Thema: Südafrika - Herbst 2017  (Gelesen 1007 mal)

chaotin

« am: 10. Juli 2017, 21:29 »
Hallo,

dieses Jahr steht bei uns Südafrika auf dem Plan. Die Flüge haben wir letzte Woche gebucht und bei der Route haben wir uns von den vorhandenen hier im Forum inspirieren lassen. Außerdem haben sich einige Fragen schon vorab klären lassen. Unsere Route wäre dann folgende:

27.10. Ankunft Joh'burg und Fahrt Richtung Süden (etwa Höhe Vereeniging)
28.10. Fahrt nach Lesotho
29.10. Lesotho - Clarens
30.10. Clarens - Golden Gate NP Royal Natal
31.10. Wandern im Royal Natal
01.11. Royal Natal - Giants Castle - Howick Falls - Underberg
02.11. Sani Pass (Tour)
03.11. Underberg - Santa Lucia
04.11. iSimangaliso Wetland Park/Cape Vidal/Sodwana Bay(?)
05.11. Hluhluwe–iMfolozi Park
06.11. Puffer
07.11. Hluhluwe–iMfolozi Park - Swasiland (Transit) - Krüger (Lower Sabie)
08.11. Krüger (Tamboti)
09.11. Krüger (Letaba)
10.11. Krüger - Blyde River Canyon - Graskop/Sabie
11.11. Puffer
12.11. Sabie - Joh'burg - Flug Kapstadt
13.11. Kap HI - Bettys Bay - Hermanus
14.11. Hermanus - Kap Algulhas - De Hoop - Swellendam
15.11. Swellendam - Stellenbosch/Paarl
16.11. Kapstadt/Lion's Head
17.11. Kapstadt/Tafelberg
18.11. Rückflug

So und nun zu den Fragen. Die erste bezieht sich direkt auf unseren Ankunftstag. Wir landen erst um 16.30 Uhr. Wie lange dauert es etwa ab Landung bis wir in unserem Mietwagen sitzen bzw. wie realistisch ist es bis etwa Vereeniging an dem Tag noch zu kommen (wo einem ja "abgeraten" wird in der Dunkelheit Auto zu fahren) - wir wollten nämlich ungern in Joh'burg übernachten. (Empfehlungen/Alternativen?!)
2. Ist es sinnvoll die komplette Zeit in Santa Lucia zu schlafen und von dort aus den Hluhluwe–iMfolozi Park zu machen oder sollte man besser eine Nacht im Park schlafen?
3. Die Strecke Hluhluwe–iMfolozi Park/Santa Lucia - Swasiland (Transit) - Krüger (Lower Sabie) - machbar? Oder doch besser Stopp in Swasiland? (Puffertag?!)
4. Lohnt es sich im Krüger bis Letaba hoch zu fahren oder sollten wir besser zwei Nächte im Tamboti bleiben?
5. Krüger - Blyde River Canyon - Graskop/Sabie - machbar oder artet so der Blyde River Canyon schon in Stress aus?

Wir sind uns etwas unsicher mit der Lage unserer Puffertage. Das diese im ersten Teil unserer Reise verbleiben, scheint fixiert, auch wenn der Inlandsflug noch nicht gebucht ist. Aber gerade der Tag zwischen Krüger und Abflug ist das große Fragezeichen, ob wir ihn wirklich dort benötigen (Blyde River C.?!). Ohne diesen würden sich natürlich unsere Tage im Krüger verschieben, wo wir die Camps sehr bald buchen wollen.

So das war's erst einmal.   :)
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Buddy

« Antwort #1 am: 10. Juli 2017, 21:55 »
Hi

Zu paar Punkten kann ich was beitragen.

2) ich war 2 Nächte im Park im Mpila Camp. Und ich fand es hat sich gelohnt. Das Camp war nur gegen Elefanten geschützt, so hätte man abends Besuch von Hyänen die einem beim grillen beobachtet haben 😊. Hat aber auch vollständig eingezäunte camps. Von der Entfernung geht das aber auch als Tagesausflug von St. Lucia.

