Thema: Transport rund um die Feiertage  (Gelesen 2136 mal)

Xenia

« am: 14. November 2011, 21:15 »
Hallo Zusammen

Ich wollte mich mal erkundigen wie die Erfahrungen so sind bezüglich dem Transport in Zentral Amerika rund um die Feiertage? In meinem Fall sieht es so aus, dass ich am 26. Dezember in San Pedro Sula (Honduras) sein muss um eine Freundin am Flughafen abzuholen. Werde von Guatemala aus kommen und möchte Weihnachten eiiiigentlich am liebsten in Rio Dulce verbringen. Ist das überhaupt möglich die Strecke von Rio Dulce nach SPS in einem Tag zu machen oder muss ich an Weihnachten nach Livingstone fahren und dann am 26. weiter? Und fahren da eben überhaupt Buse/Boote?

Bin über jeden Tip dankbar :)

Vielen Dank und liebe Grüsse aus Costa Rica
Xenia
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Vombatus

« Antwort #1 am: 15. November 2011, 00:29 »
Bin innerhalb von einem Tag (8 Std.) von Copan (Ruinen) nach Rio Dulce gefahren, dann wir es von San Pedro Sula sicher auch klappen. Weiß aber nicht wie es mit dem Grenzübertritt aussieht. Leider weiß ich auch nicht wie die Verkehrssituationen während Weihnachten ist.

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Mooni

« Antwort #2 am: 15. November 2011, 11:01 »
Hey, wenn du in Rio Dulce bist, ist es ja wahrscheinlich einfacher nicht die Grenze bei Copan zu nehmen sondern die weiter nördlich/östlicher in der Nähe von Corinto.

Wir sind damals (aus SPS kommend) dort über die Grenze und dannach mit dem Bus nach Puerto Barrios, von dort dann Schiff nach Livingston, 2 Tage Stop, dann die Bootstour den Fluss hoch nach Rio Dulce.
Beide Bootstouren sind auf jedenfall schön, aber wie regelmäßig die an Weihnachten fahren wird man dir wohl erst vor Ort sagen können.
Vielleicht kannst du auch einfach die beiden Bootstrips von und nach Livingston auslassen und ein Shuttle buchen nach SPS, das wäre dann natürlich teurer, aber da müssten dich die Reisebüros in Guatemala/Honduras eigentlich auch jetzt schon informieren können?Sobald du in der Region bist, einfach mal hingehen und fragen.
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Xenia

« Antwort #3 am: 15. November 2011, 22:00 »
Ja habe mir schon gedacht im Norden über die Grenze und nicht bei Copan.

Aber ist ne gute Idee einfach mit dem Bus zu gehen von Rio Dulce aus falls es mit dem Bootsverkehr nicht funktioniert. Wäre halt schon gerne über Livingstone mit dem Boot rüber nach Honduras, aber eben...ich kann mir vorstellen, dass das eher schwer ist am 26. Dezember.

Liebe Grüsse
Xenia
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sommerjogurth

« Antwort #4 am: 18. November 2011, 04:01 »
Hi Xenia,

das gehört jetzt zwar nicht unbedingt zum Thema, aber warum Rio Dulce? Das war bisher der Ort in Gua der mir am wenigsten gefallen hat. Ist vielleicht Geschmackssache, aber ich fand es da echt nicht so toll.

lg
Steff
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Xenia

« Antwort #5 am: 18. November 2011, 20:22 »
Nun weil es auf dem Weg nach San Pedro Sula liegt. Ich muss wie gesagt am 26. Dezember dort sein und möchte so lange wie möglich in Guatemala bleiben. Daher werde ich vorher 2-3 Wochen rumreisen und um Weihachten rum in die Region von Rio Dulce/Livingston gehen.
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farmerjohn1

« Antwort #6 am: 18. November 2011, 22:18 »
ich weiss nicht - ich wuerde ueber die Feiertage moeglichst nicht auf der Strasse unterwegs sein, v.a. wegen der ganzen Besoffenen, die dann oft am Steuer sind, aber auch wegen der lokalen Ferienreisenden - kriminaltechnisch sind zu solchen Zeiten die Reisen zwar eher sicherer als in Zeiten mit weniger Verkehrsaufkommen, aber eben mit erhoehtem Verkehrsunfallrisiko. Das ist nicht zu unterschaetzen, vor allem in den lateinamerikanischen Laendern, die selber keine bedeutendere Industrie mit PKW-Produktion haben. Ich kenne KEINEN in einem solchen Land, der - bei hoher Mobilitaetsfrequenz und ohne eignes Fahrzeug, dessen Wartungs- und Fahrerzustand, Strecke und Tageszeit der Fahrt er selbst bestimmt - nicht mindestens ein Mal alle zwei Jahre schwer verunglueckt, teilweise mit schwersten Knochenbruechen/Verletzungen oder gar toedlich.
Boot ist schon besser, wenn es denn dann faehrt, vielleicht kannst' auch ueberhaupt ab 20.Dez. bis 6. Januar in Honduras/SPS verbringen...?
Aber: wenn Du Dich schon zu solchen Daten auf die Strassen begibst - was ich nicht empfehle - dann machen 200km mehr oder weniger den Kohl wohl auch nicht mehr fett, und da gibt es in Guate immerhin noch die Maya-Staette Tikal und das huebsch hergerichtete Flores, im Umkreis auch bestimmt das eine oder andere feiertagstaugliche Touristenhotel, das ist dann eine angenehmere Umgebung als die komischen Kaffs an der Bahia de Amantique... Man kann uebrigens auch von und nach Flores fliegen.
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Xenia

« Antwort #7 am: 18. November 2011, 23:28 »
Hey farmerjohn

Du hast mich da gerade auf ne gute Idee gebracht :) Danke dir! Habe nämlich in Flores ein tolles Hostel gesehen die Shuttles nach San Pedro Sula anbieten. Dann könnte ich eigentlich von Belize im Süden nach Guatemala reisen (also Rio Dulce Nähe) und mach meinen Trip durch Guate den anderen Weg rum, damit ich am Schluss in Flores bin.

