Thema: Peru im November  (Gelesen 1138 mal)

BigTrip76

« am: 12. Dezember 2013, 11:13 »
Hallo zusammen,

nachdem wir eine 7-monatige Reise durch Südostasien und Ozeanien beendet haben, könnten wir eigentlich sofort wieder los. Das Fernweh hat wieder voll eingesetzt. Um dem nachzugeben, planen wir für den kommenden Winter eine Reise nach Südamerika. Dabei werden wir nur etwa drei Wochen zur Verfügung haben und ich überlege grade, welche Route man in so kurzer Zeit sinnvoller Weise einschlagen könnte. Ich möchte gern Machu Picchu sehen, ansonsten ist mir noch nichts klar.
Habt Ihr so etwas vielleicht schon gemacht bzw. gibt es Tips bezüglich Flughäfen oder Reiseroute?

Wir würden so viel wie möglich vor Ort organisieren. An Hostels und einfache Unterkünfte sind wir gewöhnt. Aber wir möchten unsere Schlafstätte nur ungern mit anderen Leuten teilen. Ich könnte mir sehr gut eine Mischung aus Entdeckung und etwas Erholung irgendwo am Wasser vorstellen.

Danke schonmal + vG
Bernd
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Lea

« Antwort #1 am: 13. Dezember 2013, 10:19 »
Hallo Bernd,
Wir recherchieren gerade für Peru und Bolivien, vielleicht kann ich dir da ein bisschen weiterhelfen. zuerst mal zu der Reisezeit: für Macchu Pichu und generell die Andenregion sind eigentlich die Sommermonate besser geeignet. Im (Nordhalbkugel)Winter soll es oft verregnet sein und in den Bergen wolkenverhangen mit schlechter Sicht. Manche Wanderwege sind glaube ich auch gesperrt. Was man zu der Zeit gut machen kann, ist die peruanische Nordküste, dort soll's ein paar ganz nette Strandorte geben - wobei einen die vermutlich nicht umhauen, wenn man wie ihr die Strände in SOA oder der Südsee kennt!
Noch ein paar Ideen wären in Peru vielleicht Huaraz und die umliegenden Berge mit supertollen Wanderrouten, z.B. dem Santa Cruz Trek, wo man an tollen türkisblauen Lagunen und verschneiten Berggipfeln vordwbeikommt...
Oder vielleicht die Regenwaldregionen, z.B von Iquitos aus, oder Manu NP?
Ansonsten gibt es noch den Colca Canyon, wo man auch toll wandern kann,
den Titicacasee und natürlich Lima...

In Bolvien ist die Salar de Uyuni sehr sehwnswert, außerdem die Nazca Linien.
Ich befürchte aber leider, dass für die meisten der hier aufgezählten Ziele die Reisezeit nicht so optimal ist.
Vielleicht wären Kolumbien oder Brasilien eine bessere Idee? Oder ihr lasst euch einfach nicht abschrecken von dem Regen - toll wird es bestimmt trotzdem!

Nochmal zu den 3 Wochen: sollte es Peru werden, könntet ihr z.B. von Lima aus zuerst nach Norden an die Küste, dann zurück in den Süden, evtl. über Huaraz, dort einige Tage wandern. Anschließend nach Macchu Pichu und in den Manu NP. Das sollte für die 3 Wochen genügen. Evtl. müsst ihr gucken, ob ihr einen Inlandsflug dazubucht...
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Vombatus

« Antwort #2 am: 13. Dezember 2013, 10:39 »
Von Paracas (oder) Pisco kann man ein Trip zu Isla Ballestas machen. War dort im November und es war sehr sehr krass so viele Vögel zu sehen. Unvorstellbar! Habe noch nie so viele Vögel gesehen. Ist ein kurzer Trip und mehr als einen Tag muss man nicht bleiben.

Zum Sandboarding in Huacachina und den Linien in Nazca gibt es auch Beiträge im Forum. Nazca sollte man in max. 2 Tagen durch haben. Ausser ihr möchtet noch Museen und Zeug in der Umgebung ansehen.

Arequipa ist zwar wirklich nichts soo besonderes, aber das MUSS ist das Kloster "Santa Catalina". Dort taucht man in eine andere Welt. Alleine deswegen loht ein Besuch von Arequipa. Dazu gibt es noch ein Museum mit dieser bekannten Kindermumie. Die sah ich wegen der Dunkelheit und dem Eis im Schaukasten nicht richtig, aber die Führung war sehr interessant, um das Drumherum zu verstehen. Übrigens kostenlos, aber ein Trinkgeld wird erwartet.

Mehr als Südperu (Lima, Pisco, Huacachina, Nazca, Arequipa, Colca Canyon, Cusco + MP, Titikakasee, etc.) würde ich in 3 Wochen nicht angehen. Dort gibt es genug zu sehen ... außer ihr steht auf Bergwelt. Die Strände waren in Peru nicht der Hit. Die "besseren" sind eher im Norden und damit zu weit weg für mal schnell hinfahren. Grundsätzlich ist der Norden aber untouristischer und ein etwas anderes Peru als das im Süden.
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gluexxkind

« Antwort #3 am: 17. Dezember 2013, 12:05 »
Dazu gibt es noch ein Museum mit dieser bekannten Kindermumie. Die sah ich wegen der Dunkelheit und dem Eis im Schaukasten nicht richtig, aber die Führung war sehr interessant, um das Drumherum zu verstehen. Übrigens kostenlos, aber ein Trinkgeld wird erwartet.

Juanita. Das Museum Santuarios Andinos. Wirklich sehr interessant. Mittlerweile kostet es aber 20 Soles Eintritt, also gut 5 Euronen. Das Trinkgeld wird dennoch weiterhin erwartet. Also zumindest am Schluss der Führung hat uns die Dame nochmals daran erinnert. Vielleicht hat sie den Satz noch von den kostenlosen Zeiten einstudiert und rattert das einfach wie gehabt runter.  ;D

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Vombatus

« Antwort #4 am: 17. Dezember 2013, 12:44 »
Gut zu wissen. 5 Euro + Trinkgeld sind schon eine stolze Summe ... aber wenn man schon mal da ist. Warst du auch im Koster Santa Catalina?
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gluexxkind

« Antwort #5 am: 17. Dezember 2013, 15:17 »
Ja, ich war auch im Kloster. Den Eintrittspreis musste ich schnell mal raussuchen: 35 Soles, ohne Führung. Der Folder und die relativ vielen Anschlagtafeln sind informativ genug, reichen aus meiner Sicht aus, um durch das Dorf ähm Kloster zu schlendern. Sehr interessant + genialer Aussichtspunkt auf Arequipa und Umland.

Würde einen Besuch auch empfehlen, wenn man vor Ort ist. Wenn mans gemütlich nimmt, eine Pause im Cafe einlegt, braucht man aber leicht 4-5 Stunden. Habe eben mal schnell den Folder rausgekramt, dienstags und donnerstags ist länger offen - soll nochmal spezieller sein, abends.
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Weltkorse

« Antwort #6 am: 18. Dezember 2013, 01:08 »
Naja, wir waren ab Januar in Peru und haben Machu Pichu und Tititacasee ausgelassen - wegen Regenzeit. Stattdessen sind wir weiter Richtung Süden... Chile, Argentinien, Feuerland. Dennoch: Peru haben wir gute zwei Wochen genossen...  halt an anderen Orten. Die Route könnt ihr unter www.Koebismalwech.jimdo.com nachlesen

LG Weltkorse
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