Ein Dach über dem Kopf

Erst mal irgendwo unterschlüpfen

Als vorläufige Bleibe bietet sich zunächst mal die Familie an. Irgendwer wird schon ein kleines Zimmer übrig haben; wenn nicht die Eltern, dann vielleicht Tanten/Onkel oder Geschwister. Natürlich ist das nicht Jedermanns Fall. Aber es hilft, in der ersten Zeit massiv die Kosten zu senken, solange Du noch keine neue Arbeit hast. Alternativ kann auch ein WG-Zimmer als Unterschlupf dienen. Die Phase sollte aber insgesamt nicht zu lange dauern, denn wenn Du irgendwo Möbel eingelagert hast, dann stehst Du unter einem gewissen Zeitdruck, besonders wenn Du dafür monatlich bezahlen musst.

Bei den Eltern einzuziehen ist erfahrungsgemäß gewöhnungsbedürftig. Da ergibt sich jede Menge Reibungspotenzial. Aber das ist gar nicht so schlecht, denn dann hast Du wenigstens einen guten Antrieb, Dich um die nächsten Schritte zu kümmern.

Einzug in die neue Wohnung

Das größte Problem bei einer neuen Wohnung ist, wie Du Deine Möbel dort hinein bekommst. Wahrscheinlich sind sie irgendwo untergestellt, und der Transport muss erst organisiert werden. Bei wenigen Sachen und privater Einlagerung reicht es, sich einen Lastwagen zu mieten und ein paar Freunde zu aktivieren. Aber wer größere Mengen Möbel bei einer Spedition stehen hat, sollte entsprechend vorausplanen. Die Spedition braucht eine rechtzeitige Mitteilung, denn sie muss die Sachen im Lager eventuell erst mal zugänglich machen und die benötigten Transportkapazitäten einplanen. Deshalb auf jeden Fall sofort nach der Anmietung der Wohnung mit der Spedition in Verbindung setzen! Eventuell ist es auch sinnvoll, vorab mal anzukündigen, dass sich demnächst etwas tun könnte.

Wenn Du Deine Sachen nach einem Jahr zum ersten Mal wieder siehst, wird sich schnell herausstellen, wie gut Du eingepackt hast. Ich gehe jede Wette ein, dass Du Dich nicht mehr erinnern kannst, in welcher Kiste das Telefon oder die Schrauben für Dein Bett sind, wenn Du das nicht vorher ganz klar beschriftet hast.

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