Thema: Sapa Vietnam nach Luang Prabang Laos  (Gelesen 2923 mal)

logbuch

« am: 09. Juni 2012, 05:34 »
Hallo Leute!

Wir haben die Strecke von Sapa nach Luang Prabang im Mai 2012 bewältigt. Wobei bewältigt sich schlimmer anhört als es wirklich war. Ganz wichtig, nur in der Trockenzeit zu empfehlen. Gedauert hat es 3 Tage. 1 Tag von Sapa nach Dien Bien Pho kurz vor der Grenze. ( 8 Stunden im Minibus Preis 250 000 VND am Busbahnhof Sapa ) In Dien Bien Pho, günstige Hotels direkt gegenüber des Busbahnhofes. 2. Tag startet früh um 5:30 Uhr. Dien Bien Pho zur Grenze und weiter nach Muang Khua. ( 6 Stunden mit dem Minibus 100 000 VND am Busbahnhof von DBP ) Infos zur Grenze. Am besten passende US Dollar für das Visum bereithalten. Das Visum für Deutsche Staatsangehörige kostet 30 US$ plus circa 3 $ für irgendwelche Stempel, Servicegebühren und Fiebermessen. Wechselgeld bekommt man in laotischen Kip zu einem schlechten Kurs ausgezahlt. Wichtig! Dollarnoten sollten unbeschadet sein. Da wird sehr streng drauf geachtet.
In Muang Khua vor einem Fluß angekommen, setzt man mit einem Boot für 2000 Kip über in die Stadt. Unbedingt Geld vorrätig haben, da es keinen Geldautomaten gibt. Der nächste Bus fährt dann vom ca. 3 km entfernten Busbahnhof um 12:00 und um 15:00 Uhr für 35 000 Kip nach Udomxai. Alternativ kann man auch mit dem Boot weiterfahren. Fahrzeit von MK nach Udomxai 4 Stunden. Gute und Günstige Guesthäuser sind vorhanden. Nächsten Tag gibt es mehrere Busse nach Luang Prabang. Haben den Bus um 8:30 Uhr genommen. Preis 65 000 Kip Fahrzeit 6,5 Stunden. Glücklich in Luang Prabang gelandet. Die Straßen zwischen der Grenze und Udomxai sind gut und sehen so aus als wenn gerade neu gemacht. Die schlechtesten Straßen waren zwischen Udomxai und Luang Prabang und das Stück von Sapa bis zur Granze. Aber alles machbar. Also viel Spaß beim Reisen. Im übrigen gibt es auch eine schöne Landschaft zu sehen und den ursprünglichen Norden von Laos.     
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Litti

« Antwort #1 am: 09. Juni 2012, 07:49 »
Hi,

sind dieselbe Strecke in umgekehrter Richtung und in der Regenzeit gefahren - geht also schon. Wir waren vorab etwas unsicher was den Teil zwischen Muang Khua und Dien Bien Phu angeht, hatten aber Glück weil der letzte Regen bei Abfart morgens (die war übrigens seeehr früh, noch vor 5 Uhr morgens) schon einen halben Tag zurück lag. Nachteil in diese Richtung ist sicherlich dass man in Muang Khua übernachten muss, und eigentlich gibt es nur ein vernünftiges Guesthouse in der Stadt, reservieren kann sich evtl. lohnen.

In umgekehrter Richung, wie du sie beschreibst, sollte die Fahrt eigentlich weniger kritisch sein, da es dann in den kritischen Passagen (ausschließlich auf laotischer Seite) vor allem bergab geht.

Ich würde jedem statt dem Bus von Muang Khua nach Luang Prabang die zweitägige Bootsfahrt auf dem Nam Ou empfehlen. Einfach traumhaft. Unterwegs gibt es zwei nette Dörfer mit Übernachtungsmöglichkeiten (leider die Namen vergessen), da kann man auch länger hängenbleiben weil es so ruhig und idyllisch ist.

Auch Dien Bien Phu ist interessant. Für die Vietnamesen aufgrund seiner neueren Geschichte sehr wichtig, Traveller sieht man aber so gut wie keine. Fand den Ort damals recht interessant.

Was man zu der Tour jedenfalls sagen muss: Sie ist nur zu empfehlen wenn man mit ordentlichem zeitlichen Puffer fährt. Abhängig von der Richtung kann es sein dass man erst am zweiten oder dritten Tag merkt dass irgendein Teilstück momentan nicht möglich ist (ist fast immer der Teil von Muang Khua nach Dien Bien Phu, außerdem kann es sein dass auf dem Nam Ou an dem Tag keine Boote fahren, da gibt es aber wie gesagt den Bus als Alternative). Und das Umdrehen kostet halt wieder zusätzliche Zeit, ohne dass man irgendwas erreicht hat.
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