auto (ev. bis Kapstadt, oder mit Flug und einer Woche "Stadturlaub" in Kapstadt)
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