Thema: Jackenproblem  (Gelesen 1551 mal)

FettesBrot

« am: 20. Juni 2008, 23:59 »
So, ich muss leider weiternerven. Naemlich habe ich ein Jackenproblem.
Ich hab eigentlich nur meine ganz normale Winterdaunenjacke (also hier in Peru, zu Hause hab ich tausend andere, glaub aber auch nix gescheites). Urspruenglich hatte ich mich eigentlich damit abgefunden, die mitzunehmen nach Chile usw. Da kanns ja mal arg kalt werden, und da ich auf dem Weg dahin am Titicaca-See bin, wo man von -20° hoert (ob das so stimmt, ist zweifelhaft, sicher eh nur Nachts, aber trotzdem, Hochland halt) waer mir was Warmes doch schon ganz lieb. Aber, die ist halt wirklich warm und zB fuer Brasilien, naja, voellig untauglich (hab ja einen Fleecepulli dabei, den ich noch guenstig erstehen werde hier).
Ausserdem denke ich da auch noch an die Reise nach Ecuador. Guayaquil-Galapagos-Quito. Komplettes Wetterspektrum in 10 Tagen! In Quito wird es sicher mal kalt (wie in Cuzco? da wars Nachts ja schon mal unangenehm kalt), aber die dicke Jacke da extra wegen mitzuschleppen? Auf Galapagos wird es sicher windig, aber soooo kalt sicher nicht und Guayaquil schwebt mir halt schwuel-eklig vor.

Also, doch was anderes kaufen? Natuerlich gibts hier nicht so viel Auswahl, aber da ja alles au USA importiert ist, denke ich, kann die Qualitaet auch nicht so schlecht sein. Und in Dtlnd. bezahlt man fuer vernuenftige Ware ja auch ein paar Euro mehr.

Hatte also gedacht, duennes Fleece (ausm Sonderangebot fuer unschlagbare 2 Stueck fuer 60 Soles, einen kriegt irgendwer geschenkt, hihi) und dickes Fleece plus, hier die Frage: Regenjacke ODER Softshell?? Zugegeben, ich check den Unterschied nicht wirklich. Ist das Nylon, aus dem Regenjacken sind, echt winddicht? Ich hab so eine, aber die ist quitschgelb und fuer die Stadt ja nun voellig ungeeignet (warum ich die mithab, weiss ich selbst nicht, hab die seit ca 10 Jahren sicher nicht angehabt).

Hach, es tut mir echt leid, dass ich nerve, sobald ich Erfahrung gesammelt habe, berichte ich natuerlich gerne darueber :)

LG, Olivia
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Silke

« Antwort #1 am: 23. Juni 2008, 17:23 »
Hallo Olivia!

Titikaka minus 20°??? Das ist wohl ein bisschen übertrieben... sobald die Sonne weg ist, ist es jedoch kalt dort, wie auch in Cusco und Quito - aber nicht sooooooooo extrem! ich schätze mal unter null wird es eher selten - und du hälst dich ja auch nicht Stunden drausse auf... also die dicke jacke würd ich daheim lassen.
Softshell oder Regenjacke? Ich denke, das kommt auf das Material an - eine gute, (teure) Regenjacke reicht bestimmt, einfach noch ein paar Schichten darunter :-)

Auf Galapagos wars ganz ganz heiss... Wind? ja - ab und zu, aber der war angenehm, obwohl wir bloss in bikini, trägershirt und mini rumliefen...

Geniesse die Zeit!
Liebe Grüsse
Silke
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karoshi

« Antwort #2 am: 23. Juni 2008, 17:50 »
Der Titicacasee liegt noch mal ein paar hundert Meter höher als Cusco, das kann schon sehr schattig werden (nachts). Die Minus 20 Grad sind aber eher gegen Ende einer sternklaren Nacht zu erwarten, nicht unbedingt abends. Dünnes+dickes Fleece ist wahrscheinlich genug. Es ist kein Problem, auf dem Markt einen billigen Alpaca-Pullover zu kaufen, falls die Schichten nicht reichen.

Galapagos wird warm, da würde ich mir weniger Gedanken über Jacken machen als darum, wo ich noch einen Sunblocker mit LF 50+ her kriege. ;)

LG, Karoshi
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FettesBrot

« Antwort #3 am: 23. Juni 2008, 18:10 »
Danke fuer die Antworten.

Hab mir schon gedacht, dass die -20° Geschichten ein wenig uebertrieben waren. Und Nachts lieg ich ja wahrscheinlich eh im Bett, kann mir also egal sein, wie kalt es draussen ist ;)

Fazit: die dicke Jacke bleibt zu Hause!
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