Thema: 8 tage Java - Mt Bromo  (Gelesen 887 mal)

LeniLustig

« am: 16. September 2013, 04:32 »
Hey

Wir sind grad noch auf Bali, heut nehmen wir noch einen Bus nach Java. Nach Probollingo dauert es 10stunden, sarabaya 12 und banyuwangi 4stunden.

Wir haben ein flug am 25ten von jakarta aus. Bis dahin würd ma gerne auf den Bromo und yogyakarta.

Der Bus geht whs auf nachmittag hier weg, das heißt wir würden in der nacht in Pobollingo ankommen. Jetzt unsere Fragen:

Sollen wir dann gleich nach cemoro lawang fahren?

Sollen wir besser gleich zum sonnenaufgang fahren?

Oder besser eine nacht ausruhen in surabaya? Oder probollingo?


Wie habt ihr das gemacht? Kommen ja whs mehrere mitten in der Nacht an oder?



Danke und glg leni
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Mooni

« Antwort #1 am: 16. September 2013, 05:11 »
Uns ging es damals ähnlich, wir kamen auch Abends in Probolingo an. Dort fuhr dann absolut kein Bus mehr nach Cemoro Lawang, wir wollten aber umbedingt noch an dem Abend dorthin, da wir am nächsten Tag auf den Bromo wollten.
Wir haben dann notgedrungen mit noch anderen Backpackern ein "Privattaxi" gemietet (ich glaube es waren 300.000 Rupiah) für die knapp einstündige Strecke. Sind in Cemoro Lawang in einem vom LP empfohlenen Hostel untergekommen und haben dort direkt ein "Auto" gebucht. Das ist eher ein Pistenfahrzeug in das max. 6 Leute passen. Das fährt dann um 4.00Uhr los und du bist zum Sonnenaufgang auf dem Aussichtspunkt, der direkt auf den Bromo blickt. Sehr beeindruckend. Danach wirst du noch direkt zum Bromo gebracht und kannst du auf den Krater steigen.
Gegen 7 oder 8 (?) ist man dann zurück in Cemoro Lawang, es empfiehlt sich auszuchecken und sich dann auf den Weg nach Yogjakarta zu machen. Haben wir damals auch gemacht und waren dann am späten Nachmittag dort.

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Dani

« Antwort #2 am: 16. September 2013, 07:53 »
Hallo LeniLustig,

wir kommen gerade von der anderen Richtung und mussten feststellen, dass es recht zeitaufwändig und auch teuer ist, den Bromo auf eigene Faust besuchen zu wollen. In Probolingo gibt es ein günstiges Hotel, Bromo View Hotel, das wir empfehlen können. Die Fahrt hinauf zum Bromo selbst gestaltete sich schwieriger als gedacht, da erst genügend Personen zusammen kommen mussten, bevor ein Jeep startete. Die Fahrt dauerte eine Stunde und wir zahlten 50.000 Rp/Person. Will man den Sonnenaufgang sehen, kann man das vor Ort buchen und es kostet 150.000 Rp pro Person. Die Preise sind ziemlich fix. Am Sonnenaufgangspunkt stehen etwa 200 Personen, man ist also nicht alleine, aber der Blick war schon sehr beeindruckend. Hinterher stoppt man am Kraterfuß und kann noch in etwa 30 Minuten hochlaufen.

In Probolingo und allen anderen Städten werden auch Touren angeboten, die m.M. nach zu empfehlen sind, da sie im Nachhinein gerechnet auch nicht teurer waren und vor allem spart man sich das lange Warten auf Transportmittel. Normalerweise versuchen wir selbst zu den Sehenswürdigkeiten zu kommen, doch hier kostete es uns viel Zeit und viele Nerven... Vielleicht habt ihr aber noch Interesse, den Ijen zu besuchen? Den fanden wir noch sehr spannend und er liegt quasi "auf dem Weg".

Eine schöne Zeit auf Java!

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dirtsA

« Antwort #3 am: 16. September 2013, 15:10 »
Wenn man eine Tour bucht, muss man aufpassen, in welchem Hostel man landet. Manche Agenturen verkaufen Hostels, die nur die halbe Strecke den Berg hoch liegen, also ziemlich weit von Cemoro Lawang und der Vulkan-Region...

Die "Tour" also Fahrt bis Cemoro Lawang würde ich hingegen auch fix buchen, da eine Organisation selbst wie schon beschrieben nicht so easy und v.a. auch nicht billiger ist.

Wie ich hier schon ein paar Mal bei Fragen zum Bromo erwähnt habe, würde ich allerdings auf keinen Fall diese Jeep Tour zum Sonnenaufgang buchen. Totale Massenabfertigung! Besser hochwandern (1-2 Stunden, Lampe nötig), und nachdem die MAssen weg sind noch die Ruhe genießen und den schönen Blick für sich allein haben!! :) Dann kann man selbst den Weg der Jeep Straße hinunter wandern, durch den Krater am Bromo vorbei... ist ein gutes Stück, aber man hat wunderschöne Ausblicke. Wenn es einem zu viel ist, fahren immer wieder Einheimische vorbei, die einen für den Bruchteil des Jeep-Preises mitnehmen.

