Thema: USA Westküste Seattle - San Francisco  (Gelesen 5113 mal)

nadinee

« am: 13. Juni 2012, 19:16 »
Hey Leute,

meine 8-monatige Weltreise startet dieses Jahr Anfang November und Asien, Australien und Neuseeland sind auch bereits geplant.
Nun fehlt noch die USA, wo wir Ende Mai eintreffen. Landen tun wir in Vancouver, nehmen dann den Greyhound nach Seattle.
Wir wollen anschließend mit dem Mietwagen von Seattle runter nach San Francisco fahren, dort 3 Tage verweilen und dann wieder einen Mietwagen für ca. 20 Tage nehmen um Las Vegas, Grand Canyon, usw. 'abzugrasen'.

Hat jemand von euch eine Ahnug wie viel Zeit man für Seattle - San Francisco einplanen sollte? Ansehen wollen wir uns bisher Mount Rainier und Redwood Nationalpark...

LG, Nadine
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waveland

« Antwort #1 am: 13. Juni 2012, 21:46 »
Olympic NP, Mount St. Helens und Crater Lake NP sind u.a. auch sehr sehenswert und die Küstenstraße Highway 1 runterzufahren ist schön, aber etwas zeitaufwändig - wobei der spektakulärste Abschnitt südlich von San Francisco ist (Big Sur). Insgesamt würde ich mind. 1 Tag pro Park und insgesamt schon mind. 1 Woche einplanen. Gerne auch mehr, dann hat man auch noch mehr Zeit für Outdoor Aktivitäten. In weiteren Parks wie Point Reyes Seashore oder Mt Tamalpais State Park in Nord-Kalifornien kann man auch sehr schön mal einen halben Tag wandern. Lassen Volcanic NP ist nicht übel, der nötige Umweg lohnt sich aber bei beschränkter Zeit eher nicht.
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Monkeyboy

« Antwort #2 am: 13. Juni 2012, 23:27 »
Danke "waveland"!

Wir starten unsere kleine Weltreise Anfang August und werden die selbe Route zwischen dem 11.08.(Vancouver) bis zum 02.09.(LA) machen. Für die Strecke Seattle-LA haben wir auch nen Mietwagen und werden uns einfach die Küste runter treiben lassen.  :D

MiCo

« Antwort #3 am: 14. Juni 2012, 01:06 »
Hallo nadinee,

wir machen aktuell den Trip LA> Seattle. Eingeplant haben wir 6 Wochen, ich denke aber, man kann dies durchaus schneller machen.

Neben der Big Sur Küste sehenswert ist auf jeden Fall Oregons Küste, vielleicht ist es dort sogar ein bisschen schöner ...
Ich kann auf alle Fälle bis jetzt noch den Yosemite Nationalpark zusätzlich zu den anderen Tipps empfehlen.
Wir sind auch mit einem Mietauto unterwegs, gebucht haben wir bei sunnycars und auch ein günstiges Angebot gefunden. Schlafen tun wir zumeist in State Park Campingplätzen, die vor allem hier in Oregon wirklich wunderschön sind.

Viele Grüße
MiCo
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Mighty

« Antwort #4 am: 14. Juni 2012, 06:44 »
Hallo Nadinee
Wir sind heute in San Francisco angekommen. Wir haben die Route von Vancouver mit Fähre nach Victoria Island, mit Fähre nach Port Angeles, Olympic NP, Seattle, Mnt. Rainier NP,Redwood NP, Lassen Volcanic NP, Yosemite NP, Napa Valley und Highway 1 nach San Francisco genommen. Bei uns ist alles ziehmilich spontan entschieden worden, da das Wetter auch einen Einfluss hat. Für die Reise haben wir 13 Tage benötigt.
Wir sind allerdings schon etwas Müde vom Reisen, da wir seit Ende Dezember 2011 unterwegs sind. Daher haben wir in den NP keine längeren Wanderungen unternommen.

Viele Grüsse
Mighty
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nadinee

« Antwort #5 am: 14. Juni 2012, 12:15 »
Wow, danke für die vielen Antworten.

Yosemite ist in der zweiten Tour ab San Francisco schon drin, nur von Seattle bis SF war ich bisher unsicher, ob sich da mehrere Tage lohnen. Anscheinend ist das aber so :)

Danke waveland für die vielen Anregungen. So wie es sich anhört wäre eine Woche wirklich noch zu wenig. Vll wären 10 Tage ausreichend...

Die Küste Oregons reizt mich auch... zumal zwischen  Mount St. Helens und Crater Lake ja auch der 'Platz' zu sein scheint.