Werde denen mal ne Mail schreiben und fragen ob sie das anbieten am 26. oder nicht.

Liebe Grüsse
Xenia
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Mooni

« Antwort #8 am: 19. November 2011, 11:30 »
Je nach dem, wann du am 26. in SPS sein musst, wirst du wohl am 25. Abends los fahren müssen, bzw viele Shuttles/Busse fahren prinzipiell Abends los, um dann die lange Strecke nach Guatemala Stadt über Nacht zu fahren.
Wenn du in Flores bist, ist die Strecke nämlich eigentlich schon Flores-Guatemala City-Copan-SPS.

Ich würde sagen Flores-Guatemala City dauert mind. 8 Std, Guatemala-Copan 4 (+Grenzübergang), Copan-SPS 3.
Und das Ganze ohne Wartezeiten und sonstigen Verzug beim Shuttle Wechsel, wovon man in Guatemala eigentlich sicher nicht ausgehen kann.

Wenn du dem Hostel schreibst, kannst du ja mal fragen wie lange sie für die einzelnen Etappen vorsehen, dann hast du nen groben Ansatzpunkt ;) Und auch, wann und wo du die Shuttles wechseln musst, da an diesen Punkten leicht die meiste Zeit verloren geht.
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farmerjohn1

« Antwort #9 am: 19. November 2011, 13:06 »
Das mit Guatemala-City mag fuer die grossen Luxusbusse gelten. Aber es gibt Transporte Flores-Rio Dulce-Puerto Barrios, ganz sicher, und die dauern motorisiert max. 5 Stunden. Pto. Barrios - SPS weiss ich nicht, aber es gibt eine direkte Strasse oder zumindest Piste von P.B. nach SPS, ich bin naemlich von Belize in einer Barkasse von Punta Gorda nach P.B. uebergesetzt und wollte eigentlich von da direkt nach SPS weiter, wovon ich aber wegen der Sicherheitswarnungen fuer Honduras abgesehen habe, und bin stattdessen nach Flores/Tikal.
Aber ich habe noch einen Vorschlag: vielleicht kannst Du ein Motorrad mieten oder ausleihen, das ist eine tolle Sache in Lateinamerika zumindest wenn es nicht gerade stark regnet: die groesseren und kleineren, aber meist puddingbeinebergeartigen Steigungen haben es ziemlich in sich, das Klima ist feuchtheiss, sodass sich Waesche vollsaugt, die Doerfer sind selten weniger als 40km auseinander (Problem beim Fahrrad), man hat geringe Transportkosten, man managed und steuert das Fahrzeug selbst wann, wie und wo man will (Problem bei Public Transport), man ist selbst mit einem Moped, das maximal 70km/h fahren kann genauso schnell oder langsam wie mit dem Auto (wegen der Strassen und Verkehr kommt man mit dem schnellsten Auto kaum ueber 45km/h Durchschnittsgeschwindigkeit), es macht Spass,du hast keine Parkplatz- und Stauprobleme, du faellst nicht als Tourist auf, weil jeder dort mit so nem Ding rumheizt, wenn ein Teil kaputt geht, kann dir jeder Bauernjunge aushelfen und in jedem Dorf gibt's Ersatzteile... Ich wuerde sogar sagen, mit einem realtiv neuen Motorrad bist du tagsueber und bei vorsichtiger Fahrweise genau so sicher/unsicher, wenn nicht ein Stueck  sicherer unterwegs als mit einem vernachlaessigten Sammeltaxi mit beknacktem Fahrer. Du hast halt nur zwei Risiken:  kein Blech um dich herum, wenn dich einer umfaehrt, und die v.a. nach Dunkelheit bestehende Gefahr, dass dich einfach jemand mit vorgehaltener Pistole (die die Einheimischen zumindest in Guatemala 2005/6 einfach so im Laden kaufen konnten wie eine Zahnbuerste) vom Bike holt, um es zu klauen.
Ich habe mal einen getroffen, der hatte sich in Costa Rica fuer 6 Wochen ein Motorrad gemietet, sogar grenzuebergangstauglich, und ist damit bis Mexiko und zurueck. Der hat bestimmt nicht viel mehr bezahlt als andere fuer Busse und Fluege, und der fand es super.
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Xenia

« Antwort #10 am: 21. November 2011, 22:22 »
Nun die Idee mit dem Motorrad wäre natürlich verlockend, aber alleine wäre mir das wohl zu riskant. Mal sehen. Das Hostel hat mir auf jeden Fall gesagt, dass der Shuttle am morgen früh abfährt und man am späteren Nachmittag in SPS wäre. Geht direkt ohne Umweg nach SPS, Guatemala city wird ausgelassen. Wäre also total easy alles :) Danke für die Tips!
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