Thema: Kreditfinanzierung der Weltreise??? sinnlos oder warum nicht?  (Gelesen 3198 mal)

MSt

Hallo zusammen,

ich habe vor, dass ich ca. 2011/2012 mit meiner Freundin eine Weltreise antrete. Was haltet ihr davon, sich einen Kredit für eine Weltreise aufzunehmen? Wenn z.B. eine gewisser Betrag als Differenz fehlt? ich würde nur gerne eure Meinungen hören, denn ich denke mir, wenn man einen sicheren und halbwegs gut bezahlten Job hat, dann sollte dies kein Problem sein oder?

cheers, MSt.  ???
0

karoshi

« Antwort #1 am: 29. Januar 2008, 09:37 »
Hi,

ich denke es gibt einige Leute, die sich für ihre Weltreise Geld leihen. Obwohl man natürlich versuchen muss, den Betrag so gering wie möglich zu halten. Die Frage ist nämlich, ob Du Dich auf Deinen sicheren Job nach der Reise wirklich verlassen kannst. Meiner Meinung nach ist heutzutage fast kein Job mehr hundertprozentig sicher.

Aber gehen wir mal davon aus, Deiner ist wirklich sicher und halbwegs gut bezahlt; dann solltest Du eigentlich bei einem Reisebeginn in 2011 auf jeden Fall in der Lage sein, vorher genug zu sparen. Hast Du mal ins Kapitel Finanzierung einer Weltreise geschaut? Du kannst ja dann auch bei geschickter Zeitplanung die Steuererstattung zweimal mitnehmen (kommst Du aus Deutschland?).

Wenn es doch ein Kredit wird, versuche ihn möglichst von Leuten zu bekommen, die das Geld später nicht rabiat eintreiben werden, z.B. Familienmitglieder. Sonst sitzt Du ganz schnell in der Schuldenfalle.

LG, Karoshi
0

twoontour

« Antwort #2 am: 29. Januar 2008, 11:23 »
Hi!

Ich glaube das ist eine Frage die sich jeder selber beantworten sollte.

Für mich persönlich käme eine Kreditfinanzierung aus folgenden Gründen nicht in Frage:
1. Kaufe ich mir grundsätzlich nichts, was nicht lebensnotwendig ist, wenn ich es mir nicht leisten kann. Eine Weltreise ist definitiv nicht lebensnotwendig, auch wenn sie zweifelsohne das Leben lebenswerter macht.
2. Ist kein Job sicher.
3. Würde ich nicht aufgrund meiner nicht-lebensnotwendigen Ausgaben für eine Weltreise im schlimmsten Fall (wenn z.B. der Job weg ist und die Familie nicht für mich aufkommen könnte) wollen, dass die Staatskasse - und somit jeder einzelne Bürger - aufkommen muss.
4. Macht es sicher nur halb so viel Spass wenn man die ganze Zeit daran denken muss, dass man nach den schönen, langen Ferien noch lange arbeiten gehen muss um sie zu bezahlen.
5. Würde ich lieber im Anschluss an die Reise Geld auf die Seite legen können für die nächste Reise anstatt die vergangene abzustottern...

Zugegeben auch wenn die ersten Punkte pessimistisch gedacht sind, sind für mich persönlich die letzten beiden von grosser Bedeutung. Aber wie schon gesagt, das kommt auf deine persönliche Situation und Einstellung an.

LG, twoontour
0

Tags: