Thema: Peinlich peinlich... [Storys über Touristen]  (Gelesen 2937 mal)

Geek

« am: 18. Februar 2011, 23:51 »
Ich war grade auf der Suche nach ein paar Links und fand folgendes.
Ok, ja, es ist die BILD, aber schaut es euch mal an und bildet euch euer Urteil...

http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2010/01/die-duemmsten-touristen-fragen/dumm-urlaub-schnee-echt-berge.html
http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2011/02/14/lustige-dumme-fragen-flieger/virgin-atlantic-stewardess-fenster-mc-donalds.html

Wenn ich sowas lese bekomme ich Ausschlag. Nichtnur das irgendwie überall nervende und Diktatorische Touristen mit Deutscher Sprache rumlaufen, nein auch sowas passiert. Naja, man muss auch mal gelacht haben ;)
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Sebastian81

« Antwort #1 am: 19. Februar 2011, 00:11 »
Hmm, irgendwie sagt das weniger über Touristen als über den Humor der Bild (Leser) aus.

Stecki

« Antwort #2 am: 19. Februar 2011, 07:48 »
Kann mir zwar nicht ganz vorstellen dass alles echt sein soll, aber lustig ist es allemal. Zum Glück bleibt man beim Individualreisen davon eher verschont. Main Favorit bei den Britenbeschwerden: "Wahrlich eine Frechheit: „Wir haben satte neun Stunden gebraucht, um von Jamaika zurück nach England zu kommen. Warum brauchen die Amis nur drei Stunden?“"
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dommel24

« Antwort #3 am: 19. Februar 2011, 09:37 »
Ich würde mich mal Sebastian anschließen. Sehr bezeichnend ist ja auch, dass zu fast  jeder Frage noch eine Menge an Zusatzinformationen gegeben wird, ohne die die meisten Bildzeitungsredakteure/-leser wohl die Absurdität der Fragen gar nicht verstehen würden  ;D
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AmyVega

« Antwort #4 am: 19. Februar 2011, 10:08 »
Kann mir zwar nicht ganz vorstellen dass alles echt sein soll, aber lustig ist es allemal. Zum Glück bleibt man beim Individualreisen davon eher verschont. Main Favorit bei den Britenbeschwerden: "Wahrlich eine Frechheit: „Wir haben satte neun Stunden gebraucht, um von Jamaika zurück nach England zu kommen. Warum brauchen die Amis nur drei Stunden?“"


Der Witz ist gut und dafür gibt es ein positives Däumchen

Also ich habe auch schon Peinlichkeiten erlebt und mit Sicherheit sind mir auch schon welche passiert.

Vor ein paar Jahren habe ich einmal im Burj al Arab gewohnt und da kamen ca. 10 - 15 Personen  (Deutsche) zum Nachmittagskaffee und die haben sich so peinlich aufgeführt das sogar ich mich geschämt habe. 
Zum Beispiel hat ein ca 80 jähriger Herr, mit kurzen grünkarierten Shorts und rotem Haiwaiihemd   ::) (very passend) versucht in einen Raum zu gehen der nicht Öffentlich war. Er wurde höflich darauf hingewiesen und schwupps eine Minute später probierte er es noch einmal. Es kam dann so weit das immer mehr Personal kam um auf diese Personen zu achten.
Mir war das so peinlich und es hat mich so aufgeregt das ich gegangen bin.


AmyVega
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Stecki

« Antwort #5 am: 19. Februar 2011, 11:09 »
Auch immer wieder ein Sammelsurium an Peinlichkeiten ist die Sendung "Auf und davon" auf VOX (läuft jetzt gerade). Die Blondine die in London arbeiten will schlägt sogar die Katzeneberger was Dummheit angeht: "Ich mein das ist doch hier EU, wieso sollten die keine Euro haben...". Und dann will sie nach Liverpool fahren statt zur Liverpool Street in London :-)

Edit: Und hier noch online: http://www.voxnow.de/aufunddavon.php?container_id=32747&player=1&season=0
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After Backpacking

« Antwort #6 am: 19. Februar 2011, 18:36 »
Da fällt mir noch das hier ein. Die folgenden Fragen über Südafrika wurden auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite gestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet. Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune! Die Original Quelle funktioniert leider nicht mehr, ich hatte mir die Fragen damals aber mal kopiert...also viel Spaß.

Zitat
F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen (Schweden)?
A: Hm - es ist also wahr, was man über die Schweden sagt!?

F: Wie läuft die Zeit in Südafrika? (USA)
A: Rückwärts. Bleiben Sie nicht zu lange, sonst sind Sie zu klein, um
allein wieder zurückzufliegen.

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Und können Sie mir bitte eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey's Bay schicken? (GB)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken (USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine . ach, vergessen Sie's. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich dann um 180 Grad.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Gibt es Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, brauchen wir nicht. WIR stinken nicht!

F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo es weniger Frauen gibt als Männer? (Italien)
A: Ja, in Nachtklubs für Schwule.

F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Gelegentlich - das heißt ungefähr einmal im Jahr.

F: Gibt es die Beulenpest in Südafrika? (Deutschland)
A: Nein. Aber bringen Sie sie doch mit!

F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Sicher - wenn Sie diese Sprache beherrschen, können Sie sie auch dort sprechen.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Krankenhäusern, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse besitzen. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es nur in A-me-ri-ka, wo Sie herkommen. In Südafrika gibt es nur vollkommen harmlose Schlangen - diese können sicher gehandhabt werden und eignen sich hervorragend als Spielkameraden für Hamster und andere Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt, und gibt es das ganze Jahr über Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine von streng veganischen Beerensammlern. Milch ist bei uns illegal.

F: Regnet es eigentlich in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und buddeln sie hier ein. Dann schauen wir zu, wie sie langsam eingehen.
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dirtsA

« Antwort #7 am: 20. Februar 2011, 14:57 »
Genial!!!!  ;D  ;D  ;D
Danke dafür - ich lach mich grad kaputt hier!
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Vombatus

« Antwort #8 am: 23. Februar 2011, 11:39 »
kurze, kleine Geschichte.

In Vietnam. Deutsche am Nebentisch.
Sie liest die Speisekarte und sagt zu ihrer Tochter: " ... Spring Rolls, ach, die haben hier Springroladen ..."

:)
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marica

« Antwort #9 am: 23. Februar 2011, 13:09 »
F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken (USA)
A: Aus-tra-li-en ist die große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, Wo es keine . ach, vergessen Sie's. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen Sie nackt.

 :D herrlich! der webmaster ist ja wirklich aufgegangen in seinem job.  ;D
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farmerjohn1

« Antwort #10 am: 24. Februar 2011, 16:52 »
Sonntag Nachmittag im Fruehjahr 1990 draussen auf dem Polder des barceloneser Strandortes Sitges (Badeort fuer jedermann, aber auch internationaler Homosexuellen-Treffpunkt). Zwei deutsche 16-Jaehrige sehen ploetzlich einen jungen Mann mit langen Haaren daherschlendern, der genau so aussieht wie einer jener Einheimischen, die sich nach gerade vollzogenem Outing mit ihrer Neigung in der Oeffentlichkeit bruesten: suedlaendischer Typ, bunt wie ein Papagei, enge 3/4 Jeans mit aufgerissenen Loechern, zu kurzes T-Shirt, ueberall Piercings und Kettchen).
Sagt der eine Schuljunge zum andern, laut ueber das Rauschen der Meeresbrandung hinweg, auf Deutsch: 'Guck mal, das da mit den langen Haaren, was ist das wohl: Maennchen oder Weibchen?' Darauf der Langhaarige im perfektesten Hochdeutsch: 'Wollt Ihr's genau wissen, ihr pubertierenden Witzfiguren?'
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Sebastian81

« Antwort #11 am: 24. Februar 2011, 17:04 »
Sonntag Nachmittag im Fruehjahr 1990 draussen auf dem Polder des barceloneser Strandortes Sitges (Badeort fuer jedermann, aber auch internationaler Homosexuellen-Treffpunkt). Zwei deutsche 16-Jaehrige sehen ploetzlich einen jungen Mann mit langen Haaren daherschlendern, der genau so aussieht wie einer jener Einheimischen, die sich nach gerade vollzogenem Outing mit ihrer Neigung in der Oeffentlichkeit bruesten: suedlaendischer Typ, bunt wie ein Papagei, enge 3/4 Jeans mit aufgerissenen Loechern, zu kurzes T-Shirt, ueberall Piercings und Kettchen).
Sagt der eine Schuljunge zum andern, laut ueber das Rauschen der Meeresbrandung hinweg, auf Deutsch: 'Guck mal, das da mit den langen Haaren, was ist das wohl: Maennchen oder Weibchen?' Darauf der Langhaarige im perfektesten Hochdeutsch: 'Wollt Ihr's genau wissen, ihr pubertierenden Witzfiguren?'

Schön! Humor ist vor allem auch über sich selbst Lachen zu können.  ;D

farmerjohn1

« Antwort #12 am: 24. Februar 2011, 19:19 »
Deutsches Konsulat in Palma auf der Mittelmeerinsel Mallorca. Ein junges Paerchen wartet auf seinen Aufruf und unterhaelt sich dabei. Aus dem Gespraech geht hervor, dass sie kein Geld mehr fuer den Rueckflug haben und Hilfe erbitten wollen. Sagt sie zu ihm: 'Weeste, Ulli, wenn se uns jetz nich det janze Jeld fuer det Fluchzeuch jeben woll'n, denn saachste eenfach, wenn det billjer is, denn fahr'n mer ooch mit'n Zuch uff Bärliehn. Det mach ick aba nua, wenn det ohne Umsteijen is, verjiss det nich!'

