Thema: Hat jemand Malarone und will es verkaufen?  (Gelesen 10599 mal)

atw12

« am: 09. Februar 2012, 14:49 »
Hallo Zusammen,

ist es ok hier zu fragen, ob jemand Malarone übrig hat und verkaufen möchte? Natürlich noch nicht abgelaufen...;)
Ist so teuer.

Wieviel standby nimmt man so mit für 10 Monate SA und SOA?

danke, lg
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karoshi

« Antwort #1 am: 09. Februar 2012, 15:09 »
Hi,

es ist in Deutschland verboten, privat Medikamente zu verkaufen (Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz). Wenn hier also jemand etwas anbietet, und ich das mitbekomme, muss ich den Beitrag löschen.

Zur Frage des Standby: eine Packung reicht. Du nimmst es ja nur, wenn Du Malaria hast.

LG, Karoshi
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atw12

« Antwort #2 am: 09. Februar 2012, 15:56 »
Ok, danke für die Info.
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Rolo

« Antwort #3 am: 09. Februar 2012, 18:18 »
1 packung sollte reichen, ist ja nur für den notfall
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Flynn

« Antwort #4 am: 09. Februar 2012, 21:33 »
...pass lieber auf. Malarone ist ebenso wie Viagra durchaus in verdammt echt aussehenden Fälschungen zu haben. Allein deswegen würde ich es nicht auf einen Privatkauf ankommen lassen - denn das Zeug soll dir ja (im hoffentlich nie eintreffenden Fall) das Leben retten ;)
Wenn du dann Sägespäne im Mund hättest wäre das eher unvorteilhaft :D
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Stecki

« Antwort #5 am: 10. Februar 2012, 02:47 »
Schlechte Erfahrungen mit dem Viagra vom Chinesenmarkt gemacht? ;-)
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Flynn

« Antwort #6 am: 10. Februar 2012, 21:43 »
Schlechte Erfahrungen mit dem Viagra vom Chinesenmarkt gemacht? ;-)
...noch nicht getestet, aber Angebote gabs schon einige im eMail Postfach :D
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little_earthquake

« Antwort #7 am: 12. Februar 2012, 18:32 »

Zur Frage des Standby: eine Packung reicht. Du nimmst es ja nur, wenn Du Malaria hast.



also das stimmt so nicht. man kann malarone auch als prophylaxe einnehmen um mit dem erreger erst gar nicht infiziert zu werden. würde ich immer vorziehen, denn einmal malaria gehabt, lebt man ständig mit der angst eines erneutem ausbruches bzw den folgen der erkrankung.

drum fängt man meist mit malarone einige tage vorm urlaub an und nimmt es manchmal sogar noch einige tage daheim nach dem urlaub weiter.

in stark endemischen malariagebieten würde ich es immer als prophylaxe einnehmen. in randzonen oder weniger durchseuchten gebieten reicht vermutlich bei sehr langem aufenthalt die behandlung wenn man erste symptome merkt, wobei das auch echt in die hose gehn kann. aber gut, kommt vermultich auf die jeweiligen umstände an.

drum würd ich sagen, im malariagebiet jeden tag das eine tablettchen nehmen und sicher fühlen.
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karoshi

« Antwort #8 am: 12. Februar 2012, 20:59 »
atw12 hatte ausdrücklich nach Standby gefragt.

Die Entscheidung, ob man ein Standby mitnimmt oder Prophylaxe macht, muss jeder selbst in Abstimmung mit seinem Arzt treffen, für beides gibt es Pro und Kontra. Aber wenn es Standby wird, spielt es für die benötigte Menge keine Rolle, ob man zwei Wochen oder 10 Monate unterwegs ist.
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serenity

« Antwort #9 am: 14. Februar 2012, 05:17 »
Falls du noch in Deutschland krankenversichert bist, übernimmt es evtl. deine Kasse - die Techniker zahlt z.B. auch Malarone,wenn du nachweist, dass du in ein entsprechendes Gebiet reist. Falls du in der Nähe der französichen Grenze wohnst - in Frankreich ist Malarone auch erheblich billiger als in D!.

Wir reisen seit Jahren jedes Jahr ein paar Monate in SOA herum und haben immer pro Person eine Packung als Stand-By dabei. Viel wichtiger ist aber ein guter Mückenschutz - in manchen Gebietgen auch tagsüber, wegen Dengue Fieber. Falls du wirklich mal einen Malaria-Verdacht hast, solltest du sowieso zusehen, so bald wie möglich in ein Krankenhaus zu kommen.

