Thema: Aktuelle Situation Zentralamerika  (Gelesen 391 mal)

vester

« am: 10. November 2017, 07:48 »
Hallo zusammen,

nachdem es mir Anfang 2017 so gut in Mexiko gefallen hat, soll es Anfang 2018 wieder mit dem Rucksack nach Zentralamerika gehen. Dabei wird es vermutlich die Gegend um Belize/Guatemala/Honduras. War von euch jemand in den letzten Wochen dort oder hat Infos zur aktuellen Situation nach den Erdbeben und Hurricanes der letzten Monate im Internet gefunden? Ich finde irgendwie nichts und bin mir nicht sicher, ob bzw. welche Regionen dieser Länder betroffen waren und ob das daher im Moment die richtige Urlaubsregion ist.

Vorab schon einmal besten Dank für eure Hilfe!

Viele Grüße
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Sulawesi

« Antwort #1 am: 10. November 2017, 23:34 »
Was für Hurikkanes und was für Erdbeben? Du meinst in Puebla? Das ist 1.200km von Honduras entfernt.... es hat vielleicht ganz leicht gewackelt aber selbst in Mexiko wirst du davon absolut 0 mitbekommen.

Und Hurrikane? Katia? Der hat gerade mal 2 Menschen getötet (da sind im gleichen Zeitraum im Drogenkrieg 100x so viele umgekommen) und 230 Häuser zerstört.... Sprich: Da war gar nix.
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vester

« Antwort #2 am: 11. November 2017, 13:01 »
Was für Hurikkanes und was für Erdbeben? Du meinst in Puebla? Das ist 1.200km von Honduras entfernt.... es hat vielleicht ganz leicht gewackelt aber selbst in Mexiko wirst du davon absolut 0 mitbekommen.

Und Hurrikane? Katia? Der hat gerade mal 2 Menschen getötet (da sind im gleichen Zeitraum im Drogenkrieg 100x so viele umgekommen) und 230 Häuser zerstört.... Sprich: Da war gar nix.

Naja, Ende September gab es u.a. ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Oaxaca. Und Oaxaca ist nicht so weit von West Guatemala entfernt. Ich habe aber keinerlei Erfahrungswerte, wie weit man ein Erdbeben dieser Stärke merkt und was für Schäden es anrichtet. Und verlässliche Infos habe ich dazu im Internet nicht gefunden. Deshalb hier meine Frage, ob jemand bessere Infos hat.

Und bei den Hurricanes wurde in unserer Presse zumindest von Irma, Maria und Nate berichtet, die u.a. teilweise auch in Nicaragua und Costa Rica (Nate) Verwüstungen angerichtet haben. Ich konnte jedoch leider keine Infos finden, ob z.B. auch Utila betroffen war. "Da war gar nix" trifft es glaube ich nicht so ganz  :-\
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karoshi

« Antwort #3 am: 11. November 2017, 14:39 »
Von dem Erdbeben in Puebla dürfte man schon in Guatemala nichts mehr mitbekommen haben, das war zu weit weg.
Das Erdbenen in Chiapas war in Guatemala noch gut zu spüren, allerdings mit einer geringen Intensität. Nennenswerte Schäden gab es nur in Mexico. Du brauchst also nicht zu befürchten, dass Du in eine Katastrophenregion reist. Andererseits ist natürlich in der Gegend (vor allem an der Pazifikküste und in den Bergen) jederzeit mit Beben zu rechnen. Damit leben die Menschen dort einfach.

Bei "Nate" (dem Sturm, der 2017 am weitesten südlich gewütet hat) wurden die Schäden hauptsächlich nicht durch hohe Windgeschwindigkeiten verursacht, sondern durch starke Regenfälle und dadurch ausgelöste Erdrutsche und über die Ufer tretende Flüsse. Nachdem es z.B. auf Utila nichts gibt, was rutschen oder über die Ufer treten könnte, würde ich dort nicht mit Beeinträchtigungen rechnen. Dann schon eher bei Überlandfahrten in den Bergen, wo Straßen und Brücken beschädigt oder weggespült sein können. Das wird aber bis Frühjahr 2018 so weit repariert sein, dass man sich ohne größere Probleme fortbewegen kann.
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vester

« Antwort #4 am: 11. November 2017, 20:40 »
Danke für deine Einschätzung Karoshi, das deckt sich in etwa mit meiner Einschätzung und beruhigt mich :)
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Sulawesi

« Antwort #5 am: 12. November 2017, 12:55 »
Naja, Ende September gab es u.a. ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Oaxaca. Und Oaxaca ist nicht so weit von West Guatemala entfernt.

Das sind 1.000km, da war überhaupt nichts. Auch direkt in Oaxaca wirst du davon nicht wirklich was mit bekommen wenn du danach nicht suchst.

Und bei den Hurricanes wurde in unserer Presse zumindest von Irma, Maria und Nate berichtet

Du kannst dir ja einfach mal den Verlauf der oben genannten Hurrikane anschauen um zu sehen dass da zu 10000% nicht war.

Beispiel Irma:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Irma#/media/File:Irma_2017_track.png
da könntest du auch nach Schäden in Deutschland fragen.

Oder Maria
https://de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Maria#/media/File:Maria_2017_track.png
wie in alles in der Welt soll der in Mittelamerika schäden angerichtet haben?

Oder Nate
https://en.wikipedia.org/wiki/Hurricane_Nate_(2017)#/media/File:Nate_2017_track.png
sieht jetzt so aus als hätte er Mittelamerika verwüstet, aber zu dem Zeitpunkt war er noch eine tropische Depression mit Windgeschwindigkeiten weit unter deutschem Herbststurmniveau....

Da war wirklich absolut gar nichts.

Zitat
"Da war gar nix" trifft es glaube ich nicht so ganz  :-\

Ich habe jetzt schon mehrere schwere Wirbelstürme miterlebt. Unter anderem direkt das Auge von Ramasun auf Hainan. Das war wirklich ein Hurrikane beim Landfall im Gegensatz zu dem was du oben aufgezählt hast. Am nächsten Tag waren zwar ein paar Straßen gesperrt und viele Bäume umgegnickt, aber wir waren trotzdem ganz normal am Strand.

Das was du aufgezählt hast war ein Hühnerfurz der nach 5min keinen mehr interessiert. Das ist normal und das wirst du auch jedes Jahr so erleben.
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