Flughafen Barcelona, der Flug einer spanischen Airline nach Duesseldorf hat Verspaetung, Abflug verschoben auf 16 Uhr. Es werden als Entschaedigung gratis Essenskarten fuer eine Flughafenbar ausgegeben, normales spanisches Mittagessen mit Salat als Vorspeise, gebratenem Steuck Fleisch mit Beilage zur Hauptspeise, Karamellpudding zum Nachtisch. Wie (Ende der 80er Jahre noch) ueblich, kamen dazu eine Flasche ehrlicher roter Landwein und eine Flasche Wasser auf den Tisch. Es landen ein spanisches Paar, ein Deutscher und ein Amerikaner, ein junger Sportclubmanager aus Californa L.A., am Vierertisch.  Ploetzlich packt der Amerikaner die Weinflasche wie ein Maurer den Ziegelstein, dreht sie hin und her: 'Strange country here. I got that gringo feeling like in Mexico. But there was cool TV in the hotel. And the food's good, yeah. What stuff is in that bottle?' - der Deutsche: 'This is spanish wine, people use to cook very well around here and like to drink wine and water while having their meals.' - 'Do they mix it?' - 'Some do, others take both pure'. Er fuellt das Wasserglas randvoll mit Rotwein, trinkt es in einem Zug aus, schuettelt sich und ruft entsetzt: 'Oh, damn it, why didn't you tell me there's Alcohol in!'
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dommel24

« Antwort #13 am: 24. Februar 2011, 20:25 »
Humor ist, wenn man trotzdem lacht  ;D
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farmerjohn1

« Antwort #14 am: 24. Februar 2011, 22:34 »
Neue Lehrerin an einer deutschen Auslandsschule der BRD vor der Wende, in Suedeuropa. 'Letzschtes Jahr, sou hat mer de Frau Gerlach* verzaehlt, hattet Ihr mitte Honigbiene aufgehoert. Ei Heunigbiene isch ei Insegt, oder zumindesch sehr aehnlich. Ab heide', sagt sie zu der zweisprachigen Klasse, 'wolle mer us midde Insegte allgemein befasse.' (Krach und Gekicher). 'Halsou, Insegte habbe sex Baine unde eine Eausenbanzer eus Chitin'. (Zwischenrufe: was haben die? Schreiben Sie das doch an die Tafel, wir koennen Sie nicht verstehen!)
'Ach sou, isch schraib des kleisch ou. Aber: tes is hier a mehrsprachige Schule, da ssollder auch die regionale Varietaete des Deutschen verstehe lerne. Isch muss misch aeuserdemm net reschtfertige fuer das wie isch spreje, ich pin Peamtin, staatlisch abgessischert bis zum Laebbensende. Darf als Studienraedin ssogar Ouberstufe underrichte un Apidurprüfunge abnemme, un des in ai Pundesland ter Pundesrepublik mit sehr strenge Pruewunganforderunge. Solang  isch kei Gesetze bresch, kann isch alles mache. Aber ssonst kurz noch zu mir: isch heise Monica* Maischertsheim*, Monica mit C, und enderesier misch nur fuer Nadurwisseschaft. Komme vom Land bei Stuttgort*. Eischelisch habbe isch an ai Schule in Brassilien* gehe wolle, weggen de amazonische Rägenwald. Deswegge isch au mei Spanisch* net b'sonders.' (Zwischenruf: Monica ist doch ein spanischer Name.) 'Eia nu, so isch's halt ebbe. Abo nu wouhne isch au noch in a Straase mit sou a unaeusspreschlische Name.' (Zwischenruf: was ist das denn fuer ne Strasse, sagen Sie doch mal!). 'Ja, vielleischt koennder mer da helfe' (schreibt an die Tafel: 'Carrer dels Matadors'*'). Ein Schueler: 'Das ist Valencià*, man sagt: `[karrer deys Matadors] und das heisst uebersetzt: Stierkaempferstrasse, da waren fruher die 'toreros' Stadt angesiedelt!' - Fr. Maischertsheim*: 'Da ssehter: auch hier sin mer mit regionale Varietaete einer Sprache konfrontiert. Also, [kale dos Madatochüsch] spricht ma des eus? Und des hat au no sou a scheusslische Bedeudung? Da kehre mer us doch lieber wieder de Insegte zuo!'
*Namen und Orte geaendert, der Verf.
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