Es ist echt schwierig während so einer Reiseplanung nicht größenwahnsinnig zu werden. Aus den 4 Wochen USA scheint jetzt doch noch wieder mehr zu werden! Aber das kennt ihr ja wahrscheinlich auch alle ;)


Achso, eine Frage bleibt da noch: Diese Campingplätze.. kann man die gar nicht verfehlen oder gibt es da extra Karten für, wo man welche zu welchen Preisen finden kann?
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Sebi

« Antwort #6 am: 14. Juni 2012, 13:58 »
Olympic NP, Mount St. Helens und Crater Lake NP sind u.a. auch sehr sehenswert und die Küstenstraße Highway 1 runterzufahren ist schön, aber etwas zeitaufwändig - wobei der spektakulärste Abschnitt südlich von San Francisco ist (Big Sur).
Die Strecke ist schon nett, aber auch recht lang. Wenn ihr zeitlich knapp dran seid würde ich überlegen nach SFO zu fliegen (zB Air Alaska), denn dort und südlich/östlich gibt's tendenziell mehr und die größeren Highlights.

Zitat
Insgesamt würde ich mind. 1 Tag pro Park und insgesamt schon mind. 1 Woche einplanen. Gerne auch mehr, dann hat man auch noch mehr Zeit für Outdoor Aktivitäten. In weiteren Parks wie Point Reyes Seashore oder Mt Tamalpais State Park in Nord-Kalifornien kann man auch sehr schön mal einen halben Tag wandern.
Stimmt, und Muir Woods (Mammutbäume) ist auch noch um die Ecke, kann man gut mal in 2h mitnehmen

Zitat
Lassen Volcanic NP ist nicht übel, der nötige Umweg lohnt sich aber bei beschränkter Zeit eher nicht.
War eins meiner persönlichen Highlights von 9 Monaten Kalifornien!
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waveland

« Antwort #7 am: 14. Juni 2012, 15:30 »
Danke waveland für die vielen Anregungen. So wie es sich anhört wäre eine Woche wirklich noch zu wenig. Vll wären 10 Tage ausreichend...

Ja, eigentlich ist 1 Woche wirklich nur die Untergrenze, 10 Tage oder noch etwas mehr wären schön.

Die Küste Oregons reizt mich auch... zumal zwischen  Mount St. Helens und Crater Lake ja auch der 'Platz' zu sein scheint.

Ja, genau so bin ich vor langer Zeit und in umgekehrter Richtung auch schon mal gefahren.

Zitat
Lassen Volcanic NP ist nicht übel, der nötige Umweg lohnt sich aber bei beschränkter Zeit eher nicht.
War eins meiner persönlichen Highlights von 9 Monaten Kalifornien!

Dann warst du evtl. noch nicht im Yellowstone NP!? ;)
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Sebi

« Antwort #8 am: 14. Juni 2012, 15:53 »
Zitat
Lassen Volcanic NP ist nicht übel, der nötige Umweg lohnt sich aber bei beschränkter Zeit eher nicht.
War eins meiner persönlichen Highlights von 9 Monaten Kalifornien!

Dann warst du evtl. noch nicht im Yellowstone NP!? ;)

Seit wann liegt der in Kalifornien? ;-) 

Natürlich kann Lassen NP mit dem Yellowstone NP nicht mithalten. Aber gerade weil man da weniger erwartet und es so untouristisch ist fanden wir es echt klasse. Und nach nur 3-4h Aufstieg mitten im warmen CA auf einmal auf einem schneebedeckten 3000er zu stehen ist auch nicht übel.
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MiCo

« Antwort #9 am: 14. Juni 2012, 21:46 »
Zu den Cammpingplätzen:

Wir haben uns bisher in Kalifornien und Oregon einfach beim Visitor Center Hefte geben lassen, in denen die Campingplätze erwähnt sind. Ist dann kein Problem diese zu finden.

Es gibt auch viele Hinweisschilder an den Straßen und man findet auch viele Plätze direkt am Strand.

Die Campingplätze kosten, wenn sie privat sind so ca. 25-40 USD die Nacht, die State Parks zwischen 20-35 USD die Nacht. Es gibt scheinbar noch County Campingplätze, die günstiger sind, hierfür haben wir aber keine Map erhalten und das auch noch nicht probiert.

Wir haben uns sagen lassen, dass es wohl ginge, auf Parkplätzen von Casinos und Walmarts (oder anderen Läden, die 24 h geöffnet sind) umsonst übernachten zu können. Bei einem Casino, bei dem wir gefragt haben, war es aber nur für RVs, die eine Toilette & Co. an Board haben, möglich dort zu campen.

