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Gesundheit / Auslandskrankenversicherung für Menschen mit Einschränkungen
« Letzter Beitrag von Eka am 05. März 2026, 10:08 »
Hallo zusammen,

ich suche eine Auslandskrankenversicherung für Menschen mit Einschränkungen (Autismus), die gerne mit Ihren Geschwistern gemeinsam auf Reisen gehen. Da wir,  26 Jahre alt und etwas älter sind und ich nun nach vielen Jahren das Versprechen gemeinsam nach Australien reisen auch endlich einlösen möchte, benötige ich eine geeignete Auslandskrankenversicherung.

Unsere Reisen dauern immer 3 bis 4 Wochen.

Sonst hat jeder von uns nur die separat abgeschlossene Jahres- Auslandskrankenversicherung, die sowas nicht abdeckt.

Für den Notfall möchte ich, dass wir beide abgedeckt sind, falls mir etwas passieren sollte und mein Geschwisterchen mit mir zusammen auch nach Hause gebracht wird.

 Laut der Rücksprache mit der viel gelobten Hanse Merkur wurde mir mitgeteilt, dass man eine Paar Versicherung / Familienversicherung abschließen kann, da gleicher Haushalt.  Stimmt dies, ich könnte leider dazu nichts finden, dass Geschwister im gleichen Haushalt die Familien- Auslandskrankenversicherung abschließen können?

Wie sind eure Erfahrungen damit?

Vielen lieben Dank!
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Zusammenfassung und Fazit zur Antarktis:

19D/18N an Bord der Hondius. Die Route im Groben war: Beagle Channel/Seetag (1,5d)- Falklands (1,5d)-Seetage (2,5d)-South Georgia (4d)-Seetage (1,5d)-South Orkneys (0,5d)-Seetag (1d)-Antarctic Peninsula (3,75d)-Seetage = Rückkehr über die Drake Passage (2,25d).

Ich habe ca. 10 Tage vor Start des Cruise für 12,5k$ ein Bett in der 4er-Kabine gebucht. Mit Trinkgeld (freiwillig) und Spende an den South Georgia Fund (ich habe einen Kochkurs an Bord für 250 GBP ersteigert) hat mich die Expedition dank schwachem Dollarkurs ca. 11k EUR gekostet.

Ich bin ja eher nicht so der emotionale Typ und habe nach vielen Reisen eine recht hohe Begeisterungsschwelle entwickelt, aber die Antarktis war eine meiner absolut besten Reiseerfahrungen und die hohe Ausgabe definitiv wert. Eine Traumreise.

Was passiert so, wenn man am Schiff ist: Das war meine erste Kreuzfahrt, insofern war ich überrascht über das hohe Level des Angebots an Bord. Tägliche Reinigung der Kabinen, drei überraschend gute Mahlzeiten (meistens Buffet, manchmal 3-Gang-Menü) und Snacks dazwischen, Tee und Kaffee so viel man will. Da fragte sich der notorische Backpacker nach Jahren in versifften Absteigen, wieso er so etwas nicht viel früher gemacht hat, ist doch viel bequemer. Internet ist überraschend schnell und stabil und man hat 1.5GB täglich gratis. An Seetagen gibt es regelmäßige wissenschaftliche Vorträge – 30% ausgezeichnet, weitere 40% gut. Die Vorträge werden von den Guides gehalten. Die ca. 16 Guides sind ein illustrer internationaler Haufen von Spezialisten. Beispiele: Wir hatten einen Dr. der Glaziologie, einen Dr. der Veterinärmedizin, eine Falklanderin in 8. Generation, einen Veteranen des Falklandkrieges, Vogelkundler, die Jahre auf Südgeorgien verbracht hatten, etc. Die Guides operieren auch die Zodiacs (kleine Gummiboote) und schauen bei Anlandungen, dass die chinesischen Passagiere keine Pinguine mitnehmen, etc.

Was passiert außerhalb des Schiffs: man ist entweder an Land oder (wenn die Personenzahl an Land limitiert ist oder eine Anlandung wegen Wetters nicht möglich ist) man cruist im Zodiac herum. Ich war zunächst kein großer Fan der Zodiacs, weil es bei Fotos wackelt und man in Südgeorgien aus dem Wasser weniger sieht als an Land und es kalt ist. Aber ich wurde ein großer Fan von Zodiacs in der Antarktis, weil man da sehr nahe Robben und – natürlich! – Wale rankommen konnte.

Die Highlights in loser chronologischer Reihenfolge:
1. Saunders Island (Falklands): ich fand die Falklands insgesamt nett, aber am wenigsten interessant – mit Ausnahme von Saunders Island. Hier gibt es neben mehreren Arten von Pinguinen eine große Brutstätte von Albatrossen.
2. Alle Anlandungen in Südgeorgien: Riesige Kolonien von Königspinguinen (100tausende); verspielte Fellrobben; Seeelefanten mit ihren wunderschönen großen Augen; junge Seeelefanten-Männchen, die sich ausprobieren; Besuch von ehemaligen Walstationen Marke Lost Places, insbesondere Grytviken bei perfektem Sonnenschein, wo die Fauna die Kontrolle über vor sich hin rostende Mordmaschinerie übernommen hat – sensationell photogen.
3. Vom Schiff aus Wale beobachten, teils von der für alle offenen Brücke aus. An einem Abend, als wir durch einen Kanal gefahren sind, haben wir wahrscheinlich über 100 Buckelwale in einer Stunde gesehen. An einem anderen Tag haben wir ca. 20 Orcas entdeckt, die einen Finwal erlegt haben und konnten 20 Minuten lang die Action vom Schiff aus verfolgen.
4. Die Schönheit der Antarktis: Sonnig, windstill, die Szenerie spiegelt sich im glatten Wasser wider.
5. Die Zodiac Cruises in der Antarktis: Buckelwale teilweise weniger als einen Meter vom Gummiboot entfernt, Leopardenrobben, die dich vom Wasser aus auschecken, ein Orca direkt unter dem Boot. (Ich war leider nicht in einem der Boote, vor denen ein Buckelwal ca. 20x pirouettenhaft aus dem Wasser sprang.)
6. Das Wetter: Wir hatten echt Glück. Nicht mal in der berüchtigten Drake Passage hatten wir signifikanten Wellengang. Südgeorgien war teils sonnig, teils konnten wir leider nicht anlanden, die Antarktis war perfekt.

Die Lowlights:
1. Eigentlich nur die recht zähe Seepassage zwischen Falklands und Südgeorgien.
2. Evtl. noch ein paar der Zodiacfahrten in Südgeorgien.

Was hätte ich im Nachhinein anders gemacht: Ich hatte als Puffer 2 Nächte Buenos Aires + 2 Nächte Ushuaia vor dem Cruise und eine Nacht in Buenos Aires nach dem Cruise gebucht und konnte damit meinem Hobby, der Mißbilligung Argentiniens, ausgiebig fröhnen. Dieser große Puffer war aber im Nachgang überhaupt nicht notwendig. Ich würde im Nachhinein jeweils eine Nacht in BA und Ushuaia streichen. Zudem würde ich von BA nach Ushuaia die deutlich günstigeren Flugtickets von Flybondi buchen anstatt mit Aerolineas Argentinas zu fliegen, die sehr teuer und regelmäßig verspätet sind.

Bei Fragen: gerne.
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Globale Routenplanung+Tickets / Antw:Von Südostasien nach Peru
« Letzter Beitrag von karoshi am 28. Februar 2026, 12:26 »
Klingt gut. Ich denke, wenn Ihr ein paar Tage in Sucre verbringt, seid Ihr auf der sicheren Seite. Das liegt ja auch schon auf 2800m. Und die niedrigeren Stadtteile von La Paz fangen bei 3200m an (das Zentrum allerdings bei etwa 3600m). In der Richtung haben wohl die wenigsten Leute Probleme. Und wenn doch, kann man ja schnell wieder runter. Man muss das auch nicht überdramatisieren. Ich wollte eigentlich nur vor der Harakiri-Variante warnen, die manche wählen: von der chilenischen Küste direkt nach San Pedro, dort die nächste verfügbare Tour buchen und am Tag danach auf 4200m fahren lassen, ohne Möglichkeit des schnellen Abstiegs.
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Globale Routenplanung+Tickets / Antw:Von Südostasien nach Peru
« Letzter Beitrag von Nautilla am 28. Februar 2026, 10:23 »
Danke für deine Anregungen!
Ein paar Änderungen haben wir schon vorgenommen: Von Santiago wollen wir nach Patagonien und auch die argentinische Seite mitnehmen . Da uns la paz auch zu gefährlich wegen der Höhenkrankheit ist ,fliegen wir vermutlich erst von Buenos Aires nach Sucre und dann auf dem Landweg Stück für Stück höher um dann Uyuni rückwärts zu machen .
Wie klingt das ? Ist das passend ? Liebe Grüße
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Off Topic / Antw:Kontakt mit einer künstlichen Intelligenz (KI)
« Letzter Beitrag von Surfy am 25. Februar 2026, 19:59 »

Heute im 2026 ist auch die Copilot Variante für M365 Business Kunden (Daten werden nicht zum Training genutzt) in meinem Berufsalltag unglaublich hilfreich wenn nicht sogar unersetzlich geworden. Ein Instrument um die eigene Effizienz zu steigern, etwas um auch nur mit Grundwissen, fremde Fachthemen auf Expertenlevel zu bearbeiten.

