Thema: Klamotten für Andenregion im Juli/August?  (Gelesen 968 mal)

Lea

« am: 18. August 2013, 02:12 »
Hallo,
ich würde gerne wissen, auf welche Temperaturen ich mich ungefähr in den Anden (Bolivien/Peru) im dortigen Winter einstellen muss?? Ich hatte vor längerer Zeit schon mal recherchiert und meine mich zu erinnern, dass es in den höheren Lagen vor allem morgens und abends/nachts recht kalt werden kann (so um die 5 Grad??).
Ich habe ne lange Trekkinghose, die aber ziemlich dünn ist und überlege, ob ich jetzt noch ne lange Unterhose brauche?? Kommt mir irgendwie etwas zu übertrieben vor...oder?
Für "obenrum" hab ich genug, was ich zur Not auch übereinander ziehen kann (Fleece- und Softshelljacke).

Wie habt ihr euch für die Region so ausgerüstet?
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Aenima

« Antwort #1 am: 18. August 2013, 05:10 »
Hallo!
Ich kann dir die lange Unterhose nur waermstens empfehlen! Sobald du ueber 3000m bist, wird es richtig kalt, unter Umstaenden auch unter 0 Grad (nachts). Eine lange Unterhose wiegt fast nichts, und ist enorm praktisch. Habe die auch oefters zum Schlafen angezogen, in ganz Suedamerika gibt's keine Heizungen, und da ist so eine lange Unterhose zum schlafen kuschelig ;)
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weltentdecker

« Antwort #2 am: 18. August 2013, 12:15 »
Wir waren letztes Jahr im Juli in den Anden unterwegs und ich kann dir lange Unterwäsche auch nur empfehlen! Am besten welche aus Merino. Ich hatte sowohl eine lange Unterhose als auch ein Longsleeve dabei und hatte beides oft zum Schlafen an, da es in den Hostels saukalt ist. Auch tagsüber hab ich oft die lange Unterhose getragen, wenn Wind weht, ist es eiskalt!
Generell würde ich viel mehr warme Klamotten mitnehmen. Ich fand es dauernd kalt und hätte mir mehr Pullis gewünscht. Kann man aber dort auf dem Markt dann auch alles kaufen.
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Lea

« Antwort #3 am: 18. August 2013, 18:01 »
Danke für eure Antworten! Dann ist`s ja gut, dass ich nochmal gefragt hab, sonst wären wir womöglich ohne lange Unterwäsche losgefahren... Dann werd ich mir auf jeden Fall noch welche besorgen! Auch der Hinweis, dass es nachts so kalt wird, ist nochmal gut...das wusste ich noch nicht, dass es auch in den Hostels gar nicht geheizt wird.
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Shal

« Antwort #4 am: 19. August 2013, 03:04 »
Ich kann auch nur empfehlen, Thermounterwäsche mitzunehmen. Ich hab mich allerdings bewusst gegen Merinowolle entschieden und "normale" Thermonterwäsche genommen, die reicht mir vollkommen aus. Ich benutze sie hauptsächlich zum Schlafen, weswegen ich nichts benötige, dass besonders schweißresistent ist.
Tagsüber habe ich sie noch nie benutzt, denn meistens scheint die Sonne. Da steigen die Temperaturen dann in den Tshirt-Bereich und lange Unterwäsche kann man nur schwer mal eben ausziehen.
Nimm unbedingt zwei Pullover/Fleece/Strickjacke mit. Ich hatte anfänglich nur ein Fleece, da hat man am Waschtag ganz schön Kummer. Die Softshelljacke hilft gegen Kälte nur bedingt, weil sie sehr dünn und nur für Windschutz gedacht ist.
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Lea

« Antwort #5 am: 19. August 2013, 16:31 »
@ shal: Ok, danke...was ist denn nochmal genau der Unterschied zwischen Merino und Thermo, was die Funktionalität betrifft? Ist Merino atmungsaktiver (=man schwitzt weniger)??
Mmh, das ist natürlich ein Argument, dass man eine lange Unterhose unterwegs nur schlecht ausziehen kann, wenn`s dann doch warm wird... Ich nehm aber auf jeden Fall trotzdem eine mit, und wenn`s nur zum Schlafen ist.
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Shal

« Antwort #6 am: 20. August 2013, 00:49 »
Merino trocknet super, wärmt auch noch recht gut, wenn es nass ist, und der Schweißgeruch haftet kaum am Material. Dafür ist es doppelt so teuer wie herkömmliche Thermounterwäsche (meine ist größtenteils Nylon, glaube ich Polyethyirgendwas).
Mein Merino-Tshirt hatte ich schon tagelang am Stück an und es war noch gut tragbar. Bin ein großer Fan dieses Materials. :)
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