Thema: Unverhoffte 6,5 Monate planen, erstmal allgemein  (Gelesen 1051 mal)

reisende

« am: 24. März 2012, 13:14 »
Hallo,
erstmal Vorgeschichte: Ich habe das grosse Glueck, nochmal ein paar Monate an die eigentliche Reisezeit dranhaengen zu koennen, mein Arbeitgeber hat da mitgemacht!
Mir sind gerade noch 10 Wochen in Australien geblieben, in dieser kurzen Zeit will ich etwas von Australien sehen sowie noch etwas Kohle verdienen fuer die Weiterreise.
Danach sind 6,5 Monate, die zu befuellen sind.
Und zuerst hatte ich den Plan gehabt, irgendwie so etwas zu machen: Asien - Arabien - Afrika.

Doch genau genommen sind 2-3 Monate fuer einen Kontinenten ganz schoen wenig, ist mir schon am Anfang meiner Reise aufgefallen.
Eigentlich war ich zusammen schon 6 Monate in Asien, aber da gibts noch so viel mehr: Kambodscha, Laos?, Hongkong (und vielleicht n bissl China?), ja sogar Japan wuerde mich brennend interessieren (leider zu teuer?), und dann blieben da noch die ganzen Orte in den bereits von mir besuchten Laendern, die ich ausgelassen habe oder noch mal sehen will.
Eigentlich wollte ich mir dann noch einen meiner Traeume erfuellen: Mal in ein arabisches Land gehen und die Sprache lernen, aber auch dafuer sind 1-2 Monate ja viel zu kurz. Ausserdem ist Jordanien gerade eins der wenigen backpack-geeigneten Laendern dank politischer Instabilitaet sowie hoher Preise und schlechter oeffentlicher Verkehrsmittel in anderen arabischen Laendern (habe keinen Fuehrerschein und strenges Budget). Und wie ich herausfand, kann man Jordanien's Touristenattraktionen dank seiner (nicht vorhanden) Groesse in 2 Wochen "erledigen". Also mal spaeter als Urlaub und Arabisch-Kurs lieber zu Hause machen?

Ich habe nach meiner Abreise aus Afrika ueber ein halbes Jahr gebraucht, um mich von meiner Afrika-Sehnsucht zu erholen. Aber mich so ganz auf Asien verlegen und Afrika beiseite lassen, um nicht wieder so zerstueckelt zu reisen? Asien ist ja auch guenstiger. Aber wenn ich Afrika auslasse, dann fehlt mir was. Genaue Planung fuer Afrika fehlt da auch noch, geplant war urspruenglich irgendwo in Uganda/Ruanda anzufangen moeglicherweise mit Freiwilligenarbeit in einem Waisenheim und dann runter reisen bis nach Suedafrika,
aber auch dafuer waeren 3 oder 4 Monate ganz schoen kurz.

Wie ihr seht, habe ich gerade Entscheidungsfindungsschwierigkeiten, was  ich mit den 6,5 Monaten machen soll, denn sie kommen mir immer noch ganz schoen kurz vor. Die Welt ist doch sooo gross! :)

Und die ganzen Suedseeinseln, die von hier aus ja eigentlich gut zu erreichen waeren (jedenfalls einfacher als von Europa), habe ich sogar ganz beiseite gelassen. Dabei habe ich schon viel von Vanuatu gehoert und wuerde es, wenn mehr Zeit und Geld waere, direkt einbauen in den Plan. Habe gehoert von jemandem, der einen ganzen Monat umsonst bei Einheimischen gelebt hat. Geld waere also moeglicherweise weniger das Thema, wenn man jemanden vor Ort kennt.

Wer hat ne Idee wie ich aus dem Plannungsdilemma wieder herausfinde und ne vernuenftige Loesung bastele?

Danke im Voraus fuer Eure Beitraege,
die reisende

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Wizard

« Antwort #1 am: 25. März 2012, 13:37 »
Wie wärs wenn du über Indonesien nach China reist? Is ne vernünftige Strecke für 6 Monate und hat einige sehr sehenswerte Länder aufm Weg (Thailand, Laos, Vietnam...). Weiß ja nicht, was du schon gesehen hast. Oder du lässt Asien weg, wenn du da ja schon 7 Monate warst, und reist von Kenia/Tansania nach Südafrika. Müsst eigentlich auch machbar sein wär allerdings teurer. Oder du hängst noch etwas Zeit in Australien dran und bereist dann in knapp 5 Monaten Neuseeland und ein paar Südseeinseln ;-)
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reisende

« Antwort #2 am: 25. März 2012, 15:03 »
Ist echt ein Problem, wenn man theoretisch alles machen kann, was man will. ;) Weil man rein praktisch gesehen immer nur eins nach'm andern machen kann und nicht alles. ;)
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