Thema: Auto verkaufen oder nicht?  (Gelesen 1563 mal)

simu

« am: 20. Februar 2011, 22:13 »
Hallo zusammen

während meiner ca. ein jährigen Reise brauche ich mein Auto nicht. Wenn ich zurück komme würde ich natürlich gerne wieder eins haben, bzw werde wohl darauf angewiesen sein, eins zu haben.

Nun habe ich damit gerechnet, dass meine Schwester mein Auto für ein Jahr übernimmt und ich es so weder verkaufe muss, noch mite einem Standschaden rechnen muss. Meine Schwester nimmt's jetzt jedoch nicht.

Nun stellt sich mir die Frage ob verkaufen oder besser einen Kollegen suchen, dem ich es für diese Zeit anvertrauen kann, damit ich bei Rückkehr ohne grosse Investition wieder flexibel bin. Es handelt sich um einen Opel Corsa aus dem Jahre 1996, denke so 2500 bis 4000 könnt ich dafür noch kriegen.

Dafür sprechen würde natürlich dass ich dann mehr Geld für die Reise habe. Dagegen spricht dass ich nach der Rückkehr tendenziell einen höheren Betrag ausgeben muss, um wieder einen ähnlichen fahrbaren Untersatz zu besitzen.

Wie würdet ihr das machen?

cheers
simu
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reeko

« Antwort #1 am: 20. Februar 2011, 23:02 »
Hallo Simu,

Bei deinem Corsa wird der Wertverfall in einem Jahr nicht mehr so groß sein. Wenn du jemanden findest der dein Auto benutzen kann und dir bis auf Abnützung und Wertverfall keine Kosten anfallen, würde ich es behalten (Ausmachen müsste man sich halt etwaige Reparaturkosten). Vorausgesetzt ist natürlich das du genug Geld für die Reise hast.

Übergebe mein Auto auch meiner Schwester.

Grü

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Horitamus

« Antwort #2 am: 20. Februar 2011, 23:52 »
Hallo simu,
die Sache mit dem Auto sehe ich ähnlich wie reeko. Das mit den Reparaturkosten ist ein wichtiger Punkt bei so alten Fahrzeugen.

Zitat
Dagegen spricht dass ich nach der Rückkehr tendenziell einen höheren Betrag ausgeben muss, um wieder einen ähnlichen fahrbaren Untersatz zu besitzen.

Da gebe ich dir Recht. Nach einer Weltreise haben die meisten wohl keine großen Beträge für ein Auto übrig und wenn du auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen sein wirst, macht es meiner Meinung nach Sinn, das Auto zu behalten, da (wie reeko schon sagte) sich auch der Wertverlust in Grenzen hält. Wobei wir beim nächsten Punkt wären:

Zitat
Es handelt sich um einen Opel Corsa aus dem Jahre 1996, denke so 2500 bis 4000 könnt ich dafür noch kriegen.

Ist das ein Sondermodell? Hast du schon mal bei mobile.de oder sonst irgendwo geschaut, was dein Auto noch wert ist? Ich denke du kannst dich schon sehr sehr glücklich schätzen, wenn du 2000€ bekommst (gibt auch viele deutlich billigere).

Gruß
Horitamus

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simu

« Antwort #3 am: 21. Februar 2011, 08:12 »
danke euch beiden schon mal für eure Antwort.

Ist das ein Sondermodell? Hast du schon mal bei mobile.de oder sonst irgendwo geschaut, was dein Auto noch wert ist? Ich denke du kannst dich schon sehr sehr glücklich schätzen, wenn du 2000€ bekommst (gibt auch viele deutlich billigere).

ne ist kein sondermodell, aber ich habe den Preis in CHF nachgeschaut und auch so angegeben. zugegeben 4000 ist dennoch etwas optimistisch ;-)

mal schauen ob ich jemanden finde, der mein Auto für ein Jahr übernehmen möchte...
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Jens