Wie auch schon mehrfach erwähnt, würde ich eben 2mal früh aufstehen und beim 2. Mal in der Früh auf den Bromo selbst rauf (das andere ist ein Aussichtspunkt) - nochmal ganz anders, komplett ohne Leute, wunderschöne Kraterumrundung etc.

So bewegt man sich ein bisschen anti-zyklisch und entgeht den Massen! Have fun! :)
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LeniLustig

« Antwort #4 am: 17. September 2013, 10:18 »
Hey,

also wir sind grad in Probollingo und es hat sich gezeigt, dass die Selbstorganisation echt ein wenig schwierig ist. Deshalb haben wir jetzt ein Ticket für Bromo rauffahren, Hotel, runter fahren und Weg nach Yogya. Ich hoff mal dass sie uns da nicht verarscht haben..und das Hotel nicht irgendwo liegt...

Ja wir fahren halt heut um 7 am Abend rauf - und morgen früh um halb 10 wieder runter - ich hoff, dass es sich da ausgeht zu Fuß zum Ausgangspunkt zu gehen und vl dann noch auf den Bromo rauf.

Aber mal schauen - mich ärgert das alles ein wenig - auch weil alle Hotel oben voll waren! Ich hab bei 4 oder so angerufen und alle waren voll und sonst viel zu teuer.

Aja das Ticket hat 325.00 IDR pro person gekostet inklusive Entrance der ja mittlerweile schon bei 75.000 IDR ist.

Danke für eure Antworten . Ich werd dann berichten wies war =)


Glg Leni
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Speedy

« Antwort #5 am: 17. September 2013, 18:28 »
Wie ich hier schon ein paar Mal bei Fragen zum Bromo erwähnt habe, würde ich allerdings auf keinen Fall diese Jeep Tour zum Sonnenaufgang buchen. Totale Massenabfertigung! Besser hochwandern (1-2 Stunden, Lampe nötig), und nachdem die MAssen weg sind noch die Ruhe genießen und den schönen Blick für sich allein haben!! :)

Erinnert mich ein wenig an mein Bromo-Erlebnis, das ich im Blog so beschrieben habe ;)

Ich laufe durch eine Landschaft, die ich so noch nie gesehen habe. Natürlich habe ich das nicht, schließlich bin ich zum ersten Mal am Mount Bromo. Dennoch erinnert mich hier wenig an Mutter Erde. In Büchern gesehene Bilder von anderen Planeten schwirren mir durch den Kopf. Befinde ich mich auf dem Jupiter? Oder auf dem Mond? Aus der Ferne höre ich das Knattern von Motorrädern. Motorräder auf dem Mond? Es muss doch die Erde sein! Dennoch fühlt es sich an wie ein Traum, der aufgrund der Zeit um 4:30 Uhr morgens auch nicht so unwahrscheinlich wäre. Die Umgebung des Mount Bromo wirkt wie eine sonderbare Mondlandschaft, eines jeden Wanderers Traum. Bald geht die Sonne auf, hinter einer Hügelkette und über Wolken, die einen unendlich großen See aus Sand und Vulkanasche bedecken. Doch noch stehe ich inmitten dieser Wolken. Und noch immer höre ich den Lärm der Motorräder.
Die Pracht des Mount Bromo zieht Massen an. Und viele Menschen wählen den bequemsten Weg, der hier wie folgt aussieht: Motorräder fahren zum Fuß des Berges, um den Menschen einen 45-minütigen Marsch durch diese wunderbare Landschaft zu ersparen. Am Fuße des Berges angekommen, wird der faule Genießer weiterhin bestens verwöhnt. Es warten Scharen von Pferden, auf deren Rücken der Weg bergauf bewältigt werden kann. Natürlich wird dem zahlenden Touristen auch die Wahl zwischen verschiedenen Varianten angeboten: Es gibt noch einen besonderen Aussichtspunkt, der 90 Minuten Fußweg bedeuten würde. Viel zu weit für 99 % aller Besucher! Also stehen Jeeps bereit, die die Massen zum Aussichtspunkt fahren. Pferde, Motorräder, Jeeps, … ich bin mir sicher, in ein paar Jahren werden die Menschen per Helikopter verhätschelt. Als ich versuche, einigen der Einheimischen klarzumachen, dass ich keines der Angebote wählen werde, habe ich das Gefühl, etwas ganz Sonderbares zu tun. Laufen? Ja, meine mir gegebenen Füße benutzen und laufen!
Auf dem Aussichtspunkt angekommen, ist man einer von Hunderten, die sich alle um den besten Platz für den Blick zum Sonnenaufgang bemühen. Begleitet wird dieser einzigartige Moment sowohl von lauten Aaahs und Ooohs als auch vom Quatschen oder wahlweise Kreischen der Menschen, die somit ihre Bewunderung für das Gesehene ausdrücken wollen. Nein, danke. Um diese herausragende Szenerie auch wirklich genießen zu können, gehe ich lieber meinen eigenen Weg, weg von den Massen. Durch einige Lücken in der Wolkendecke entdecke ich das Blitzlichtgewitter, das vom Aussichtspunkt auf den Mount Bromo hinabzielt. Ich bin glücklich, die Magie des Augenblicks in der Stille genießen zu können, abgesehen vom Dröhnen vereinzelter Motorräder in der Ferne…
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