Thema: Besteigung Olymp 2019  (Gelesen 247 mal)

Leonsworld

« am: 19. April 2021, 22:12 »
Hallo  ;)

Hab heute mal wieder meine alten Bilder von vergangenen Reisen angeschaut und bin dabei auf meine Olympbestiegung gekommen im Sommer 2019. Da wandern meine Leidenschaft ist war es schon länger auf meiner Bucket-List den Göttern so nah wie möglich zu kommen.

Nach längerer Planung gings dann auch endlich los mit meiner Gruppe, die auch unerfahrenere Wanderer beinhaltete. Wir waren am Tag davor in Mati in Griechenland und sind dann ungefähr 4,5 Stunden (437 km) nach Lithochoro gefahren, die Stadt befindet sich in idealer Ausgangslage und ist auch sehr schön für einen kleinen Stadtbummel. Danach konnte das Abenteuer auch schon losgehen!

Tag 1: Übernachtung in Refuge D/ Stavros Refuge. Dieses Refuge befindet sich auf 940 m und man hat eine tolle Aussicht über Lithochoro und Umgebung. Wir sind mit dem Auto hochgefahren, aber es ist auch zu Fuß zu erreichen. Das Essen schmeckt total lecker!! Eine große Empfehlung und zum Frühstück gibt es auch leckere Smoothies.

Wanderungplan:

Tag 2: Aufbruch zum Parkplatz Prionia und Aufstieg ca. 4,5 Stunden bis zur Refuge A, Spilios Agapitos auf 2060 m.

Tag 3: Weiter gings mit ca. 3,5 Std zum Skolio-Gipfel (2911 m) und dann weitere 2,5 Stunden am Mytikas-Gipfel (2918 m) vorbei am Tal der Musen und zur Refuge SEO Apostolidis (2700 m)

Tag 4: Kleine Abkürzung ohne Skolio-Gipfel zurück nach Refuge A (Spilios Agapitos) ca. 5 Std.

Tag 5: Zurück zum Parkplatz Prionia und zu Refuge D/Stavros

Der Plan hat sich für uns echt gelohnt, gerade weil einige sonst nicht so oft in die Berge gehen. Theoretisch kann man den Gipfel auch an einem Tag erreichen oder klettern, aber dafür sollte man schon fortgeschritten sein. Gerade das Refuge A ist auch sehr passable  was das Essen angeht. Generell sehr liebes Refuge und die Besitzerin spricht auch deutsch und plaudert immer gerne! Natürlich immer Massenschlafsäle und enorme Wasserprobleme sprich nur kaltes Wasser und keine Duschmöglichkeiten. Natürlich nicht ideal, aber für ein paar Nächte durchaus möglich.

Positives und Negatives:

 :D

- tolle Natur
- Möglichkeit, leicht Leute kennenzulernen
- besondere Wandererfahrung

 :(

- viele Menschen
- Wassermangel

Abschließend lässt sich sagen, dass die Wanderung sehr schön war, aber auch gerade je höher man kommt, immer schwieriger wird. Also aufjeden Fall gutes Equipment mitnehmen!  ;)

LG  :-*

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