3) bin fast die gleiche Strecke andersrum gefahren lower Sabine bis sodwana bay. Das reicht zeitlich, auf jedenfall von St. Lucia, am besten eben früh losfahren damit ihr rechtzeitig in den Park kommt.

5) Meinst du von Krüger bis Sabie fahren und auf dem Weg den Canyon anschauen, oder nur Transport? Nur die Fahrt reicht gut, Canyon ansich würde ich an dem Puffer Tag besuchen, je nach dem in welchem Camp ihr übernachtet dauert das schon etwas bis dahin.

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dirtsA

« Antwort #2 am: 10. Juli 2017, 22:05 »
Na dann wollen wir mal... ;)

Zitat
Wir landen erst um 16.30 Uhr. Wie lange dauert es etwa ab Landung bis wir in unserem Mietwagen sitzen bzw. wie realistisch ist es bis etwa Vereeniging an dem Tag noch zu kommen (wo einem ja "abgeraten" wird in der Dunkelheit Auto zu fahren) - wir wollten nämlich ungern in Joh'burg übernachten. (Empfehlungen/Alternativen?!)
Ihr kommt da nicht vor der Dunkelheit los. Sorry, aber ist leider unrealistisch bzw. kann niemand garantieren, da man ja auf Langstrecke auch leicht mal 20-30min Verspätung hat. Dann Visum, dauert auch etwas... Bei uns hat aber v.a. auch die Abholung vom Mietwagen ewig gedauert, lange Schlange. Evtl. wollt ihr ja auch noch Geld abheben (ATM fanden wir schwer zu finden bzw nicht an jeder Ecke), was Wasser und Snacks kaufen,... Da ist es gleich mal 18 Uhr bis ihr den Mietwagen habt, wenn alles gut geht.
Johannesburg hat doch auch sehr viele ruhige/sichere Ecken, wenn es euch darum geht. Warum ruht ihr euch nach dem langen Flug nicht erst mal aus, sucht euch ein schönes AirBnB bei nem reichen Südafrikaner das auf jeden Fall abgezäunt und gesichert sein wird... oder direkt ein Hotel am Flughafen. Würde ich in dem Fall so machen. Gleich in der Dunkelheit bzw Dämmerung in ein neues Land starten und das nach einem langen Flug, würde ich eher nicht machen!

Zitat
2. Ist es sinnvoll die komplette Zeit in Santa Lucia zu schlafen und von dort aus den Hluhluwe–iMfolozi Park zu machen oder sollte man besser eine Nacht im Park schlafen?
Man muss nicht im Park schlafen, die teuren ÜN Kosten kann man sich sparen und das Erlebnis habt ihr im Kruger NP ja sowieso nochmal. Wenns euch nicht ums Geld geht, dann klar, würde ich es machen. Aber günstig ist es halt nicht, wie ihr bestimmt schon bemerkt habt. Dann aber am besten gleich ins High Camp, das hatte eine super Lage!
Wir sind damals von Sodwana los wo wir übernachtet hatten und haben danach in St Lucia übernachtet. Beide Orte eignen sich zur Übernachtung, je nachdem, was ihr davor/danach machen wollt.

Zitat
3. Die Strecke Hluhluwe–iMfolozi Park/Santa Lucia - Swasiland (Transit) - Krüger (Lower Sabie) - machbar? Oder doch besser Stopp in Swasiland? (Puffertag?!)
Finde ich schon einen sehr langen Fahrtag! Wir sind vom Hlane NP nach Sodwana an einem Tag und das war schon lang. Die Straßen im Süden von Swasiland (Gegend Big Bend) sind extrem schlecht, ein einziges Schlagloch. Glaub der Zeit nicht, die Google Maps euch hier anzeigt, das dauert (deutlich) länger. Swasiland hat uns nicht beeindruckt, also Sightseeing Stress musst ihr euch da keinen machen. Wenn ihr durchfahren wollt, dann eher außen um Swasiland rum, das sollte schneller gehen, da bessere Straßen (und bei der Grenze weiß man auch nie so recht wie lange so was dauert - auch wenn wir Glück hatten und es relativ schnell ging). Gegend Mlilwane NP bietet sich mit ein paar netten Lodges an oder ich hatte in der Nähe von Big Bend was Nettes gefunden, was dann aber leider voll war. Kann ich dir raussuchen wenn du magst.

