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Reisepartner gesucht / Wildnisreise durch Ontario
« Letzter Beitrag von Kanadier am 18. März 2026, 11:42 »
Ich suche einen Reisepartner für eine etwa dreiwöchige Reise (mit An- und Abreise ca. 4 Wochen) in den Norden von Ontario (nördlich vom Woodland Caribou Provincial Park).
Das wäre in etwa das Programm:
Ausfliegen per Floatplane zum Absetzpunkt (Outfitter ist bereits gefunden), Erkunden und Erleben eines weitläufigen Seen- und Wildnisgebietes per Kanu, Notwendigkeit von Portagen, ansonsten aber keine festgelegte Strecke zum Zurücklegen. Finden und Einrichten von Lagerplätzen zum Übernachten, Kochen usw.
Verpflegung durch mitgeführte Lebensmittel sowie Angeln und Jagd. Ich würde gerne Elchjagd per Elchruf ohne Guide versuchen (Ontario ist die einzige Provinz, in der das für Ausländer erlaubt ist). Erfolg natürlich nicht garantiert und es geht nicht um Trophäenjagd.
Zeitraum Mitte September bis Anfang Oktober (wenig Mücken…) 2026-2028
Ist ein alter Traum von mir. Bin 57 Jahre alt, männlich, seit über 30 Jahren im Wald arbeitend, Kanulehrer, Jäger und Angler.
Was ist am wichtigsten?
Ich glaube Begeisterungsfähigkeit für beeindruckende Natur, Geduld und Toleranz mit Mitmensch und Unvorhersehbarem (z.B. schlechtes Wetter) und durchschnittliche Fitness. Outdoorskills und handwerkliche Geschicklichkeit sind von Vorteil.
Ich suche seit etlichen Jahren nach einer Reisebegleitung. Hier nun ein neuer Versuch.
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Zusammenfassung und Fazit zur Carretera Austral (Ruta 7)

Die Carretera Austral (CA) wurde mir vor 12 Jahren von meinen chilenischen Freunden ans Herz gelegt: wild, abgelegen, wunderschön. Die CA verläuft von Puerto Montt bis Villa O’Higgins, ist ca. 1.200km lang und verbindet viele Nationalparks des chilenischen Patagoniens. In dieser Gegend wohnen in Summe 100.000 Menschen, die Hälfte davon in Coyhaique, der einzigen richtigen Stadt, die strategisch günstig in der Mitte der CA liegt.

Man kann die CA per Fahrrad, per Hitchhiking, mit viel Geduld mit Bussen und Fähren machen – oder natürlich mit dem Auto. Camper sind in Chile sehr teuer, Mietwägen gehen preislich (ca. 50 EUR) und man findet problemlos über Booking und vor allem AirBnB okaye Unterkünfte von Bano compartido (ca. 25 EUR) bis Cabana mit eigener Küche und Bad (ca. 50-60 EUR). Da Restaurants in dieser Ecke ziemlich teuer und schlecht sind (einfaches Mittagessen 15-20 EUR), die Lebensmittel dafür recht günstig, empfiehlt es sich immer etwas mit Küchenzugang zu buchen - do the math!

Wenn man Einwegmiete und Routenführung über Argentinien ausklammert, gibt es eigentlich nur 2 Varianten, wie man die CA angehen kann: Nord-Süd-Nord mit Start- und Endpunkt Puerto Montt oder Mitte-S/N-Mitte-N/S-Mitte mit Start- und Endpunkt Coyhaique. Wenn man etwas googlet, wird auch eine Variante von O’Higgins aus (S-N-S) erwähnt, aber ich frage mich, wie das gehen soll und wieso man sich das antun sollte. O’Higgins ist eine frontier town mit 2 Flügen pro Woche von Puerto Montt, wo Einheimische priorisiert werden. Mir wäre auch nicht klar, ob man sich dort überhaupt ein Auto mieten kann.

Nach etwas Überlegen entschied ich mich für die Variante von Coyhaique aus. Der Grund war, dass die Strecke von Puerto Montt aus ziemlich bald 3 teils längere Fährstrecken beinhaltet, und manche Fähren muss man in der Hochsaison im Voraus buchen. Ich entschied mich, diesen Abschnitt nicht zu machen und mir damit 6 Fährfahrten (= teuer, unflexibel, lange Wartezeiten) zu sparen. Damit konnte ich es in 15 Tagen teils gemütlich angehen und trotz wechselhaften Wetters unter Ausschöpfung von Backup-Tagen alles abklappern, was ich geplant habe.

Die grobe Route war wie folgt: Von Coyhaique in den Norden, Besuch von Pumalin NP und Queulat NP. Der Norden ist weniger spektakulär als der Süden, hat dafür zu 80% asphaltierte Straßen. Queulat ist ein hängender Gletscher mit einem Wasserfall und dadurch recht ikonisch, weswegen man seot Kurzem limitierte Tickets im Voraus buchen muss, was viele nicht wissen (ich habs mir dann erst auf dem Rückweg ansehen können). Im Pumalin NP kann man zum Chaiten Vulkan raufgehen und hat ein schönes Panorama. Sonst gibt es noch 2nd tier Wanderungen und es war einiges wegen Instandhaltung gesperrt, was mich interessiert hätte. Im Norden war ich 5 Nächte, aber es hätten 3-4 locker ausgereicht. Das Wetter war im Norden sehr gut; Sonnenschein bei 20-25 Grad, die Strecke ist immer grün, häufig aber nicht so spektakulär wie gedacht. Die Straßen sind zu 75% asphaltiert.

Im Süden war meine Strecke: Coyhaique - Cochrane (2N; von dort Patagonia NP) – Caleta Tortel (1N; auf Stelzen und Stegen gebautes Holzfällerdorf, das man erst seit 20 Jahren mit dem Auto erreichen kann) – O’Higgins (2N; Ende der Carretera Austral) – Puerto Rio Tranqilo (1N; Kayak zur Catedral de Marmol) – Chile Chico (2N; von dort Jeinimeni NP) – Fähre von Chile Chico (2h) nach Villa Cerro Castillo (2N; von dort Cerro Castillo NP) – Rückfahrt zum Flughafen Coyhaique, Rückgabe Auto ohne Vorkommnisse. Die Straßen im Süden sind ab Cerro Castillo zu 80% unpaved, allerdings kann man meistens trotzdem 60-80km/h fahren. Das Wetter im Süden war leider zum Teil ein Spielverderber, und wenn das Wetter in Patagonien nicht passt, macht es nicht mehr so viel Spaß.

Die Highlights:
1. Laguna Castillo: 1300m Aufstieg wird mit schönen Panoramen und dem Blick auf die spektakuläre Laguna belohnt – Prädikat Torres del Paine.
2. Patagonia NP: Habe den Lagunas Altas Trek (22km als Loop) dieses recht neuen NPs gemacht. Man sieht Guanakas und geht an mehreren Seen vorbei. Schöne Panoramen. Nichts hier ist top tier, das Wetter war halt perfekt an dem Tag, da macht die Beinarbeit auch mehr Freude.
3. Die Straßenqualität (vor allem im Norden). Die unbefestigte Ruta 7 wird immer weniger unbefestigt und es war immer wieder eine positive Überraschung, wenn es mal wieder ein weiteres unerwartetes asphaltiertes Stück Straße gab.
4. Caleta Tortel: mal etwas anderes und ein schöner Ausblick
5. Cochrane, Chile Chico – beide Kleinstädte waren tolle Logistikhubs (abseits von Coyhaique) mit guten und preiswerten Übernachtungen, starkem Internet, Supermärkten, Wäschereien und den nettesten Hosts im Süden (aber vielleicht hatte ich einfach Glück).

