Thema: Weltreise mit einem Camper  (Gelesen 1926 mal)

Else

« am: 11. November 2013, 22:48 »
Servus Leute,

ich bin Drake, 26 Jahre jung und gelernter Anwendungsentwickler. 2016 soll es sein, der Tag wo ich meine Firma hinter mir lasse und die Welt erkunde. Ich habe vor, mir einen Ford F150 Raptor oder F550 zu kaufen und diesen dann im Stil des XV-LT (http://www.4wheelfun.de/news/earthroamer-xv-lt-und-xv-hd-die-coolsten-camper-der-usa-6669077.html) umzubauen. So, und jetzt kommt der Haken, ich bin der absolute Newbie im Bereich Handwerk.

Ich habe mir in den letzten Jahren, mit kleinen Almosen meiner Eltern, einiges an Franken erspart und diese sollen für den kompletten Umbau + Equipment für die Reise reichen. Natürlich möchte ich das Innenleben so komfortabel wie möglich gestalten. Jetzt kommen meine Fragen:

1. Wo kann ich mein Pick UP Truck, mit Hilfe, im Stile des XV-LT umbauen?
2. Wenn alles montiert und installiert ist, wie sieht mit dem Strom aus?
Wie wird der Strom generiert und mit was?
3. Sind 250.000 Franken ausreichend, um die Welt zu erkunden + um eine Truck umzubauen?
4. Ist es sinnvoll mit einem Camper zu reisen?
5. Kriegt man genug Strom, um Tablet, Notebook, Navi, Radio und etcetera zu betreiben?

Ihr müsst meine Unwissenheit wirklich entschuldigen, es ist meine erste Reise die quasi mein Leben wirklich beeinträchtigen wird. Des Weiteren bin ich nichts als ein Computer-Nerd, mit Handwerk habe ich es nicht so.

Meine Ziele, die ich mit aller Kraft bereisen möchte, sind:
1. Island, 2. Neuseeland, 3. Australien, 4. Nord- und Südamerika und im Bereich Beringsee.

Klärt mich bitte auf,
Drake
0

gregor84

« Antwort #1 am: 22. Februar 2014, 00:45 »
hm, ich will dir nicht zu nah treten, aber wenn du handwerklich unbegabt bist würde ich nicht mit einem Auto um die Welt fahren. Ich glaub auch nicht wenn du wirklich unbegabt bist, dass du es schaffst den  Wagen umzubauen. Aber vielleicht bist du ja ein guter Handwerker und weißt es noch gar nicht weil dich das nie interessiert hat und du es noch nie Richtig probiert hast. Ein spannendes Vorhaben, viel Glück dabei und wenn du es nicht schaffst kannst du ja auch so die Welt bereisen.
0

Sasette

« Antwort #2 am: 22. Februar 2014, 14:54 »
Auch ich habe so meine Bedenken bei deinem Plan, auch wenn er sich auf jeden Fall spannend anhört.

Hast du tatsächlich 250'000 Schweizer Franken Budget? Oder ist da eine Null zu viel drin. Falls nicht, würde ich mal sagen, dass auf jeden Fall Geld nicht so dein grösstes Problem sein wird.

Zu der Camper-Sache... ich denke schon, dass so ein Umbau möglich ist, aber wenn man null Ahnung von solchen Sachen hat, ist das wohl eher heikel. Gerade bei Fragen wegen Strom klingeln bei mir sämtliche Alarmglocken. Wenn du das nicht professionell verkabelst, wer garantiert dir, dass du nicht schon beim ersten Mal Handy aufladen einen Kurzschluss oder noch Schlimmeres fabrizierst?

Eine andere Frage, die du selber nicht stellst: Wie stellst du dir vor, deinen Camper von Island in die USA etc. zu transportieren? Solche Transporte sind wohl nicht ganz günstig und vermutlich mit administrativem Aufwand verbunden.

