Thema: Barakuda-Tauchschein CMAS* anerkannt?  (Gelesen 985 mal)

simon.rtw

« am: 14. August 2013, 13:36 »
Hallo zusammen,

bald werde ich auch einige Wochen durch SOA reisen und auch gerne die Unterwasserwelt erleben.
In meinem Heimattauchverein habe ich meinen CMAS* bei gemacht, welcher durch einen Barakuda-Tauchlehrer geprüft wurde.
Jetzt ist meine Frage, ob jemand mit der Anerkennung dieses Tauchscheins (Barakuda) bisher Erfahrungen in SOA gemacht hat.
Wird der in der Regel anerkannt, oder muss es ein PADI-Schein sein?

Schonmal besten Dank,
Simon
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sandburg

« Antwort #1 am: 14. August 2013, 16:05 »
Hi
ich habe zwar kein CMAS sondern ein NAUI-Brevet aber damit hatte ich bisher noch nie Probleme (Ägypten, Südostasien, Mittelamerika). Kann mir nicht vorstellen das es zu Problemen kommt. Wichtig ist nur das du denen sagst welchem PADI-Brevet das entspricht, da die häufig mit anderen Brevets (NAUI, SSI, CMAS) leider nix anfangen können.
Viel Spass beim Tauchen
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nica

« Antwort #2 am: 14. August 2013, 21:41 »
huhu,

in thailand und auf den philippinen war das grundsätzlich bei mir gar kein problem mit der anerkennung von cmas* (auch in deutschland gemacht). das wurde bei allen 3 tauchschulen ganz normal wie ein padi owd gezählt.

ich hatte aber schonmal in einem anderen thread zum tauchen auf den philippinen erwähnt, dass uns die padi-tauchschule auf malapascua nicht zu den fuchshaien lassen wollte, weil man da tiefer als 18m geht... (die woche davor sind wir auf einer anderen insel auch mal fast auf 40m gewesen, da hat nur das können und nicht das brevet gezählt). nach unserer beschwerde hat man uns schließlich freundlicherweise kostenlos zu einem "deep adventure dive" bis auf 30 m mitgenommen (mit instructor...), danach durften wir dann auch ganz normal mit guide runter...  ??? uns wurde natürlich angeboten, einen kompletten advanced owd kurs zu machen, aber das haben wir dankend abgelehnt. ich hab keine ahnung, ob das in manchen anderen padi-basen auch so streng gesehen wird, wollte das aber nicht unerwähnt lassen.

viel spaß beim tauchen! :)

liebe grüße

nica
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dirtsA

« Antwort #3 am: 15. August 2013, 01:19 »
Ob PADI, CMAS oder SSI sollte weltweit keinen großen Unterschied machen. NAUI ist evtl. in manchen Ländern bzw. bei kleineren Tauchschulen nicht so bekannt, sollte aber auch kein Problem sein.

Man kann - wenn man will - auch jederzeit von einer der anderen Organisationen zu PADI wechseln (beim nächsten Kurs, den man macht). Evtl. müssen ein paar Skills nachgeholt werden, das ist aber auch alles.

Tauchschulen sollten eigentlich wissen, welches Brevet welcher Organisation welchem Brevet einer anderen Organisation entspricht. Wenn man nur für eine gewisse Tiefe qualifiziert ist, sollte einem die Tauchschule eigentlich aber auch nicht erlauben, tiefer zu tauchen - in Absprache und mit ausreichend Erfahrung (>50 TG) ist das aber meistens auch kein Problem.

Soweit nur aus meiner Erfahrung, bin Instructor, hab zwar nicht in der Position gearbeitet, aber als Divemaster.
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Skraal

« Antwort #4 am: 16. August 2013, 11:08 »
Ich hatte mit meinem CMAS 2* keinerlei Probleme mit dem Tauchen. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, daß der CMAS-Tauchschein einen sehr guten Ruf unter den Instructoren und Divemastern hatte. Die Taucher mit PADI-Schein wurden immer intensiver betreut. Mir wurde qua Schein schon viel mehr zugetraut. Ob das nun gerechtfertigt ist, sei dahingestellt.

Hier und hier gibt es jeweils eine Übersicht über die Entsprechungen.
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simon.rtw

« Antwort #5 am: 17. August 2013, 13:27 »
Super, vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten.
Dann kann es ja losgehen ;-)
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