Thema: Sicherheitslage Honduras  (Gelesen 2486 mal)

micki

« am: 15. Juli 2013, 15:15 »
Hallo zusammen!

Ich bin in der glücklichen Lage im Oktober und November diesen Jahres Reisen zu dürfen! Da ich schon immer nach Kuba wollte, habe ich beschlossen dies im November zu realisieren und im Oktober eine Rundreise von Mexiko nach Costa Rica zu buchen. Insbesondere da ich (w, 28) nicht allein durch Guatemala, Nicaragua, Honduras reisen möchte.

Ich habe nun aufgrund Routenänderung meines Reiseveranstalters (alle Wege in Honduras werden mit Flugzeug nicht Bus zurückgelegt) mir nochmals Gedanken zur Sicherheitslage und auch den Gesundheitsrisiken (Dengue-Fieber) gemacht (und ja, den Fehler begangen die Reiseinformationen des Auswärtigen Amts zu lesen) und bin nun am zweifeln ob ich nicht lieber umbuche / die Route ändere....denn es soll ja schließlich Urlaub sein und ich will mich nicht ständig ängstlich fühlen müssen.

Was meint ihr? War jemand in letzter Zeit in Honduras unterwegs?

Danke!

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Stecki

« Antwort #1 am: 15. Juli 2013, 15:39 »
Alles schon da: http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=2025.0

Honduras (vor allem San Pedro Sula) ist ein heisses Pflaster, doch deswegen nicht dahin zu reisen ist auch Quatsch. Mehr als dass Du vielleicht überfallen wirst wird Dir kaum passieren.
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micki

« Antwort #2 am: 15. Juli 2013, 16:01 »
Ja, danke. Hab's schon gesehen, der Eintrag ist mittlerweile aber auch schon 3 Jahre alt und ich will ja was zur aktuellen Lage wissen  ;D
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Stecki

« Antwort #3 am: 15. Juli 2013, 16:18 »
Ja, danke. Hab's schon gesehen, der Eintrag ist mittlerweile aber auch schon 3 Jahre alt und ich will ja was zur aktuellen Lage wissen  ;D

Was soll sich da in 3 Jahren gross verändert haben? Gab ja keine Unruhen, Krieg, Naturkatastrophen etc.
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Vombatus

« Antwort #4 am: 15. Juli 2013, 20:08 »
Du könntest u.a. "dirtsA" anschreiben, sie war auch dort: Siehe Beitrag:
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=8019.msg49534#msg49534
http://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=4230.0
http://tinasweltreise.rtwblog.de

Habe mir vor kurzem die Hinweise vom AA durchgelesen und frage mich wie ich überhaupt überleben konnte. :)

Nachdem du durch Kuba, Mexiko, Belize? bist, wirst du ein ganz anderes Selbstvertrauen haben. Habe in Zentralamerika eine "Menge" alleinreisende Frauen getroffen (weit jüngere als dich!!!). Der Ruf dieser Länder ist schlimmer als die tatsächliche Realität.

Natürlich gelten die "Sicherheitstipps" wie sonst auch ... Also keine Angst. Wegen Dengue ist halt wichtig aktiven Mückenschutz zu betreiben. Alles machbar.

Welche Ziele hast du in diesen Ländern? Warum nur per Flugzeug?
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micki

« Antwort #5 am: 15. Juli 2013, 21:06 »
Danke.

In Honduras bin ich mit einer Reisegruppe unterwegs (weshalb ich grundsätzlich auch keinerlei Sicherheitsbedenken hatte), aber der Veranstalter (der monatlich unterschiedlichste Reisen in der Gegend macht) hat eben aktuell den ursprünglichen Routenplan für Honduras aufgrund der zunehmenden Kriminalität geändert (Transportmittel tlw. Flugzeug statt Bus bzw. nicht mehr nach San Pedro de Sula) - was mir dann zu denken gab...und das AA unterstützt einen ja gerne in der eigenen Unsicherheit  ::)

Ansonsten werd ich mich "nur" an den klassischen Highlights aufhalten: Roatan Island, Coban, Tegucigapla
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Vombatus

« Antwort #6 am: 15. Juli 2013, 21:31 »
Wenn du Tikal gesehen hast (solltest du über Belize nach Guatemala kommen) könntest du dir Coban sparen. Jedenfalls waren Leute die Tikal zuerst gesehen haben sehr enttäuscht. Das dazugehörige Museum soll gut sein (hörensagen). Fand die Stadt ganz nett und bei einer Wanderung neben den Ruinen sah ich meine erste richtig große, sehr schnelle (Baum?) Schlange keine zwei Meter neben mir. (Arsch auf Grundeis). War leider nur kurz in Honduras und kann nicht mehr zu den anderen Zielen sagen.
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dirtsA

« Antwort #7 am: 23. Juli 2013, 02:52 »
Hey,

ich habe letztes Jahr 3,5 Monate in Honduras verbracht. Den Großteil der Zeit davon war ich auf Utila (Bay Islands). Utila würde ich als komplett sicher einstufen - man fühlt sich auch irgendwie nicht wirklich wie in Honduras, da dort so viele Tauchschulen sind und somit eine recht internationale (oder soll ich sagen: amerikanische) Atmosphäre herrscht. Ich bin dort 3 Monate lang immer und auch nachts allein unterwegs gewesen, alles kein Problem. Ist aber halt auch eine kleine Insel, auf Inseln ist es ja meistens relaxter und weniger gefährlich...

Außerdem war ich in Copan Ruinas und San Pedro Sula. Copan Ruinas ist ein total süßes Städtchen wo es mir sehr gut gefallen hat und ich mich sehr sicher gefühlt habe. Auch der Grenzübergang dorthin von Guatemala war easy und sicher.

San Pedro Sula ist hässlich und die meisten Backpacker steigen dort nur schnell in einen anderen Bus. Das Busterminal ist hochmodern und gleicht einem Shoppingkomplex. Solange man auf seine Sachen aufpasst, sollte dort nichts passieren - Überfälle stelle ich mir schwer vor, da sooo viele Leute dort sind und es keine dunklen Ecken oder so gibt.
Auch in der Stadt selbst habe ich mich nicht unsicher gefühlt. Ich wurde viel angestarrt, aber vor allem von Frauen wurde mir immer sehr nett weitergeholfen. Nachts bin ich natürlich im Hotel geblieben. Zum Umsteigen kein Problem, zu sehen gibt es dort eh nichts!

Wenn die Tour eh schon organisiert ist, würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen. Dein Veranstalter wird dann sicher eher übervorsichtig sein, weil er sich nicht leisten kann, dass euch irgendwas passiert. Allerdings würde ich dir wirklich empfehlen, nochmal zu überdenken, ob du die Reise nicht alleine "schaffst". Es ist wirklich wunderschön und es sind sehr viele andere Backpacker unterwegs. Die Leute waren vor allem in Guatemala richtig freundlich. Solange man sich an ein paar Sicherheitstipps (hier auf der Website oder im Lonely Planet) hält, muss man schon viel Pech haben, dass einem was passiert. Mir ist in 10 Monaten Mittel- und Südamerika absolut gar nichts passiert und ich hatte lediglich 2-3 kleine Momente, wo ich mich etwas unwohl/unsicher gefühlt habe (Bogota nachts/Peru Straßenblockade/Bolivien Minenarbeiter-Proteste).

Ich war von Februar bis Anfang Juni 2012 in Honduras.

Hoffe, das hilft!

LG
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sandburg

« Antwort #8 am: 24. Juli 2013, 17:37 »
Copan Ruinas hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl ich vorher in Tikal war. Klar Tikal ist schon einzigartig, aber ich finde das Copan Ruinas echt klasse war & der Ort ist für 2-3 Tage auch echt nett und sicher.
Von dort bin ich nur über San Pedro Sula und Tegucigalpa nach Nicaragua gefahren. Also in Tegucigalpa hatte ich schon ein echt mulmiges Gefühl. Da hatte ich echt keinen Bock das Hotelzimmer zu verlassen. Bin von Mexiko bis Panama mit dem Bus gefahren, aber Tegucigalpa war vom Sicherheitsgefühl her mein persönliches Negativ Highlight. 
Von anderen Reisenden habe ich gehört das die Bay Islands sehr sicher sein sollen, deckt sich mit dirtsA Kommentar.
War Mitte 2012 in Honduras.
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