Die Lowlights:
1. Die Fähre, die man benötigt, um nach O’Higgins zu gelangen, ist gratis, braucht für die Strecke von 6km ca. 45 Minuten, fasst 12 Fahrzeuge und ist in der Hauptsaison komplett überlastet. Das bedeutet lange Wartezeiten: Hinfahrt 3 Stunden, Rückfahrt 5 Stunden. Sehr unerfreulich.
2. Kosten der NP und tourism pricing: Eintritt in die NP is normalerweise für Ausländer 12 EUR pro Tag, es gibt keine Wochen- oder Monatstickets. Das summiert sich entsprechend. Tiefpunkt war Cerro Castillo mit 20 EUR, dafür erzählen dir drei unterschiedliche Personen dann, dass es oben windig ist. Danke für die essenzielle Information. Tourism pricing gilt übrigens auch für die Fähren.
2. Vielleicht auch wetterbedingt: Catedral de Marmol. Die Fotos sehen geil aus, die Realität ist trist, wenn es regnet. Und es hat stark geregnet. Das alles für 2 Formationen und eine Höhle, durch die man durchkayaken kann...
3. Bootsausflüge: Ich habe keinen einzigen Bootsausflug zu irgendwelchen Gletschern gemacht, weil ich die 150 EUR pro Nase nicht eingesehen habe - alles, was Recht ist.

Fazit: Es war schon okay, aber für mich nicht essenziell – anders als zum Beispiel Torres del Paine. Es war mal wieder so ein Ausflug, nach dem ich mich fragte, warum man sich das antun sollte, wenn man so etwas Ähnliches mit viel weniger Aufwand und wahrscheinlich sogar besser in Skandinavien oder definitiv besser und deutlich günstiger in Neuseeland bekommt. Das habe ich meinen lieben Freunden in Santiago natürlich nicht gesagt. ;)

Bei Fragen: gerne!
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Reisepartner gesucht / Yukan Kanu
« Letzter Beitrag von Yukon2026 am 15. März 2026, 15:55 »
Hallo zusammen,
​ich plane für August 2026 ein echtes Highlight im Norden Kanadas und suche dafür noch eine passende Reisebegleitung (m/w/d).
​Das Abenteuer:
​Wo: Whitehorse, Yukon Territory.
​Tour: 2 Wochen (mit an/abreise 3 Wochen) mit dem Kanu auf dem Big Salmon River.
​Stil: Komplette Wildnis, keine Zivilisation, Übernachtung im Zelt.
​Aktivitäten: Paddeln, Lagerfeuer, Angeln und die Natur geniessen.
​Der Big Salmon ist bekannt für seine Ruhe, tolle Angelplätze und die Chance auf Tierbeobachtungen (Elche, Bären, Adler). Wir starten in Whitehorse, lassen uns zum Quiet Lake bringen und paddeln von dort aus durch die unberührte Natur.
​Was du mitbringen solltest:
​Erfahrung im Zelten/Camping (Wildnis-erprobt).
​Grundkenntnisse im Kanufahren (oder die Bereitschaft, es vorher zu lernen).
​Teamgeist und Lust auf ein einfaches Leben in der Natur (Kochen am Feuer, Ruhe geniessen).
​Gute Laune, auch wenn es mal regnet oder die Mücken beissen.
​Ich bin selbst gerne draussen, angle leidenschaftlich und möchte die 14 Tage ohne Stress und Hektik in der Wildnis verbringen.
​Hast du Zeit und Lust auf den Yukon im August 2026? Dann melde dich gerne per PN bei mir, damit wir uns beschnuppern und planen können!
​Beste Grüsse,
Dani
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Gesundheit / Antw:Auslandskrankenversicherung für Menschen mit Einschränkungen
« Letzter Beitrag von Eka am 13. März 2026, 18:19 »
Der ADAC bietet ein so Auslandskrankenversicherungs-Paket für Geschwister nicht an, deswegen bin ich auf der Suche nach neuen Auslandskrankenversicherung für uns beide, im Fall des Falles.
Jeder von uns hat eine separat abgeschlossene Auslandskrankenversicherung beim ADAC, was uns leider dann im Fall des Falles nichts nützt, da wir nicht als Familie gelten.

Vielen Dank für den Hinweis einer Reise-Abbruch Versicherung. Mal schauen wie sich die momentane Situation im Nahen Osten entwickelt. Flug ist mittlerweile mit Turkish Airlines nach Asien gebucht und jetzt fehlen noch die Strecke nach Australien und innerhalb Asiens. Mal schauen wie die Flugpreise wieder aussehen.
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Regionen-übergreifend / Antw:Inspiration Routenplanung Asien / Ozeanien
« Letzter Beitrag von Sebi am 13. März 2026, 11:01 »
So, der Plan steht, die ersten Flüge sind gebucht, und die Vorfreude ist riesig!