« Antwort #4 am: 21. Februar 2011, 08:41 »
Hallo Simu,

ich habe meine A-Klasse im Dezember verkauft und die war top in Schuß! Bj.1999 und nur 82.000km. Laut Schwake wäre er so 3000.00 Euro wert und ich habe ihn für 2300 verkauft. OK, ich hätte vielleicht noch 300 mehr raus holen können, aber kann ihn mal haben, wenn ich das Auto brauche. Also ich denke nicht, dass du 2000CHf für einen ´96 Corsa noch bekommen wirst.
Ich habe das Geld für das Auto auf ein Konto gelegt und das wird dann für das neue Auto nach der Reise genommen. Ein Auto wird halt nie mehr wert und dann musst du auch damit rechnen, dass der, dr das Auto nutzt etwas kaputt macht oder sogar durch einen Unfall schrottet! Dann kommt noch das Thema Versicherung, Steuer, Strafzettel usw. dazu und kann dir noch Kopfzerbrechen bereiten. Das sind dann halt noch Kosten, die auf dich zu kommen könnten....
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weltentdecker

« Antwort #5 am: 21. Februar 2011, 09:59 »
Wir melden das Auto einfach ab und lassen es während unserer Reise stehen. Haben auch das Glück, dass mein Vater einen großen Hof hat, wo wir das Auto stehen lassen können. Somit fallen gar keine Kosten an, denn wenn man das Auto komplett abmeldet, zahlt man ja auch keine Versicherung etc. Und nach der Reise melden wir es einfach wieder an.
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Stecki

« Antwort #6 am: 21. Februar 2011, 17:03 »
danke euch beiden schon mal für eure Antwort.

Ist das ein Sondermodell? Hast du schon mal bei mobile.de oder sonst irgendwo geschaut, was dein Auto noch wert ist? Ich denke du kannst dich schon sehr sehr glücklich schätzen, wenn du 2000€ bekommst (gibt auch viele deutlich billigere).

ne ist kein sondermodell, aber ich habe den Preis in CHF nachgeschaut und auch so angegeben. zugegeben 4000 ist dennoch etwas optimistisch ;-)

mal schauen ob ich jemanden finde, der mein Auto für ein Jahr übernehmen möchte...

Also ich habe vor ein paar Monaten meinen Opel Astra in den Export verkauft, ebenfalls Baujahr 1996. 200 CHF Trinkgeld gabs dafür noch (bestes Angebot). Allerdings war der nicht mehr in so gutem Zustand. Ich hoffe nur Du bist Dir bewusst dass in der Schweiz die Preise für Occasionen im Keller sind.
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simu

« Antwort #7 am: 21. Februar 2011, 18:16 »
danke euch beiden schon mal für eure Antwort.

Ist das ein Sondermodell? Hast du schon mal bei mobile.de oder sonst irgendwo geschaut, was dein Auto noch wert ist? Ich denke du kannst dich schon sehr sehr glücklich schätzen, wenn du 2000€ bekommst (gibt auch viele deutlich billigere).

ne ist kein sondermodell, aber ich habe den Preis in CHF nachgeschaut und auch so angegeben. zugegeben 4000 ist dennoch etwas optimistisch ;-)

mal schauen ob ich jemanden finde, der mein Auto für ein Jahr übernehmen möchte...

Also ich habe vor ein paar Monaten meinen Opel Astra in den Export verkauft, ebenfalls Baujahr 1996. 200 CHF Trinkgeld gabs dafür noch (bestes Angebot). Allerdings war der nicht mehr in so gutem Zustand. Ich hoffe nur Du bist Dir bewusst dass in der Schweiz die Preise für Occasionen im Keller sind.
jo ist so, werde versuchen den Verkauf zu umgehen. entweder jemandem ausleihen oder sonst einstellen. die frage stellt sich mir nur wo...
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lilalu

« Antwort #8 am: 21. Februar 2011, 19:27 »
Wir melden das Auto einfach ab und lassen es während unserer Reise stehen.