Grundsätzlich ist eine Reise mit einem Camper eine tolle Sache, gerade die USA und Australien bieten sich dafür an. Hast du dir mal überlegt, dir jeweils vor Ort einen Camper zu mieten, oder - bei längerer Aufenthaltsdauer - sogar zu kaufen?

Wie lange willst du denn unterwegs sein?
0

Vombatus

« Antwort #3 am: 22. Februar 2014, 15:03 »
Ist schon jemand aufgefallen, dass Else seit November nicht mehr angemeldet war? ;) Mit den Antworten könnte es etwas dauern …

Bleibt also noch die Möglichkeit direkt via Mail zu fragen.
0

Surfy

« Antwort #4 am: 04. März 2014, 16:46 »

Hi Drake

Ich kann auch nicht Schrauben, habe zwei linke Hände und daran noch ausschliesslich Daumen. Trotzdem konnte ich eine ähnliche Idee schon umsetze, und mit dem Fahrzeug nach Kapstadt fahren. 20`500km, Länder wie Mali, Nigeria, die Kongos und Angola bereisen.

Auf das nächste Reisezeitfenster fiebere ich entgegen  ;)

Erstmal solltest Du dich etwas in das Thema einarbeiten, deine Frage ist so allgemein gehalten dass ich dazu einen Roman schrieben könnte.

Du kannst Dir das Fahrzeug ausbauen lassen. Aber das kommt nur gut wenn Du genau weisst was Du willst, teilweise die Komponenten wählst und dem Fahrzeugbauer vorschreibst. Wenn Du weisst was Du willst.

Ich musste da auch durch, habe Wochen in Reiseblogs von Selbstfahrern gestöbert, kam vom Pickup mit Wohnkabine zum Van, wieder zurück zum Geländewagen, jede Basis hat Vor und Nachteile.

Wäge ab was für Dich wichtig ist, entscheide dann was und womit Du reisen willst. Es gibt für Pickups beispielsweise auch Kabinen ab der Stange: http://www.nordstar.de/nordstar-modelle/index.html

Lies mal diesen Artikel: http://www.4x4tripping.com/2014/01/optimale-fahrzeugwahl-fur-reisende.html

Generell dürfte die Website viel Futter für Dein Thema haben.

Meinen Reiseblog: http://transafrica2012.blogspot.com   Da findest Du auch viele Details zu meinem Ausbau und wieso es so ein Fahrzeug wurde.

Surfy

Vombatus

« Antwort #5 am: 04. März 2014, 19:09 »
Liest eigentlich irgendjemand was ich schreibe? Kann nur ich meine Beiträge sehen? Test? Test?

 ;D
0

Surfy

« Antwort #6 am: 04. März 2014, 22:44 »
Liest eigentlich irgendjemand was ich schreibe? Kann nur ich meine Beiträge sehen? Test? Test?

 ;D

Es gibt auch die Foren-User die von unterschiedlichen PCs aus das Forum ansteuern, sich nur einloggen wenn sie eine Reaktion erhalten die einer Antwort bedarf  ;)

Oder böse Büro-PC konfigurationen, die jegliche Cookies & Sessions beim beenden des Browsers löschen, oder oder :-)

Surfy

Aenima

« Antwort #7 am: 04. März 2014, 22:51 »
Test bestanden, ich seh deine Beiträge ;) Ich fand den Beitrag von Surfy trotzdem interessant und lesenswert.
0

Vombatus

« Antwort #8 am: 04. März 2014, 23:07 »
Finde Surfy`s Beiträge auch ausführlich und gut, vor allem die über Afrika. Möchte niemanden hindern Beiträge zu schreiben. Finde es eher schade, dass viele "Eintagsfliegen" so schnell wieder weg sind. Wäre toll, wenn sich Drake nach drei Monaten wieder melden würde, bei 250.000 Franken sollte einem nichts im Weg stehen um sein Traum zu erfüllen …

0

Tags: