Thema: Ein "Quickie" in Zentralamerika - 4 bis 5 Wochen Zeit  (Gelesen 1525 mal)

method

« am: 06. November 2012, 16:38 »
Halli Hallo alle zusammen!

Da ich mich auch vor einiger Zeit so richtig mit dem "WRV" (Welt-Reise-Virus) infiziert habe, bin ich auf dieser Seite gelandet und sozusagen kleben geblieben...
Erstmal Hut ab für diese tolle Seite!  ;D

Dies ist die gegenwärtige Situation:
Ich (männlich, Anfang 30) habe die Möglichkeit Juli 2013 mit einem hondurianischen Freund nach Honduras zu reisen.
Genauer gesagt wären wir zwei Ehepaare, und ich hab mich sozusagen selbst eingeladen (ganz so negativ, wie es kling, war es dann doch nicht).
Diese Reise soll für mich die erste Backpacking-Erfahrung werden, da ich wissen möchte, wie das dann denn überhaupt sein wird. Außerdem fühle ich mich mit einem Einheimischen an meiner Seite dann doch etwas sicherer, und mein Spanisch ist bis dato "No comprende".
Es soll sozusagen der Einstieg und ein "Quickie" vor der geplanten Weltreise sein, die noch ein paar Jahre auf sich warten lässt.
 
Das ist mein Vorhaben/Plan:
5 Wochen werden wir in Zentralamerika sein. Davon ist fix die erste Woche in Honduras. Da werde ich mich einfach treiben lassen, und das mitmachen, was mein Freund vorschlägt. Ich lasse ihn mir seine Heimat näherbringen. *hihi*
Danach möchte ich unbedingt nach Guatemala um mir Tical anzusehen, und ab da Richtung Süden (im Idealfall bis zum Panama-Kanal.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Mir ist bewusst, dass 5 Wochen Reisetechnisch ein Witz sind, doch mehr ist in meiner jetztigen Situation nicht drinnen. Ein Reiseburnout ist in dieser Zeit auch auszuschliessen, somit kanns ruhig etwas stressiger sein.

1.) Wie würdet ihr dien Flug buchen? Wien-Honduras-Wien oder doch Wien-Honduras & z.B. Panama-Wien?
2.) Wie kann ich Guatemala City & Tical am besten einbauen? Ich hab die Befürchtung, dass das Hinkommen ziemlich anstrengend und vorallem langwierig ist. Wäre da ein Flug von G City nach Tical möglich?
3.) Ist dieses Vorhaben überhaupt realistisch, oder sollte ich mich bloss auf Guatemala & Honduras beschränken? Ich würde gerne Zentralamerika "abhaken" können, damit ich bei der kommenden Weltreise ZA ausschliessen kann.
4.) War schon jemand in Costa Rica bei den Faultieren? Wenn möglich, würd ich die auch gern "besuchen".

Ich bin echt ein absolutes Greenhorn und bin über jede Hilfe & Anregung dankbar!  ;)
Selbst würde ich lieber Zeit in der Natur verbingen wollen als vom Beton umzingelt zu sein.

greetz!
method
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hawk86

« Antwort #1 am: 06. November 2012, 19:23 »
Zitat
1.) Wie würdet ihr dien Flug buchen? Wien-Honduras-Wien oder doch Wien-Honduras & z.B. Panama-Wien?
Wenn der Preis für den Gabelflug akzeptabel ist, und du sicher bis Panama möchtest, ist es sinnvoller diesen zu buchen. Alternativ könntest du dir einen Rückflug von San José suchen. Bedenke auch, dass die Länder auf der Karte alle recht klein wirken, Busfahrten oft aber sehr lange dauern.

Zitat
2.) Wie kann ich Guatemala City & Tical am besten einbauen? Ich hab die Befürchtung, dass das Hinkommen ziemlich anstrengend und vorallem langwierig ist. Wäre da ein Flug von G City nach Tical möglich?
Ich bin die Strecke zwar nicht durchgefahren, aber die reine Fahrzeit von Flores nach Guate betrug ca 16 Stunden

Zitat
3.) Ist dieses Vorhaben überhaupt realistisch, oder sollte ich mich bloss auf Guatemala & Honduras beschränken? Ich würde gerne Zentralamerika "abhaken" können, damit ich bei der kommenden Weltreise ZA ausschliessen kann.
Vernünftiger ist dies definitiv! Natürlich kann man die Strecke von Guatemala bis Panama in wenigen Wochen schaffen, du wirst aber die meiste Zeit im Bus sitzen und es wahrscheinlich im nachhinein bereuen. Mehr erleben wirst du sicherlich, wenn du dich auf 2 Länder beschränkst.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 06. November 2012, 19:45 »
4-5 Wochen?

Erst Honduras inkl. Inselwelt. Dann via Boot nach Belize (für eine Woche Inseln und Festland)
Dann via Guatemala Flores (Tikal), Semuc Champey, Lago de Atitlán, Antigua, weiter zur Pazifikküste (schwarze Strände) und dann wieder Richtung Honduras. Oder umgekehrt.

ggf. Honduras, Guatemala, Belize mit ein wenig Mexiko (Tulum und Umgebung) Richtung Cancun. Dort gibt es vielleicht billigere Flüge? Aber dafür ist eigentlich auch schon wenig Zeit wenn du auch was sehen möchtest.

Runter nach Panama würde ich nicht, dafür wäre mehr Zeit nötig. In Guatemala kann man locker 2 bis 3 Wochen bleiben. Dann 1,5 bis 2 Wochen Honduras und eine Woche Belize (Schnorcheln/Urwald).

Mit dem Transport in diesen Ländern ist es kein Problem. Tipp: Falls du von Rio Dulce (Guatemala) nach Semuc Champey möchtest. Es gibt eine 8-10 stündige fahrt durch wahnsinns Bergwelt. 2011 wurde bereits ein Stück der Piste/Straße im Flachland asphaltiert, das dürfte die Reisezeit verkürzen.
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method

« Antwort #3 am: 06. November 2012, 20:56 »
Danke euch beiden für die Antworten!  ;D

Ich habs echt schon befürchtet, dass mein Plan nicht gut machbar ist, aber dafür hab ich ja eine tolle "Routenänderung" bekommen.
Belize hab ich ja überhaupt nicht auf meinem Radar gehabt.

Auf alle Fälle werde ich mir die Route Honduras-Guatemala-Belize näher angucken. Aber Mexiko ist keine Möglichkeit auf diesem Trip, weil mein Freund Mexiko -sagen wir mal- nicht so dolle mag.

Eine Frage noch zu dem Ganzen, auch wenns nichts ändert:
War jemand im Juli in ZA und weiss somit aus erster Hand, wie das Wetter ist?
Gibt es vielleicht etwas zu berücksichtigen, damit ich nicht "im Dschungel verloren gehe"? *hihi*
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Vombatus

« Antwort #4 am: 06. November 2012, 22:07 »
War damals (2011) ab Juli, 3 Wochen in Antigua und bin danach über El Salvador, Honduras (August) wieder nach Guatemala, Belize, Mexiko bis Mexiko City (September) dann runter nach Panama.

Nach meinen Erinnerungen war es meist gutes Wetter, wenn es Regen gab, dann kurz und Weltuntergangmäßig, danach war wieder Schluss. Manchmal gab es längere Regenphasen abends in der Nacht.

Es kommt aber auch darauf an wo du bist. An der Karibikküste ist das Wetter sicher anders als an der Pazifikküste oder in den Bergen.

Sicher findest du im Netz genauere Infos über Regenzeiten und Co. Obwohl es dann doch anders kommt als man liest. In mein Reiseführer stand auch etwas von Regenzeit hier und da und letztendlich war alles nicht so schlimm.
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method

« Antwort #5 am: 08. November 2012, 13:56 »
Ich hab gelesen, dass eine Reise mit dem Bus von Guatemala City bis Tical 12 Stunden dauert, der Flug hingegen nur 'ne halbe Stunde.
Sind die Straßen dort echt so schlecht, dass der Unterschied da so extrem hoch ist?
Wenn das stimmt, wäre es dann nicht besser ich würde fliegen, oder ist der Flug viel zu teuer, und/oder würde ich u.U. etwas sehenswertes "on surface" verpassen?
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Vombatus

« Antwort #6 am: 08. November 2012, 15:02 »
Schau dir mal Guatemala an, auf google Maps oder hier.
http://www.landkarte-online.net/karten/guatemala

Die Straßenführung geht durchs Gebirge, also hoch und runter, dazu kommen noch Stopps.
12 Stunden halte ich auch für etwas zu wenig. ?  Ausserdem bist du dann erst in Flores, von dort sind es bestimmt noch 1,5 Stunden bis Tikal. Würde schon ein bis zwei Stopps einbauen. Ein MUSS ist Semuc Champey. Außerdem gibt es noch andere Ziele, Sehenswürdigkeiten.

Warum möchtest du auch direkt dorthin fahren/fliegen? Dachte du willst was vom Land sehen. Wenn du dir zwei Wochen für Honduras und zwei Wochen für Guatemala nimmst musst du nicht fliegen.
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method

« Antwort #7 am: 08. November 2012, 15:36 »
Fliegen muss ich nicht wirklich. Ich hab das jetzt bloss bei meiner Recherche aufgeschnappt. Da kam dann der "Wow-Effekt"; so nach dem Motto: "Echt so ein grosser Unterschied? Krass!"

deshalb wollte ich einfach mal bei Wissenden nachfragen, wie sie es machen würden.
Wenns z.B. nicht wirklich was zu sehen gegeben hätte, dann wäre ich geflogen und hätt lieber nen Tag länger z.B. in Belize am Strand.

Klar könnt ich auch Googeln (was ich auch mache ;) ) "Top 10 Sehenswürdigkeiten Guatemala", aber mich interessieret hier der persönliche Eindruck vom "Selbsterlebten" mehr. Hab so das Gefühl (auch beim Lesen bei anderen Themen), dass das viel authentischer ist.

Wenn ich ehrlich bin, dann spielt das "Das ist meine erste Erfahrung" auch sicherlich mit. Was mach ich dort? Wie komm ich dort hin? Werd ich es schaffen? usw...
Das Übliche halt, wenn man (noch) keine eigenen Erfahrungen gesammelt hat.
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Tags: zentralamerika