Viele Grüße
MiCo
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nadinee

« Antwort #10 am: 24. Juli 2012, 23:16 »
Hmm.. jetzt muss ich den Thread doch nochmal hochholen, denn unser Problem hat sich noch nicht erledigt ;) Zwar kann ich jetzt ungefähr die ROute von Seattle nach San Francisco einschätzen, aber dann hörts auch auf. Unsere Route sieht derzeit so aus:

Von Seattle mit dem Mietwagen über Olympic NP, Mount Rainier, Mt St Helens, Oregons Küste, Crater Lake NP, Lassen Volcanic NP, Yosemite NP, Death Valley, Las Vegas, Zion NP, Grand Canyon, Los Angeles, Big Sur, San Francisco!

Wie viel Zeit sollten wir dafür einplanen? Gibt es zwischen dem Grand Canyon und Los Angeles überhaupt noch was oder empfiehlt es sich schon fast 8 Stunden durchzufahren?

Alles zusammen sollten halt 5000 km sein.. in den geplanten 4 Wochen wären das um die 180 km am Tag... klingt viel... was meint ihr?
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Sebi

« Antwort #11 am: 24. Juli 2012, 23:36 »
Ist glaube ich technisch machbar, aber entspannt reisen ist definitiv was anderes! Ich würde an Eurer Stelle wie vorher schon geschrieben kürzen.

Zur Grand Canyon Frage: Wenn ihr eh schon im Zion NP seid würde ich euch empfehlen den North Rim anzufahren, dann spart ihr viel Zeit. Btw, ich hoffe Bryce Canyon hast du nur vergessen in der Auflistung?

Auf dem Weg nach LA gibts in der tat nicht viel glaube ich... ist ne ziemmlich öde Strecke durch die Wüste. Es gibt da eine sehr touristische Ghost Town (Calisto oder so?), aber da habt ihr falls euch das interessiert östlich vom Yosemite eine deutlich bessere Option (Bodie). Dort liegt übrigens auch der Mono Lake auf eurem Weg (nicht verpassen). Ansonsten fiele mir noch der Lake Tahoe ein, den man zwischen Lassen und Yosemite anfahren könnte.

Aber ich glaube jetzt helfe ich euch nicht gerade beim kürzen ;-)
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Wookie

« Antwort #12 am: 30. Juli 2012, 16:42 »
Ich hab habe eine leicht kürzere Route in 3 Wochen gemacht. Das war ok für mich, bin aber eher der schnelle Reisende. Wenn man viele (bzw. lange) Wanderungen machen will sollte man sich mehr Zeit lassen.

In Kingman und südlich vom Grand Canyon gibts ein paar Route 66 Errinnerungen.

Wk
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momi

« Antwort #13 am: 30. Juli 2012, 23:50 »
180km pro Tag wirst du in diesem riesigen Land schnell mal fahren. Und ja, teilweise gibt es zwischen zwei Orten echt nicht viel zu sehen. Die Strassen sind aber meist sehr gut zu fahren und man kommt schnell vorwärts, v.a. auf den Highways. Vergiss aber dennoch nicht, immer mal wieder Zeit für Wanderungen/Besichtigungen oder auch einfach Pausen einzuplanen. Und die Strecken werden ja nicht täglich so lang sein, mal mehr, mal weniger.

Wir waren z.B. am Morgen/Nachmittag noch im Zion NP wandern (http://www.canyon-trails.de/angels.htm aber nur bis zum Scout Overlook) und sind dann gemäss Google 265km nach Las Vegas gefahren. Nach dem Einchecken im Hotel und dem Nachtessen gabs dann auch noch einen "Spaziergang" am Strip. Wir waren nach diesem Tag ziemlich k.o. Aber es hat sich gelohnt. Am Nachmittag noch in der wunderbaren Natur am Wandern und am Abend glitzern überall die Lichter von den Fassaden und von überall ertönt der "Lärm" der Slot-Maschinen. So kontrastreich kann ein Tag im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein. ;)
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Wookie

« Antwort #14 am: 02. August 2012, 12:24 »
Am Nachmittag noch in der wunderbaren Natur am Wandern und am Abend glitzern überall die Lichter von den Fassaden und von überall ertönt der "Lärm" der Slot-Maschinen. So kontrastreich kann ein Tag im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein. ;)
Ja der Kontrast bei dieser Strecke hab ich auch noch im Kopf: Grand Canyon bzw. Zion ist eher dünn besiedelt, dann durch eine Gebirgskette und plötzlich taucht die Wüste auf und am Horizont erscheint Vegas...

Wk
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