Thema: Kolumbien: Eure Eindruecke und Assoziationen  (Gelesen 1188 mal)

farmerjohn1

« am: 02. März 2011, 17:12 »
Falls Ihr Kolumbien bereist habt: wo und wie lange wart Ihr dort und was habt Ihr als charakteristisch, erwaehnenswert, einmalig im Land Kolumbien erlebt, gesehen, empfunden, gedacht, usw.? Was sind Eure Assoziationen zu diesem Land (auch wenn Ihr es nicht bereist habt)?
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Sebastian81

« Antwort #1 am: 02. März 2011, 17:39 »
Hab es (noch) nicht bereist, werde es aber wohl als Abschluß meiner Weltreise anpeilen.
Hmmm, habe das Buch "Killing Pablo" (über die Jagd auf Pablo Escobar) gelesen und kann es jedem nur empfehlen. Sehr informativ und unterhaltsam, fast so eine Hetzjagd wie auf zu Guttenberg. ;-)
Daher ist ein großer Teil meines Wissens über Kolumbien veraltet und sehr krass. Um so gespannter bin ich dieses spannende Land zu entdecken, denn alle die da waren schwärmen davon.

Soxa

« Antwort #2 am: 02. März 2011, 21:14 »
Kolumbien war urspruenglich nicht in meinem Reiseplan. Da mir aber unterwegs, JEDER, den ich getroffen habe, ans Herz gelegt hat, dorthin zu reisen, da es ueberhaupt nicht mehr gefaehrlich sei, wie es immer leider noch gesagt wird und zudem eines, wenn nicht DAS schoenste Land in Suedamerika sei, habe ich ueberlegt und mich am Ende dafuer entschieden.

Und was soll ich sagen, ich bin so unglaublich froh, dass ich dem Land eine Chance gegeben habe, wenn auch leider fuer eine viel zu kurze Zeit, ich hatte leider nur zwei Wochen aufgrund eines Flugs.
Aber alles stimmt: das Land ist wunderschoen, hat viele Facetten, die Menschen sind so lebenslustig, herzlich, offen und hilfsbereit und JA, man fuehlt sich wirklich sicher!! Es gibt keinen Grund nicht nach Kolumbien zu reisen, ausser der Gefahr, dass man am Ende nicht mehr dort weg moechte...wie der Werbeslogan so schoen sagt.

Ich habe mich fuer den Besuch von Cartagena, Bogota, Villa Leyva, kleines Dorf, noerdlich von Bogota in den Bergen sowie Salento im Westen in der Kaffeeregion entschieden.

An Cartagena habe ich gleich mein Herz verloren. Die Stadt ist unglaublich schoen, farbenfroh, die Menschen so lebenslustig, das Wetter perfekt, man kann abends problemlos rausgehen. Tolle Stadt und dann noch gleich in der Naehe Playa Blanca mit Karibikfeeling pur!!!
In Villa Leyva, das zum Weltkulturerbe gehoert, gehen die Uhren noch ein wenig anders, hier sieht man auch die Kolumbianer auch noch viel zu Pferd reiten! Die Natur hier und das kleine Doerfchen haben mir ebenfalls gut gefallen.
In Salento hat es leider viel geregnet, da zu der Zeit im Dezember der Westen Kolumbiens von starken Regenfaellen betroffen war, weshalb ich auch nicht nach Medellin reisen konnte.
Neben dem Ort sind wir einen Tag ins Valle Cocora, superschoen!
In Bogota habe ich eigentlich nur eine Stippvisite gemacht, kann daher also nicht viel dazu sagen.

Cartagena gehoert definitiv zu meinen Lieblingsstaedten und Kolumbien zu meinen Lieblingslaendern in Suedamerika.

LG, Soxa
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After Backpacking

« Antwort #3 am: 02. März 2011, 23:01 »
Hallo liebe Kolumbien-Freunde!

Ein Traum, unbedingt nach Kolumbien, ein wunderschönes Land mit vielen unterschiedlichen Facetten. Aus meinen ursprünglich 2,5 Wochen sind dann insgesamt acht Wochen geworden, ich meine das sagt so einiges :-)

Hier mal meine Stationen:

- Popoyan und der Wochenmarkt von Silvia
- San Agustin und Tierradentro: Die Anreise ist zwar wirklich Hardcore (Straßenverhältnisse), aber es lohnt sich.
- Zona Cafetera – Salento und Armenia (Der beste Kaffee während meiner gesamten Weltreise)
- Bogota & Salzkathedrale Zipaquirá
- Medellin & Guatape
- Cali (Salsa, ole!)
- Tolu & Islas Bernardo - Wahnsinns Strände :-)
- Cartagena & Isla Rosario
- Ciudad Perida – Lost City Trek
- Taganga, Santa Marta und Tayrona Nationalpark

Insgesamt eine unvergessliche Zeit, vor allem der "Ciudad Perida" oder auch "Lost City Trek" genannt, in Kolumbien haben es mir angetan. 6 Tage lang geht es auf abgelegenen Pfaden fernab jeglicher Zivilisation zur verlorenen Stadt, vorbei an unberührten Zivilisationen mitten durch den Dschungel, Spinnen, Schlangen, Riesenameisen und tropische Hitze inklusive. Die 40km sind wirklich kein Kinderspiel, denn es gilt insgesamt mehrmals einen reisenden Fluß zu überqueren (bei Überquerung Nummer 7 habe ich aufgehört zu zählen). Aber es lohnt sich!

Bei meinem nächsten Besuch wird es dann vielleicht mal an die Küste im Westen des Landes gehen, wie z.B. Nuqui oder nach Villa Leyva, aber auch die Tatacoa Wüste würde mir noch gefallen . Es gibt also noch viel zu entdecken!
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Flynn

« Antwort #4 am: 03. März 2011, 02:34 »
Wir landen in einem Monat in Bogota und haben bisher nur den LP durchgelesen - kling ehrlich gesagt eher langweilig :( Allerdings habe ich inzwischen so viel Schund in Gudiebooks gelesen (der LP Myanmar beispielsweise ist unterirdisch schlecht!!!), dass ich lieber unter wikitravel nachsehe oder eben falls möglich direkt auf Leute höre die dort waren :)

Ich halte (nach der Leküre des Guidebooks) Kolumbien im Norden für relativ sicher - sofern man sich eben aus Reisen unterm Tag beschränkt und in Gruppen unterwegs ist. Die uralte Stadt in die man nur mit Exkursionen kommt (den Namen hab ich gerad nich mehr parat) soll angeblich gefährlich sein, da in den Wäldern auch Touristen verschleppt wurden. Jaa...und der Süden hört sich eben ziemlich öde an.

Aber wenn jemand heiße Tipps auf der Strecke Bogota - südliche Grenze für uns hat, dann wäre ich überglücklich! Der Norden ist aus Zeitgründen nicht mehr drin, denn wir haben nur 6 Wochen bis nach Cusco und wollen danach Bolivien "ausführlich" abgrassen :D
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