Zitat
4. Lohnt es sich im Krüger bis Letaba hoch zu fahren oder sollten wir besser zwei Nächte im Tamboti bleiben?
Kommt drauf an, was euch wichtig ist. Die größte Tierdichte ist im südlichen Teil und eigentlich ist es egal, eine Straße 10mal zu fahren, weil du ja jedes Mal was anderes sehen kannst. Wildkatzen sind wohl am leichtesten im südlichen Teil zu sehen, weiter nördlich wurden die auf den Sichtungstafeln rarer.
Da ihr ja noch nicht gebucht habt, müsst ihr euch evtl. eh daran orientieren, welche Camps noch was in der gewünschten Preisklasse frei haben.

Zitat
5. Krüger - Blyde River Canyon - Graskop/Sabie - machbar oder artet so der Blyde River Canyon schon in Stress aus?
Wir sind ja vom Orpen Gate/Camp von oben hinein in die Panorama-Route und dann die Route durch und sogar weiter bis Barberton was ja nochmal ein Stück weiter ist. An einem Tag. Waren es von den Safari-Tagen gewöhnt, früh aufzustehen also sind wohl so um 6 Uhr los und dann in Barberton gegen 17 Uhr angekommen wenn ich mich richtig erinnere. Stressig fand ich es überhaupt nicht. Zu den meisten Aussichtspunkten fahrt man ja fast direkt hin, oder es sind halt ein paar hundert Meter zum Wasserfall/Viewpoint. Also bis Graskop oder Sabie sollte gar kein Problem sein!

Zitat
Wir sind uns etwas unsicher mit der Lage unserer Puffertage. Das diese im ersten Teil unserer Reise verbleiben, scheint fixiert, auch wenn der Inlandsflug noch nicht gebucht ist. Aber gerade der Tag zwischen Krüger und Abflug ist das große Fragezeichen, ob wir ihn wirklich dort benötigen (Blyde River C.?!).
Also wie gesagt, wir hätten da keinen extra Tag gebraucht! Es war sehr schön, aber nach 2 Viewpoints, 3 Wasserfällen und den Potholes hatte man es dann auch gesehen ;)

Ich finde aber euren Kapstadt-Teil etwas zu stressig v.a. den 13.11. Die Kap-HI ist wunderschön und ein kompletter Tag eigentlich das Minimum um die Highlights zu sehen! Würde den Puffer-Tag von vorhin also lieber hier einplanen! Der Kap-Nationalpark ist wunderschön, genauso der Chapman's Peak Drive, die Pinguine,.... V.a. habt ihr dann schon wärmeres Wetter als wir damals, da wirds nochmal schöner sein! :)

Den anderen Puffer-Tag finde ich in der langen Route vor dem Kruger NP gut, da könnt ihr ja unterwegs immer noch sehr frei entscheiden, wann ihr den braucht.

Zitat
28.10. Fahrt nach Lesotho
29.10. Lesotho - Clarens
30.10. Clarens - Golden Gate NP Royal Natal
Ich würde eher etwas mehr Zeit in Lesotho einplanen (ein voller Tag wäre gut, plus dann noch ein halber entweder bei Ankunft oder Abfahrt). Einen Tag braucht ihr nicht für die Zeit nach Clarens und Clarens selbst gibt nicht viel her. Ihr könnt sonst auch locker direkt Lesotho - Royal Natal NP fahren, das geht ganz leicht an einem Tag!

Zitat
04.11. iSimangaliso Wetland Park/Cape Vidal/Sodwana Bay(?)
Kurz zur Erklärung weil mir das selbst damals nicht so klar war: Durch den iSimangaliso Wl. Park fahrt ihr automatisch durch auf dem Weg zum Cape Vidal. Dort gibts wenn ihr Glück habt nochmal Nashörner unterwegs (hatten wir gar nicht mit gerechnet, also aufpassen bei den Aussteige-Punkten ;) ). Cape Vidal fand ich in der Region mit Abstand den schönsten Strand!! Aber halt auch wild, also alle Snacks und Drinks mitnehmen. Würde ich unbedingt machen, während ihr euch Sodwana eher schenken könnt - v.a. falls es aufs WE fallen sollte... Sodwana selbst als Ort ist nicht schön und es gibt wohl viele Einbrüche. Einer der wenigen Orte, wo wir ein eher ungutes Gefühl hatten.
Aber der Einfachkeit halber würde ich mich wohl am ehesten in St Lucia stationieren, dann eben mal in den Hluhluwe NP, mal zum Cape Vidal etc.
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Kama aina

« Antwort #3 am: 11. Juli 2017, 09:56 »
Da war Asti natürlich mal wieder sehr schnell! :-) Und vor allem umfassend! Kann mich eigentlich fast allem geschrieben so anschließen.

1. Wir sind durch Staubildung in Johannesburg auch erst in der Nacht in Potchefstroom angekommen. Das fahren bei Nacht ist schon nicht ohne! Du siehst die Schlaglöcher nicht und Tiere und Menschen kreuzen!
Ich würde auch in einer Unterkunft in der Nähe vom Airport schlafen und dann entspannt am nächsten Tag Richtung Lesotho.

2. Ich würde in St. Lucia bleiben. Erstmal hat du dort eine super Infrastruktur, der Ort selber hat mit seinen Affen, Nilpferden, Krokodilen und Sonnenuntergängen einiges zu bieten und man ist in 45 min ca. im Hluhluwe. Im iSimangaliso bist du ja quasi direkt.

3. Persönlich finde ich solltest du in Swasiland übernachten. Die Strecke ist schon sehr lang und je nachdem kommst du zu spät an und darfst nicht mehr in den Park. Alternativ wenn dich Swasiland nicht reizt kannst du in Malelane dirkt am Parkrand übernachten und dann kannst du  morgens früh direkt in den Park und hast schon mal einen vollen Self-Drive-Safari-Tag bis zu deiner Unterkunft.

4. Wir sind auch nur bis hoch zum Olifants Camp gefahren. Landschaftlich sehr geil, weil du auf nem Berg bist und so alles überblicken kannst. Sogar bis nach Mozambique rein. Dort haben wir auch viele Tiere gesehen. Aber Asti hat Recht! Die Großkatzen haben wir alle im Bereich Satara gesehen. Also kannst du da nach Gusto entscheiden. Vielleicht würde ich es von euren Sichtungen und den Sichtungskarten abhängig machen. Aber ihr könnt auch die 2. Nacht im Satara Camp schlafen, dann habt ihr für den nächsten Tag eine bessere Ausgangsposition für den Blyde River.

5. Absolut machbar. Wir sind in einem Tag vom Satara Camp über den Blyde Rive nach Sabie und haben jeden Stop auf der Panoramaroute mitgenommen und morgens im Krüger auch noch schön das Stück im Self-Drive verbracht.

6. Den Puffertag am 11.11. würde ich auch woanders hin legen (einen Tag mehr für den Hluhluwe; so kannst du beide Parkteile machen) , denn den brauchst du da nicht, wenn du nur zum Flughafen willst! Sind von Sabie aus nach Pretoria (Sightseeing) und dann zum Flughafen. Hängt natürlich auch von euren Flugzeiten ab. Sonst kannst du aber auch noch in der Umgebung von Johannesburg dir was anschauen. Cradle of Humankind oder so.

7. Würde auch einen Tag mehr für deine Kap-Region Planung nehmen. Das ist definitiv zu eng.

Aber sonst finde ich das schon eine sehr gut durchdachte Planung.
Hab jetzt viel von Asti bestätigt. Aber sie hat ja auch meist Recht! ;-)

Sonst stell gerne noch Fragen. Im Thema Südafrika sind wir ja noch recht fit! :-)
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dirtsA

« Antwort #4 am: 11. Juli 2017, 10:14 »
Zitat
Aber Asti hat Recht! Die Großkatzen haben wir alle im Bereich Satara gesehen.
Bei uns waren die meisten sogar noch weiter südlich, also eher im Dreieck Skukuza - Lower Sabie - Crocodile Bridge aber dann auch von Skukuza rauf Richtung Satara, genau!

Olifants hätten wir auch gerne gemacht, war bei uns leider schon voll. Das scheint wirklich super zu sein von der Lage!

Zitat
Aber sonst finde ich das schon eine sehr gut durchdachte Planung.
Hab jetzt viel von Asti bestätigt. Aber sie hat ja auch meist Recht! ;-)
;D
Aber Buddy hatte vorher teilweise andere Ansichten! Fand ich auch interessant, dass das nicht alle gleich sehen z.B. Panorama-Route.
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Kama aina

« Antwort #5 am: 11. Juli 2017, 10:40 »
Ja von den Regionen her kann Chaotin sich das sogar super aufteilen! 1 Übernachtung für den südlichen Teil und dann die nächste im Satara für den mittleren Teil bis Anfang Norden.
So hat man sich auf jeden Fall tierisch sehr gut aufgestellt.

Was mit in Richtung Olifants sehr gut gefallen hat war, dass es immer weniger Touristen gab. Weil die Meisten sich echt im Süden aufhalten.

Die Aussicht vom Olifants ist einfach nur Hammer! Der Fluss der sich durch das dicke Grün schlängelt. Die Weite und Unberührtheit. Wir hatten sogar noch grasende Hippos am Tage und eine Elefantenherde wie sie den Fluss durchquert hat. Und dabei einen leckeren Milchshake! Sehr geil! Hab da übrigens immer gerne den Erdnuss-Banane-Shake getrunken! ;)

Ja Buddy hat zum Teil Recht, wenn ich es richtig verstanden habe. Wenn sie wirklich erst von Tamboti aus startet um den Blyde im Norden anzufangen, dann wäre der Weg nach Sabie tatsächlich zu weit. Von daher würde ich das Satara Camp empfehlen.

Wenn man 2 Tage den Hluhluwe machen möchte, dann wäre ein Übernachten je nach Gusto sicherlich nicht verkehrt. Die Frage ist halt nur was es kosten soll. Würde wohl auch ehr den Weg von St. Lucia wieder auf mich nehmen.
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chaotin

« Antwort #6 am: 11. Juli 2017, 18:13 »
Hallo,
Danke schon mal zu dem ersten Input.

zu 1.) Irgendwie hab ich ja schon befürchtet, dass wir nicht mehr weit von Joh'burg kommen. Aber ich hatte halt ei wenig Hoffnung, dass es einfach mal schnell gehen könnte am Airport  ;D

zu 2.) Das hatten wir auch schon so im Kopf, einfach in Santa Lucia zu bleiben. Schließlich ist es auch mal nett nicht jeden Tag die Unterkunft zu wechseln.

zu 3.) Bleibt weiterhin ein Fragezeichen, ob wir in Swaziland übernachten oder auch nicht. Das werden wir wohl auch halbwegs spontan halten. Schließlich kann es ja auch passieren, dass wir wegen Schlechtwetter den Sani Pass auslassen und schon aber wir einen Tag mehr zur Verfügung. Und lt. Buddy wäre die Strecke Santa Lucia - Krüger ja auch (im Notfall) an einem Tag machbar.

zu 4.) Werden wir wohl eine Nacht in Lower Sabie und zwei Nächte im Letaba schlafen. Das Satara ist uns zu teuer, denn wir wollten immer unter R1000 die Nacht im Krüger bleiben. Vom Letaba aus können wir ja dann auch noch ein wenig weiter nördlich die Gegend erkunden.

zu 5.) Dadurch dass wir am Ende im Letaba sind, ist die Strecke zum Blyde River Canyon natürlich kürzer und so werden wir unseren Puffertag in Richtung Kapstadt schieben - dort war er ja schon bei meiner ursprünglichen Planung. Somit ist jetzt wieder ein voller Tag für die Kap Halbinsel eingeplant. Je nach Ankunftszeit in Kapstadt werden wir halt vielleicht direkt in Richtung Bettys Bay fahren, aber das werden wir recht spontan halten.

 
Zitat
28.10. Fahrt nach Lesotho
29.10. Lesotho - Clarens
30.10. Clarens - Golden Gate NP Royal Natal
Ich würde eher etwas mehr Zeit in Lesotho einplanen (ein voller Tag wäre gut, plus dann noch ein halber entweder bei Ankunft oder Abfahrt). Einen Tag braucht ihr nicht für die Zeit nach Clarens und Clarens selbst gibt nicht viel her. Ihr könnt sonst auch locker direkt Lesotho - Royal Natal NP fahren, das geht ganz leicht an einem Tag!

Clarens hatte ich "willkürlich" als Übernachtungsstopp rausgesucht, da der Plan schon so ist, dass wir den Tag im großen und ganzen in Lesotho verbringen.

Eine Frage zum Mietwagen bzw. dem Mieten hätte ich. Theoretisch benötigt man ja einen Internationalen Führerschein. Ich habe aber "nur" eine Übersetzung meines Führerscheins, denn der ÖAMTC meinte seinerzeit, dass diese im Grunde immer akzeptiert wird und bis jetzt (NZ, AUS, USA) hatte ich auch noch nie Probleme damit. Der Vorteil von der Übersetzung ist nämlich, das diese ja nicht abläuft. Hat jemand rein zufällig Erfahrung damit, ob diese ausreicht oder ob ich mir einen Internationalen Führerschein holen sollt?
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dirtsA

« Antwort #7 am: 11. Juli 2017, 21:10 »
Zitat
zu 3.) Bleibt weiterhin ein Fragezeichen, ob wir in Swaziland übernachten oder auch nicht. Das werden wir wohl auch halbwegs spontan halten. Schließlich kann es ja auch passieren, dass wir wegen Schlechtwetter den Sani Pass auslassen und schon aber wir einen Tag mehr zur Verfügung. Und lt. Buddy wäre die Strecke Santa Lucia - Krüger ja auch (im Notfall) an einem Tag machbar.
Dann würde ich aber wirklich bei Anbruch der Morgendämmerung schon losfahren (nicht erst aufstehen ;) ). Das Ding ist halt, dass ihr ja nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit in den Park rein dürft. Wenn ihr da zu spät dran seid, lassen die euch nicht mehr rein und eure Reservierung verfällt. V.a. daher wäre es mir zu riskant, ansonsten könnte man es ja mal riskieren erst in der Dunkelheit anzukommen..

Zitat
zu 4.) Werden wir wohl eine Nacht in Lower Sabie und zwei Nächte im Letaba schlafen. Das Satara ist uns zu teuer, denn wir wollten immer unter R1000 die Nacht im Krüger bleiben. Vom Letaba aus können wir ja dann auch noch ein wenig weiter nördlich die Gegend erkunden.
Finde ich eine gute Wahl - das Lower Sabie fanden wir auch wirklich sehr schön!! Da habt ihr auch eine tolle Lage am Fluss mit grasenden Hippos quasi vor der Haustür ;) Das fanden wir eigentlich das schönste Camp, wobei wir Olifants nicht gesehen haben!

Zitat
zu 5.) Dadurch dass wir am Ende im Letaba sind, ist die Strecke zum Blyde River Canyon natürlich kürzer und so werden wir unseren Puffertag in Richtung Kapstadt schieben - dort war er ja schon bei meiner ursprünglichen Planung. Somit ist jetzt wieder ein voller Tag für die Kap Halbinsel eingeplant. Je nach Ankunftszeit in Kapstadt werden wir halt vielleicht direkt in Richtung Bettys Bay fahren, aber das werden wir recht spontan halten.
Spontan ist immer gut, wenn ihr das Budget dafür habt. Spontan kann nämlich auch teuer werden, wenn die einzigen günstigen Unterkünfte schon voll sind. Wir fanden, dass es da manchmal nicht sooo viel Auswahl um die 20-25 Euro/Nacht gab. Ist halt immer eine Frage, was einem wichtiger ist ;) Kauft euch auf jeden Fall eine lokale SIM Karte, dann könnt ihr ja vorher bei der Unterkunft anrufen.

Zitat
Clarens hatte ich "willkürlich" als Übernachtungsstopp rausgesucht, da der Plan schon so ist, dass wir den Tag im großen und ganzen in Lesotho verbringen.

Alles klar, dann seht ihr ja, wo es euch so hin treibt ;) Ein bissl flexibel muss man ja sowieso sein: schließlich dauert eine Fahrt sicher bei Sonnenschein und tollen Aussichten länger, als wenn es euch einen Tag verregnet!

Bei uns wollte bei beiden Autovermietungen von keinem von uns einen internationalen Führerschein sehen. Normaler EU Führerschein hat gereicht.
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Kama aina

« Antwort #8 am: 12. Juli 2017, 16:16 »
1. Am Flughafen hatten wir auch eine schöne Unterkunft. Wie überall in Südafrika würde ich eine Unterkunft empfehlen die einen gesicherten/bewachten Parkplatz hat. Meist ist das eh so und die Autos stehen auf dem umzäunten Geländer der Unterkunft.

2. Du hast in St. Lucia auch eine tolle Auswahl an Unterkünften und es gibt dort auch vernünftige Restaurants, wenn man es sich mal gut gehen lassen will. Wir haben die Tage da genossen, weil man ja sonst wirklich meist jeden Tag "umzieht".

3. Also zu Swasiland war meine Meinung auch gespalten. Aber ich bin halt auch ein Ländersammler und kann ein Land nicht liegen lassen. Aber im Endeffekt fand ich es dennoch gut. Klar es war nicht überragend, aber dennoch schön. Der südliche Teil hat wirklich nichts zu bieten. Wir sind morgens von St. Lucia aus zur Mantenga Lodge ins Manzini Valley gefahren. Wir haben schön gegessen in der Anlage und uns dann noch die Mantenga Falls  und Umgebung angesehen. Nach nem schönen traditionellen Essen haben wir dann noch in der Lodge entspannt. Am nächsten Morgen sind wir dann ins Mlilwane WS rein. Ein netter Park, aber ohne große Räuber. Es gibt viele Gnus und Antilopenarten, Zebras und Krokos. Aber viel mehr fand ich die Landschaft dort schön. Wir waren aber auch nur paar Stunden im Park. Danach sind wir weiter über Mbabane, die Schleife am Maguga Damm vorbei nach Piggs Peak und letztlich nach Jeepes Reef. Die Landschaft dort fand ich dann wieder sehr geil! Mittagessen am Damm. War alles okay. Und dann letztlich am Rand des Krüger in Malelane uns auf die Tage Safari vorbereitet.
Das Mlilwane WS muss man so einordnen, dass es eigentlich nicht mehr befriedigt nachdem man im Hluhluwe war und schon viel gesehen hat. Und mit dem Krüger ist es natürlich schon gar nicht zu vergleichen. Aber dennoch hatte ich das Bedürfnis das älteste Schutzgebiet Swasilands zu sehen.

4. ... Und ihr habt die Möglichkeiten auch wieder in den Süden zu fahren, wenn es dort mehr Tiere gibt.

Anstelle von Clarens kann ich für die Übernachtung auch noch Fouriesburg empfehlen. Ist quasi auf direktem Weg nach der Grenzstation.

Wir haben auch keinen Internationalen Führerschein zeigen müssen. Ging alles mit der normalen Karte.
Wichtig aber! Immer an die Geschwindigkeiten halten. Es wird sehr viel kontrolliert.

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chaotin

« Antwort #9 am: 13. Juli 2017, 21:29 »
So die Camps im Krüger sind gebucht, genauso wie unser Inlandsflug  8) Jetzt kann da schon mal nix mehr schief gehen.

Da wir eher an Selbstversorgung gedacht hatten, fragten wir uns, wie gut eigentlich die Küchen im Krüger ausgestattet sind? Gibt es da Töpfe und Geschirr oder sollte man eher dementsprechend vorsorgen?

