Thema: Südafrika - Safari von Johannesburg aus  (Gelesen 1348 mal)

Gwethrin

« am: 11. Oktober 2015, 10:18 »
Hallo liebe Weltreisende!

Ich würde gerne von Johannesburg aus eine etwa 3-5 tägige Safari machen (ich habe keinen Mietwagen).
Ich wollte erst über ein Reisebüro eine buchen. Aber bei allen Angeboten muss man noch irgendwelches Zeug (z.B., damit man Mittags auch was zu tun hat, eine Safari zu Fuß) dazu buchen, damit sich das ganze überhaupt lohnt. Und darauf habe ich eher wenig Lust.

Deshalb die Frage an euch: Kennt ihr einen guten Reiseanbieter, bei dem nichts oder möglichst wenig noch dazu gebucht werden muss?

Freue mich auf eure Tipps!

Liebe Grüße, Gwethrin
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Ratapeng

« Antwort #1 am: 11. Oktober 2015, 11:52 »
Ich würde dir empfehlen, dass du dir einen Mietwagen nimmst und damit in den Krügerpark fährst. Dort gibt es Unterkünfte fast jeder Kategorie. Bei 3 Tagen würde ich nur ein Camp nehmen, bei 5 Tagen kannst du dir zwei aussuchen und somit ein mal in einen anderen Bereich des Parks umziehen.

In eigentlich allen Camps werden auch geführte Spaziergänge mit Rangern angeboten, die kosten so etwa 30€, wenn ich es richtig im Kopf habe (zum Beispiel ein "Morning Walk"). Außerdem gibt es an vielen Camps auch organisierte Bush-Braais (Barbecues), Vorträge und so weiter. Ansonsten fährst du einfach mit deinem Auto durch den Park und beobachtest so die Tiere. Die Game Drives lohnen sich damit eher weniger.

Karte: http://www.sanparks.org/parks/kruger/tourism/map.php

Auf dem Weg von und zum Park kannst du gut einen Stop einlegen, zum Beispiel in Malelane oder in Graskop.


Oder was genau hattest du dir vorgestellt?
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Gwethrin

« Antwort #2 am: 11. Oktober 2015, 22:10 »
Dankeschön für die schnelle Antwort, Ratapeng :) Aber eigentlich will ich mir wirklich nur sehr ungern einen Mietwagen holen... Ich denke zwar nochmal drüber nach, aber über ein paar Hinweise auf gute geführte Safaris wäre ich trotzdem froh.
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Ratapeng

« Antwort #3 am: 11. Oktober 2015, 22:18 »
Gibt es dafür einen Grund? Es wäre sicher die günstigste und flexibelste Option.

Was genau stellst du dir denn unter "geführter Safari" vor?
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Jens

« Antwort #4 am: 12. Oktober 2015, 10:38 »
Dann mache doch einfach eine "Overlandtour", die dauern ab/bis Jo´burg 3-5 Tage und du hast Begleitung inclusive. Google einfach nach Overlandtour Südafrika Johannesburg, oder benutze die Suche hier im Forum und du wirst viele Informationen dazu noch erhalten!
Viel Spaßin SA
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Kama aina

« Antwort #5 am: 06. Dezember 2015, 17:22 »
@Ratapeng

Wie war denn deine Tour durch den Krüger?
Ist es realtistisch von Malelane zum Satara Camp in einem Tag zu fahren, dort zu übernachten und dann von dort aus noch ne Runde in der Region zu drehen und am nächsten Tag über den Blyde River (Panorama Straße) nach Waterval Boven (Emgwenya) zu kommen?
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Ratapeng

« Antwort #6 am: 06. Dezember 2015, 22:42 »
@Ratapeng

Wie war denn deine Tour durch den Krüger?
Ist es realtistisch von Malelane zum Satara Camp in einem Tag zu fahren, dort zu übernachten und dann von dort aus noch ne Runde in der Region zu drehen und am nächsten Tag über den Blyde River (Panorama Straße) nach Waterval Boven (Emgwenya) zu kommen?

Ja, ich würde sagen, dass das geht. Ist ein relativ strammes Programm, aber geht. Ihr müsst morgens früh unterwegs sein. Für die Strecken im Park würde ich mit 25 oder 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit rechnen. Das kommt gut hin. Am Anfang etwas weniger, gegen Ende hin etwas mehr, weil man dann auch nicht mehr für jeden Elefanten zum gucken anhält.

Unsere Tour war, wenn ich mich recht erinnere so:
Tag 1: Graskop - Panorama Route - Tamboti Camp
Tag 2: Nordöstliche Schleife vom Camp aus gefahren
Tag 3: Südöstliche Schleife vom Camp aus gefahren
Tag 4: Runter bis zur Crocodile Bridge und dann bis Malelane über die "Autobahn".

Meiner Meinung nach ein Tag zu viel am selben Ort, weil der Aktionsradius wegen des Tempolimits doch sehr begrenzt ist. Die erste oder letzte Nacht würden wir in einem anderen Teil des Parks verbringen, wenn wir es jetzt nochmal machen würden.
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Kama aina

« Antwort #7 am: 07. Dezember 2015, 18:03 »
Danke für deine Einschätzung!

Meine Überlegung war, dass wir dann von Satara am anderen Tag ne Schleifen in den Norden fahren.
Aber natürlich wäre dann die Option auch da sich ehr in Richtung Blyde River zu bewegen!
Ich werde das mal durchspielen! :-)

Bist du zufällig auch bei den Drakensbergen gewesen und kannst da deine Eindrücke ein wenig teilen?
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Moehli

« Antwort #8 am: 16. Dezember 2015, 16:34 »
Zu den Drakensbergen kann ich zumindest etwas zur Region um den Royal Natal Nationalpark sagen.
Die Landschaft dort ist sehr beeindruckend und man kann schöne Tagestouren unternehmen. Es gibt an der Grenze zu Lesotho das Amphitheatre, wo die Felsen eine Art riesiges Amphitheater bilden. Touren sind auf eigene Faust machbar, wobei wir nur in den Ausläufern der Berge wandern waren. Will man beispielsweise auf die Gipfel des Amphitheatre, dann ist das glaube ich nicht ganz ohne (eher wie ein Klettersteig). In Hostels konnte man aber auch geführte Touren buchen.
Die Gegend ist landschaftlich auf jeden Fall sehenswert. Wie man ohne Mietwagen am besten von A nach B kommt, kann ich leider nicht sagen.

Kama aina

« Antwort #9 am: 19. Dezember 2015, 08:23 »
Hallo Moehli!

Ja das ist auch schon mal sehr hilfreich! Wie lange braucht man denn im Royal Natal NP vom Eingang, bzw. den Parkplätzen zu einem Platz wo man das Amphitheater gut sehen kann? Denke man muss da wandern und kann nicht mit dem Auto weit rein fahren.
Leider habe ich auch noch keine Karten vom Park gefunden, sodass ich selber mal schauen könnte.

Wie sind mit dem Mietwagen unterwegs. Von daher sind wir sehr flexibel. :-)
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