Thema: Todesstrafe in Asien  (Gelesen 3011 mal)

cocosworld

« am: 24. Januar 2013, 21:10 »
Hallo Leute,

die Frage klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich bin ein kompletter Neuling was Asienreisen angeht.
Im Internet ,und in hiesigen Tageszeitungen zufälligerweise zur Zeit auch, geistern überall Berichte rum, in denen auch Ausländer mit der Todesstrafe bestraft wurde, weil sie zum Beispiel Drogen bei sich hatten. Nur dass viele behaupteten, dass ihnen die Drogen am Flughafen/Bahnhof zugesteckt wurden bzw sie erpresst wurden, sie mitzunehmen. Da ich nach meiner Australienreise im Sommer noch nach China wollte (eventuell Thailand, aber da soll die Jahreszeit nicht so passsend sein), habe ich die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass einem sowas passiert, also dass man zu Unrecht des Drogenschmuggels bestraft wird.
Vielleicht werde ich jetzt, wo es an die Buchung der Flüge geht, einfach nur paranoid, aber ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören.

Wäre nett, wenn ihr euch dazu äußert...  :)
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vadasworldtrip

« Antwort #1 am: 24. Januar 2013, 21:25 »
wenn ich diese Meldungen in den Zeitungen lese, muss ich doch jeweils den Kopf schütteln, wie dämlich manche Menschen sind.

Zum Beispiel die Schweizer Touristin, die in Thailand im Knast sitzt, hat Touristenvisa überzogen und wollte die Busse nicht bezahlen. Man kann eben nicht alles gratis haben. Und dass man Drogen einfachso heimlich zugestecket kommt das ist sicher auch nicht ganz so richtig. Aber wenn man mit gewissen Typen verkehrt und so naiv sich, ein Souvenier der Bekanntschat miteinzupacken. Um sich ein reines Gewissen zu machen, kann man ganz tolle Geschichten erfinden.

Ich hoffe trotzdem, dass die Britin der Todesstrafe entkommt. ich bin gegen die Todesstrafe.
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cocosworld

« Antwort #2 am: 24. Januar 2013, 21:38 »
also ist es sehr unwahrscheinlich dass einem sowas passiert wenn man die üblichen sicherheitsvorkehrungen trifft?
ich will mich auch nicht von so welchen geschichten abhalten lassen, in solche länder zu reisen..
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Bella

« Antwort #3 am: 24. Januar 2013, 23:30 »
Überleg dir mal folgendes: wenn ein Ausländer die Todesstrafe für irgendetwas bekommt, wirst du sehr wahrscheinlich davon erfahren, d.h. du weißt, dass das nicht sehr häufig geschieht. Dann versuche dir vorzustellen, wie viele Touris jedes Jahr, jeden Monat oder auch nur jede Woche nach und in Asien reisen und wenn du das beides ins Verhältnis setzt, wirst du feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du in so eine missliche Lage kommst, seeeeeeeeeeeeeeeeehr sehr gering ist.

Das Einzige, was ich in die Richtung unternommen habe war meinen Rucksack beim Reisen in einen abschließbaren Sack zu stecken, in den man nichts reinstecken kann - insbesondere bei grenzüberschreitenden Fahrten oder Flügen. Wahrscheinlich wäre auch das nicht nötig gewesen, aber es hat mir ein besseres Gefühl gegeben und außerdem schützt der Sack auch etwas vor Diebstahl oder einfach Beschädigungen.
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cocosworld

« Antwort #4 am: 24. Januar 2013, 23:49 »
Danke, ich glaube ich werde echt langsam paranoid! Werde also auf jeden Fall dorthin reisen :)
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Stecki

« Antwort #5 am: 25. Januar 2013, 04:05 »
Also als ich das mit der Schweizerin und dem Visum gelesen habe musste ich auch nur den Kopf schütteln. Wer so blöd soll ruhig ein paar Wochen schmoren. Nun hat sich Ihre Kaution ja auf 4'000 CHF erhöht.

Wer wissentlich Drogen schmuggelt und erwisch wird musse eben die Konsequenzen tragen. Dass Drogen einfach so zugesteckt werden kann ich mir schwer vorstellen. Irgendwie müssen die ja nachher auch wieder an die Ware kommen, sonst bringt es ihnen ja rein gar nichst. Und nur so zum Spass steckt wohl keiner Drogen in fremde Rucksäcke.

Viel wahrscheinlicher ist es dass man angeboten bekommt etwas für einen Bekannten oder so mitzunehmen. Nun ja, auch hier sollten sämtliche Alarmglocken im Kopf läuten.
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southern_cross

« Antwort #6 am: 25. Januar 2013, 07:55 »
Beim letzten Packen vor dem Abflug muss ich ohnehin immer alles komplett aus- und wieder einpacken (meistens aus dem einfachen Grund, dass auch alles Platz hat  ;D). Ich hab meinen Rucksack immer gut und fest verschlossen, und vor dem Einchecken immer nochmal gecheckt, insbesondere die Seitenfächer bzw. dort wo man am ehesten halbwegs unbemerkt was reinstecken könnte. Es gilt grad am Flughafen die üblichen Sicherheitsvorkehrung, die einem ohnehin auch der Hausversand sagt: Gepäck nicht aus den Augen lassen.

Damit wusste ich, mein Gepäck ist - im Rahmen dessen was ich beitragen kann - sauber.

Mit Hausverstand, einem klaren Kopf und offenen Augen kann eigentlich nix passieren.
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Entdecker

« Antwort #7 am: 28. Januar 2013, 15:39 »
Sehe ich genauso wie die Vorredner, wenn man mit gesundem Menschenverstand reist, dann sollte sowas nicht vorkommen. Schauergeschichten gibt es immer, aber zumeist ist das nur die eine Seite der Geschichte und man weiß nicht, wie die Wahrheit wirklich aussieht.

Ich habe von soetwas noch nie bei mir oder in meinem Umfeld gehört und alle asiatischen Länder, in denen ich war, als sehr freundlich erlebt. Gerade China ist außerdem an seiner Außendarstellung interessiert, sodass sie sowas wohl kaum ohne Grund tun werden...  ;)
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