Spontan ist immer gut, wenn ihr das Budget dafür habt. Spontan kann nämlich auch teuer werden, wenn die einzigen günstigen Unterkünfte schon voll sind. Wir fanden, dass es da manchmal nicht sooo viel Auswahl um die 20-25 Euro/Nacht gab. Ist halt immer eine Frage, was einem wichtiger ist ;) Kauft euch auf jeden Fall eine lokale SIM Karte, dann könnt ihr ja vorher bei der Unterkunft anrufen.
Hast du eine Empfehlung für eine lokale SIM Karte?
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dirtsA

« Antwort #10 am: 14. Juli 2017, 09:06 »
Zitat
Da wir eher an Selbstversorgung gedacht hatten, fragten wir uns, wie gut eigentlich die Küchen im Krüger ausgestattet sind? Gibt es da Töpfe und Geschirr oder sollte man eher dementsprechend vorsorgen?
Das müsstet ihr unbedingt mitnehmen, in den Camps gibt es nur eine leere Küchen (nicht mal so richtig Küche - halt einen offenen Raum mit 1-2 Kochplatten). Keinerlei Töpfe, Besteck oder sonst was. Manchmal kann man was ausleihen aber nicht immer. Nützen tut die Küche so gut wie niemand - die Südafrikaner sind alle mit ihren riesen Campern unterwegs und machen BBQ und die Touris sitzen eher im Restaurant. Jedenfalls war das bei uns in den versch. Camps so.

Zitat
Hast du eine Empfehlung für eine lokale SIM Karte?
Ich glaub wir hatten Vodacom gekauft, aber denke da kannst du nicht so viel falsch machen. Am besten direkt am Flughafen erledigen, dort ist man auf Touris und ihre Bedürfnisse eingestellt. Die SIM funktioniert in Lesotho und Swasiland nicht - also beachten bei der Vorausplanung zwecks Anrufen in Hostels etc ;)
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Kama aina

« Antwort #11 am: 14. Juli 2017, 10:30 »
Also im Satara Camp war die Küche komplett ausgestattet. Vom Besteck, über Geschirr, Tassen, Töpfe, Pfannen, Wasserkocher, usw. war alles da.
Ich würde da im Zweifel versuchen im Vorfeld die Unterkünfte anzuschreiben um nachzufragen. Wenn ihr eh Camping-Zeug dabei haben solltet, wird es da sicherlich nicht schaden.

GANZ WICHTIG: Direkt sauber machen und den Müll direkt in die entsprechenden Tonnen packen. Sonst kommen nachts die Tiere und der Schlaf ist dahin. Die nehmen euch dann die ganze Küche auseinander. Ich fand es cool, weil wir so Wildkatze und Honigdachs gesehen haben! :-)

Wir hatten auch Vodacom! Super Netz und günstiger Preis. Hatte 15 Euro aufgeladen und wir haben fast jeden Tag damit telefoniert. Auch und gerade nach Deutschland weil wir noch einen schweren Krankheitsfall zuhause hatten. Nach 4 Wochen hatten wir noch 3 Euro übrig. Also ziemlich gut das Ding.
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Buddy

« Antwort #12 am: 14. Juli 2017, 11:10 »
Also ich war im Krüger auch als Selbstversorger im Camp Satara und Lower Sabie. Beide waren entsprechend ausgestattet, dass ich selber nichts mitnehmen musste.
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dirtsA

« Antwort #13 am: 14. Juli 2017, 11:16 »
Ok, dann hatten wir wohl einfach Pech im Kruger ;)
Waren im Skukuza und Orpen Camp.
Aber du kannst das auf jeden Fall auf der NP Website nachschauen!

Im Hlane NP in Swasiland (falls ihr in die Ecke kommt) gibt es definitiv keine Kochmöglichkeit. Man muss BBQ machen oder das teure Buffet buchen.

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Kama aina

« Antwort #14 am: 14. Juli 2017, 11:57 »
Hattest du damals geschrieben wie du den Hlane NP fandest? Kann mich gerade nicht mehr dran erinnern und wollte dich das eigentlich auch nochmal gefragt haben. Wir haben ja leider ne andere Route durch Swaziland gewählt!
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