Wir überlegen auch, dass so zu machen. Was für ein "Standschaden" kann denn dabei entstehen? Falls das eine Rolle für die Beantwortung spielt: Bei uns wäre es ebenfalls ein Opel Corsa, Baujahr 2003, Standplatz wahrscheinlich überdacht aber an der frischen Luft...
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little_earthquake

« Antwort #9 am: 22. Februar 2011, 08:22 »
Also ich werde mein Auto verkaufen. Ich habe zwar eine Möglichkeit es bei meinen Eltern abzustellen aber der Standschaden wird den Wert übersteigen, und wenn man nicht konstante Temperaturen hat und Witterung so gut wie ausschließen kann, wird man immer schon ab spätestens einem halben Jahr verrostete Bremsen haben. Ich würde mir überlegen ob die Reparaturen das Wert sind.

Klar ist doof nach der Reise ohne Auto dazustehen. Ich will daran jetzt gar nicht denken, aber bei meinem Auto 'Suzuki Swift 2001' lohnt es sich wirklich nicht, auch wenn das Auto so noch sehr gut fährt. Das Geld wird in die Reise gesteckt und nach der Reise muss ich mal schaun.
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weltentdecker

« Antwort #10 am: 22. Februar 2011, 09:34 »
Also unser Auto ist auch Baujahr 2003 und wird dann 9-10 Monate stehen, allerdings höchstwahrscheinlich draußen. Nach Infos von Autokennern sollte es vorher in einer Garage ein paar Tage komplett abtrocknen, dann rausstellen und eine Autoschutzdecke drüber. Es wird wohl auch jemand da sein, der mal ab und zu den Motor anwerfen kann.

Klar, die Batterie wird leer sein und die Reifen platt, aber ansonsten hoffe ich, dass es das Auto übersteht, denn wir werden schon danach wieder drauf angewiesen sein. Wir geben unsere Wohnung auf und wohnen dann zwischenzeitlich bei meinem Vater in einer kleinen Einliegerwohnung auf dem Dorf. Und dort braucht man ein Auto.
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Jens

« Antwort #11 am: 22. Februar 2011, 12:54 »
Klar, die Batterie wird leer sein und die Reifen platt, aber ansonsten hoffe ich, dass es das Auto übersteht, denn wir werden schon danach wieder drauf angewiesen sein. Wir geben unsere Wohnung auf und wohnen dann zwischenzeitlich bei meinem Vater in einer kleinen Einliegerwohnung auf dem Dorf. Und dort braucht man ein Auto.
Unter Umständen hast du dann sogenannte "Standplatten" und kannst 4 neue Reifen kaufen. Das kann auch gut ins Geld gehen! Was du machen kannst, das Auto einfach aufbocken, damit die Reifen nicht die Erde berühren und durch das Gewicht des Fzg. auf die Reifen nicht einwirken können. so kannst du die Reifen schonen!

Die Batterie wird wahrscheinlich dann nicht mehr die Beste sein, aber die ist auch nicht so teuer! Den Motor immer mal laufen lassen ist für die Schmierung der Kolben usw. sehr gut und wichtig, somit beugst du Korrison im Motor vor!
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weltentdecker

« Antwort #12 am: 22. Februar 2011, 13:06 »
Unter Umständen hast du dann sogenannte "Standplatten" und kannst 4 neue Reifen kaufen. Das kann auch gut ins Geld gehen! Was du machen kannst, das Auto einfach aufbocken, damit die Reifen nicht die Erde berühren und durch das Gewicht des Fzg. auf die Reifen nicht einwirken können. so kannst du die Reifen schonen!

Danke für den Tipp. Neue Reifen kaufen wäre aber nicht schlimm, denn die Reifen sind momentan sowieso schon sehr alt und eigentlich müssten da mal neue drauf. Nun fahren wir sie halt noch bis nächstes Jahr und dann kaufen wir uns danach neue. Das passt dann.  :)
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