Übrigens halte ich in SOA eine Tollwut-Impfung für wesentlich wichtiger, Malaria kann man überleben, Tollwut auf keinen Fall und es laufen hier überall massenhaft Hunde in der Gegend herum! (Auch diese Impfung wird z.B. von der Techniker übernommen, andere, z.B. die DAK, zahlen 50% - muss man aber vorher anfragen!)
Serenity
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little_earthquake

« Antwort #10 am: 14. Februar 2012, 13:57 »
atw12 hatte ausdrücklich nach Standby gefragt.

Die Entscheidung, ob man ein Standby mitnimmt oder Prophylaxe macht, muss jeder selbst in Abstimmung mit seinem Arzt treffen, für beides gibt es Pro und Kontra. Aber wenn es Standby wird, spielt es für die benötigte Menge keine Rolle, ob man zwei Wochen oder 10 Monate unterwegs ist.

ach so. da hab ich wohl nicht richtig hingeschaut.  :)
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Flynn

« Antwort #11 am: 15. Februar 2012, 19:49 »
also das stimmt so nicht. man kann malarone auch als prophylaxe einnehmen um mit dem erreger erst gar nicht infiziert zu werden. würde ich immer vorziehen, denn einmal malaria gehabt, lebt man ständig mit der angst eines erneutem ausbruches bzw den folgen der erkrankung.
...aber es ist eine Mär, dass Malarone eine Malaria-Infektion verhindert ;) Schau dir mal die Packungsbeilage genau an. Es senkt die Wahrscheinlichkeit infiziert zu werden, aber eine Garantie darauf gibts leider nicht. Du kannst trotz der korrekten Einnahme Malaria bekommen - wie häufig das vorkommt steht wenn ich mich erinnern kann auch in der Packungsbeilage.

Das ist jetzt kein Ratschlag zu "Nehmen oder nicht nehmen", sondern nur ein Tipp zu dem sicheren Gefühl. Man sollte das Risiko immer auch im Hinterkopf haben und entsprechend bei möglichen Symptomen handeln - egal ob man Malarone nun genommen hat oder nicht.
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Trabbee

« Antwort #12 am: 16. Januar 2014, 11:36 »
also das stimmt so nicht. man kann malarone auch als prophylaxe einnehmen um mit dem erreger erst gar nicht infiziert zu werden. würde ich immer vorziehen, denn einmal malaria gehabt, lebt man ständig mit der angst eines erneutem ausbruches bzw den folgen der erkrankung.


Bitte richtig informieren und keine Panik schüren. Ständige erneute Ausbrüche einer Malaria sind quatsch. Siehe hierzu beispielsweise http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/333342/publicationFile/152943/MalariaMerkblatt.pdf

Zitat: Fest steht, daß eine richtig diagnostizierte und behandelte Malaria tropica ausgeheilt werden kann. Nur der erneute Stich einer Malariamücke kann dann zu einer erneuten Erkrankung führen.
und
Malaria tertiana und Malaria quartana können, falls sie nicht von vorneherein richtig behandelt werden, in Einzelfällen zu Späterkrankungen führen. Diese sind jedoch mit speziellen Malariamedikamenten dann auch endgültig behandelbar.
Immer wiederkehrende Malariaanfälle nach Verlassen des Malariagebietes gehören heutzutage in das Reich der Märchen.

Generell sind vllt. folgenden Links auch noch interessant:
http://www.dtg.org/uploads/media/Malaria_2013.1.pdf
http://www.reisemed.at/downloads/Malaria-Leitlinien-der-Deutschen-Tropenmedizinischen-Gesellschaft.pdf

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mayz

« Antwort #13 am: 17. Januar 2014, 14:03 »
Hab auch noch einige Packungen Malarone von meiner Asienreise über.
Ist dann wohl am besten sie in der Apotheke abzugeben oder sie für die nächste Reise aufzuheben? 
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karoshi

« Antwort #14 am: 17. Januar 2014, 15:10 »
Normalerweise sind die doch mehrere Jahre haltbar. (Verfallsdatum steht auf der Packung.) Ich würde sie aufheben.
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