Thema: Nepal im April  (Gelesen 1238 mal)

Carola

« am: 28. Februar 2013, 01:45 »
Hallo,

wir werden im April für 4 Wochen in Nepal sein und bräuchten einige Tipps.

Geplant sind sind eine Wanderung im Everest-Gebiet und eine im Annapurna-Gebiet.

Meine Fragen:

Im Annapurna-Gebiet kann ich wohl ohne Probleme individuell unterwegs sein, wie ich auch dem Reisebericht von Astrid entnommen habe.

Wie sieht es im Everest-Gebiet aus? Kann ich einfach mit Karte losmarschieren, mir unterwegs Lebensmittel kaufen und abends in einem Guesthouse übernachten? Ich habe keinerlei Vorstellung, wie das abläuft.

Muss ich den Flug nach Lukla vorher buchen oder geht das kurzfristig?

Welche Trecks würdet ihr empfehlen?

Wer kennt sich aus? Bin für Informationen und Tipps sehr dankbar.

Viele Grüße

Carola
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Indiana Joe

« Antwort #1 am: 30. März 2013, 13:39 »
Hallo Carola,
also 4 Wochen sind zu kurz um jeweils eine Wanderung im Everst- und im Annapurnagebiet zu machen. Da musst dich entscheiden.
Beides sind Tea-House-Treks, d.h. du wanderst los und es kommen unterwegs immer mal wieder kleine Dörfer mit Lodges und Restaurants wo man Pause machen kann oder eben auch übernachten, wenn man sein Tagesziel erreicht hat.
Im Internet findet man haufenweise Reiseberichte um mal einen groben Eindruck zu bekommen wie so eine Wanderung abläuft (und um die Tagesetappen zu planen).
Wir haben unseren Flug nach Lukla einen Tag vorher gebucht, allerdings waren wir auch in der Nebensaison.
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Erzior

« Antwort #2 am: 30. März 2013, 14:40 »
Hi,
Zwei Trecks in 4 Wochen wird schwer. Ich hatte die Kombi aus Annapurna und Everest BC letztes Jahr gemacht. Ist eigentlich ne gute Sache da man sich duch den nicht so anspruchsvollen ABC Treck schonmal ein bisschen vorbereiten kann. Meine Route war folgendermaßen.

2 Tage Kathmandu um Permit zu besorgen und noch ein bisschen die Stadt anzuschauen
2 Tage Pokhara
10 Tage ABC Treck ( würde auch in 8 Tagen gehen wenn man den Rückweg vom ABC in 2 Anstrengenden Tagen geht oder bei der Aklimatation spart was aber eher nicht zu empfehlen ist)
6 Tage Pokhara (da reicht dan natürlich eine Nacht und am nächsten Tag zurück nach Kathmandu
2 Tage Kathmandu
13 Tage EBC Treck ( 7-9 Tage sollten ihr für den hinweg einplanen ja nachdem wie ihr euch aklimatisiert zuruck ist es dan in 3 Tagen zu schaffen und zwischen flug in Lukla und weiterflug in Kathmandu am besten 3-4 tage sicherheit einplanen.
Der EBC Treck ist auch problemlos individuell zu gehen  ohne Guide und Porter. Flug über Hotel / Travel office in Kathmandu buchen ( am besten nur den hinflug Buchen weil man nie genau sagen kann wan man zurück in Lukla ist und wenn man  früher  fliegen will als eigentlich gebucht man auf eine der hinteren Maschienen kommt wo es  sein kann das aufgrund des Wetters nichtmehr geflogen wird.) Man kann sich in Kathmandu an jeder ecke ne Karte kaufen wo man sich dan seine Route zurechtlegen kann. Wenn man Nachmittags dan an seinem Zielort ist einfach die Loges abklappern zimmer Zeigen lassen und da absteigen wo es einem am besten gefällt. Ein hauptkriterium für mich war immer das durch das Zimmerfenster Tagsüber möglichst viel Sonne reingeschienen hat das kann dan nachts schon einiges ausmachen so hatte ich zb Im Dezember in Lobuche nachmittags 25° und morgens lediglich -2° im zimmer. Unterwegs hat man dan eigentlich auch mindestens alle 30-60 min ( außer vieleicht auf den letzten 2 Etappen) die möglichkeit sich was zu Essen Trinken oder andre Dinge zu kaufen.
Wenn ihr noch mehr infos braucht könnt ihr mir auch gerne eine Pm schreiben
gruß
Christopher
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dirtsA

« Antwort #3 am: 31. März 2013, 17:12 »
Naja, wenn man sportlich ist, schafft man das schon... Seid ihr viel in den Bergen unterwegs?
Wir hatten ja auch 2 Tage Kathmandu am Anfang, ist ganz gut wegen Permit und "erst mal ankommen", evtl Ausrüstung ergänzen etc.
Pokhara muss meiner Meinung nach nicht sein, wenn man sich eher aufs Trekken konzentrieren will.
Der Annapurna Circuit ist wenn man halbwegs sportlich ist auch in 9 Tagen zu machen. Wir haben 12 gebraucht, wobei 3 davon für Side Trips draufgingen, die zwar wunderschön waren, aber nicht sein müssen... Allerdings ist dann auch alles teilweise eine Frage der Akklimatisierung! Details kennst du ja scheinbar aus meinem Bericht :)
Wenn du noch Detailfragen zum Annapurna Circuit hast, melde dich gerne.

LG
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Carola

« Antwort #4 am: 18. April 2013, 05:33 »
Hallo,

wir sind seit ein paar Stunden wieder zurück in KTM, waren sinnvollerweise nur im Everest-Gebiet. Superanstrengend, aber fantastisch!
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