Werden insgesamt 100 Tage unterwegs sein, von Mitte September bis kurz vor Weihnachten:

- China 2,5 Wochen (Shanghai-Beijing-Chengdu-Chongquing)
- Südsee 3 Wochen (Tahiti-Moorea-BoraBora-Rarotonga-Aitutaki)
- NZ Südinsel 2 Wochen (Christchurch, Freunde besuchen)
- Australien 4 Wochen (TBD - Brisbane-Sydney-Melbourne?)
- Thailand 1,5 Wochen (irgendeine Insel zum Chillen zum Abschluss)
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Zitat
Im Übrigen habe ich auch die Fragata gebucht, nicht zuletzt, weil es für dich insgesamt okay war und die Alternative "Golondrina" zwar deutlich günstiger, aber auch schlechter reviewt war.

Ich hoffe du wirst eine ähnlich gute Zeit auf der Tour haben wie wir sie letztes Jahr hatten :) Ich hatte die Golondrina damals auch vor Anker liegen gesehen und die Fragata bietet doch deutlich mehr Raum und entsprechend Komfort.
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Gesundheit / Antw:Auslandskrankenversicherung für Menschen mit Einschränkungen
« Letzter Beitrag von serenity am 12. März 2026, 11:55 »
Was du brauchst, ist keine Auslandskrankenversicherung (die hast du ja offenbar, ansonsten kann ich die auch sehr die DEBEKA empfehlen), denn keine AuslandsKV schließt den Rücktransport volljähriger Begleitpersonen ein.
Allenfalls käme hier noch der ADAC in Betracht, die haben ein komplettes Auslandsunterstützungspaket und sind im Fall der Fälle recht kulant, da solltest du dich mal informieren. In Verbindung mit einer Reiserücktritt/-abbruch-Versicherung über den ADAC könnte das, was du möchtest, möglich sein.

Ansonsten wurde ich dir zusätzlich zur AuslandsKV in deinem Fall auch immer zu einer Reiseabbruchversicherung raten, die euch ggf. auch dann, wenn kein Ambulanzflug erforderlich ist (z.B. bei einem einfachen Bruch oder anderen Verletzungen etc., mit dem man auch in einem normalen Flieger transportiert werden kann) eine gemeinsame Heimreise ermöglicht.
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Unser Schiff für die 10-Tage Kreuzfahrt war die Fragata, die zwischen Budget und Tourist liegt - gefühlt eher im Budgetbereich :D

Im Übrigen habe ich auch die Fragata gebucht, nicht zuletzt, weil es für dich insgesamt okay war und die Alternative "Golondrina" zwar deutlich günstiger, aber auch schlechter reviewt war. Die 8D/7N-Tour (8C) startet übermorgen am Vormittag und deckt die Inseln östlich von Isabela ab. Da ich aber bereits gestern gelandet bin, habe ich die Fähre nach Isabela genommen, um ein bisschen selbständig zu erkunden. Bislang habe ich eigentlich nur mit der Transportmafia zu tun gehabt, dafür ist das Essen besser und günstiger als in Chile.
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Klingt nach einem tollen Erlebnis!! Schön, dass alles so gut geklappt hat und der Preis es auch wirklich wert war.
Stellt sich nur die Frage: Welche Kreuzfahrt kommt als nächstes? ;)

Ich habe mir mal die Arktis angesehen, allerdings muss ich noch herausfinden, ob das auf eigene Faust nicht auch (günstiger und flexibler) ginge – Svalbard, Grönland, etc.

In die Antarktis muss ich nicht nochmals, bei aller Liebe. Das wäre ja kein neues Erlebnis mehr.

Evtl. wäre auch noch eine Karibikkreuzfahrt interessant zum Abhaken der Kleinstaaten, wenn es mir wieder nach Abhaken und Kleinstaaten gelüsten sollte.
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Klingt nach einem tollen Erlebnis!! Schön, dass alles so gut geklappt hat und der Preis es auch wirklich wert war.
Stellt sich nur die Frage: Welche Kreuzfahrt kommt als nächstes? ;)
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