Das KI Halluzinieren hat spürbar abgenommen, aber ja - noch immer muss man daran Arbeiten, die Ergebnisse hinterfragen, erst einmal nur Daten auslesen statt gleich mutieren.

Aber wer sich Zeit nimmt, Promts nutzt, die KI mit den wesentlichen Informationen versorgt, der kann auch mit technischen Grundwissen Sachen wie Netzwerk-Switches konfigurieren, Vlans implementieren oder Scripting / Programmierungsprojekte umsetzen.

Nicht sauber designen - aber sich in vorgegenbene Infrastrukturen und IT-Enterprise Umgebungen gut bewegen und teillaspekte neu Konfigrieren, Auswerten, Probleme eingrenzen und lösen, etc. Es ist spannend zu beobachten, was Beispielsweise Azubis in solchen Umgebungen schon leisten können (und wo sie gerne scheitern)...

Ein aktueller spannender Artikel, beleuchtet den möglichen Impact des ganzen:

Zitat
Die These: Sobald KI-Agenten Entwickler, Analysten, Juristen oder Projektmanager zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten ersetzen können, reduzieren Unternehmen ihre Belegschaften, steigern ihre Margen und investieren die Einsparungen erneut in KI. Was auf Mikroebene rational erscheint, entfaltet auf Makroebene destruktive Wirkung: Arbeitseinkommen sinken, der Konsum – immerhin rund 70 % des US-BIP – erodiert, während die Produktivität steigt, ohne die Realwirtschaft zu durchdringen. Es entsteht ein „Ghost GDP“ – bilanzielles Wachstum, das nicht mehr in den Haushalten ankommt.

Quelle:
https://ch.marketscreener.com/boerse-nachrichten/die-prophezeiung-von-citrini-research-erschuettert-die-wall-street-ce7e5cdad98ff125

Surfy
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Off Topic / Antw:Kontakt mit einer künstlichen Intelligenz (KI)
« Letzter Beitrag von Nocktem am 25. Februar 2026, 15:33 »
OMG, das hatte ich ja glatt übersehen. Here we go: Vogonische Dichtkunst aus der Feder von ChatGPT. (Schnallt Euch an die Würdigungsstühle!)

Zitat
Oh schleimtriefendes Knödelwesen
im trüben Sumpf der Paragrafen,
dein Geruch nach abgestandenen Formularen
kriecht wie ein beleidigter Büroklammerhusten
durch die Ritzen meiner schlecht gestempelten Seele.

Zerknittert liegt der Mittwoch
unter einem Berg aus missgelaunten Unterschriften,
während die kosmische Heftmaschine
mit widerwärtigem *Klonk*
den Nachmittag an den Donnerstag tackert.

Du!
Ja, genau du,
du überdimensionierte Fehlablage
mit der Anmut eines depressiven Aktenschranks –
möge dein Frühstück
aus lauwarmer Steuererklärung bestehen
und dein Löffel
für immer im Joghurt der Sinnlosigkeit stecken bleiben.

Denn die Liebe
ist nichts weiter
als ein falsch ausgefülltes Formular
in dreifacher Ausfertigung,
das niemand liest,
aber jeder abstempelt.

da wünsche ich mir doch wahrlich die option einen sich kringelig lachenden smily darunter zu packen  ;D ;D ;D
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Meta-Board / Antw:KI-Spam, und was man dagegen machen kann
« Letzter Beitrag von karoshi am 25. Februar 2026, 13:31 »
Oder man sagt ChatGPT: schreibe, wie ein Mensch schreiben würde, inklusive ein paar typischen Fehlern. :P
Alles eine Frage des Prompts. Das werden wir sicher noch sehen...
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Meta-Board / Antw:KI-Spam, und was man dagegen machen kann
« Letzter Beitrag von redfred89 am 25. Februar 2026, 12:06 »
Ich meine die beiden Typos.

...zwei geht ja noch! Ich wollte jetzt nicht so dreist sein und Chat GPT korrekturlesen lassen  :D
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Meta-Board / Antw:KI-Spam, und was man dagegen machen kann
« Letzter Beitrag von karoshi am 24. Februar 2026, 12:39 »
Nein, ChatGPT beschreibt seine Überlegenheit genau so. ;)
Ich meine die beiden Typos.
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Meta-Board / Antw:KI-Spam, und was man dagegen machen kann
« Letzter Beitrag von redfred89 am 24. Februar 2026, 12:18 »
Ich schätze du meinst, dass Chat GPT seine Überlegenheit nicht so offensichtlich beschreiben würde  ;D
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