Thema: Hostels in Südamerika  (Gelesen 1196 mal)

vadasworldtrip

« am: 04. Dezember 2012, 18:07 »
Hallo,

Ist es aktuell immer noch so, dass man als Alleinreisende ein grösseres Budget als angegeben einrechnen muss? (es gäbe wenig Hostels)? ich habe mal auf hostelbookers geschaut (Bsp. Ecuador) und doch einige Hostels entdeck. Also kann ich mit dem gleichen Budget wie ein Päärchen rechnen? Oder kommt es evtl. auf stadt oder Land an? gibt es ländlich keine Hostels?

Lieben Dank,
Gruss
Vada
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knuffels

« Antwort #1 am: 04. Dezember 2012, 18:20 »
die Hostel-Infrastruktur in Südamerika ist schon recht gut, allerdings noch nicht auf dem Niveau wie Australien oder Neuseeland. Es gibt immer noch viele weisse Flecken auf der Landkarte. Kommt wirklich sehr auf die Region an.
Es ist empfehlenswert, den Kalender genau zu studieren, wann sind in welchem Land Feiertage. Dann auf jedem Fall vorher reservieren.
Wenn Du ein Einzelzimmer haben willst, ist das immer einen Tick teurer als Doppelzimmer oder Schlafsaal.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 04. Dezember 2012, 19:05 »
Grundsätzlich würde ich sagen, dass die "Unterkunft-Situation" in SA (Hostels und Hotels) gut bis sehr gut ist. Je untouristischer und unsehenswerter ein Ort, desto weniger gibt es für Touristen ausgerichtete Unterkünfte. Irgendeine Unterkunft wird man aber fast immer finden.

In preiswerten Ländern ist ein preiswertes Hotel so "teuer" wie ein Hostel in höherpreisigen Ländern. Hatte in Bolivien auch schon die Erfahrung gemacht, dass Hotels (EZ, Bad, TV) billiger waren als von LP empfohlene Hostels (Dorm).

Pärchen teilen sich öfters Doppelzimmer und diese werden meist (nicht immer) zum selben Preis an Einzelreisende vermietet. So dass ein Paar pro Person die Hälfte zahlt.

Natürlich kann man sich auch ein Zimmer mit einer Reisebegleitung teilen.
In größeren Städten besteht die Möglichkeit auf Couchsurfing.
Und an Touristenorten gibt es Hostels mit Dorms.

Je nach deinen Ansprüchen kannst du billiger und teurer wohnen. Kommt an was für dich teuer, normal oder billig ist.

Beim selben "Reisestandard" wie ein Paar, wirst du alleine oft mehr bezahlen (pro Person gerechnet).
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hawk86

« Antwort #3 am: 04. Dezember 2012, 19:09 »
Ich kann nur für Kolumbien und Ecuador sprechen.

In Kolumbien haben die Dormbetten zwischen 6 und 8,5 Euro gekostet. In kleineren Städten gab es tatsächlich keine Hostels. Hier habe ich für ein Einzelzimmer im Hotel +/- 10 Euro gezahlt.
Manchmal war in den Hostels so wenig los, dass ich den kompletten Dorm für mich alleine hatte.

In Ecuador hatte ich größere Preisschwankungen: von 5 Euro im Dorm bis zu 19 Euro im Einzelzimmer auf Galapagos.

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vadasworldtrip

« Antwort #4 am: 04. Dezember 2012, 19:27 »
Danke für die Infos! :)
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sgropper

« Antwort #5 am: 05. Dezember 2012, 09:56 »
Also ich bin echt zufrieden gewesen mit der Auswahl der Hostels. Klar manche sind besser, manche sind schlechter. Wir sind als Paar gereist. Wir haben uns öfter, gerade wenn wir etwas Ruhe wollten ein DZ gemietet. Wir haben aber auch viel im Dorm geschlafen und gezeltet, zumindest in Uruguay, Argentinien und Chile. Wenn du im Dorm schläfst, kommst du nicht teurer weg als Paare, wenn du deine Ruhe haben möchtest und ein EZ magst, wird es teurer werden als wenn zwei sich ein DZ teilen
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tetsi

« Antwort #6 am: 21. Dezember 2012, 11:48 »
Meine Erfahrung ist, dass Einzelzimmer in SA ziemlich schwer zu finden sind. In den meisten Fällen musst du halt n Doppelzimmer zum entsprechenden Preis nehmen. Wenn du Privados willst, dann wirst du zu zweit in den meisten Fällen billiger wegkommen. Wenn du lieber in Dorms schläfst, hast du keinen Unterschied.

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