Thema: Trekking in Mittel und Südamerika?  (Gelesen 1617 mal)

Delagur

« am: 05. Oktober 2011, 16:53 »
Hallo

Wir, meine Freundin und ich, werden ab dem 18ten Oktober für 6-8 Monate nach Mittel-, Südamerika aufbrechen. Wir überlegen leider immer noch ob wir Trekkingtouren machen wollen und wie sinnvoll/umsetzbar das Unterfangen sein wird.

Die Länder in Mittelamerika sind, bis auf unser Ankunftsland Mexico, von welchem wir schnellstens nach Guatemala wollen um eine Sprachschule zu machen, noch relativ unklar.
In Südamerika werden wir uns wohl hauptsächlich in Kolumbien/Peru vllcht./Bolivien, Argentinien bewegen (Innerhalb von frühestens Dezember bis etwa April-Juli, je nach Reiseverlängerung).

Prinzipiell stehen wir vor der Frage: Trekking in Mittel und Südamerika - machbar?

Wir müssen uns entscheiden ob wir ein Zelt und eine Isomatte mitnehmen.

Danke für eure Hilfe
Dela
0

karoshi

« Antwort #1 am: 05. Oktober 2011, 21:10 »
Hi Dela,

klar ist das machbar, besonders in den diversen Nationalparks. Am einfachsten sind oft Tagestouren, aber auch mehrtägige Treks sind ohne weiteres möglich.

Einige Beispiele:
  • Parque Nacional Corcovado oder PN Chirripó (Costa Rica)
  • Ciudad Perdida (Kolumbien)
  • Cordillera Blanca bei Huaraz, oder der Colca Canyon (Peru)
  • Torres del Paine (Chile)
  • PN Tierra del Fuego (Argentinien)

LG, Karoshi
0

Delagur

« Antwort #2 am: 06. Oktober 2011, 10:46 »
Ich hätte mich genauer ausdrücken sollen.
Sind solcherlei Treks auch ohne Führer möglich? Wenn ja würden wir uns überlegen ein Zelt und eine Isomatte vorher zu besorgen, auch wenn wir sie in Mittelamerika vielleicht nicht brauchen werden.
Was mich zu der Frage führt ob man vor Ort solche Ausrüstung auch ausleihen kann um 1-2 Wochen in der Pampa unterwegs zu sein?

LG Dela
0

sgropper

« Antwort #3 am: 06. Oktober 2011, 17:39 »
Hi,

ja, solche Touren sind auch teilweise ohne Führer möglich - und manchmal wahrscheinlich sogar schöner, da man ein wenig abseits der Menge ist. Wir starten Ende November nach Brasilien, Chile und Argentinien. Wir nehmen ein Zelt (MSR Hubba Hubba HP), einen Daunenschlafsack, sowie eine Luftmatratze mit. Zum einen ist es definitiv billiger, und manchmal auch schöner zu zelten, darüber hinaus bist du in so großen Parks wie dem Torres del Paine einfach wesentlich flexibler, da hier nur eine begrenze Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung steht. Nehmt das Zelt mit, wir haben auch lange überlegt.

Viel Spaß
0

karoshi

« Antwort #4 am: 06. Oktober 2011, 21:51 »
Von den genannten Gegenden ist eigentlich nur der Ciudad Perdida Trek ohne Führer nicht sinnvoll zu machen. Der Rest geht gut alleine. In manchen Ländern (z.B. Guatemala, Honduras) würde ich aber aus Sicherheitsgründen immer einen einheimischen Führer mitnehmen.

LG, Karoshi
0

Delagur

« Antwort #5 am: 06. Oktober 2011, 23:06 »
Vielen Dank nocheinmal. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, weder Zelt noch Isomatte mitzunehmen. Wir werden vorraussichtlich weniger Touren machen. Und diese wohl eher in Südamerika. In Mittelamerika ist uns die Sicherheitslage einfach zu unsicher.

LG Dela
0

Jens

« Antwort #6 am: 07. Oktober 2011, 06:24 »
Hallo Dela,

ich werde auch ein paar Touren unten im Süden machen, ber nehme auch kein Zelt, Isomatte und Schlafsack mit. Werde es mir dort leihen wenn es nötig ist und lieber das Geld dort ausgeben als ein Jahr alles mitzuschleppen, oder dann für viel Geld nach Hause zu senden.
0

White Fox

« Antwort #7 am: 07. Oktober 2011, 07:00 »
Also ich hab mal irgendwo gelesen, dass man in Südamerika auf Treks oft in Hütten (Refugios heißen die glaub ich) schlafen kann. Ist anscheinend besonders beliebt in Argentinien und Chile.
0

Jens

« Antwort #8 am: 07. Oktober 2011, 10:09 »
Das stimmt mit den Refugios, jedoch können diese auch schon mal voll sein, wenn du in der Hauptsaison dort bist. Daher immer gleich schauen, dass du ein ein Bett im Refugio reservierst.
So sind meine Informationen dazu.... mal sehen ob es dann auch so klappt im Januar!
0

Tags: