Thema: Lima - Santiago 4 Wochen Vorbereitungszeit  (Gelesen 1201 mal)

NickS

« am: 30. März 2012, 19:41 »
Hallo Zusammen,

Bei mir hat sich vergleichsweise kurzfrisitg die Situation ergeben, dass ich in der Zeit von etwa Anfang Mai bis Ende Juni frei habe, bevor ich im Juli eine neue Stelle antrete. Da ich schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken spiele nach Südamerika zu reisen, könnte dies ja eine gute Gelegenheit sein. Allerdings wie schon im Betreff erwähnt, würden mir nur etwa 4 Wochen für die Planung bleiben.

Interessieren würde mich vor allem die Route von Lima nach Santiago über Nazca, Arequipa, Cusco, Puno, La Paz, Uyuni, San Pedro de Atacama und von dort aus Richtung Santiago in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen.

Da ich selbst bisher wenig Erfahrungen bei Reisen dieser Art habe, würden mich eure Meinungen interessieren, ob zum einen unter diesen Rahmenbedingungen die Reise selbst realistisch ist und zum anderen was ich in dieser relativ kurzen Zeit alles organisieren müsste abgesehen von Flugtickets  ;)

Schonmal vielen Danke für eure Meinungen und Tipps!
Nick
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Mooni

« Antwort #1 am: 30. März 2012, 20:11 »
Das ist auf jedenfall machbar von der Organisation.

Was du brauchst wäre eine Auslandskrankenversicherung und deine Ausrüstung. Dabei denke ich ist vor allem der Rucksack wichtig. Wenn du in deinen 6 Wochen Urlaub keine krassen Wanderungen planst, braucht man meiner Meinung nach keine besondere Ausrüstung was Kleidung/Schuhe betrifft. Einfach bequeme Sachen mitnehmen, die zwar robust sind aber auch kaputt gehen können, dann kann man sich da viel Geld sparen. Schlafsack würde ich auch nicht mitnehmen, u dann sollte dein Gepäck auch nicht zu groß sein.

Ne andere Frage die du dir noch stellen solltest ist die der Geldbeschaffung. Wenn nicht schon vorhanden, wäre da eine Visa/Mastercard wohl wünschenswert. Es fallen zwar bei der Abhebung Gebühren an, aber für 6 Wochen würde ich nicht extra ein Konto bei der DKB o.ä. aufmachen.

Die Route ist sicher ambitioniert für 6 Wochen, aber bei Bedarf kannst du das auch unterwegs noch anpassen. Wenn die Zeit irgendwann knapp wird musst du halt größere Strecken per Bus zurücklegen, aber das musst du ja nicht in deiner knappen Planungsphase vorher entscheiden.

Auch wenns jetzt etwas stressig wird, es lohnt sich sicher.
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Vombatus

« Antwort #2 am: 30. März 2012, 20:20 »
Lima, Nazca, Arequipa, Cusco, Puno, La Paz, Uyuni, San Pedro, Santiago in 6 Wochen ist sicher möglich, aber auch sehr stressig. Wenn du schon mal da bist, würde ich sogar noch die Islas Ballestas und den Colca Canyon in Peru und Potosi in Bolivien empfehlen.

4 Wochen Vorbereitungszeit wirst du eigentlich gar nicht brauchen. So viel zum organisieren gibt es nicht.
Was hast du an Ausrüstung. Welche Impfungen fehlen dir noch?

Notfalls kannst du dich auch Vorort um Dinge kümmern, WiFi gibt es auch überall.
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Jens

« Antwort #3 am: 31. März 2012, 15:36 »
Bin die Strecke gerade nur andersherum gereist. Busverbindungen sind easy. Schau auch mal bei NomadsConnected.com rein, da stehen auch viele Tipps drin!
Viel Spaß  :)
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NickS

« Antwort #4 am: 01. April 2012, 23:24 »
Danke für Eure Anworten!

Zum Organisatorischen:

Hab mich nochmal ein wenig erkundigt. Da man zur Einreise in die betroffenen Länder ja kein extra Visum braucht  bzw. alles als Touristenvisum gezählt wird und eine Auslandskrankenversicherung kein Problem sein sollte, müsste ich mich noch um einen längere Zeit gültigen Reisepass (läuft leider im August aus) und um eventuelle Impfungen kümmern. Impfungen hab ich momentan nur die Standardimpfungen für Deutschland bzw. den europäischen Raum....

Kreditkarte ist vorhanden. Ausrüstungstechnisch müsste ich als größere Anschaffung noch einen Rucksack besorgen.
 

Zur Route:

Wenn ich Euch richtig verstehe, macht es bei einem Zeitraum von 6 Wochen und dieser Route durchaus Sinn einen Zeitplan auszuarbeiten und eventuelle Aufenthaltszeiträumen im Vorfeld zu überlegen, um nicht zu sehr in Verzug zu geraten.
Kann mir hierzu zufällig jemand seine persönlichen Erfahrungen oder sonstige Tipps mitteilen?

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass der Schwerpunkt der Reise auf Peru und Bolivien liegen soll.
Über den Norden Chiles hab ich bisher auch erst wenig gelesen...
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